DE117019C - - Google Patents

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DE117019C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring
    • B60T17/22Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices
    • B60T17/228Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices for railway vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Alle bisher zur Einführung gelangten Luftdruckbremssysteme haben den betriebsgefährlichen Mangel, dafs die Bremsen ganz oder theilweise versagen, wenn die Prefsluft in der Leitung nicht ordnungsmäfsig ergänzt oder ein Theil des Zuges durch Böswilligkeit, Zufall oder dergl. durch Schliefsung der Hähne der Luftleitung oder Verstopfung der letzteren von der Lokomotive abgesperrt wird. Die bei dem abgesperrten Theile des Zuges aufgespeicherte Bremskraft schwindet dann allmählich, ohne eine Bremsung zu bewirken, und auch durch das Bremsventil des Lokomotivführers kann die Bremse nicht in Thätigkeit gesetzt werden.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Auslöseapparat hat den Zweck, den Zug selbstthätig zum Stehen zu bringen, wenn in der Leitung eine derartige Betriebsstörung eintritt. Der am Schlufs des Zuges angebrachte Apparat ist dadurch gekennzeichnet, dafs beim Schwinden des Luftdruckes in der Leitung unter ein bestimmtes Mafs der Contact eines Druckmessers des Apparates einen federnden Contact berührt und den Stromschlufs einer Batterie herbeiführt, wodurch der elektrische Strom den Anker eines Elektromagneten bewegt und das Auslafsventil öffnet. Als Luftauslafsventil ist hier die Bauart Chaps al gewählt, es kann aber jede andere bekannte Anordnung hierzu verwendet werden.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Apparat, Fig. 2 den unteren Theil desselben mit den Contacten und Fig. 3 den Anschlufs des Apparates an den letzten Wagen des Zuges. Fig. 4 bis 8 zeigen Einzeleinrichtungen des Apparates in Schnitten und Ansichten, und Fig. 9 zeigt ein Stromlaufschema.
Der Apparat besteht im Wesentlichen aus einer Batterie a oder sonstigen Stromquelle, einem Elektromagneten b mit unter dem Druck einer Feder c stehendem Anker d, der Ventilstifte e und f trägt, und einem Ventilapparat g mit Biegehaut h, welche auch durch einen Kolben ersetzt werden kann, und Auslafsventil L
Unter dem Ventilapparat g befindet sich der zweckmäfsig in dem Batteriegehäuse angeordnete Druckmesser k.
Der am Schlufs des Zuges, beispielsweise an der Pufferstange, aufgehängte Apparat ist mit der Luftleitung des letzten Wagens durch einen Kupplungsschlauch / (Fig. 3) verbunden, der an einen unter das Auslafsventil i führenden Stutzen (Fig. 1) angeschlossen wird.
Ladet der Führer die Bremsen, so tritt Prefsluft aus der Leitung durch Schlauch I in den Apparat und füllt den Raum unter dem Auslafsventil i. Von da tritt die Luft durch den Kanal m über den Kolben η des Druckmessers k, wodurch der Kolben niedergedrückt und die Feder 0 gespannt wird.
Als Druckmesser kann auch ein Federmanometer verwendet werden, welches an den Luftkanal m angeschlossen ist (Fig. 6, 7 und 8).
Bei der Einrichtung Fig. 1 ist mit der nach unten reichenden Stange des Kolbens η ein keilförmiges Isolirstück q verbunden, das

Claims (1)

  1. bei der Abwärtsbewegung das nachgiebige Stromschlufsstück r zur Seite drückt. Letzteres wird von einer Feder s getragen, die an einem Arm t des Druckmessers k befestigt ist.
    In der oberen waagerechten Fläche des Isolirstückes q ist das Stromschlufsstück ρ eingelassen, derart, dafs bei schneller Abwärtsbewegung des Kolbens in die Lage nach Fig. 4 das federnde Stromschlufsstück r das Stromschlufsstück ρ überspringt und eine Berührung der Theile r und ρ nicht eintritt, ein Stromschlufs also nicht stattfindet.
    Bei normalem Arbeitsdruck in der Leitung bleibt der Kolben η bis auf die Hubbegrenzung nach unten gedrückt (Fig. 4), und das Stromschlufsstück ρ befindet sich beständig unter dem Stromschlufsstück r.
    Schwindet der Druck in der Leitung, so steigt der Kolben η unter der Einwirkung der Feder 0 und das Stromschlufsstück ρ nähert sich dem Stromschlufsstück r.
    Bei der Berührung beider Stromschlufsstücke r und ρ (Fig. 5) tritt Stromschlufs ein und der Strom fliefst (Fig. 9) durch Draht u in die "Wickelung des Elektromagneten b und von da durch Draht ν zur Batterie α zurück. Der Anker d wird angezogen und der Ventilstift e von seinem Sitz entfernt, so dafs Prefsluft aus der Leitung durch die Kanäle w χ in den Raum % und von da in den Ventilapparat strömt, die Biegehaut h niederdrückt und das Auslafsventil i öffnet, so dafs die Luft aus der Leitung / durch die Oeffnung w ins Freie treten kann, in der Leitung eine plötzliche, eine Schnellbremsung herbeiführende Druckminderung entsteht.
    So lange die beiden Stromschlufsstückejmndr sich berühren (Fig. 5), bleibt die Stromleitung geschlossen. Bewegt sich dann aber der Kolben η weiter nach oben, so wird das nachgiebige Stromschlufsstück r : zunächst von dem Isolirstück q mitgenommen, trifft aber dann mit seinen vorstehenden Enden die schräge Fläche der beiden am Schraubendeckel des Druckmessers k angeordneten Ansätze y, so dafs es schliefslich von der waagerechten Fläche des Isolirstückes q abgleitet.
    Das Stromschlufsstück ρ ist derart an der Kolbenstange angeordnet, dafs die für eine Betriebsbremsung nöthige Luftdruckverminderung in der Leitung bewirkt werden kann, ohne dafs sich die Stromschlufsstücke ρ und r berühren.
    Die Berührung tritt vielmehr erst ein, wenn der Luftdruck unter dieses Mafs sinkt.
    Bei der Anordnung eines Druckmessers (Fig. 6, 7 und 8) ist die Wirkungsweise dieselbe, nur steht bei dieser Anordnung der isolirte Contact ρ fest und der federnde Contact r bewegt sich.
    Zum Oeffnen des Auslöseventils von Hand in Gefahrfällen wird die elektrische Stromleitung (Fig. 9) durch die Leitungen u und ν geschlossen.
    ■ Patent-Anspruch:
    Ein elektrisch bewegbares Luftauslafsventil für Luftdruckbremsen, gekennzeichnet durch einen in bekannter Weise von einem Luftdruckkolben (η) beeinflufsten Stromschliefser, dessen verschiebbares Stromschlufsstück (p) an der Rückseite. eines keilförmig zugespitzten, an der Stange des Kolbens (n) befestigten Isolirstückes (q) derart angeordnet ist, dafs dasselbe (p) bei dem durch Laden der Bremse bewirkten Verschieben des Kolbens (n) von dem federnden, durch das Isolirstück bei Seite gedrückten Stromschlufsstück (r) übersprungen wird, so dafs die Stromleitung unterbrochen bleibt, während bei der durch Druckminderung in der Bremsleitung erfolgenden Rückwärtsbewegung des Kolbens (n) das Stromschlufsstück (r) mit dem zweiten Stromschlufsstück (p) in Berührung kommt und die Stromleitung, in welche der das Auslafsventil öffnende Elektromagnet eingeschaltet ist, schliefst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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