DE1168421B - Verfahren zur Herstellung von ª-Isonitrosoketonen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ª-IsonitrosoketonenInfo
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- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C201/00—Preparation of esters of nitric or nitrous acid or of compounds containing nitro or nitroso groups bound to a carbon skeleton
- C07C201/06—Preparation of nitro compounds
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: C 07 c
Deutsche Kl.: 12 ο - 22
Nummer: 1168421
Aktenzeichen: S 82785IV b /12 ο
Anmeldetag: 10. Dezember 1962
Auslegetag: 23. April 1964
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von a-Isonitrosoketonen, die auch
a-Hydroxy-iminoketone genannt werden, durch Nitrosierung von Ketonen, die eine dem Carbonyl
benachbarte Methylgruppe oder Methylengruppe enthalten.
Die Erfindung bezweckt, die ct-Isonitrosoketone mit
bedeutend höherer Ausbeute als früher herzustellen, indem als Nitrosierungsmittel Nitrosylchlorid verwendet
wird. ίο
Die a-Isonitrosoketone, die nach vorliegenden Verfahren
hergestellt werden, sind nützlich als organische Zwischenstoffe bei der Herstellung von wertvollen
Verbindungen, wie a-Diamine, a-Aminoketone, a-Aminoalkohole, a-Dioxime, Aminosäuren,
Ketonitrile, heterocyclische Verbindungen usw.
Die a-Isonitrosoketone können vor allem hergestellt werden, indem Acylacetat oder ein Keton mit
einer dem Carbonyl benachbarten Methylen- oder Methylgruppe mit einem anorganischen Nitrit und
einer anorganischen Säure, mit einem Alkylnitrit und einem Alkoxyd, mit einem Alkylnitrit und Chlorwasserstoff,
mit n-Butylnitrit und 85%iger Schwefelsäure und mit Nitrosodämpfen und Chlorwasserstoffspuren
umgesetzt wird.
Fast alle die beschriebenen Verfahren sind entweder wenig praktisch, geben eine geringere Ausbeute,
oder — falls die Ausbeute gut ist — müssen kostspielige Agenzien verwendet werden (z. B. die Alkylnitrite).
Erfindungsgemäß wurde gefunden, daß bei Verwendung von Nitrosylchlorid als Nitrosierungsmittel,
das leicht verfügbar ist, folgende Vorteile erzielt werden können: einfache und praktische Durchführung
der Nitrosierung, so daß das Reaktionsprodukt mit hoher Selektivität und unter leichter Ausscheidung
aus den Nebenprodukten erhalten werden kann; Entstehung von ungewünschten Verbindungen in
einem Mindestmaß; einfache Rückführung des nicht umgewandelten Ketons. Diese und andere Vorteile,
die aus der Beschreibung hervorgehen, können erfindungsgemäß erzielt werden.
Das Nitrosylchlorid ist bei Raumtemperatur ein rotgelbes Gas, das sich bei Kühlung zu einer braun-Verfahren
zur Herstellung von a-Isonitrosoketonen
Anmelder:
SICEDISON S. p. A., Mailand (Italien)
Vertreter:
Dr.-Ing. Dr. jur. F. Redies,
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. B. Redies
und Dr. D. Türk, Patentanwälte,
Opladen, Rennbaumstr. 27
Als Erfinder benannt:
Dr. Luigi Marangonij Limbiate, Mailand,
Dr. Adriano Nenz, Mailand (Italien)
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 14. Dezember 1961 (18 725)
roten Flüssigkeit kondensiert, die einen Kp. —5,8° C und einen F. +61,5° C aufweist. In festem Zustand
hat es eine kirschrote Farbe und kristalline Form. Die vielen Herstellungsverfahren desselben, von
denen einige bereits industriell verwendet werden, lassen es zu, daß es sehr leicht und — bei einigen
Verfahren — billig verfügbar ist. Die Verbindung wird durch Wasser hydrolysiert, da es sich um das
Chlorid der salpetrigen Saure handelt, aber sie kann
in flüchtigem Zustand leicht verwendet werden, wenn man geschlossene Gefäße oder einen gut gelüfteten
Raum verwendet. Sie ist auch in flüssigem Zustand — bei Verwendung von Gefäßen — aus geeignetem
Material — zur Aufbewahrung und für den Transport geeignet. Ihre guten Nitrosierungseigenschaften
machen sie geeignet zur Nitrosierung und zur Chlornitrosierung von vielen organischen Stoffen.
Es ist bekannt, daß das Nitrosylchlorid bei Umsetzung
mit Ketonen, die wenigstens eine dem Carbonyl benachbarte Methylengruppe enthalten, die entsprechenden
a-Isonitrosoketone nach folgendem Schema bilden kann:
R- CO-CH2-R^NOCL >
R - CO - C - R1 + HCl
NOH
In dem Schema ist R ein Alkyl-oder Arylrest und 50 S. 309; H. Rheinboldt und O. Schmitz-R'
ist Wasserstoff, ein Alkyl- oder Arylrest (E. V. Dumont, Berichte, 61, Teil B, S. 32 und 33; J. Am.
Lynn und F. A. Lee, J. Am. Pharm. Ass., 16, Pharm. Ass., 17, S. 134 und 135).
409 560/455
Diese Umsetzung kann jedoch nicht industriell verwendet werden, da der Verlauf sich nicht auf das
obige Schema beschränkt; vielmehr entstehen Nebenreaktionen, die zur Bildung von ungewünschten
Stoffen und zur Verringerung der Ausbeute und Reinigungsschwierigkeiten führen. Diese Nebenreaktionen
wurden z. B. in der Literatur wie folgt beschrieben: R. Rheinboldt und O. Schmitz-Dumont,
Liebigs Annalen d. Ch., 444, S. 113 bis 135; H. Rheinboldt, M. Dewald, F. Jansen
und O. Schmitz-Dumont, Liebigs Annalen d. Ch., 451, S. 161 bis 178; H. Rheinboldt und
M. Dewald, Liebigs Annalen d. Ch., 451, S. 237 bis 281; 460, S. 305 bis 314; M. Dewald, These,
Univ. Bonn, 1926; F. Jansen, These, Univ. Bonn, 1926.
Erfindungsgemäß wurde gefunden, daß die Nitrosierungsreaktion wie oben angegeben durchgeführt
werden kann, indem dem »Keton-Nitrosylchlorid«- System ein Stoff zugegeben wird, der den Chlorwasserstoff,
sobald dieser in der Reaktion anfällt, bindet und verhindert, daß der Chlorwasserstoff auf
das gebildete Isonitrosoketon oder auf das nicht umgewandelte Keton einwirkt.
Die Zufügung des obigen Stoffes ermöglicht es, die Nitrosierung bei einer Temperatur durchzuführen,
bei der die Geschwindigkeit der Hauptreaktion die der Nebenreaktionen überwiegt.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Verwendung eines Überschusses an Keton, der wesentlich
unter der Menge liegt, die sonst bei Abwesenheit des neutralisierenden Stoffes verwendet werden müßte.
Die Erfindung ist daher technisch und wirtschaftlich gesehen von ausschlaggebender Bedeutung für
das Nitrosierungsverfahren.
Erfindungsgemäß kann der neutralisierende Stoff eine organische oder anorganische Base oder ein Salz
dieser Basen mit einer organischen oder schwachen anorganischen Säure sein.
Weiter muß der neutralisierende Stoff so verwendet werden, daß er gegenüber dem Keton und dem
Isonitrosoketon chemisch inert ist.
Erfindungsgemäß ist der bevorzugte neutralisierende Stoff Calciumcarbonat. Dieser Stoff hat durch
seinen niedrigen Preis, leichte Verwendung und niedriges Löslichkeitsvermögen in den Reaktionsmedien große Vorteile wirtschaftlicher und technischer
Art, dei dem Nitrosierungsverfahren zugute kommen.
Bei der Durchführung der Umsetzung nach dem vorliegenden Verfahren wird dem zu nitrosierenden
Keton flüssiges oder gasförmiges Nitrosylchlorid zugesetzt. Je höher das Mol-Verhältnis »Keton« ist, um
so höher ist die Ausbeute und die Reinheit des Endproduktes.
Ein Verhältnis zwischen 9 und 13 wird bevorzugt. Der neutralisierende Stoff wird gleichzeitig mit dem
Nitrosylchlorid zugegeben oder — falls es sich um einen festen Stoff handelt — wird das Neutralisierungsmittel
bei Beginn der Umsetzung im Keton suspendiert. Der neutralisierende Stoff wird in einer
gleichen oder größeren Menge zugegeben als die, die dem verwendeten Nitrosylchlorid entspricht.
Die Temperatur, bei der die Nitrosierung durchgeführt wird, kann — im Gegensatz zu dem bekannten
Verfahren — in relativ weiten Grenzen schwanken. Zum Beispiel kann bei einer Temperatur zwischen
—15 und +40° C gearbeitet werden; bevorzugt wird
jedoch ein Temperaturbereich zwischen +15 und +30° C, da dann die Reaktion nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren schnell und unter Bildung der geringsten Mengen von ungewünschten Nebenprodukten
verläuft.
Erfindungsgemäß wird das gebildete Isonitrosoketon von dem überschüssigen Keton nach Abfiltern
der anorganischen Salze durch Abdestillieren des Ketons bei vermindertem Druck und einer Temperatur
zwischen 0 und +50° C, vorzugsweise zwischen 20 und 30° C, abgeschieden.
Erfindungsgemäß kann die Nitrosierungsreaktion mit Nitrosylchlorid bei kontinuierlichen, industriellen
Verfahren Anwendung finden, bei denen sie früher nicht verwendet wurde. Weiter wird die Darstellung
der «-Isonitrosoketone in einem kontinuierlichen, industriellen Verfahren leichter gegenüber den bekannten
Verfahren. Die kontinuierliche Dosierung von nur zwei Reagenzien, die beide flüssig sind, ist
erforderlich; der Zusatz des neutralisierenden Stoffes kann in dem Reaktionsgefäß auch schrittweise erfolgen,
da weite Schwankungen der Menge des Reaktionsmittels in dem Reaktionsgemisch möglich
sind; die Rückgewinnung der im Überschuß verwendeten Reagenzien kann ebenfalls kontinuierlich und
nach üblichen Verfahren (Filtrierung und Destillierung) erfolgen; der Temperaturbereich, in dem gearbeitet
werden kann, ist verhältnismäßig weit; die Weise, wie die Reaktion durchgeführt wird, setzt die
Verluste an Reagenzien oder Reaktionsprodukten auf ein Mindestmaß herab; schließlich wird auch die
kontinuierliche Kreislaufführung der überschüssigen Reagenzien vorgesehen.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
620 g Aceton, die 72 g feingestäubtes Calciumcarbonat suspendiert enthalten, werden in einem Bereich
zwischen 17 und 20° C unter Rührung mit 72 g flüssigen Nitrosylchlorid behandelt. Das Nitrosylchlorid
wird innerhalb 4 Stunden zugesetzt. Der nicht gelöste feste Rückstand wird abgesaugt und zweimal
mit 70 g Äthyläther gewaschen. Die Aceton- und die Ätherlösung werden getrennt oder gemeinsam zur
Trockne durch Abdestillierung bei vermindertem Druck und Raumtemperatur eingeengt. Es werden
93 g Isonitrosoaceton erhalten, der als Verunreinigung α-Chloroisonitrosoaceton und Phoron enthält.
Der Reinheitsgrad, der durch wäßriges Alkali ermittelt wird, ist 83%. Die Ausbeute des reinen Endproduktes
ist 80,7%, bezogen auf das verwendete Nitrosylchlorid, und 88,2%, bezogen auf das verbrauchte
Aceton.
620 g Aceton, in dem 52,9 g Calciumcarbonat suspendiert sind, werden nach Beispiel 1 mit 52,9 g
Nitrosylchlorid behandelt. Es werden 70,5 g eines kristallinen weißen Rückstandes erhalten, der aus
rohem Isonitrosoaceton, Reinheitsgrad 94,9%, besteht. Die Ausbeute an reinem Endprodukt beträgt
95,1%, bezogen auf das eingesetzte Nitrosylchlorid, und 96,0%, bezogen auf das verbrauchte Aceton.
Der rohe Stoff, der noch 3,6% a-Chloroisonitrosoaceton
enthält, wird aus Tetrachlorkohlenstoff oder einer Äthanol-Petroleumäther-Mischung umkristalliert
und liefert ein reines Endprodukt, F. 67 bis 680C.
150 g Aceton werden innerhalb 1 Stunde bei 18° C mit 12,5 g Nitrosylchlorid und gleichzeitig mit 40,3 g
einer 32°/oigen Lösung von Kaliumhydroxyd in Äthanol behandelt. Das erhaltene Salz wird abgefiltert
und die Lösung bei vermindertem Druck und Raumtemperatur zur Trockne eingeengt. Es werden
16,6 g rohes Isonitrosoaceton, Reinheitsgrad 90,2%, erhalten. Die Ausbeute beträgt 90,2%, bezogen auf
das verbrauchte Aceton oder auf das verwendete Nitrosylchlorid.
150 g Aceton werden bei ungefähr 20° C innerhalb 1 Stunde mit 13,2 g flüssigem Nitrosylchlorid
und gleichzeitig mit 21,6 g Piperidin behandelt, wobei das letztere bei einer Geschwindigkeit zugegeben
wird, bei der das pH immer unter 7 liegt. Das ausgefallene
Salz wird abgefiltert, und die Lösung wird bei vermindertem Druck und Raumtemperatur zur
Trockne abdestilliert. Es werden 18 g eines braunen Rückstandes erhalten, der 71,4% Isonitrosoaceton
enthält, das rein durch Umkristallisierung über Tetrachlorkohlenstoff erhalten werden kann. Die Ausbeute
beträgt 73,2%, bezogen auf das verwendete Nitrosylchlorid.
286 g Methyläthylketon, in dem 10 g Calciumcarbonat suspendiert sind, werden bei einer Temperatur
zwischen 17 und 20° C unter Rührung mit 19,8 g flüssigem Nitrosylchlorid behandelt. Der Zusatz
erfolgt innerhalb von 3 Stunden, und in dieser Zeitspanne werden zweimal weitere 15 g Calciumcarbonat
hinzugefügt. Der feste Rückstand wird durch Waschen mit 95 g Methyläthylketon behandelt.
Die beiden Lösungen werden gemeinsam zur Trockne bei vermindertem Druck eingeengt. Es
werden 29,5 g eines festen weißen Rückstandes erhalten, der 90,2% Diacetylmonoxim enthält. Die
Ausbeute, bezogen auf das verwendete Nitrosylchlorid, beträgt 87,2%, das über Tetrachlorkohlenstoff
kristallisierte Produkt hat einen F. von 73 bis 74° C.
Einer Suspension von 7,5 g Calciumcarbonat in 150 g Methylisobutylketon, die unter Rührung bei
20° C gehalten wird, werden in 90 Minuten 7,5 g flüssiges Nitrosylchlorid zugefügt. Vor Beendigung
der Umsetzung werden weitere 7 g Calciumcarbonat hinzugefügt. Der feste Rückstand wird gewaschen,
und die gefilterte Lösung wird durch Destillation bei vermindertem Druck zur Trockne eingeengt. Es
werden 14,4 g rohes Methyl-a-isonitroso-isobutylketon
erhalten, aus dem nach zwei aufeinanderfolgenden Umkristallisierungen das reine Endprodukt
erhalten wird. F. 75 bis 76° C.
In diesem Beispiel wird das erfindungsgemäße Verfahren auf eine kontinuierliche Arbeitsweise angewandt.
Der Apparat besteht aus einem Glaskolben (21) mit drei Hälsen, Überlaufrohren und Rührer.
In die Suspension, die aus 1710 g Aceton und g Calciumcarbonat besteht, wird gasförmiges
Nitrosylchlorid zwischen +15 und +18° C (äußeres Wasserbad) unter Rührung eingetragen. Nach
3V2 Stunden und Zufügung von 148 g Nitrosylchlorid
wird die Suspension kontinuierlich abgetragen. Der stündliche Zufluß ist wie folgt: Aceton 411 g,
Calciumcarbonat 27 g, Nitrosylchlorid 26,8 g. Die Suspension wird nach und nach abgefiltert und die
Lösung bei vermindertem Druck und Raumtemperatur zur Trockne eingeengt. Nach 8 Stunden werden
g Isonitrosoaceton, Reinheitsgrad 92,3 %, erhalten. Die Ausbeute an seinem Endprodukt beträgt
92,2%, bezogen auf das in 8 Stunden verbrauchte Aceton, und 91,1%, bezogen auf das in dem gleichen
Zeitraum eingesetzte Nitrosylchlorid.
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von Isonitrosoketonen durch Umsetzung von Ketonen, die
wenigstens eine der Ketogruppe benachbarte reaktionsfähige Methyl- oder Methylengruppe
enthalten, unter Verwendung von flüssigem oder gasförmigem Nitrosylchlorid, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umsetzung unter gleichzeitiger Entfernung des in der Umsetzung anfallenden Chlorwasserstoffes durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung bei einer Temperatur
von nicht über 40° C durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Chlorwasserstoff mit einer
organischen Base, einer anorganischen Base, einem Salz dieser Basen mit einer organischen
Säure oder einem Salz dieser Basen mit einer schwachen anorganischen Säure gebunden wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es unter Verwendung von
Calciumcarbonat durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zu nitrosierende organische
Stoff Aceton ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung kontinuierlich
erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| IT1168421X | 1961-12-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1168421B true DE1168421B (de) | 1964-04-23 |
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|---|---|---|---|
| DES82785A Pending DE1168421B (de) | 1961-12-14 | 1962-12-10 | Verfahren zur Herstellung von ª-Isonitrosoketonen |
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| Country | Link |
|---|---|
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1962
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