DE116459C - - Google Patents

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DE116459C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G1/00Apparatus for bronze printing or for like operations

Landscapes

  • Cleaning In Electrography (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, mittels welcher Papier und ähnliche Stoffe, die mit pulverförmigen Materialien, wie Magnesia, Bronze und dergl., bestreut worden sind, von dem Staub zu reinigen, den das überschüssige Auftragematerial auf ihnen bildet.
Die bisher bekannten, dem gleichen Zweck dienenden Vorrichtungen haben alle den Uebelstand, dafs sie, weil bei ihnen die aus Borsten, Federn oder dergl. bestehenden Abstäubemittel auf der zu reinigenden Fläche hinstreichen, den Theil des Belagmaterials, welcher auf dem Stoff haften bleiben soll, angreifen und dadurch verursachen, dafs das Aussehen des fertigen Fabrikates ein unscheinbares wird. Beim Abstäuben von mit Bronze bestreuten Stoffen ist zu beobachten, dafs vereinzelte Bronzeflitterchen an den von ihnen zu säubernden Stellen haften bleiben, weil sie von den Borsten u. s. w. an die Stofffläche angedrückt worden sind. In solchen Fällen macht sich ein Nachsäubern des Stoffes nöthig.
Beide angeführten Uebelstände werden bei der den Erfindungsgegenstand bildenden Abstäubevorrichtung vermieden.
Dieselbe ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι in der Vorder- und in Fig. 2 in der Seitenansicht dargestellt und wie folgt beschaffen.
Auf über schnell umgetriebenen Rollen a und b laufenden, endlosen Riemen c sind in entsprechenden Abständen von einander Bürsten d angeordnet und dadurch Luftfache e gebildet.
Ein endloses Tuch /, welches im rechten Winkel zu der Laufrichtung der Bürstenbänder unter diesen hinwegläuft, dient dazu, den abzustäubenden Stoff unter den Bürsten hinwegzuführen.
Die Bürstenbänder werden in ihrer Höhenlage so eingestellt, dafs die Bürstenspitzen den auf dem endlosen Tuchy liegenden Stoff kaum berühren. Diese Mafsnahme ist deshalb getroffen, weil zur Vermeidung der früher erwähnten, bei anderen Abstäubevorrichtungen auftretenden Uebelstände das Abstäuben hier nicht durch die Borsten der Bürsten selbst, sondern durch die in den Luftfachen befindliche schnell fortbewegte Luft bewirkt werden soll. An den Stellen, an welchen mitunter ein Anhäufen des Staubes vorkommt, wie an dem Rande der Laufbahn des vordersten Bürstenbandes, welcher auf der Seite der Stoffzuführung liegt, treten die Bürsten zur Vertheilung der Anhäufung in Wirksamkeit.
Wenn vor anderen elastischen Materialien, welche für die Bildung der Luftfache Anwendung finden könnten, bei vorliegender Vorrichtung den Borsten der Vorzug gegeben ist, so hat dies seinen Grund darin, dafs diese, wenn an den Rändern eines abzustäubenden dünnen Papiers Wellenbildungen auftreten, die Borsten zufolge ihrer grofsen Biegsamkeit über
diese weggleiten, während einigermafsen starreres Material daran hängen bleiben und das Papier zerreifsen würde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Abstäuben von mit pulverförmigen Materialien bestreuten Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dafs durch in Zwischenräumen auf endlosen Bändern (c) angeordnete Bürsten (d) Luftfache (e) gebildet sind, deren Luftfüllung bei schnellem Umlauf der Bänder (c) den Staub von dem rechtwinklig zu deren Lauf unter den Bürsten hinweggeführten Stoff fortbläst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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