DE1914C - Streuvorrichtung und Schabemesser an Zuckerstreifen-Pressen - Google Patents

Streuvorrichtung und Schabemesser an Zuckerstreifen-Pressen

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DE1914C
DE1914C DENDAT1914D DE1914DA DE1914C DE 1914 C DE1914 C DE 1914C DE NDAT1914 D DENDAT1914 D DE NDAT1914D DE 1914D A DE1914D A DE 1914DA DE 1914 C DE1914 C DE 1914C
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R. PZILLAS in Brieg
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    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

1878.
ROBERT PZILLAS in BRIEG. Streuvorrichtung und Schabemesser an Zuckerstreifenpressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1878 ab.
Beiliegende Zeichnungen stellen eine Presse zur Anfertigung von Zuckerstreifen bezw. Würfelzucker dar.
Dieselbe besteht im wesentlichen aus der Metalltrommel a, Fig. 1, 2, mit achtzehn Formen b, Fig. i, 2, 7, die sich mit dem angefeuchteten, zerkleinerten, losen Zucker durch die verbesserte Einstreuvorrichtung ζ u, Fig. 1, 2, füllen. An der rotirenden Trommel α arbeiten zwei Stempel e und/, Fig. 1, 5, von denen der Stempel c den Zucker in der Form b prefst, während der andere denselben in geprefsten Streifen aus der Form b auf eine Vorlage g herausschiebt.
Auf diese Weise erlangt man nach jeder Trommelumdrehung achtzehn geprefste Zuckerstreifen h, welche sich dicht hintereinander auf die Vorlage g aufschieben (Fig. 5 zeigt eine derartige Vorlage, welche zur Hälfte mit solchen Streifen gefüllt ist). Auf diesen Vorlagen werden die Streifen getrocknet, damit sie nachher auf den sogenannten Knipsmaschinen in den allgemein bekannten Würfelzucker zertheilt werden.
Dieser so fabricirte Würfelzucker zeigte verschiedene Mangel, wodurch derselbe im Handel keine rechte Aufnahme fand. Betrachtet man einen solchen Zuckerwürfel, so hat derselbe vier ebene und zwei unebene (von der Knipsmaschine gebrochene) Flächen; von den vier ebenen Flächen sind drei davon nur lose geprefst und porös, während die vierte durch die seitliche Bewegung des Stempelkopfes c geglättet ist. (Die seitliche Bewegung ist nothwendig, weil sonst der Zucker an der Prefsfläche des Stempels haften bleibt.) Es bildet sich an dieser Zuckerfläche sozusagen eine Glasur, die durch das Trocknen steinfest wird und sich nachher sehr schwer löst.
Aufserdem zeigt der Bruch des Würfels eine Qualität, die geringer ist, als sie ursprünglich war, da die 'Krystallform des Kornes zerstört ist, und zwar nur allein durch die im Füllkasten *', Fig. i, schnell rotirenden, mit Stiften versehenen Einstreuwalzen, die dicht über den Trommelumfang den Zucker in die Form b einstreuten.
Beide erwähnten Mängel:
I. die schwere Löslichkeit infolge der Bildung von Glasur, sowie
Π. die verminderte Qualität durch die Vernichtung der Krystallform des Zuckerkornes, sind durch folgende Verbesserungen zu beseitigen gesucht.
Zu I. Der Prefsstempel c, Fig. 1, dringt nicht mehr, wie bei der älteren Coustruction, in die Form der Trommel ein, sondern prefst schon aufserhalb derselben ca. 1 mm von dem Trommelumfange entfernt. Auf dieser ca. 1 mm starken Schicht bildet sich gleich nach der Pressung, eine Glasur, gerade so, wie bei der früheren Construction, nur durch die seitliche Verschiebung des Prefsstempelkopfes c. Diese Verschiebung ist aber unbedingt nothwendig, um die Prefsfläche des Stempels c vom anhaftenden Zucker zu reinigen und erfolgt durch den Druck des Nasenringes r auf den Winkelhebel s, Fig. 1.
Nach jeder Pressung eines Streifens dreht sich die Trommel α um eine Formentheilung weiter; hierbei wird die vorstehende Schicht nebst der Glasur bei m durch die scharfe Kante des Kastens /, Fig. 1, abgeschnitten und dafür eine poröse Fläche gebildet, wodurch ein schnelleres und gleichmäfsigeres Lösen stattfindet.
Die Pressung erfolgt durch den Stempel c infolge der Einwirkung des verstellbaren Gewichtes k, Fig. ι. Mit Hülfe des Gewichts läfst sich der Streifen je nach Belieben mehr oder weniger stark pressen, während man durch die Verschiebung des Bolzens /, Fig. 1, die Formen b, mehr oder weniger angehäuft, füllen kann.
Zu II. Das Einstreuen des Zuckers in die Formen b der Trommel α besorgten früher mehrere schnell rotirende Stiftwalzen, welche
1. das Zuckerkorn zerstörten und
2. alle der Presse Schaden verursachenden Theile, wie z. B. eiserne Nägel, Holzsplitter oder die abgebrochenen Stifte der Walzen selbst durchliefsen.
An Stelle dieser Walzen hängt im Kasten i, Fig. i, 2, dicht über dem Umfange der Trommel α ein Sieb ζ u, Fig. 1, an den vier Bolzen χ mit Schlitzen versehen, welche konisch ausgearbeitet sind, damit der zwischen diesen gefallene Zucker oder eiserne Nägel, Holzsplitter etc. schon hierdurch lose in die Formen b eingedrückt werden. Die Bewegung des Siebes erfolgt durch die Hebelarme y, Fig. 1, 2, 4, vom Excenter r aus mit einer mäfsigen Geschwindig-
keit, so dafs in keinerlei Weise eine Zerstörung der Krystallform des Kornes stattfinden kann.
Zur Reinigung der Wände des Füllkastens i sind aufser dem Siebe ζ u, noch die Parallelogramm-Rührarme /, Fig. i, 2, auf der Welle q, die gleichzeitig den -Drehpunkt für den Belastungshebel des Gewichts k, Fig. i, bildet, befestigt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Vorrichtung zur Beseitigung der Glasur (dem sogenannten Speck) an den geprefsten Zuckerstreifen, damit sich der geprefste Zucker in jeder Flüssigkeit leicht und gleiehmäfsig auflöst.
  2. 2. Die Einstreuvorrichtung, um
    a) die Qualität des geprefsten Zuckerkornes in seiner Krystallform zu erhalten;
    b) fremde Körper, wie Eisen, Holzsplitter oder sonst der Presse Schaden verursachende Theile ungestört zu pressen oder sie ganz zurückzuhalten.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen,
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