DE115657C - - Google Patents

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DE115657C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B15/00Welts for footwear

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES ή
PATENTAMT.
Beim Zusammennähen des Rahmens mit dem Oberleder eines Schuhes und der Brandsohle kommt es sehr leicht vor, dafs der angefeuchtete Rahmen beim festen Anziehen des Stiches durchgeschnitten wird. Die Güte des Schuhes bei einem derartig zerrissenen Rahmen ist natürlich eine minderwerthige, da sich der Rahmen und folglich auch die Aufsensohle beim Tragen des Schuhes leicht lockert.
Diesem Uebelstand abzuhelfen ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, der dadurch erreicht wird, dafs der Rahmen an derjenigen Stelle, an welcher die das Oberleder, die Brandsohle und den Rahmen verbindende Naht liegt, durch eine Einlage verstärkt wird, welche zweckmäfsig schmaler als der Rahmen gemacht wird, damit sie beim Beschneiden des Rahmens und der Aufsensohle nicht hinderlich ist.
Durch diese Einlage, welche aus einem festen Gewebe besteht und auf der Unterseite des Rahmens befestigt wird, wird noch der weitere Vortheil erreicht, dafs der Rahmen, welcher gewöhnlich aus einzelnen Lederstreifen besteht, derart zusammengehalten wird, dafs beim Zusammennähen desselben mit dem Oberleder und der Brandsohle die infolge der Anfeuchtung des Rahmens sich leicht von einander lösenden Enden der Lederstreifen nicht in den Mechanismus der Nähmaschine gelangen, was bisher sehr häufig vorkam.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der Brandsohle in umgekehrter Stellung mit daran befestigtem Rahmen und Oberleder, Fig. 2 ein Querschnitt im vergröfserten Mafsstabe und Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung eines Theiles des Randes.
Die Brandsohle b ist wie gewöhnlich längs der Kante gespalten und bildet Zungen, zwischen denen das Oberleder α und der Rahmen c an der zurückgebogenen Lippe e festgenäht werden. Der Rahmen c ist mit der Längsnuth f versehen und erhält die Verstärkung d, welche am besten in die Nuth f hineingeprefst wird und vor der Randkante aufhört.
Die Verstärkungseinlage d besteht gewöhnlich aus starkem Gewebe Canevas, Leinwand oder dergl. und wird am besten an dem Rahmen festgeklebt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, nimmt diese Einlage den ganzen Zug der Stiche g auf und verhindert, dafs der Rand an dieser Stelle durchgeschnitten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Verstärkung des Rahmens bei Schuhwerk, bestehend aus einer Einlage (d) aus starkem Gewebe oder dergl., welche, längs des Rahmens befestigt, zur Aufnahme des Zuges der Stiche dient und in die Rahmennuth (f) hineingeprefst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT115657D Active DE115657C (de)

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DE (1) DE115657C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1619533A1 (de) * 2004-07-23 2006-01-25 Murakami Corporation Anzeigevorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1619533A1 (de) * 2004-07-23 2006-01-25 Murakami Corporation Anzeigevorrichtung

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