DE11563C - Maschinen-Uhr - Google Patents
Maschinen-UhrInfo
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- DE11563C DE11563C DENDAT11563D DE11563DA DE11563C DE 11563 C DE11563 C DE 11563C DE NDAT11563 D DENDAT11563 D DE NDAT11563D DE 11563D A DE11563D A DE 11563DA DE 11563 C DE11563 C DE 11563C
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- clockwork
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- tooth
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G5/00—Devices for producing mechanical power from muscle energy
- F03G5/06—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type
- F03G5/062—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans
- F03G5/063—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans operated by the leg or foot
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G5/00—Devices for producing mechanical power from muscle energy
- F03G5/06—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type
- F03G5/062—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans
- F03G5/065—Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans operated by the hand
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Description
1879.
Klasse 46.
MORITZ HIRSCHKRON in WIEN. Maschinenuhr.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. December 1879 ab.
Werden die Kautschukringe a a , Fig. 4
und 5, Abänderung Fig. 25 und 26, welche in erforderlicher Anzahl vorhanden sind, um zwei
Eisenstangen // gelegt und durch Aufwickeln eines Seiles auf die Schnecke eines Uhrwerks
ausgedehnt, so wirkt die dadurch erzeugte Schnellkraft im Kautschuk als Triebkraft für das
Uhrwerk gerade so wie die Kraft einer Feder aus Stahl oder die Schwerkraft von Gewichten
u. s. w. Die Schnellkraft des Kautschuks wird durch die Räderumsetzung bis aufs letzte Rad,
das Steigrad L, Fig. 1 bezw. 24, in ihrer Stärke vermindert, hier würde dieselbe mit der ihr zukommenden
Geschwindigkeit wirken, und das Uhrwerk würde einfach ablaufen, wenn nicht eine Hemmung oder Regulirung vorhanden wäre.
Bei vorliegendem Uhrwerke besorgt das Schwungrad S, Fig. ι bezw. 22, die Hemmung. Stehen
Masse und Radius in richtigem Verhältnisse zu der Kraft und ihrem Wege, mit welchem der
Zahn am Steigrade den Antrieb ertheilt, so wird einerseits der Schwungring stets den Widerstand
gegen seine Drehung überwältigen, andererseits bewirken, dafs die Kraft am Zahne des
Steigrades nur eine solche Arbeitsgröfse annehmen kann, um den nöthigen Antrieb zur
Ueberwindung des Widerstandes dem Schwungrade mitzutheilen und die Arbeitsmaschine zu
betreiben.
Derjenige Theil, mit welchem das Schwungrad 61 hemmt, ist die Ankerscheibe M, Fig. 1
bezw. 24. Auf dieser Scheibe sitzen die Ankerprotzen oder Paletten, welch letztere stets eine
Fläche besitzen, die senkrecht steht auf der Richtung, in welcher sich der Zahn am Steigrad bei
seiner Drehung bewegt, sobald er auf diese Fläche auffällt: die sogenannte Ruhe der Ankerpalette.
Nach dem Auffallen gleitet der Zahn auf einer gegen vorige Fläche geneigten Fläche ab, um
dem Schwungrade den nöthigen Antrieb zu ertheilen. Die Hemmung kann direct geschehen,
wenn die Ankerscheibe Mdie gleiche Drehung des
. Schwundrades S mitmacht, indirect, wenn die Ankerscheibe M schwingt und diese Schwingung
nach bekannter Art mittelst Pleuelstange und Kurbel in die Drehung des Schwungrades umgesetzt
wird. Unter sonst gleichen Verhältnissen bewirkt die directe Hemmung eine gleichförmige
aber schnellere, die indirecte Hemmung eine ungleichförmige jedoch langsamere Bewegung
des Steigrades L.
Das Schwungrad nimmt durch seine lebendige Kraft die Ruhe der Palette vom aufgefallenen
Zahne ab. Nach dem vorigen mufs daher die Schwingungsaxe der Ankerscheibe stets senkrecht auf der Tangente an dem Kreise
der Zahnauffallpunkte stehen. Eine geringe Abweichung ist der besseren Construction halber
zulässig. Steht das Steigrad parallel zum Schwungrad, so bedingt die Construction eine
Zwei- oder Mehrtheilung der Ankerscheibe und entsprechende Zwei- oder Mehrtheilung der
Zähne oder Stiftenanzahl am Steigrade L.
Die Fig. 6, 7 und 8 stellen eine indirecte Hemmung mit zweitheiliger Ankerscheibe dar.
Der eine Zahn fällt erst auf die Ruhe des einen Ankerprotzen, sobald der andere Ankerprotzen
den früheren Zahn verlassen hat. Die Zähne ζ . . . ζ' bekommen deshalb zu beiden Seiten des
Steigrades die in den Figuren ersichtliche Anordnung. Bei dieser Hemmung ist das Schwungrad
stets in der Gewalt des Uhrwerks, das Schwungrad hat hier jedoch viel Reibung zu
überwinden.
Die Fig. 23 und 24 stellen eine indirecte Hemmung dar, bei welcher, um die Reibung
zu vermindern, stets nur ein Punkt oder eine Linie des Zahnes auf die Ankerpalette wirkt.
Die schiefe Fläche ist eine Spirale. Hier vermag das Uhrwerk das Schwungrad nicht immer
in seiner Gewalt zu haben, es fällt nämlich der eine Zahn auf die Ruhe der einen Ankerpalette,
nachdem bereits die andere Ankerpalette den anderen Zahn früher verlassen hat. Mittlerweile
rückt der Zahn etwas vor, wodurch es möglich ist, dafs diese Ankerpalette bei der rückschwingenden
Bewegung an dem früher verlassenen Zahn vorbei zu kommen vermag.
Die Fig. 15 und 16 stellen eine directe
Hemmung mit zweitheiliger Ankerscheibe dar. Anstatt der Zähne sind Stifte zu beiden Seiten
des Steigrades angebracht. Die Anzahl der Ankerspiralen ist hier zwei. Die eine Spirale
verläfst schon früher den einen Stift, bevor noch
der andere Stift auf die Ruhe der anderen Spirale gefallen ist. Der Winkel der Spiralen
gegen die Ruhe wird dadurch gröfser.
In den Fig. 19 und 20 ist eine directe Hemmung dargestellt, bei welcher das Steigrad
gegen das Schwungrad senkrecht steht. Die Anzahl der Spiralen ist hier acht, man erhält
hierdurch einen gröfseren Winkel der Spiralen gegen die Ruhen. Die eine Spirale verläfst den
einen Zahn erst, sobald der nachrückende Zahn auf der nachrückenden Spirale abzugleiten beginnt,
das Schwungrad bleibt stets in der Gewalt des Uhrwerks.
Das Steigrad läuft mit gleichförmiger Geschwindigkeit ab. Bei einer Umdrehung des
Schwungrades rückt ein Zahn um acht Zahnentfernungen vor.
Der Schlüssel ist in den Fig. 9 bis 14 bezw. Fig. 27 bis 29 dargestellt. Das Uhrwerk wird
aufgezogen durch Stampfen mit den Füfsen, Schlagen mit den Händen. Zwei Stangen B .
und B', welche oben mit Polstern G G', unten mit Fufstritten F und F' versehen sind, bewegen
sich in einem Rahmen A mittelst Führungsrollen cc... geradlinig auf und ab. Die
hinabgehende Bewegung beider Stangen wird stets auf die Schnecke des Uhrwerks in drehende
Bewegung in einem Sinne, in der Zeichnung von links nach rechts, übertragen. Dies bewirken
die zwei Zahnräder L und M mit ihren Sperrrädern und Sperrkegeln 5 und T. Geht
die eine Stange hinunter, so wird das Sperrrad von der Klinke mitgenommen, schnellt die
andere Stange hinauf, so tritt die Klinke aus den Zähnen heraus. Die Uebertragung der
Bewegung von den Stangen kann entweder durch Schlüsselhebel D und £>', Fig. 9 bis 14,
stattfinden (JD greift mittelst Sperrklinke direct in das Sperrrad S, dessen Welle mit der Welle
der Schnecke gekuppelt ist; £>' ist mit dem
Sperrrad T fest verbunden, und die drehende Bewegung wird durch die Räder L und M auf
das Sperrrad S übertragen), oder wie in Fig. 27 bis 29, wo sich an den Stangen B und B'
zwei Zahnstangen ζ und 2' befinden, welche die Zahnräder L und M drehen, während diese
Drehung durch die Sperrräder .S und T stets auf das grofse Rad D im Sinne des Aufziehens
der Schnecke übertragen wird. Zu diesem Zwecke besitzt das Rad D Aufsenverzahnung,
in welche das Rad R an der Welle des Sperrrades 5 eingreift, sowie eine Innenverzahnung,
in welche das Zahnrad Q an der Welle des Sperrrades T eingreift.
Claims (5)
1. Die Schnellkraft ausgedehnter Kautschuk- · ringe als Triebkraft für ein Uhrwerk.
2. Die directe und indirecte Hemmung des Uhrwerks durch das Schwungrad für die
Arbeitsmaschine.
3. Die Ankerscheibe mit ihren spiralförmigen Ankerprotzen oder Paletten.
4. Der Schlüssel des Uhrwerks.
5. Die Vereinigung dieser genannten Bestandtheile.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11563C true DE11563C (de) |
Family
ID=288823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11563D Active DE11563C (de) | Maschinen-Uhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11563C (de) |
-
0
- DE DENDAT11563D patent/DE11563C/de active Active
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