DE1155112B - Verfahren zur Herstellung von Terephthalsaeureestern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von TerephthalsaeureesternInfo
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- C07C69/00—Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
- C07C69/76—Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
- C07C69/80—Phthalic acid esters
- C07C69/82—Terephthalic acid esters
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
B66488IVb/12o
BEKANNTMACHUN G
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 3. OKTOBER 1963
Es sind bereits verschiedene Verfahren zur Veresterung von Terephthalsäure bekannt. So hat man
die Veresterung drucklos oder unter erhöhtem Druck und in Gegenwart saurer Katalysatoren,
wie Chlorwasserstoff, Schwefelsäure, Phosphorsäure oder p-Toluolsulfonsäure, durchgeführt.
Es sind auch schon Verfahren zur Veresterung von Terephthalsäure ohne Katalysator bei Normaldruck
oder unter erhöhtem Druck bekannt. Der Umsatz ist dabei nicht vollständig, so daß eine
Nachveresterung durchgeführt werden muß, wenn man einen praktisch quantitativen Umsatz erzielen
will.
Es wurde nun gefunden, daß man Terephthalsäureester erhält, wenn man in bekannter Weise
neutrale Salze der Terephthalsäure mit Hilfe einer Säure höherer Aziditätskonstante als Terephthalsäure
und bzw. oder den entsprechenden Anhydriden und bzw. oder sauren Salzen anderer Benzolcarbonsäuren in das saure Salz der Terephthalsäure
überführt, dieses saure Salz mit primären Alkanolen oder Alkandiolen oder Epoxyden, gegebenenfalls
in Gegenwart von Veresterungskatalysatoren, auf eine Temperatur zwischen 140 und
3500C erhitzt, das Umsetzungsgemisch in den Ester der Terephthalsäure und das neutrale Salz
der Terephthalsäure zerlegt, das neutrale Salz gegebenenfalls dem Ausgangsstoff wieder zusetzt
und den Terephthalsäureester nach bekannten Methoden aufarbeitet.
Als Ausgangsstoffe werden vorzugsweise die Alkali- und Erdalkalisalze der Terephthalsäure,
wie Dinatrium-, Dikalium- oder Calciumterephthalat, verwendet. Es lassen sich aber auch andere
Salze der Terephthalsäure verwenden, z. B. Cadmiumterephthalat oder Diammoniumterephthalat.
Es ist dabei gleichgültig, auf welchem Weg die Terephthalsäure hergestellt wurde. Es läßt sich
z. B. eine durch Oxydation von Dialkylbenzolen erhaltene Terephthalsäure verwenden. Besonders
geeignet ist jedoch ein neutrales Alkaliterephthalat, das durch thermische Umlagerung bzw. Disproportionierung
anderer Benzolcarbonsäuren erhalten wurde.
Als Säuren, die stärker sauer sind als Terephthalsäure, eignen sich Mineralsäuren, wie Salzsäure,
Schwefelsäure, Phosphorsäure, Kohlensäure bzw. Kohlendioxyd, organische Säuren, wie Ameisensäure,
Essigsäure, Benzoesäure, die Anhydride der Säuren, wie Essigsäureameisensäureanhydrid, Essigsäureanhydrid,
Bernsteinsäureanhydrid. Besonders vorteilhaft läßt sich das Verfahren gestalten, wenn
Verfahren zur Herstellung
von Terephthalsäureestern
von Terephthalsäureestern
Anmelder:
Badische Anilin- & Soda-Fabrik
Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/Rhein
Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/Rhein
Dr. Walter Schenk, Heidelberg,
Dr. Hans Nienburg, Ludwigshafen/Rhein,
und Dr. Oskar Dorschner,
Bad Homburg v. d. Höhe,
sind als Erfinder genannt worden
man die Neutralsalze der Terephthalsäure, insbesondere das Dikaliumterephthalat, mit einer Benzoldicarbonsäure
oder deren Anhydrid, wie Phthalsäure oder Phthalsäureanhydrid, umsetzt. Dabei werden die Dialkalisalze, insbesondere das Dikaliumsalz,
der Phthalsäure gewonnen, die dann nach dem Vermischen mit einem Katalysator und
dem Eindampfen direkt einem thermischen Umlagerungsverfahren zugeführt werden können.
Die Veresterung des sauren Terephthalate läßt sich mit einwertigen primären aliphatischen Alkoholen,
wie Methanol, Äthanol, Propanol oder Butanol, oder mit zweiwertigen Alkoholen, wie
Glykol, 1,2-Propylenglykol, 1,4-Butylenglykol,
1,6-Hexandiol, 1,3-Butandiol, 1,2-Propandiol, durchführen.
Man kann an Stelle der zweiwertigen Alkohole auch die entsprechenden Epoxyde, wie Äthylenoxyd,
Propylenoxyd, verwenden.
Das Verfahren läßt sich z. B. wie folgt durchführen: Dikaliumterephthalat wird mit Phthalsäureanhydrid
in wäßrigem Medium bei 40 bis 1500C,
309 690/292
entsprechend der folgenden Reaktionsgleichung, umgesetzt: COOK
COOK
COOH
COOK
COOK
COOK
COOK
Die Umsetzung erfolgt quantitativ. Nach dem Veresterungskatalysators, bei Temperaturen zwischen
Filtrieren oder Zentrifugieren des sehr leicht wasser- 140 und 3500C die weitere Umsetzung direkt zum
löslichen Dikaliumphthalates vom praktisch wasser- Terephthalsäuredimethylester mit ebenfalls prak-
unlöslichen Kaliumhydrogenterephthalat erfolgt in 15 tisch quantitativer Ausbeute nach folgender Reak-
einer zweiten Stufe in Gegenwart von Alkohol, tionsgleichung:
gegebenenfalls auch unter Zufügen eines bekannten
gegebenenfalls auch unter Zufügen eines bekannten
CH3OH
COOCH3 COOK
Λ Α
Y+Y +
COOCH3 COOK
2H2O
Das Umsetzungsgemisch kann auch geringe Mengen Wasser enthalten, die in der Regel durch
die vom Abschleudern oder Filtrieren verbleibende Restfeuchtigkeit des in der ersten Umsetzungsstufe erhaltenen Monoalkaliterephthalates eingebracht
werden. Hierbei wirkt sich die Anwesenheit . des noch nicht umgesetzten sauren Terephthalates,
das hier die Funktion der sonst für die Veresterung verwendeten Säurekatalysatoren, wie Schwefelsäure,
Sulfonsäure usw., übernimmt, besonders vorteilhaft aus, da die Veresterung so auch ohne zusätzliche
Katalysatoren mit guter Ausbeute und hoher Veresterungsgeschwindigkeit durchgeführt werden
kann.
Bei Verwendung eines Veresterungskatalysators, wie Zinkborat, Kieselgelkatalysatoren, Aluminiumoxyd,
Kobaltsinterkatalysatoren, läßt sich die Veresterungsreaktion auch bei tieferen Temperaturen
mit genügend hoher Reaktionsgeschwindigkeit durchführen. Der nach der Abtrennung des überschüssigen
Alkohols sowie des gebildeten Dikaliumterephthalats verbleibende Ester kann zur Feinreinigung von
Spuren anderer Begleitstoffe im Vakuum destilliert werden. Terephthalsäurebisglykolester läßt sich auch
durch Umkristallisieren aus heißem Wasser reinigen.
Die auf diese Weise hergestellten Terephthalsäureester zeichnen sich durch einen hohen Reinheitsgrad
aus und sind direkt zur Weiterverarbeitung auf Polyäthylenterephthalat verwendbar. Daß sich
die so gewonnenen Terephthalsäureester trotz der einfachen und direkten Veresterung ohne zusätzliche
Reinigungsverfahren zu einem einwandfreien Polyester verarbeiten lassen, ist überraschend, da
bei allen bisher bekannten Arbeitsweisen die Zwischenprodukte vorher zahlreichen kostspieligen Reinigungsmethoden
unterworfen werden mußten, bevor sie zu einem verspinnbaren Polyester verarbeitet
werden konnten.
Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, daß man zur Herstellung des Alkalihydrogenterephthalates
auch verunreinigte Benzolcarbonsäure verwenden kann, z. B. rohes Phthalsäureanhydrid, wie
es bei der Anhydridherstellung unmittelbar erhalten wird, oder Benzolcarbonsäuren, die durch Oxydation
von Alkylbenzolen erhalten und nicht gereinigt wurden.
Verwendet man zur Ausfällung des sauren Alkaliterephthalates eine Benzolcarbonsäure, wie Phthalsäure,
Benzoesäure, Isophthalsäure, oder Gemische von Benzolcarbonsäuren, wie sie z. B. bei der Oxydation
von Rohxylol erhalten werden, so wird hierbei das Alkalikation auf die zur Ausfällung der
Terephthalsäure verwendete Benzolcarbonsäure übertragen. Eine derartige Arbeitsweise bietet besonders
dann erhebliche Vorteile, wenn die Alkaliterephthalate auf dem Wege der bekannten Isomerisierungs- bzw.
Disproportionierungsreaktion aus Alkalisalzen anderer Benzolcarbonsäuren gewonnen werden, da
hier dann eine verlustlose und unmittelbare Rückführung des Alkaliions in den Reaktionskreislauf
möglich ist. Beim Ausfällen mit Mineralsäuren oder organischen Säuren, wie p-Toluolsulfosäure, fällt
hingegen das Alkali in Form des praktisch wertlosen Sulfates, Chlorides oder Sulfbchlorides an,-wobei
eine Rückgewinnung für den Prozeß nur auf dem kostspieligen Wege einer Schmelzflußelektrolyse
möglich ist.
Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile.
Ein Gemisch aus 60,5 Teilen Dikaliumterephthalat, 18,7 Teilen Phthalsäureanhydrid und 250 Teilen
Wasser wird unter Rühren kurzzeitig auf 950C erhitzt und anschließend auf 3O0C abgekühlt. In
der Reaktionslösung stellt sich dabei ein pH-Wert von 5,7 ein. Man filtriert vom festen Rückstand ab
und wäscht diesen mit 20 Teilen kaltem Wasser aus. Der trockene Rückstand besteht aus 50,8 Teilen
Kaliumhydrogenterephthalat mit einer Säurczahl von 274. Im Filtrat sind 30,3 Teile Dikaliumplithalat
und eine sehr geringe Menge Kaliumhydrogenphthalat gelöst.
Das saure Monokaliumterephthalat dient als Ausgangsstoff für die Veresterung. Das Filtrat wird
mittels Pottasche auf einen pH-Wert von 8 gebracht, dann werden 2% Cadmiunicarbonat zugegeben
und zur Trockene eingedampft. Anschließend wird das feste Gut durch thermische Umlagerung in Dikaliumterephthalat
übergeführt.
Die 50,8 Teile Kaliumhydrogenterephthalat, die' noch 3,5% Wasser enthalten, werden in einem
Druckrührkessel in 180 Teilen Methanol suspendiert und unter Rühren 5 Stunden auf 3200C erhitzt. Nach
dem Abkühlen auf Zimmertemperatur saugt man das überschüssige Methanol vom ausgefallenen
Feststoff, der aus Terephthalsäuredimethylester und Dikaliumterephthalat besteht, ab. Das Feststoffgemisch
wird anschließend mit 100 Teilen Wasser in der Wärme (60 bis 900C) verrührt, wobei der Dikaliumterephthalatanteil
vollständig in Lösung geht. Nach dem Abkühlen auf 20 bis 25° C trennt man
dann den wasserunlöslichen Terephthalsäuredimethylester von der Dikaliumterephthalatlösung (Trokkengewicht
30,4 Teile) ab, die als Ausgangsstoff zur Gewinnung von Kaliumhydrogenterephthalat
wieder verwendet wird. Das Methanolfiltrat, das 2,2 Teile Veresterungswasser und noch 2 Teile gelösten
Dimethylester enthält, kann vor dem Destillieren nach Ergänzung der verbrauchten Methanolmenge
erneut für drei bis vier weitere Veresterungsansätze verwendet werden. Nach dem Trocknen
erhält man insgesamt 22,6 Teile an rohem Terephthalsäuredimethylester (= 93,5% der berechneten
Menge) von heller Farbe und einem Schmelzpunkt von 139° C, der zur Feinreinigung aus der Schmelze
bei einem Druck von 5 Torr über eine Kolonne destilliert wird, wobei der Dimethylester über
Kopf und die verbleibenden Spuren von Verunreinigungen als Sumpf aogenommen werden.
Der so erhaltene Terephthalsäuredimethylester ist ohne weitere Reinigung zur unmittelbaren PoIyäthylenterephthalatherstellung
geeignet.
Die quantitative Ausfällung des Kaliumhydrogenterephthalates kann unter denselben Reaktionsbedingungen auch mit der äquivalenten Menge eines
Gemisches aus Benzolcarbonsäuren, wie es z. B. durch Oxydation von Rohxylol mit einer Zusammensetzung
von 53,3% Isophthalsäure, 13,3% o-Phthalsäure, 18,2% Terephthalsäure, 15,2% Benzoesäure
erhalten wurde, vorgenommen werden, wenn man darauf achtet, daß der sich bei der Fällung einstellende
PH-Wert etwa 5,6 bis 5,9 beträgt. In diesem Fall wird die zusammen mit der Fällungskomponente
eingebrachte Terephthalsäure, die aus dem p-Xylolanteil
des Rohxylols stammt, ebenfalls in das saure Monokaliumterephthalat übergeführt und zusammen
mit dem aus dem Dikaliumterephthalat bei der Fällung gebildeten Kaliumhydrogenterephthalat abgetrennt.
Die Ausfällung des Monokaliumterephthalates aus dem wasserlöslichen neutralen Dikaliumterephthalat
kann auch mit Kohlensäure nach der in der deutschen Patentschrift 1 081 877 beschriebenen
Arbeitsweise vorgenommen werden. Will man auf eine Rückführung des Alkalianteils in den Reaktionskreislauf
der Phthalatisomerisierung verzichten, so kann man die Ausfällung des Monoalkaliterephthalates
natürlich auch mit einer Mineralsäure, wie Salzsäure, Schwefelsäure, oder einer Carbonsäure,
wie Ameisensäure oder Essigsäure, durchführen.
48,5 Teile Dikaliumterephthalat, das durch thermische Umsetzung von Kaliumbenzoat bei 445°C
und unter Kohlendioxyddruck in Gegenwart von Katalysatoren in bekannter Weise erhalten worden
ίο war, werden mit 24,45 Teilen Benzoesäure in
250 Teilen Wasser bei 900C unter Rühren umgesetzt,
wobei sich ein pH-Wert von 5,75 einstellt. Nach dem Abkühlen auf 300C schleudert man das ausgefallene
Kaliumhydrogenterephthalat vom wasserlöslichen Kaliumbenzoat ab, das nach Zufügen
eines Katalysators und Eindampfen in bekannter Weise durch thermische Disproportionierung in
Dikaliumterephthalat und Benzol übergeführt wird. Nach dem Auswaschen und Trocknen des Filterrückstandes
werden 40,8 Teile Monokaliumterephthalat erhalten.
Diese 40,8 Teile Kaliumhydrogenterephthalat werden unter Zufügen von 1,2 Teilen Zinkborat in
einem Druckrührbehälter mit 200 Teilen Methanol gemischt, auf 3100C erhitzt und unter Rühren
3 Stunden auf dieser Temperatur gehalten. Nach der Entspannung wird das Reaktionsgemisch durch
Einleiten von 35 Teilen überhitztem Methanoldampf mit Hilfe einer Kolonne aufgearbeitet. Dabei
entweichen am Kolonnenkopf Terephthalsäuredimethylester und Methanol, während Dikaliumterephthalat
und Zinkborat als Destillationsrück- . stand zurückbleiben. Das Destillat wird auf +1O0C
abgekühlt und der ausgefallene Dimethylester mittels einer Zentrifuge abgetrennt und mit kaltem Methanol
nachgewaschen. Nach dem' Trocknen werden 18,5 Teile eines reinen Terephthalsäuredimethylesters
erhalten. Das Methanolfiltrat, das noch für weitere Veresterungsansätze benutzt werden kann,
enthält noch etwa 0,2 Teile Dimethylester in gelöster Form, die bei der Entwässerung des Methanols
zurückgewonnen werden können. Zur Abtrennung des Katalysatoranteils vom Dikaliumterephthalat
wird der Veresterungsrückstand mit 60Teilen warmem Wasser behandelt, wobei 24,9 Teile Dikaliumterephthalat
in Lösung gehen und nach Abtrennung vom festen Rückstand zur Aufarbeitung auf Monokaliumterephthalat
zurückgeführt werden. Der Veresterungskatalysator kann aber auch ohne vorherige Abtrennung zusammen mit dem Dikaliumterephthalat
zur Aufarbeitung auf Monokaliumterephthalat zurückgeführt und dann nach gleichzeitiger
Abtrennung zusammen mit dem Monoalkaliterephthalat erneut in der Veresterungsstufe ohne
vorherige Aufarbeitung verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäureestern, dadurch gekennzeichnet, daß man in bekannter Weise neutrale Salze der Terephthalsäure mit Hilfe einer Säure höherer Aziditätskonstante als Terephthalsäure und bzw. oder den entsprechenden Anhydriden und bzw. oder sauren Salzen anderer Benzolcarbonsäuren in das saure Salz der Terephthalsäure überführt, dieses mit primären Alkanolen oder Alkandiolen oder Epoxyden, gegebenenfalls in Gegenwart7 8von Veresterungskatalysatoren auf eine Tempe- Ausgangsstoff wieder zusetzt und den Terephthal-ratur zwischen 140 und 3500C erhitzt, das säureester nach bekannten Methoden aufarbeitet.Umsetzungsgemisch in den Ester der Terephthal-säure und das neutrale Salz der Terephthalsäure In Betracht gezogene Druckschriften:zerlegt, das neutrale Salz gegebenenfalls dem 5 Deutsche Patentschriften Nr. 1 063 593, 1 081 877.309 690/292 9.63
Priority Applications (13)
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