DE115502C - - Google Patents

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DE115502C
DE115502C DENDAT115502D DE115502DA DE115502C DE 115502 C DE115502 C DE 115502C DE NDAT115502 D DENDAT115502 D DE NDAT115502D DE 115502D A DE115502D A DE 115502DA DE 115502 C DE115502 C DE 115502C
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DENDAT115502D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/46Control devices specially adapted to forging hammers, not restricted to one of the preceding subgroups
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/54Arrangements or details not restricted to group B23Q5/02 or group B23Q5/22 respectively, e.g. control handles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/02Reversing-gear by displacing eccentric

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

b.es
KAISERLICHES-
PATENTAMT.
R^TENTSCHRIFT
KLASSE 14 d.
OTTO HERRE in MITTWEIDA. ν
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1899 ab. ■
Um mit einem Schieber eine veränderliche Füllung bei sonst unveränderlichen Perioden zu erzielen, wird denselben eine bestimmte schraubenförmige Bewegung ertheilt, welche aus den Fig. 1 bis 6 der beiliegenden Zeichnung näher zu erkennen ist.
Der Schieber a, welcher nach Fig. 2 als Kolbenschieber gedacht ist, aber auch als einfacher Rundschieber ausgebildet werden könnte, erhalt von dem Excenter b eine constante; axiale Bewegung. Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, ertheilt ein zweites Excenter c dem Schieber α aufserdem eine rotirende Bewegung, welche jedoch unter der Einwirkung des Regulators oder des Maschinenwärters steht. Zu diesem Zwecke könnte z. B. die Excenterstange eine um den Mittelzapfen d drehbare Kulisse e in Schwingungen versetzen. In der Kulisse befindet sich ein Gleitklotz f, welcher von dem Regler eingestellt wird und dementsprechend durch Vermittelung einer Stange das Rad g in gröfsere oder kleinere Schwingungen versetzt. Das Rad g überträgt diese Bewegung durch das Rad/1 auf den Schieber α.
Jeder beliebige Punkt des Schiebers beschreibt demnach eine allgemeine Schraubenlinie, wobei die Steigung derselben abhängig ist von der Lage des Gleitklotzes f.
Liegt derselbe, wie in Fig. 1 gezeichnet, in der Mitte der Kulisse e, so ist die Drehbewegung gleich Null, der Steigungswinkel der Schraubenlinie wird 90° und der Schieber bewegt sich geradlinig. Wird der Gleitklotz f gehoben, so wird der Steigungswinkel kleiner
als 900, die Schraubenlinie wird rechtsgängig; senkt man dagegen den Gleitklotz /, so wird der Steigungswinkel gröfser als 90 °, die Schraubenlinie wird linksgängig.
Bei normaler Leistung der Maschine soll der Gleitklotz in der Mitte der Kulisse liegen, so dafs nur die Axialbewegung die Dampfvertheilung bewirkt. Bei abweichender Belastung der Maschine bewirkt dann die hinzutretende Drehbewegung je nach Bedarf einen späteren oder früheren Abschlufs der Einlafskanäle. Der Schieber wird als Trapezschieber mit geneigt liegenden Steuerkanten für Einlafs und parallelen Steuerkanten für den Auslafs ausgebildet, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht; Fig. 3 zeigt die Abwickelung des Schiebers und der Gleitfläche. . . . ...'■■
Die Fig. 4 und 5 erläutern die mit Hülfe der eigenartigen Schieberbewegung erzielte Dampfvertheilung.
Liegt der Gleitklotz f, wie in Fig. 1 gezeichnet j in der Mitte der Kulisse e, ist also die Drehbewegung gleich Null, so bleibt die äufsere Ueberdeckung· des Schiebers constant. Hierfür gilt in den Fig. 4 und '5 der c.oncentrische Kreis, welcher für. den angenommenen Fall eine Füllung von 45 pCt. bestimmt. Wird der Gleitklotz f ganz nach oben' oder unten verstellt, so ergeben sich nach Fig. 4 Füllungen von 68 pCt. bezw. 3 pCt. Fig. 5 ergiebt ferner für eine beliebig angenommene mittlere Lage des Gleilklotzes die Füllungen von 5'8pCt. ■■ bezw. 22 pCt. Die Ermittelung dieser Füllungen erfolgte mit Hülfe der strichpunktirt bezw.
punktirt eingetragenen Curven, welche die Veränderung der äufseren Ueberdeckung infolge' der Schieberrotation darstellen. .■ ■ .
Die Construction dieser Curven ergiebt sich nach dem Princip der Ze u η er'sehen Schieberkreise durch Subtraction bezw. Addition· der Sehne eines excentrisch liegenden Kreises, dessen Durchmesser von der Stellung des Gleitldotzes f und dessen Lage im Diagramm von dem Voreihvinkel des Excenters c abhängig ist.
Fig. 6 zeigt die entsprechende Kurbelanordnung. Es ist O1 die Dampf kurbel, On die Excenterkurbel c für die Schieberrotation und O1n das Excenter b für die Axialbewegung des Schiebers. Der Voreilwinkel 900 -+- dt des Excenters On für die Drehbewegung richtet sich hierbei nach der Bedingung,, ob die .■..Voreinströmung stets an derselben Stelle beginnen soll oder nicht. Das erstere wird erreicht, wenn die Phasen der beiden, Bewegungen derart versetzt werden, dafs die Kulisse e beim Beginn der Voreinströmung in ihrer Mittellage steht. Die in den Diagrammen Fig. 4 und 5 gezeichneten Ueberdeckungscurven schneiden dann den Schieberkreis in demselben Punkte, in welchem auch der concentrische Ueberdeckungskreis den letzteren schneidet. ■'...
. Will man nicht den Beginn der Vorein ■ strömung, sondern die Vorörfnung in der Todtlage unverändert erhalten, so mufs das Excenter On um 900 der Kurbel O1 voreilen, d. h. (I1 wird gleich Null..
Natürlich kann man das Excenter c auch so befestigen, dafs nur annähernd gleiche Voröffnungen bei annähernd gleichbleibendem Eintritt der Voreinströmung erreicht werden.
Die Vorausströmung und die Compression müssen schliefslich unter allen Umständen constant bleiben, weil die Drehbewegung des Schiebers, welche allein von der Einwirkung des Reglers abhängt, keinen Einflufs auf die in Frage kommenden parallelen Steuerkanten ausüben kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ■
    Steuerung mit einem Schieber, bei welcher eine veränderliche Füllung ohne Aenderung des Schieberweges durch eine Drehung des Schiebers um seine Achse erreicht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dafs die zum Antriebe der die Drehung bewirkenden Theile dienende, unter dem Einflufs des Reglers stehende Stange durch eine um ihren Mittelpunkt schwingende Kulisse (e) bethätigt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT115502D Active DE115502C (de)

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DE (1) DE115502C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187108B (de) * 1957-01-28 1965-02-11 Banning A G J Steuerung fuer durch ein Druckmittel betriebene Schmiedehaemmer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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