DE115446C - - Google Patents

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DE115446C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D13/00Pencil-leads; Crayon compositions; Chalk compositions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 22rtr
Es ist bekannt, farbige Folien für Tiefprägungen herzustellen. Diese Folien haben aber den Nachtheil, dafs in denselben die Farbe nicht genügend gebunden ist und daher beim Prägen ein Verschmieren der Farbe stattfindet, namentlich dann, wenn die Folien zur Prägung auf Stoff, Seide, Leder und dergl. verwendet und die überschüssigen Theile abgebürstet werden. Um nun diese Uebelstände zu beseitigen und weitere Vortheile zu erreichen, wird nach dem vorliegenden neuen Verfahren dem Gemisch von Wasser, Hausenblase, Glycerin und Farbe ein Theil Albumin hinzugesetzt, wodurch die einzelnen Farbpartikelchen innig verbunden werden, so dafs die Farbfolien farbecht werden und weder bei der Prägung, noch später abfärben. Man kann gleichzeitig an Stelle der Farbe auch Bronze-. pulver hinzusetzen, so dafs man dann Bronzefolien erhält. Die Menge des hinzuzusetzenden Albumins richtet sich theilweise nach der Beschaffenheit der Farbe, welche die Farbfolie erhalten soll. Desgleichen richtet sich auch die Menge der zuzusetzenden Hausenblase nach der Farbe der Folie. Praktische Versuche haben ergeben, dafs bei dunkleren Farben mehr Hausenblase erforderlich ist wie bei hellen Farben.
Am besten verfährt man in folgender Weise:
Man kocht in etwa 1J4 bis '/2 1 Wasser
5 bis 40 g Hausenblase und etwa 10 bis 15 g Glycerin, setzt dieser Lösung die in Betracht kommende Farbe hinzu und rührt das Ganze vollständig durch, so dafs die Farbe gleichmäfsig vertheilt ist. Dieser Streichmasse fügt man sodann in lauwarmem Zustande etwa 20 bis 40 g Albumin hinzu, welch letzteres den Zweck hat, die Farbe innig zu binden.
Die so gewonnene Substanz wird sodann, sei es vermittelst Pinsels oder aber mittelst anderer Vorrichtungen, auf eine Glasplatte dünn aufgetragen. Ist der Anstrich getrocknet, dann schabt man ihn vermittelst eines geeigneten Messers von der Platte ab und verwendet diese Farbfolie in derselben Weise, wie die Metallfolien bisher verwendet wurden.
Die mit diesen Folien hergestellten Prägungen behalten ihre reine Farbe, bis die ganze Folie an sich abgenutzt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung farbiger oder Bronzefolien, dadurch gekennzeichnet, dafs man der in bekannter Weise aus einer trockenen Farbe, Hausenblase, Glycerin und Wasser zusammengesetzten Streichmasse in lauwarmem Zustande Albumin hinzusetzt, zu dem Zweck, die Farbfolie geschmeidig zu machen und die trockene Farbe oder Bronze in der Streichmasse derart zu binden, dafs die Farbfolie weder beim Prägen, noch beim Gebrauch des geprägten Stoffes abfärbt.
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