DE115358C - - Google Patents

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DE115358C
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cylinder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVr 115358 KLASSE 2Oi.
Den Gegenstand des ' vorliegenden Patentes bildet eine Vorrichtung, die selbstthätig auf die Luftbremse eines jeden Zuges einwirkt, der das betreffende Geleise in falscher Richtung befährt.
Die beiliegende Zeichnung stellt diese Vorrichtung theils in Ansicht, theils im Schnitt dar.
In dem cylindrischen Aufsatz α einer zwischen den Schienen des betreffenden Geleises angebrachten Grundplatte ist ein cylindrisches Gehäuse b drehbar, welches durch die im Cylinder α eingeschraubten Stifte d und die in dem Cylinder b eingedrehte Rinne c drehbar festgehalten wird. In der Wand des Cylinders a ist ferner ein Knopfstift e angebracht, der durch eine Schutzplatte g oder dergl. in vorgeschobener Stellung gehalten wird und, sobald die Platte g entfernt wird, sich unter dem Drucke der Feder _/" nach aufsen bewegt. . Dieser Stift e fafst in die um i8o° von einander entfernten Löcher m im äufseren Mantel des Cylinders b' ein.
In dem Cylinder b ist ein Cylinder h auf und ab verschiebbar, der durch eine Feder i stets nach oben gedrückt wird und mit einer an seinem oberen Umfange angebrachten Nase k aus dem Cylinder b .durch den Schlitz / herausreicht. Niedergehalten wird der Cylinder h durch den Riegel p, der durch den Gewichtshebel η mit einem gewissen Spielraum verschoben werden kann. Im Deckel des Cylinders b ist ein Gewinde 0 eingeschnitten, mit Hülfe dessen man unter Anwendung eines im Besitze des Streckenwärters befindlichen Schraubenbolzens den emporgeschnellten Cylinder h wieder nach unten drücken kann.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Durchfährt ein Zug den Schienenstrang, auf welchem die Vorrichtung in der gezeichneten Stellung angebracht ist, in der Richtung von links nach rechts, so wird ein in entsprechender Stellung an der Lokomotive angebrachter Stutzen den. Hebel η oben nach rechts und unten nach links zum Ausschlag bringen, wodurch aber ' der Riegel ρ infolge des Spielraums nicht bewegt wird. Kommt aber ein Zug von rechts nach links, so stöfst der an der Lokomotive angebrachte Stutzen an die rechte Seite des Hebels η und bewegt das obere Ende nach links und das untere nach rechts. Dadurch wird der Riegel2? entsprechend weit nach aufsen gezogen, so dafs er den Cylinder h freigiebt; dieser schnellt nun unter dem Druck der Feder i nach oben, stöfst mit seiner Nase k an einen Hebel der Luftbremse der Lokomotive und setzt dadurch die Luftbremse in Thätigkeit und bringt den Zug zum Stehen.
Soll der Apparat wieder in Bereitschaftsstellung gebracht werden, so drückt man den Cylinder h mittelst eines durch das Gewinde ο geschraubten Schraubenbolzens wieder so weit nach unten, dafs man den Riegel ρ wieder über den Cylinder h schieben kann. Soll der Apparat den Sicherheitsdienst gegenüber den von links nach rechts fahrenden Zügen verrichten, so dreht man das Schutzblättchen g

Claims (1)

  1. bei Seite, worauf der Stift e unter dem Druck der Feder i aus dem Loch m heraustritt; sodann dreht man den Cylinder um 18o°, drückt den Stift e in das Loch m und legt das Blättchen g wieder vor, wodurch der Apparat in die umgekehrte Wirkungsstellung gebracht worden ist.
    Pa ten τ-An spruch:
    Eine Vorrichtung zum Anhalten auf falschen Geleisen laufender Züge oder Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem je nach Erfordernifs um i8o° um seine verticale Achse verstellbaren, zwischen den Schienen angebrachten Cylinder (b) ein anderer unter dem Druck einer Feder (i) stehender -und durch einen Riegel (p) unten gehaltener Cylinder (h) auf und ab verschiebbar ist, der, sobald ein in entsprechender Richtung kommender Zug durch Anschlag an den Hebel (n) den Riegel (p) fortzieht, emporschnellt und mit seiner Nase (k) an einen Hebel der Luftbremse stöfst und den Zug zum Stehen bringt, während ein in dem Deckel des Cylinders (b) eingeschnittenes Gewinde (o) gestattet, den Cylinder (h) durch einen Schraubenbolzen wieder nach unten zu drücken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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