DE115157C - - Google Patents

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DE115157C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 67«.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schleifmaschine für Cement- und Thonwaaren. Diese Maschine kennzeichnet sich durch eine am Umfange mit Einschnitten versehene Zuführungstrommel, welche in lothrechter Ebene, zwischen ebenfalls in lothrechter Richtung drehbaren Schleifscheiben, sich dreht und ein in der Drehungsrichtung der Trommel sich abwickelndes Band ohne Ende, welches durch eine Belastung mehr oder weniger straff gegen einen Theil des Umfanges der Trommel angezogen werden kann und derart über Führungsrollen geleitet ist, dafs es das zu schleifende Werkstück während der Schleifarbeit gegen die Trommel drückt.
Auf beiliegender Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Thonröhrenschleifmaschine dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 3 im Grundrifs und senkrechten Schnitt eine abweichende Ausführung eines Maschinentheils.
Diese Thonröhrenschleifmaschine besteht aus einer selbsttätigen Vorrichtung für das ununterbrochene Zuführen und Fortbewegen der zu schleifenden Röhren zu einer zweckentsprechenden Schleifvorrichtung und aus dieser selbst.
Sie hat vier Ständer 1 und zwei Ständer 2. Je zwei dieser Ständer sind in der Längsrichtung durch parallel laufende Träger 3 und je drei derselben in der Querrichtung durch Bolzen 4 mit einander verbunden. Die Träger mit den Ständern bilden den Unterbau für die eigentliche Bewegungsvorrichtung.
Diese besitzt eine Trommel 5, deren Umfang mit Backen (zweckmäfsig aus Holz) belegt ist, welche zur Aufnahme der Thonröhren mit entsprechenden Einschnitten versehen sind. Die Achse der Trommel erhält ihre Drehbewegung durch das Winkelgetriebe 7 und 8, die Vorgelegewelle 9, das Schneckenrad 10, die Schneckenwelle 11 und die Antriebsscheibe 12.
Zwischen je zwei Ständern 1 ist eine in lothrechter Richtung verschiebbare Führungsrolle 13 und im unteren Theile eine feste Rolle 14 zur Führung eines endlosen Gurtbandes ι 5 angeordnet.
Das Gurtband wird derart über sämmtliche vier Rollen geführt, dafs es stets den unteren halben Umfang der Trommel fest umschlieist, so dafs der dadurch hervorgerufene Reibungswiderstand zwischen Gurte und Trommelumfang während der Drehung der letzteren ein Abwickeln der straff gespannten Gurte ermöglicht. Das Spannen der Gurte geschieht durch ein Belastungsgewicht.,- das jeweils je nach Bedarf geregelt werden kann.
Die Schleifvorrichtung selbst hat eine Grundplatte 16 mit zwei darauf verschiebbaren Schlitten 17, welche je eine Lagerplatte 18 tragen mit einer zwischen Stehlagern 19 angeordneten wagerechten Achse 20, auf deren einem Ende eine kreisrunde Schleifscheibe 21 befestigt ist. Diese Schleifscheiben können mittelst der Schlitten 17 in achsialer Richtung entsprechend der Länge der zu schleifenden Röhren verschoben und eingestellt werden.
Verein deutscher
Bezirksverein a. d. niedere
Diese Schleifscheiben erhalten ihren Antrieb durch eine auf der Achse 20 sitzende Riemscheibe 22.
Der Arbeitsgang ist folgender:
Vermittelst der Antriebsscheiben 12 wird die Trommel 5 in Umdrehung versetzt, wobei gleichzeitig das die Trommel halb umschliefsende Band sich am Umfange abzuwickeln beginnt. Die zum Schleifen der Stirnflächen bereitstehenden Röhren werden während der Drehungsbewegung der Trommel in die Einschnitte der Holzbacken gelegt, nach einander zwischen Gurte und Trommelumfang gezwängt und an letzterem durch das infolge des Belastungsgewichtes straff gespannte Gurtband festgehalten.
Die Schleifscheiben sind vor Beginn des Arbeitsvorganges für die herzustellenden Rohrlängen eingestellt, und nun dreht sich die Trommel sammt den an ihrem Umfange mittelst des Gurtbandes festgehaltenen Thonröhren zwischen den sich drehenden Schleifscheiben, so dafs die Stirnflächen der Rohre während des Vorbeigehens in vollkommenster Weise winkelrecht, mit genau parallelen, gratlosen Stirnflächen und auf genaue Länge abgeschliffen werden. Durch die fortschreitende Drehung der Trommel wird alsdann die Spannung zwischen den geschliffenen Rohren nach und nach aufgehoben und das Rohr kann leicht von einem Arbeiter abgenommen werden.
In gewissen Fällen sind die Rohrenden nicht nach einer senkrechten, sondern nach einer schiefen Ebene zur Rohrachse zu schleifen.
Um dies zu ermöglichen, 'können die Schleifscheiben die in Fig. 3 dargestellte Lagerung erhalten, bei welcher jede Schleifscheibe eine Grundplatte 23 hat, die mit in einem Kreis liegenden Schlitzen 24 versehen ist, durch welche die Feststellschrauben 25 hindurchgehen.
Es könnte auch diese Platte auf einer besonderen, auf dem Unterbau verschraubten zweiten Platte, (welche z. B. mit einer Gradeintheilung versehen ist) angeordnet und dort um einen Kolben drehbar und mittelst einer Klemmschraube in ihrer jeweiligen Stellung feststellbar sein. Diese Bauarten ermöglichen, die stets in' einer lothrechten Ebene sich drehenden Schleifscheiben mit ihren Schnittflächen in beliebigem Winkel zur Drehungsebene der Trommel einzustellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schleifmaschine zur Bearbeitung von Cement- und Thonwaaren, gekennzeichnet durch, eine am Umfang mit Einschnitten versehene, in einer lothrechten Ebene zwischen ebenfalls in lothrechter Richtung drehbaren Schleifscheiben sich drehende Zuführungstrommel und durch ein in der Drehungsrichtung der Trommel sich abwickelndes Band ohne Ende, welches durch eine Belastung mehr oder weniger straff gegen einen Theil des Umfanges der Trommel angezogen werden kann und derart über Führungsrollen geleitet ist, dafs es das zu schleifende Werkstück während der Schleifarbeit gegen die. Trommel festdrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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