DE1151027B - Stromstosssender fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Stromstosssender fuer Fernsprechanlagen

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DE1151027B DET21626A DET0021626A DE1151027B DE 1151027 B DE1151027 B DE 1151027B DE T21626 A DET21626 A DE T21626A DE T0021626 A DET0021626 A DE T0021626A DE 1151027 B DE1151027 B DE 1151027B
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/274Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc

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  • Signal Processing (AREA)
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  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Stromstoßsender für Fernsprechanlagen, der in einem einzigen Gehäuse untergebracht ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem derartigen Stromstoßsender eine sichere Bedienung, geringe Her-Stellungskosten und eine große Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Es ist ein Stromstoßsender für Fernsprechanlagen bekannt, der von mechanisch mittels eines Kraftantriebes drehbaren, in Längsrichtung unverschiebbaren, auswechselbaren Steuerscheiben betätigt wird. Auf den Steuerscheiben sind die jeweiligen Steuerkombinationen fixiert.
Den Steuerscheiben sind eine gemeinsame Sammelklinke und einzelne bewegliche, zum Abtasten je einer Steuerscheibe dienende Steuerschienen zugeordnet. Diese Steuerschienen werden von Hand durch Tasten vor jedem Wahlvorgang aus ihrer Ruhe- in die Betriebslage gebracht. In dieser Betriebslage bleiben die Steuerschienen für die Dauer des Wahl-Vorganges und führen dabei selbsttätig die Einschaltung des Kraftantriebes für die Steuerscheiben durch und schalten das Gerät unter Rückführung der bewegten Geräteteile in ihren Ausgangszustand wieder ab, wenn der der Taste entsprechende Fernsprechteilnehmer durch Aussendung der gewünschten Nummernkombination gewählt wurde. Im Betriebszustand befinden sich die Steuerschienen im Funktionsbereich sowohl der entsprechenden Steuerscheibe als auch zugleich der Sammelklinke. Auf der Steuerscheibe befinden sich die Stromstoßkombinationen, welche einer gewünschten Teilnehmernummer entsprechen. Diejenige Steuerschiene, welche durch Druck der ihr zugeordneten Taste bewegt wurde, befindet sich dann in ihrer Betriebslage so zwischen Steuerscheibe und Sammelklinke, daß die durch Erhöhungen und Vertiefungen auf der Steuerscheibe dargestellte Rufnummer die Sammelklinke bewegt. Im Rhythmus dieser Bewegung der Sammelklinke wurde bei der bekannten Ausführung dann ein Kurzschlußkontakt betätigt.
Dieser betätigte Kurzschlußkontakt sandte die Stromstöße in das Fernsprechnetz. Die Bewegung des Kurzschlußkontaktes mußte ein getreues Abbild der Kombination von Erhöhungen und Vertiefungen auf der Steuerscheibe sein, damit unverzerrt die aus Stromimpulsen zusammengesetzte Nummer des gewünschten Teilnehmers gesendet wurde. Bei dieser in der deutschen Auslegeschrift 1 034 218 beschriebenen Ausführung war eine hohe Präzision der Übertragungsteile von der Steuerscheibe zum Kurzschlußkontakt erforderlich, da sonst nicht unverzerrt die Stromstoßsender für Fernsprechanlagen
Anmelder:
Telemax -Verkauf sgesellschaft
für Wechselsprechanlagen
mit beschränkter Haftung,
Aach (Hegau)
Stromstoßserie übertragen wurde. Es waren auch Fehlbedienungen möglich, wenn z. B. während des Betriebs der Steuerscheiben der Strom ausfiel oder aber wenn Teile ungenau gearbeitet waren und dann Kontakte nicht rechtzeitig geöffnet oder geschlossen wurden. Das Auswechseln von Steuerscheiben war ebenfalls schwierig, und auch dort waren Fehlbedienungen möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und den Stromstoßsender so auszubilden, daß mit verhältnismäßig geringen Herstellungsgenauigkeiten die Fabrikation z. B. durch Stanzen der Einzelteile, trotzdem aber für das genaue Aussenden von Stromstoßserien eine höhere Genauigkeit vorhanden, eine höhere Betriebssicherheit gegeben ist und Fehlbedienungen nicht möglich sind.
Die Lösung der Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, daß die bewegte Sammelklinke über eine Kupplung den Antrieb eines Impuls- und Sperrades und damit die Betätigung der stromstoßsendenden Ruhe- und Arbeitskontakte bewirkt.
Bei dieser Ausführung wird jetzt nicht mehr von der Sammelklinke direkt oder indirekt über Hebel ein Kurzschlußkontakt betätigt, sondern es wird eine Kupplung dazwischengeschaltet. Diese Kupplung, die ein Impuls- und Sperrad besitzt, gewährleistet eine exakte Aussendung von Stromstoßserien, auch wenn die Bewegung der Sammelklinke auf Grund von HersteUungsungenauigkeiten nicht so exakt erfolgt.
Zweckmäßig ist es, daß die Kupplung eine Rutschkupplung ist, deren Antrieb vom Antrieb der Steuerscheibe her erfolgt und deren Sperrung durch eine
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in das Sperrad eingreifende Impulsklinke stattfindet, die bei Freigabe des Sperrades von der Sammelklinke her gleichzeitig den Nummernscheibenablaufkontakt schließt.
Es genügt, daß von der Sammelklinke eine Kupplung betätigt wird. Die Kupplung sorgt dann dafür, daß in einem richtigen Zeitverhältnis zueinander durch Betätigung der entsprechenden Arbeits- und Ruhekontakte auf einen Stromstoß dann die Unterbrechung der Schleife erfolgt. Die Sammelklinke dient also jetzt nur zum Auslösen der Kupplung und hat nicht mehr die Aufgabe, sowohl den Stromstoß als auch die Unterbrechung im richtigen Rhythmus zueinander zu senden.
Zweckmäßig erfolgt die Auslösung der Kupplung über Winkelhebel, die über zweiarmige Hebel mit der Sanimelklinke verbunden sind. Die Kupplung selbst ist so aufgebaut, daß das Sperr- und das Impulsrad zueinander verdrehungssicher auf einer Hohlwelle mit Reibrad angeordnet sind, welche, auf der Antriebswelle gelagert, federnd gegen das auf der Antriebswelle befestigte Reibrad gedrückt wird.
Das Sperr- und das Impulsrad betätigen je den Arbeits- und bzw. Ruhekontakt. Eine Impulsklinke fällt in das Sperrad, welches gleichzeitig den Arbeitskontakt betätigt, ein, so daß zu einem genau definierten Zeitpunkt bei Bewegen der Impulsklinke von der Sammelklinke her in zeitlich richtiger Reihenfolge nacheinander der Nummernscheibenablaufkontakt und der Impulskontakt geschlossen werden, d. h. jetzt die Reihenfolge der Stromstöße und Unterbrechungen so exakt erfolgt, als wenn man direkt von einer Nummernscheibe her die Unterbrechung durchführt. Die Bewegung der Sammelklinke braucht jetzt nicht mehr, wie schon vorher ausgeführt, genau den zeitlichen Abstand der Stromstöße und Stromunterbrechungen einzuleiten, da sie nur den Start und das Stillsetzen der Kupplung nach jedem Stromstoß bewirkt. Etwaige auftretende Fehler, die durch Herstellungsungenauigkeiten bedingt sind, können sich also nur während einer kurzen Teilbewegung der Kupplung bemerkbar machen, und bei der neuen Bewegung erfolgt wieder das exakte Auslösen. Bei der bekannten Ausführung summierten sich sämtliche Fehler während des Ablaufes einer Steuerscheibe. Eine derartige Steuerscheibe, die je nach den gewählten Nummern zum TeE achtzig bis hundert verschiedene Stromimpulse senden mußte, mußte deshalb extrem genau hergestellt werden, und auch sämtliche Bewegungsvorgänge vom Start über die Steuerscheibe bis zum Stillsetzen und die Bewegungsübertragung auf die Sammelklinke und den Kurzschlußkontakt mußten mit so geringem Spiel ausgeführt werden, daß eine praktische Verwertbarkeit eines derartigen Stromstoßsenders nicht möglich war, da die Herstellungskosten viel zu groß waren, oder aber auch im Laufe der Zeit durch unvermeidliche Ungenauigkeiten, durch Lagerspiel, etwaige Erwärmungen usw., ebenfalls Fehlimpulsgabe unvermeidlich war.
Zweckmäßig ist es, daß die Antriebswelle der Kupplung über einen Schneckentrieb mit dem Antrieb der Steuerscheiben verbunden ist.
Die Ausbildung der Impuls- und Sperräder erfolgt zweckmäßig derart, daß das Sperr- und das Impulsrad je drei um 120° versetzte Aussparungen besitzen, welche abwechselnd den Impulskontakt öffnen, wenn der Nummernscheibenablaufkontakt geschlossen ist, und umgekehrt.
Es ist weiterhin wichtig, daß die Aussparungen des Sperrades von Nocken gebildet werden, welche ansteigende Rächen zur Betätigung des Nummernscheibenablaufkontaktes sowie stark abfallende Flächen zur Sperrung der Drehbewegung des Sperrrades nach Einfall der Impulsklinke aufweisen.
Durch eine derartige Ausbildung des Impuls- und Sperrades läuft das Sperrad durch die definierte Ausgangslage, die nach Einfall der Impulsklinke nach
ίο entsprechender Betätigung durch die Sammelklinke gegeben ist, immer gewissermaßen von Null ab, ohne daß, wie vorher ausgeführt, sich irgendwelche Fehler summieren können. Nachdem es sich um drei um 120° zueinander versetzte Nocken handelt, ist der Weg, der diesen 120° entspricht, vorhanden, um etwaige Fehler ausgleichen zu können. Es ist ein leichtes, entsprechende Übersetzungen oder gegebenenfalls mehr oder weniger Nocken zu verwenden, um noch mehr Zeit zu gewinnen, um Fehler, die in der Bewegungsübertragung von den Erhöhungen und Vertiefungen der Steuerscheibe bis zum Auslösen der Kupplung vorhanden sind, auszugleichen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Dabei gehen aus der Zeichnung und der Beschreibung hierfür weitere Erfindungsmerkmale hervor.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Steuerscheibe mit Steuerschiene in Ruhestellung und der Kupplung, durch welche die Stromstöße gesendet werden;
Fig. 2 zeigt schematisch in der Vorderansicht die Kupplung mit den entsprechenden Arbeits- und Ruhekontakten für die Stromstoßgabe;
Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie F-F der Fig. 2 in der Seitenansicht;
Fig. 4 ist ein Schnitt längs der Linie G-G in der Seitenansicht der Fig. 2.
Der Aufbau der Geräte ist in bezug auf das Gehäuse und die dort angeordneten Tasten wie im deutschen Patent 1034 218 beschrieben.
In der Fig. 1 ist die Steuerwalze 1 bzw. der Lagerstummel sichtbar. Diese Steuerwalze nimmt verdrehungssicher die Steuerscheibe 2 in Pfeilrichtung 3 mit. Auf der Steuerscheibe sind Erhöhungen 4 und Vertiefungen 5 vorhanden, welche die Impulsfolge der Stromstöße bzw. der gewählten Nummern bestimmen. Die Steuerscheibe 2 wird, wenn die Steuerschienen 6 sich im Betriebszustand befinden, von diesen Steuerschienen abgetastet. In der gezeichneten Lage würde eine Bewegung der Steuerschienen in Pfeilrichtung 7 nur bewirken, daß die Nase 8 der Steuerschiene in die Nut 9 der Sammelklinke 10 gerät, die Sammelklinke also dadurch nicht bewegt wird. Der Nocken 11 der Steuerschiene, der dann von den Erhöhungen 4 und Vertiefungen 5 auf und ab bewegt wird, bewirkt also nicht eine Bewegung der Sammelklinke 10. Je nachdem, wie viele Tasten vorhanden sind, d. h. wie viele wählbare Nummern das Gerät enthält, liegen dann Steuerscheiben 2 und Steuerschienen 6 mit der entsprechenden Anzahl von Tasten senkrecht zurZeichenebene in einem Abstand. Allen Steuerschienen gemeinsam ist aber eine noch später genauer beschriebene Abhebescheibe 12 und Schaltscheibe 13 zugeordnet. Wird die Taste 14 in Pfeilrichtung 15 nach unten gedruckt, dann bewirkt deren U-förmige Ausnehmung 16 durch Mitnahme des Vorsprunges 17, der auf der Steuerscheibe 6 angeordnet ist, die Bewegung der Steuerschiene in Pfeilrichtung 18. Die Steuerschiene wird in einer Führungsnut 19, in
welcher ein Führungsstück 20 angeordnet ist, in an sich bekannter Weise geradlinig geführt. Die Steuerschiene besitzt auf der der Steuerscheibe zugekehrten Seite einen Absatz 21, eine Ausnehmung 22 und eine Nase 23. Eine Feder 24 versucht die Steuerschiene 6 entgegen der Pfeilrichtung 18 zurückzuziehen. Bei der Bewegung in Pfeilrichtung 18 wird aber durch die Ausnehmung 22, in welche formschlüssig die Schaltklinke 25 eingreift, diese um ihren Drehpunkt 26 in Pfeilrichtung 27 geschwenkt, so daß sie den Betätigungsstift 28 des Motor- und Magnetschalters 29 betätigt. Dieser Motor- und Magnetschalter schaltet jetzt den nicht dargestellten Antrieb der Steuerwalze 1 ein und gleichzeitig den Magneten 30, dessen Anker 31 die Sperrklinke 32 um deren Drehpunkt 33 schwenkt, so daß diese hinter die Nase 23 zu liegen kommt. Die Steuerschiene 6 ist dadurch in ihrer Betriebslage arretiert. Die Verriegelung erfolgt elektromagnetisch, d. h., nach Ausfall des Stromes bewirkt sowohl die Feder 44 des Magneten als auch die Feder 45 für den Motor-Magnetschalter, daß diese sofort aus dem Wirkungsbereich ihrer Betätigungsglieder gelangen und das Zurückschnellen der Steuerschiene 6 in die Ruhelage gestattet.
Sobald die Steuerwalze 1 mit der Steuerscheibe 2 in Pfeilrichtung 3 eine volle Umdrehung ausgeführt hat, hebt der in der Fig. 1 oben gezeichnete Nocken der Scheibe 13 die Nase des großen Winkelhebels an, an dessen anderem Ende der Motor- und Magnetschalter 29 befestigt ist. Dieser wird dadurch aus dem Bereich der Schaltklinke 25 gebracht. Er öffnet sich dadurch und unterbricht die Erregung des Elektromagneten 30. Jetzt wird die Steuerschiene 6 frei und bewegt sich in Pfeilrichtung 18. Gleichzeitig kann die Feder 47 den Sperrhebel 46 verschwenken, weil sich die Schaltklinke 25 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Hierdurch berührt die Arretierungsnase 48 die Ausnehmung 49 der Schaltscheibe 13. Damit wird das gesamte bewegliche System wieder in der richtigen Ausgangslage für die nächsten Schaltschritte arretiert.
Die Schaltklinke 25 wirkt gleichzeitig mit der Einschaltung des Motor-Magnetschalters 29 durch Verbindung mit dem Arretierungshebel 46, daß dieser entgegen der Federkraft der Feder 47 seine Arretierungsnase 48 aus der Ausnehmung 49 der Schaltscheibe 13 schwenkt. Es ist dadurch gesichert, daß die Schaltscheibe 13 und damit die Steuerwalze 1 sich erst bewegen können, wenn der Antrieb für die Steuerwalze eingeschaltet ist. Man kann zweckmäßig zwischen Steuerwalze und Antrieb ebenfalls eine Schlupfkupplung anordnen, um zu erreichen, daß die Steuerscheibe 2 sofort mit gleichförmiger Geschwindigkeit losläuft und damit eine exakte Sendung von Stromstößen gewährleistet und nicht etwa Schwankungen in der Anlaufzeit des Antriebes die Genauigkeit der Anordnung beeinflussen könnten.
Bei Bewegung in Pfeilrichtung 3 der Steuerwalze dreht sich auch die Abhebescheibe 12, und nach Auflaufen der Rolle 50 auf die Erhöhung 51 der Abhebescheibe 12 schwenkt dann die Abhebeklinke 52 um ihren Drehpunkt 53 und bringt dadurch alle auf der Abhebeklinke 52 aufliegenden Steuerschienen 6 und deren Nocken 11 aus dem Funktionsbereich der Erhöhungen 4 der Steuerscheibe 2. Die Steuerschiene 6, die in Pfeilrichtung 18 bewegt wurde, fällt aber mit ihrem Absatz 21 hinter die Abhebeklinke 52, so daß gleichzeitig der Nocken 11 in den Funktionsbereich der Erhöhungen und Vertiefungen der Steuerscheibe 2 gelangt und deren Nase 8 unter die Nase 54 der Sammelklinke 10 gelangt. Die sich jetzt in Pfeilrichtung 7 auf und ab bewegenden Nocken 11 bzw. Nasen 8, 54 bewirken, daß die Sammelklinke 10 im Rhythmus dieser Bewegung um ihre Drehachse 55 schwenkt. In diesem Rhythmus überträgt dann der zweiarmige Hebel 56, der um seinen Drehpunkt 57 schwenkt, die Bewegung auf den Winkelhebel 58, der um seinen Drehpunkt 59 schwenkt, und weiterhin wird dadurch der aufliegende Winkelhebel 60 beim Schwenken um dessen Drehpunkt 61 bewegt. Man erkennt, daß man durch entsprechende Auswahl dieser Hebel oder auch anderer an sich bekannter Übertragungsgestänge in der Lage ist, die Bewegung der Sammelklinke 10 zu vergrößern. Der Winkelhebel 60 bewegt dann die als zweiarmiger Hebel ausgebildete Impulsklinke 62 um ihren Drehpunkt 63 entgegen der Federspannung, herrührend von der Feder 64. Das eine Ende 65 der Impulsklinke 62 liegt, wie aus Fig. 2 bzw. 3 hervorgeht, an einer stark abfallenden Fläche
66 des Sperrrades 67 an. Wird die Impulsklinke bzw. das Ende 65 in Pfeilrichtung 68 bewegt, dann kann sich die Kupplung 69, die in ihrer Gesamtheit in der Fig. 2 dargestellt ist, bewegen, da sie ständig über dem Schneckentrieb 70 vom Antrieb der Steuerwalze 1 angetrieben wird. Die Antriebswelle 71 drückt dabei eine Reibscheibe 72, die auf der Antriebswelle 71 befestigt ist, unter Wirkung der Feder 73 gegen eine nicht näher dargestellte Reibscheibe, die auf der Hohlwelle 74 befestigt ist. Die Hohlwelle 74 wird lose auf die Antriebswelle 71 aufgeschraubt. Auf der Hohlwelle sind verdrehungssicher zueinander das Sperrad
67 und das Impulsrad 75 befestigt. Bei Bewegung des Endes 65 der Impulsklinke 62 in Pfeilrichtung 68 bewegen sich dann in der gleichen Drehrichtung wie die Antriebswelle 71 sowohl das Sperrad 67 als auch das Impulsrad 75.
Das Sperrad besitzt genauso wie das Impulsrad um 120° versetzt Aussparungen 76, wobei beim Sperrad ansteigende Flächen 77 an stark abfallende Flächen 66, die Ansätze bilden, anschließen. Beim Impulsrad sind beidseitig abgeflachte Vorsprünge 76 vorhanden.
Mit der Bewegung der Impulsklinke 62 in Pfeilrichtung 68 wird, wie die Fig. 2 zeigt, gleichzeitig der in der Fernsprechtechnik allgemeinbekannteNSA-Kontakt79 geschlossen. Dieser jetzt als Arbeitskontakt arbeitende und die Schleife bildende Kontakt wird dann vom NSJ-Kontakt 80, der als Ruhekontakt wirkt, unterbrochen. Durch das abwechselnde Arbeiten des NSA- und des NSJ-Kontaktes werden dann die Stromstoßreihen übertragen.
Ungenauigkeiten in der Fertigung gleichen sich insofern aus, indem es nur wichtig ist, daß, z. B. während der NSJ-Kontakt auf einem Vorsprung 78 aufläuft und damit eine Unterbrechung bewirkt, irgendwann der NSA-Kontakt geschlossen wird. Der NSA-Kontakt muß dann um einen um 120° versetzten Bereich nach Ablauf des NSJ-Kontaktes wirksam werden. Es ergibt sich dadurch eine erhebliche Fertigungsvereinfachung, da die Sammelklinke 10 bzw. deren Bewegung nur noch zum Auslösen der Kupplung 69 dient und etwaige Ungenauigkeiten bei der Übertragung der Stromstoßimpulse durch die erzwungene Nullage, wenn die Impulsklinke 62 das Sperrad 67 sperrt, wieder ausgeglichen werden.
Als Anwendung der Erfindung sind alle Möglichkeiten zu bezeichnen, um einen Stromstoßgeber betriebsbereit und funktionstüchtig mit geringen Her-
Stellungskosten und geringem Justieraufwand herzustellen.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Stromstoßsender für Fernsprechanlagen, der von mechanisch mittels eines Kraftantriebes drehbaren, in Längsrichtung unverschiebbaren, auswechselbaren Steuerscheiben betätigt wird, auf welchen die jeweiligen Steuerkombinationen fixiert sind, wobei den Steuerscheiben eine gemeinsame Sammelklinke und einzelne bewegliche, zum Abtasten je einer Steuerscheibe dienende Steuerschienen zugeordnet sind, die vor jedem Wahlvorgang aus ihrer Ruhe- in die Betriebslage übergehen, in der sie für die Dauer des Wahlvorganges einschließlich selbsttätiger Einschaltung des Kraftantriebes bis zum automatischen Abschalten des Gerätes und Rückführen der Geräteteile in ihren Ausgangszustand in den Funktionsbereich sowohl der entsprechenden Steuerscheibe als auch zugleich der Sammelklinke gelangen, indem sie einzeln die Kupplung mit der jeweiligen Steuerscheibe herbeiführen und diese abtasten, sowie die von der Steuerscheibe bewirkten Bewegungen der Sammelklinke zuzuführen gestatten, die ihrerseits über Kontakte die Stromstöße in die Fernsprechanlage sendet, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegte Sammelklinke über eine Kupplung den Antrieb eines Impuls- und Sperrades und damit die Betätigung der stromstoßsendenden Ruhe- und Arbeitskontakte (80, 79 in Fig. 2) bewirkt.
2. Stromstoßsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung eine Rutschkupplung ist, deren Antrieb vom Antrieb der Steuerscheibe her erfolgt und deren Sperrung durch eine in das Sperrad eingreifende Impulsklinke stattfindet, die bei Freigabe des Sperrades von der Sammelklinke her gleichzeitig den Arbeitskontakt (79 in Fig. 2) schließt.
3. Stromstoßsender nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Winkelhebel und ein zweiarmiger Hebel die Bewegung der Sammelklinke auf die federbelastete, als zweiarmiger Hebel ausgebildete Impulsklinke übertragen.
4. Stromstoßsender nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperr- und das Impulsrad zueinander verdrehungssicher auf einer Hohlwelle mit Reibrad angeordnet sind, welche, auf der Antriebswelle gelagert, federnd gegen das auf der Antriebswelle befestigte Reibrad gedrückt werden.
5. Stromstoßsender nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle der Kupplung über einen Schneckentrieb mit dem Antrieb der Steuerscheiben verbunden ist.
6. Stromstoßsender nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, das das Sperr-und das Impulsrad je drei um 120° versetzte Aussparungen besitzen, welche abwechselnd den Impulskontakt öffnen, wenn der Nummernscheibenablaufkontakt geschlossen ist, und umgekehrt.
7. Stromstoßsender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen des Sperrrades von Nocken gebildet werden, welche ansteigende Flächen zur Betätigung des Nummernscheibenablaufkontaktes sowie stark abfallende Flächen zur Sperrung der Drehbewegung des Sperrades nach Einfall der Impulsklinke aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 619/64 6.63
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