DE114960C - - Google Patents

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DE114960C
DE114960C DENDAT114960D DE114960DA DE114960C DE 114960 C DE114960 C DE 114960C DE NDAT114960 D DENDAT114960 D DE NDAT114960D DE 114960D A DE114960D A DE 114960DA DE 114960 C DE114960 C DE 114960C
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Germany
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oil
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cutting
cut
cakes
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
    • C11D13/22Cutting

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

6.4* Sx&kwücinen \
el^tostfain;*.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Oelkuchen, welche von der Vorpresse von Oelpressen kommen, enthalten in den Theilen nächst dem Rande, auch wenn sie in der Mitte genügend ausgepreist sind, noch immer eine grofse Menge OeI, wodurch, abgesehen von dem Verluste an OeI, ein frühzeitiges Verderben der Kuchen herbeigeführt wird; bisher gab es wohl Vorrichtungen zum Abschneiden der Ränder der Oelkuchen, jedoch arbeiteten diese Maschinen zu umständlich. Es konnte damit stets nur eine Seite des Kuchens nach der anderen beschnitten werden, wobei viel Zeit verloren ging und nie gleichmäfsig grofse Kuchen erhalten werden konnten.
Um nun gleich grofse und gleichmäfsig ölarme Kuchen zu erhalten, hat Erfinder eine einfach wirkende Maschine gebaut, um die Oelkuchen am Rand derart zu beschneiden, dafs die sämmtlich stark ölhaltigen Ränder des Kuchens auf einen Schlag abgeschnitten werden und der Kuchen ein gutes, gleichmäfsiges Aussehen mit glatten Randflächen erhält.
Zur Ausführung dieser Arbeit dient die auf beiliegender Zeichnung durch die Fig. 1 bis 3 im senkrechten Schnitt, in der Seitenansicht und im Grundrifs dargestellte Vorrichtung, welche unter Benutzung einer hydraulischen Presse ein schnelles, sicheres und gleichförmiges Arbeiten gestattet.
Auf einem -kräftigen Gestell ruht die feste Traverse α der Schneidvorrichtung. In diese Traverse wird der auswechselbare Messerkranz b eingesetzt. Die Oelkuchen r werden von der Tischplatte c auf den Prefsteller d gebracht, welcher mit dem Kolben/1 des hydraulischen Cylinders e verbunden ist. Geeignete Führungen hindern ein Abkanten des Schneidtisches. Der Kolben f der hydraulischen Prefseinrichtung ist oben und unten abgesetzt und wird unten und oben von zwei aus dem Cylinder e ausgesparten Prefskammern g und h umschlossen. Der Steuerkörper i der hydraulischen Presse enthält eine einfache Schieber-, steuerung k, der durch eine Leitung / eine unter Druck stehende Flüssigkeit . zugeführt wird, welche nach Erfordernis durch besondere Leitungen m und η der unteren oder oberen Prefskammer zugeführt werden kann. Die Steuerungsvorrichtung wird von Hand mittels Hebels ρ in Thätigkeit gesetzt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Es wird ein Oelkuchen r auf den in seiner Tiefstellung befindlichen Schneidtisch d von der Seite her über c eingeschoben. Nun wird der Steuerhebel so gestellt, dafs das Druckwasser aus Leitung / über den Steuerschieber und die Leitung m in die untere Prefskammer und unter den Kolben/ tritt und diesen hochtreibt, bis mit einem Schnitt des Schneidkranzes b sämmtliche Ränder des Oelkuchens entsprechend der Einstellung des Schneidkranzes abgetrennt sind. Sofort legt der bedienende Mann die Steuerung um, so dafs das Druckwasser durch Leitung η in die obere Prefskammer h eintritt und nun, auf die
Schulter des Kolbens f wirkend, diesen wieder abwärts treibt. Dabei wird die verbrauchte Druckflüssigkeit aus Kammer g durch Rohr in und die Steuerung zurück aus dem Ablafsrohr ο hinausgetrieben. Beim Abwärtsgang des Schneidtisches wird der fertige Oelkuchen oben weggenommen und in der unteren Stellung des Schneidtisches ein neuer Kuchen über Tisch c eingeführt) worauf das Spiel von Neuem beginnt.
Es ist ersichtlich, dafs mit einer solchen Vorrichtung ein schnelles und sicheres Arbeiten dauernd möglich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Abschneiden der Ränder von Oelkuchen, dadurch gekennzeichnet, dafs der zu beschneidende Kuchen durch einen Prefsteller (d) gegen einen feststehenden Abstechkranz (b) gedrückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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