DE1149385B - Impulsgeber mit mindestens einem Schutzrohrkontakt - Google Patents

Impulsgeber mit mindestens einem Schutzrohrkontakt

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Publication number
DE1149385B
DE1149385B DEL37376A DEL0037376A DE1149385B DE 1149385 B DE1149385 B DE 1149385B DE L37376 A DEL37376 A DE L37376A DE L0037376 A DEL0037376 A DE L0037376A DE 1149385 B DE1149385 B DE 1149385B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective tube
magnets
contact
tube contact
pulse generator
Prior art date
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Pending
Application number
DEL37376A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmut Laakmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Filing date
Publication date
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Publication of DE1149385B publication Critical patent/DE1149385B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
    • H01H36/0006Permanent magnet actuating reed switches
    • H01H36/0053Permanent magnet actuating reed switches periodically operated
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/31Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Impulsgeber mit mindestens einem Schutzrohrkontakt Bekanntlich bestehen die sogenannten Schutzrohrkontakte aus einem Glasröhrchen mit zwei eingeschmolzenen magnetisch leitenden Kontaktfedern. Die Kontaktfedern überdecken sich an der Kontaktstelle und sind normalerweise in der Ruhelage so festgehalten, daß der Kontakt geöffnet ist. Da die Kontaktflächen mit einem Edelmetallüberzug versehen sind und das Röhrchen nllt einem Schutzgas gefüllt ist, können die Kontaktflächen nicht korrodieren. Man erhält hierdurch auch nach 108- oder 109-Schaltungen noch eine einwandfreie Kontaktgabe. Die Betätigung erfolgt dadurch, daß von außen her mit Hilfe von Spulen oder Dauermagneten ein Magnetfeld angelegt wird, das sich über die Kontaktfedern schließt. Da der magnetische Widerstand bei geschlossenem Kontakt ein Minium erreicht, werden die Kontaktfedern bei Schließung mit ausreichendem Druck aufeinandergepreßt und neigen nicht zum Prellen.
  • Zur Betätigung derartiger Schutzrohrkontakte mit Permanentmagneten ist eine Anordnung bekanntgeworden, die aus einem rotierenden Stabmagneten besteht, dessen Kraftfluß über zwei mit dem Schutzrohrkontakt magnetisch leitend verbundener Leitbleche zu den Kontaktfedern geführt wird. Diese Anordnung hat jedoch ein ziemlich hohes Rückdrehmoment, das versucht, den Stabmagneten jeweils in eine der beiden stabilen Lagen zu kippen. Wenn man derartige Impulsgeber bei empfindlichen Meßinstrumenten, wie z. B. Wasserzählern, Gaszählern oder Elektrizitätszählern, anwenden will, ergibt sich eine unzulässig große Rückwirkung auf das eigentliche Meßwerk.
  • Es ist ferner ein schrittweise schaltender Wähler mit Schutzrohrkontakten bekanntgeworden, der von einem schrittweise an den Schutzrohrkontakten vorbeibewegten Magnet erregt und betätigt wird. Der Magnet ist bei diesem Wähler so geführt, -daß seine Nord-Süd-Achse zu der Längsachse der Schutzrohrkontakte parallel liegt. Das zur Betätigung ausreichende magnetische Kraftfeld bildet sich dabei im Luftraum zwischen Schutzrohrkontakt und Magnet aus. Bei dieser Art von Kontaktbetätigung ergibt sich ebenso wie bei der oben beschriebenen Anordnung ein ziemlich starkes Rückdrehmoment, das jedoch bei einem Schrittwähler wegen des zur Verfügung stehenden großen Drehmomentes nicht stört.
  • Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, einen Impulsgeber zu schaffen, der ein so kleines Rückdrehmoment aufweist, daß es auch bei besonders empfindlichen integrierenden Meßgeräten anwendbar ist.
  • Die Erfindung betrifft einen Impulsgeber mit mindestens einem Schutzrohrkontakt, der über rotierenden Permanentmagneten mit parallel zur Drehachse austretenden Kraftlinien angeordnet ist. Die Erfindung besteht darin, daß auf einer mit einem Meßgerät verbundenen rotierenden Welle eine Kreisscheibe aus magnetisch leitendem Material befestigt ist, die auf ihrem Rand mehrere, vorzugsweise vier, symmetrisch angeordnete Dauermagnete trägt, deren Kraftlinien vorwiegend parallel zur rotierenden Welle aus den Polen austreten, und daß die Längsachse des Schutzrohrkontaktes so in einer zur Rotationsebene der Magnete parallelen Ebene liegt, daß der senkrechte Abstand zwischen dem Schutzrohrkontakt und der rotierenden Welle etwa ebenso groß ist wie der Abstand der Magnete von dieser Welle.
  • Das einem solchen Impulsgeber eigentümliche, außerordentlich kleine Rückdrehmoment ist darauf zurückzuführen, daß die einzelnen Betätigungsmagnete auf einer Kreisbahn an dem tangential angeordneten Schutzrohrkontakt vorbeilaufen. Der Vorteil des neuen Impulsgebers besteht in erster Linie darin, daß er wegen der geringen Rückwirkung auf das Meßinstrument bei einer ganzen Reihe von integrierenden und eichfähigen Meßinstrumenten angewendet werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert.
  • Der mit 1 bezeichnete Schutzrohrkontakt besteht aus dem Glasgehäuse 2 und den magnetisch und elektrisch leitenden Kontakfedern 3 und 4. Auf der Welle 5 eines nicht dargestellten Meßwerkes sitzt eine Scheibe 6 aus magnetisch leitendem Material. Diese Scheibe trägt vier symmetrisch angeordnete Dauermagnete 7, 8, 9 und 10, die so gepolt sind, daß dem Schutzrohrkontakt abwechselnd ein Nordpol und ein Südpol zugekehrt ist. Der Schutzrohrkontakt 1 ist in einer Ebene angeordnet, die parallel über der Rotationsebene der Magnete liegt. Da der Schutzrohrkontakt so weit seitlich versetzt ist, daß der senkrechte Abstand seiner Längsachse von der Drehachse 5 etwa dem Abstand der Magnete von der Drehachse entspricht, wird der Kraftlinienfiuß im Schutzrohrkontakt bei Drehung der Magnete nur ganz allmählich verändert. Der Abstand zwischen der Scheibe 6 und dem Schutzrohrkontakt wird so einjustiert, daß der Kontakt mit Sicherheit offen ist, wenn sich seine Kontaktstelle - wie dargestellt -gerade über einem Magneten befindet. Die Schließung des Kontaktes erfolgt dann, wenn sich die Kontaktstelle etwa in der Mitte zwischen zwei Magneten befindet. Bei Verwendung von vier Magneten auf der Scheibe 6 erhält man vier Schaltungen pro Umdrehung. Man kann natürlich auch sechs oder acht oder eine andere geradzahlige Anzahl von Magneten benutzen. Da sich nach jeder Vierteldrehung die Flußrichtung in dem Schutzrohrkontakt umkehrt, wird auch hier mit Sicherheit ein Kleben der Kontaktflächen vermieden. Durch die seitlich versetzte Anbringung des Schutzrohrkontaktes konnte eine starke Verringerung des Rückdrehmomentes erreicht werden. Die Verkleinerung des Momentes ist damit zu erklären, daß infolge der Annäherung der Magnete an den Schutzrohrkontakt auf einer Kreisbahn keine ausgeprägten Vorzugsstellungen vorhanden sind. Wenn man nämlich die Welle 5 in Pfeilrichtung dreht, so wird der Magnet 9 weiter von den ferromagnetischen Teilen des Schutzrohkontaktes entfernt, während sich der Magnet 10 diesen Teilen nähert. Dabei wirken die auf den einen Magneten ausgeübten Anziehungskräfte in Drehrichtung, während die Kräfte auf den anderen Magneten der Drehrichtung entgegengesetzt sind. Die störenden Momente heben sich also teilweise auf. An Stelle der dargestellten zylindrischen Dauermagnete können auch beliebige andere Magnetformen, wie z. B. quaderförmige Magnete, Stabmagnete oder Hufeisenmagnete, benutzt werden. Sehr gut bewährt haben sich künstlich gealterte Sintermagnete oder Magnete, deren pulverförmiger Ausgangsstoff z. B. mit Hilfe von Kunstharzen gebunden ist.
  • Das Verhältnis zwischen den Kontaktöffnungs-und -schließungszeiten kann in gewünschter Weise dadurch eingestellt werden, daß man Magnete unterschiedlicher Feldstärke verwendet oder den Abstand zwischen der Rotationsebene der Magnete und dem Schutzrohrkontakt ändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Impulsgeber mit mindestens einem Schutzrohrkontakt, der über rotierenden Permanentmagneten mit parallel zur Drehachse austretenden Kraftlinien angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer mit einem Meßgerät verbundenen rotierenden Welle (5) eine Kreisscheibe (6) aus magnetisch leitendem Material befestigt ist, die auf ihrem Rand mehrere, vorzugsweise vier, symmetrisch angeordnete Dauermagnete (7, 8, 9, 10) trägt, deren Kraftlinien vorwiegend parallel zur rotierenden Welle (5) aus den Polen austreten, und daß die Längsachse des Schutzrohrkontaktes so in einer zur Rotationsebene der Magnete parallelen Ebene liegt, daß der senkrechte Abstand zwischen dem Schutzrohrkontakt (1) und der rotierenden Welle (5) etwa ebenso groß ist wie der Abstand der Magnete von dieser Welle. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1027 249, 1059516.
DEL37376A 1960-10-28 1960-10-28 Impulsgeber mit mindestens einem Schutzrohrkontakt Pending DE1149385B (de)

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DE1149385B true DE1149385B (de) 1963-05-30

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027249B (de) * 1956-09-27 1958-04-03 Siemens Ag Schrittweise schaltender Waehler mit Schutzrohrkontakten
DE1059516B (de) * 1958-08-27 1959-06-18 Siemens Ag Schrittweise schaltender Waehler mit Schutzrohrkontakten

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027249B (de) * 1956-09-27 1958-04-03 Siemens Ag Schrittweise schaltender Waehler mit Schutzrohrkontakten
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