DE1142004B - Zugbruecke - Google Patents

Zugbruecke

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Publication number
DE1142004B
DE1142004B DEF30583A DEF0030583A DE1142004B DE 1142004 B DE1142004 B DE 1142004B DE F30583 A DEF30583 A DE F30583A DE F0030583 A DEF0030583 A DE F0030583A DE 1142004 B DE1142004 B DE 1142004B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
drawbridge
sections
supporting structure
knee joint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF30583A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Frentz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROBERT FRENTZ
Original Assignee
ROBERT FRENTZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROBERT FRENTZ filed Critical ROBERT FRENTZ
Priority to DEF30583A priority Critical patent/DE1142004B/de
Publication of DE1142004B publication Critical patent/DE1142004B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/06Bascule bridges; Roller bascule bridges, e.g. of Scherzer type
    • E01D15/08Drawbridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Zugbrücke Die Erfindung betrifft eine Zugbrücke mit kniehebelartig verbundenen, hochklappbaren Fahrbahnabschnitten, die an einer die zu überbrückende Stelle überspannenden Tragkonstruktion und an mindestens einem nach unten weisenden Tragarm wenigstens eines Schlittens angelenkt sind, der auf einer an der Tragkonstruktion angeordneten Führungsbahn verführbar ist. Die Klappbewegung der Fahrbahnabschnitte wird durch gleichfalls knichebelartig verbundene, an den Tragarm und die Tragkonstruktion angeschlossene sowie mit dem Kniegelenk zwischen den Fahrbahnabschnitten verbundene Führungsträger gesteuert, die durch an den bzw. jeden Kniegelenkpunkt angeschlossene Zugseile od. dgl. betätigt werden.
  • Bei der Überbrückung von Wasserläufen, auf denen ein reger Schiffsverkehr herrscht, ergibt sich die Schwierigkeit, daß die Brücken so hoch über dem Wasserspiegel angeordnet werden müssen, daß Schiffe mit höheren Aufbauten noch passieren können.
  • Da der Bau von solchen Hochbrücken in den meisten Fällen zu teuer wird oder aus geländetechnischen Gründen gar nicht möglich ist, werden neben den vielfach üblichen Drehbrücken und Hubbrücken auch Zugbrücken mit kniehebelartig verbundenen, hochklappbaren Fahrbahnabschnitten verwendet, die an einer Tragkonstruktion hängen.
  • Eine bekannte Brücke dieser Art hat den Nachteil, daß die zu bewegenden Teile groß und schwer sind und daß die neben den Fahrbahnabschnitten zu bewegenden Schlitten und Tragarme nur zum Hochklappen der Fahrbahnabschnitte benutzt werden. Um nun zu erreichen, daß diese Teile der Zugbrücke besser genutzt werden, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, die kniehebelartig miteinander verbundenen Führungsträger zwischen den Fahrbahnabschnitten und der Tragkonstruktion anzuordnen und als Fahr- oder Gehbahn auszubilden, die durch Treppenaufgänge od. dgl. zugänglich ist. Durch diese Anordnung ist es möglich, daß ein Teil des die Brücke überquerenden Verkehrs über die Führungsträger geleitet werden kann und die eigentliche Fahrbahn entlastet wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Zugbrücke nach der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenteilansicht der Zugbrücke in geschlossener Stellung und Fig. 2 eine Seitenteilansicht der Brücke in geöffneter Stellung. Am Ufer 1 sind Pfeiler 2 errichtet, die eine im wesentlichen waagerechte, den Fluß überspannende Tragkonstruktion 3 stützen. Diese Tragkonstruktion 3 weist eine horizontal angeordnete Führungsbahn 4 auf, die z. B. aus Fahrschienen besteht. In dieser Führungsbahn 4 ist ein Schlitten 5 mit Rollen oder Gleitkörpern 6 verführbar, der einen nach unten ragenden Tragarm 7 aufweist. An diesem Tragarm 7 sind in den Punkten 8 und 9 kniehebelartig verbundene Fahrbahnabschnitte 15 und Führungsträger 16 angelenkt, die am anderen Ende in den Punkten 10 und 11 um waagerechte Achsen am Pfeiler 2 schwenkbar sind. Die Kniegelenke 12 und 13 der Fahrbahnabschnitte und Führungsträger sind so angeordnet, daß sie sich nur in einer Richtung, nämlich nach oben durchdrücken lassen und bei Belastung der Brücke ein Durchknicken nach unten verhindern. Dabei liegen die Stirnflächen 14 fest gegeneinander. Die beiden unteren Fahrbahnabschnitte 15 und 15 a sind so ausgebildet, daß sie als Fahrstraße für den Kraftfahrzeugverkehr dienen, während die beiden oberen Führungsträger 16 und 16a etwas schwächer ausgebildet sein können und hauptsächlich zur Bewältigung des Fußgängerverkehrs und zum Versteifen dienen. Die Kniegelenke 12 und 13 sind mittels einer Lasche 17 od. dgl. miteinander verbunden. Im Gelenk 12 ist ein nach oben führendes Zugseil angeschlossen, das über eine Umlenkrolle 19 zu einer mittig in der Tragkonstruktion gelagerten Winde 20 führt. Zum Öffnen der Brücke werden die Kniegelenke 12 und 13 sowie die Lasche 17 mittels des Zugseiles 18 nach aufwärts gezogen, wobei die Verkehrswegteile 15,15a, 16 und 16a nach oben einknicken, so daß der Schlitten 5 in Richtung des Pfeilers 2 in seiner Führung verfahren wird, bis er die in Fig. 2 gezeigte Stellung erreicht hat.
  • Die Zugeinrichtung kann aber auch so ausgebildet sein, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Dabei wird das Zugseil im Gelenk 12 um eine schwenkbar gelagerte Doppelrolle 22 geführt und über eine weitere Rolle 23, die am Schlitten 5 befestigt ist, zum Gelenk 12 und zur Rolle 23 zurückgeführt und dort befestigt. Durch diese flaschenzugartige Ausbildung wird das Seil 18 beim Anziehen entlastet und gleichzeitig auf den Schlitten 5 in Richtung des Pfeiles 21 ein Zug ausgeübt; dadurch wird ein Verklemmen des Schlittens in der Führungsbahn 4 vermieden, das durch den einseitigen Zug durch die Verkehrswegteile 15 und 16 in den Punkten 8 und 9 am Tragarm 7 entstehen könnte. Zur weiteren Entlastung des Zugseiles 18 können die Fahrbahnabschnitte 15a und die Führungsträger 16a über die Gelenkpunkte hinaus verlängert und mit Gegengewichten 24 versehen sein. Am Ufer 1 ist ferner eine Treppe od. dgl. errichtet, die zu dem als Fußgängerweg dienenden Führungsträger 16a führt.
  • Um besonders breie Flußläufe mit einer solchen Zugbrücke überbrücken zu können, kann an dem Träger 7 ein weiteres Paar von Kniegelenken angeschlossen sein, so daß die Punkte 8 und 9 zu den Anlenkpunkten 10 und 11 des zweiten Paares der Kniegelenkteile werden. Es wird dann ein weiterer Schlitten 5 auf der Führungsbahn angeordnet, an dessen Tragarm die freien Enden der Fahrbahnabschnitte und Führungsträger angelenkt sind. Im Anschluß daran können noch beliebig viele Kniehebelteile und Schlitten angeordnet sein, so daß der Wasserlauf praktisch mit einer jalousieartig zusammenschiebbaren Fahrbahn überbrückt ist.
  • Da die Fahrbahnabschnitte 15 durch das Zugseil 18, den Tragarm 7 und die Führungsträger 16 gehalten sind, können diese leichter ausgebildet sein als bei anderen bekannten Brückenkonstruktionen. Das hat zur Folge, daß sich die Brücke wegen der geringeren zu bewegenden Massen schnell öffnen und schließen läßt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zugbrücke mit kniehebelartig verbundenen, hochklappbaren Fahrbahnabschnitten, die an einer die zu überbrückende Stelle überspannenden Tragkonstruktion und an mindestens einem nach unten weisenden Tragarm wenigstens eines. Schlittens angelenkt sind, der auf einer an der Tragkonstruktion angeordneten Führungsbahn verfahrbar ist, und deren Klappbewegung durch gleichfalls kniehebelartig verbundene, an den Tragarm und die Tragkonstruktion angeschlossene sowie mit dem Kniegelenk zwischen den Fahrbahnabschnitten verbundene Führungsträger gesteuert wird, die durch an den bzw. jeden Kniegelenkpunkt angeschlossene Zugseile od. dgl. betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die kniehebelartig miteinander verbundenen Führungsträger (16) zwischen den Fahrbahnabschnitten (15) und der Tragkonstruktion (3) angeordnet und als Fahr- oder Gehbahn ausgebildet sind, die durch Treppenaufgänge od. dgl. zugänglich ist.
  2. 2. Zugbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Führungsbahn (4) mehrere Schlitten (5) verfahrbar angeordnet sind, deren nach unten weisende Tragarme (7) durch kniegelenkartig verbundene Fahrbahnabschnitte (15) und Führungsträger (16) untereinander verbunden sind.
  3. 3. Zugbrücke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Fahrbahnabschnitt (15 a) oder ein Führungsträger (16) über seinen Anlenkpunkt (11 bzw. 10) an der Tragkonstruktion (3) hinaus verlängert und mit einem Gegengewicht (24) versehen ist.
  4. 4. Zugbrücke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. jedes an dem Kniegelenkpunkt angeschlossene Zugseil (18) von einer oberhalb der Führungsbahn (4) liegenden Winde (20) über eine an dem Kniegelenk angelenkte Rolle (22) flaschenzugartig zu einer an dem Schlitten (3) angeschlossenen Rolle (23) geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 265 052; französische Patentschrift Nr. 324 342.
DEF30583A 1960-02-19 1960-02-19 Zugbruecke Pending DE1142004B (de)

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DEF30583A DE1142004B (de) 1960-02-19 1960-02-19 Zugbruecke

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DE1142004B true DE1142004B (de) 1963-01-03

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ID=7093827

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DEF30583A Pending DE1142004B (de) 1960-02-19 1960-02-19 Zugbruecke

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE265052C (de) *
FR324342A (fr) * 1902-09-10 1903-03-28 Dayde Et Pille Soc Un système de pont mobile avec tablier en éléments articulés

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE265052C (de) *
FR324342A (fr) * 1902-09-10 1903-03-28 Dayde Et Pille Soc Un système de pont mobile avec tablier en éléments articulés

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