DE113296C - - Google Patents

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DE113296C
DE113296C DENDAT113296D DE113296DC DE113296C DE 113296 C DE113296 C DE 113296C DE NDAT113296 D DENDAT113296 D DE NDAT113296D DE 113296D C DE113296D C DE 113296DC DE 113296 C DE113296 C DE 113296C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B19/00Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon
    • B28B19/0053Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon to tiles, bricks or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur fäbrikmäfsigen Herstellung von Schuttsteinen, Ausgüssen u. dgl. mittelst glasirter Platten unter Verwendung entsprechender Gesimstheile und Faconstücke.
Bisher mufsten diese Gegenstände aus dem hier in Frage stehenden Material am Verwendungsplatze hergestellt werden, und war zu deren Herstellung eine Arbeitszeit von ungefähr 2 Tagen erforderlich.
Unter Benutzung des vorliegenden Verfahrens können diese Gegenstände in der Fabrik innerhalb 2 bis 3 Stunden hergestellt werden und bedürfen nur noch einer gewissen Trockenzeit, bis der als Zwischenmaterial und Bindemittel der Aufsen - und Innenfliesen verwendete Cement erhärtet ist, worauf diese Gegenstände fertig an ihren Bestimmungsort verbracht werden können.
Die Handhabung der hierzu erforderlichen Einrichtung ist einfach und kann von jedem Arbeiter besorgt werden.
In einer Form werden provisorisch die zur Herstellung eines Schüttsteines u. dgl. erforderlichen Fliesen, Faconstücke und Gesimstheile zusammengestellt und durch einen nachfolgenden Cementgufs, welcher einer kurzen Trockenzeit ausgesetzt werden mufs, dauerhaft unter einander befestigt.
In der beiliegenden Zeichnung, in welcher gleiche Buchstaben dieselben Theile. bedeuten, giebt Fig. 1 eine perspectivische Ansicht eines fertigen Schüttsteines.
Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt der ganzen Einrichtung zu Fig. 3 und diese einen Verticalschnitt zu Fig. 2.
Fig. 4 zeigt einen Verticalschnitt durch den von der Form entblöfsten Schüttstein, welcher in umgekehrter Stellung bis auf die nachträglich zu befestigenden Deckleisten und den gewöhnlich aus Metall bestehenden Ausgufseinsatz der Darstellung Fig. 1 entspricht.
Die zu dem Verfahren benutzte Einrichtung besteht der Hauptsache nach aus einer aus Boden e und vier Wandplatten a U1 a2 as zusammengesetzten Form, in welche ein umgestülpter Kasten b b1 b2 bs und h eingesetzt wird, der niedriger als die Seitenwände und auch von kleinerem Umfange ist. Die einander zugekehrten parallelen Wände der Form und des Kastens haben gleichen Abstand. Sie sind unter sich durch die Schrauben cc... bezw. die Winkeleisen d d. . . und mit dem Boden e (Fig. 3) durch Winkeleisen ff. . . und Wandeisen g g . . . verbunden. Der Boden h des umgestülpten Kastens ist zwischen den Seitenwänden b b1 b2 b,& eingesetzt und wird von Leisten ti getragen.
Unter der Bodenplatte e befinden sich noch zwei Fufsleisten k k, wodurch die nach unten hervorstehenden Flügelmuttern der Schrauben gg... freigelegt werden.
Als Anschlag für die in den grab en form igen Hohlraum zwischen dem äufseren Wandrahmen und den Seitenwänden des Kastens einzusetzenden bezw. seitlich an einander zu reihenden Fliesen x, welche den Schüttstein innen am vollen Umfange am Boden und aufsen gewöhnlich nach zwei oder drei Seiten hin umgeben, sind zwei Kopfschraubenreihen II. .. und I1I1 ... an den bezüglichen, mit Fliesen zu bedeckenden Wänden angebracht,
*ί·*ε.
gegen deren nach aufsen hervorstehend^ Köpfe sich die einzelnen Platten derart anlegen lassen, dafs jeder Schraubenkopf zwei benachbarte Platten stützt. Da aber die nach aufsen hervortretende Ecke m der beiden äufseren Wandflächen JM1 und m2 gewöhnlich abgerundet und daher ein diese Ecke bildendes besonderes Pafsstück m aus demselben Fliesenmaterial zu verwenden ist, so ist hierfür auch eine besondere Stütze η (Fig. 2) vorgesehen, welche aus einer entsprechenden Facönleiste besteht, durch welche das Pafsstück m in seiner Lage genau festgelegt wird. Sämmtliche zur Verwendung kommenden Fliesen und Pafsstücke werden nach erfolgtem Anlegen durch federnde Klemmen 00... (Fig. 3) gegen die Schraubenköpfe, welche zuvor genau unter einander ausgerichtet worden sind, angedrückt und dadurch provisorisch festgehalten. Ist nun schliefslich auch noch die Gesimsleiste ρ auf den die Vorderfläche bildenden äufseren Fliesen aufgesetzt, wozu die bezüglichen Seitenwände α und U1 der Form entsprechende Ausfräsungen besitzen, sowie auf den Kopfschrauben des Kastenbodens h die Fliesen ordnungsmäfsig neben einander gelegt, wobei die der äufseren abgerundeten Seitenkante entsprechende gegenseitige Bodenplatte wegen Aufnahme des Ausgusses nach besonderer Ausführung zu nehmen ist, so erfolgt das Ausfüllen des Hohlraumes zwischen den Fliesen mittelst eines dickflüssigen Cementes q q, worauf nach Umflufs von Y4 Stunde die Klemmen ο ο entfernt werden können.
Ist nun nach einer etwa 24stündigen Trockenzeit der Cement hart geworden, so kann man durch Lösung der Verschraubungen c, d und f die Form öffnen und alsdann den Körper von dem Querschnitt der Fig. 4, welcher das umgekehrte Bild des Schüttsteines Fig. ι zeigt, entfernen. Es erübrigt noch, eine Deckleiste r r von Eichenholz aufzuschrauben oder eigens dazu hergestellte Faconstücke aus gleichem Fliesenmaterial mittelst Cementes zu befestigen (Fig. 1), so dafs nunmehr der fertige Schüttstein transport- und gebrauchsfähig ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Schüttsteinen, Ausgüssen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dafs eine aus Boden (e), Wandrahmen (a CL1 a2 asj und eingesetzten umgestülpten Kasten (b b1 b% b3 h) von geringerer Höhe und kleinerem Umfang bestehende Hohlform mit Fliesen (x) ausgesetzt wird, welch letztere sich gegen in den sich zugekehrten inneren Wandflächen, sowie auf dem Kastenboden (h) befestigte Kopfschrauben an- bezw. auflegen und mittelst .federnder Klemmen (0) provisorisch gehalten werden, worauf sowohl der zwischen den Fliesen verbleibende, als auch der über dem Kastenboden befindliche Raum mit dickflüssigem Cement ausgegossen wird, welcher im erhärteten Zustande sämmtliche Fliesen starr mit einander verbindet, so dafs der bis auf die noch nachträglich zu befestigende Deckleiste oder Deckfliese (r) fertige Schüttstein aus der Form genommen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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