DE748149C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbaudecken-Hohlkaerpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbaudecken-Hohlkaerpern

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Publication number
DE748149C
DE748149C DEB184943D DEB0184943D DE748149C DE 748149 C DE748149 C DE 748149C DE B184943 D DEB184943 D DE B184943D DE B0184943 D DEB0184943 D DE B0184943D DE 748149 C DE748149 C DE 748149C
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DE
Germany
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molded parts
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bridges
production
hollow bodies
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Expired
Application number
DEB184943D
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English (en)
Inventor
Wilhlem Bruchmueller
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WILHELM BRUCHMUELLER
Original Assignee
WILHELM BRUCHMUELLER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/16Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von I.eichtbaudecken-Hohlkörpern Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbaudecken-Hohlkörpern; wie solche beispielsweise für Eisen-Beton-Rippendecken Verwendung finden.
  • Es ist "bereits bekannt, Deckenhohlkörper in Formpressen herzustellen. So ist u. a. auch schon ein Arbeitsverfahren bekanntgewörden, vermöge ,dessen bei stufenweise vorzunehmenden Arbeiten bzw. sich mehrfach aufeinanderfolgenden Preßvorgängen es möglich ist, einen. .ähnlichen Deckenhohlkörper, wie ihn die Erfindung behandelt, zu formen. Die zur Herstellung derartiger Deckenhohlkörper bisher angewendeten Verfahren stellen indessen durchweg ,äußeist zeitraubende und schwierige Arbeitsmethoden dar. Ganz besondere Schwierigkeiten bereitete vor allem die An- wendung der bekannten Verfahren bei der Anfertigung vorn Hohlkörpern aus Leichtmaterial, und zwar deshalb, weil das zur- Bearbeitung gelangende Material in den Formen keine genügende Pressung erfuhr, weshalb dem Fertigerzeugnis dann auch die erforderliche Festigkeit mangelte. Nach einem älteren, nicht zum Stande der Technik gehörigen Vorschlage . erfolgt die Herstellung von Hohlkörpern in der Weise, daß Leichtbaustoffe in eine Form eingepreßt werden, in welcher längs verlaufend und g.-gebenenfalls quer dazu gerichtete Stege und Decken gemeinschaftlich eingestampft w,-rden. Demgegenüber will die Erfindung eine wirksame Pressung der Leichtbaustoffe bei der Herstellung von Hohlkörpern aus Leichtbaustoffen erreichen.
  • Ihr Wesen besteht demgemäß darin, daß die die Ho:hlfo,rm bedingenden Brücken und Formteile während des Auffüllens der Leichtbaumasse den von unten in den Formraum hineinragenden Stegen gegenüber zunächst erhöht gelagert und nach dem Einbringen der Füllmasse die zur erhähten Lagerung der Brücken- und Formteile erforderlichen Sieherungsmitbel gelöst oder entfernt werden, worauf das eigentliche Pressen erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist das Verfahren und die zur Ausübung des Verfahrens erforderliche Einrichtung in einem Ausführungsbeispiel.erläiitert. Es zeigen: Abb. i einen Schnitt durch die Preßvorrichtung in ihrer Endstellung, Abb. 2 einen Schnitt durch die Preßvorrichtung in der Anfangsstellung nach dem Einfüllen des Leichtbaumaterials, Abb.3 und 4. die Art des Verschlusses des Preßkastens, Abb. 5 ein Teilstück eines Seitenformstikes mit einer muldenartigen Aussparung, zur Bildung der Nasen auf den seitlichen :17`i sätzen der Leichtbaudeckenkörper für die AttV; Lage der Bewehrungseisen dient.
  • Die Vorrichtung- besteht aus der Bodenplatte a, auf die die Seitenteile b aufgesetzt werden. Diese Seitenteile werden mittels Sperrleisten c in ihrer Lage gesichert. Neben die Seitenteile werden die Formstücke d in den Preßkasten eingesetzt. Auf der Bodenplatte a befinden ss'icli Stege e. Zwischen die Stege e werden die Brückenbeile f, die die Hohlform der Deckenbaukörper bedingen, einbelegt. Bevor die Brücken- und Formteile f undd in den Kasten eingelegt-werden, werden in diesen die Tragbügel eingeschoben; zu diesem Zwecke sind in den Seitenwandungen b und den Stegen e entsprechende Öffnungen vorgesehen. Auf diese Tragbügel oder Sicherungsmittel g werden die Formteile d und die Brückenteile f aufgelegt, so daß diese Teile also zunächst, wie dies in Abb.2 gezeigt ist, den Boden des Formkastens nicht berühren. Hierauf wird die Leichtbaufüllmasse eingebracht und eingedrückt. Auf diese Füllmasse wird dann der Preßdeckel i aufgelegt. Nunmehr werden die Sicherungsmittel g aus dem Kasten herausgezogen, und es wird das Pressen eingeleitet. Bei diesem Vorgang drückt der Preßdeckel auf die Masse la; dabei gleiten die Formteile d und die Brückenteile f nach unten, und die Stege e schieben sich von unten zwischen diese Teile, und damit erfolgt dann gleichzeitig von unten her im B-ereiche dieser Stege ein Druck gegen die Füllmasse. Es wird also hierbei die Füllmasse von oben und unten zusammengepreßt, so daß eine besondere Dichte dieser Füllmasse cerzielt wird und damit Hand in Hand -eine besonders gute Festigkeit und Widerstandsfähigkeit des Leichtbaudeckenkörpers. Die Abt. i zeigt die Endstellung nach dem Pressen.
  • Die Brückenteile i sind nach oben verjdingt ausgebildet, wodurch eine Verstärkung der die Zwischen- und Seitenwandungen bildenden Stege o, p gegen die Grundplatte und damit noch eine besondere Verstärkung des ganzen Leichtbaudeckenkörpers erzielt wird. In den Formteilend sind Muldenh vorgesehen. Mittels dieser Mulden werden auf den seitlichen Ansätzen an den Leicb.tbaudeckenkörpern \Tasen gebildet für die bessere Auflage der Bewehrungseisen.
  • Die Seitenteile des Preßkastens h, h' werden mittels eines Sperriegelverschlusses 1, m in .einfachster Weise zusammengesetzt und --e-1`' i ten, wobei zur Sicherung der Formhaltung verhältnismäßig großen Seitenteile neben dSperrleisten c noch Abstandsbügel in dien. Entsprechend der jeweils gewünschten Höhe der die Seiten- und Zwischenwandungen o, lz der Leich.tbaudeckenkörper bildenden Stege können die Stegei auf dem Boden des Preßkastens höher oder niedriger gehalten sein, oder es kann beispielsweise auch noch ein Ergänzungsstück auf sie aufgelegt «-erden.
  • Durch das vorbeschriebene Verfahren und die Vorrichtung zu. dessen Ausübung ist es nunmehr möglich, düninwandige Leichtbaudeckenkörper herzustellen, die in einfachster Weise eine ausgezeichnete Festigkeit, insbesondere auch hinsichtlich der Seiten- und Zwischenwandungen, erhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Leichtbau-Deckenhohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hohlform bedingenden Brücken (f) und Formteile (d) während des Auffüllens der Leichtbaumasse den von unten in den Formraum hineinragenden Stegen (e) gegenüber zunächst erhöht gelagert und nach dem Einbringen der Füllmasse die zur erhöhten Lagerung der Brücken- und Formteile erforderlichen Sicherungsmittel (g) gelöst oder entfernt werden, worauf das eigentliche Pressen erfolgt. -
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen leicht auseinandernehmbaren Kasten (a, b), auf dessen Boden (a @ in entsprechenden Abständen Prel3stege (e) angeordnet sind, und durch Brücken (f) und Formteile (d), die diesen Preßstc gen (e i gegenüber mittels besonderer lösbarer Stütz- und Sicherungsmittel (g) erhöht angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (2) und die Seitenteile (b, b') des Preßkastens mit üffnungen versehen sind, in die leicht herausnehmbare Stäbe (g) eingeführt sind, auf denen die Brücken (f) und Formteile (d) aufliegen.
DEB184943D 1938-10-15 1938-10-15 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbaudecken-Hohlkaerpern Expired DE748149C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922437C (de) * 1951-10-12 1955-01-17 Hugo Dipl-Ing Vester Bauelement aus Leichtbaustoffen, insbesondere Fasermaterial, und Verfahren zu seiner Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922437C (de) * 1951-10-12 1955-01-17 Hugo Dipl-Ing Vester Bauelement aus Leichtbaustoffen, insbesondere Fasermaterial, und Verfahren zu seiner Herstellung

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