AT213136B - Spanntisch für Käsereizwecke - Google Patents

Spanntisch für Käsereizwecke

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AT213136B
AT213136B AT159159A AT159159A AT213136B AT 213136 B AT213136 B AT 213136B AT 159159 A AT159159 A AT 159159A AT 159159 A AT159159 A AT 159159A AT 213136 B AT213136 B AT 213136B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
clamping
cheese
grooves
whey
cheese making
Prior art date
Application number
AT159159A
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English (en)
Inventor
Hans Steindl
Original Assignee
Hans Steindl
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spanntisch für Käsereizwecke 
Die Erfindung betrifft einen sogenannten Spanntisch für die Erzeugung von Stangenkäse. Es handelt sich dabei um einen festen oder beweglichen Tisch, auf dem ein Kranz oder Kasten aus Holz oder Metall frei aufliegt. Dieser Kranz   oder Kasten enthält lose langs-oder Quer-Zwischenwände. Die Zwischenräume   zwischen diesen einzelnenwändenwerden mit Käsebruch erfüllt, dieser wird dann mehrmals gewendet und geschnitten. Die Verwendung solcher Spanntische hat sich fast allgemein eingebürgert, weil damit die einfachste und schnellste Arbeitsweise erreicht wird, u. zw. ganz unabhängig davon, ob mit Käsefertigern, Käsewannen oder Käsekesseln gearbeitet wird. Der Nachteil der bisher verwendeten Spanntische besteht jedoch darin, dass an den Stirnseiten des Stangenkäses keine geschlossenen Oberflächen entstehen.

   Der Grund liegt darin, dass die sich beim Trocknen des Käses ausscheidende Molke an den glatten Flächen des mit seiner Grundfläche gegen die Waagrechte etwas geneigten Spanntische nicht abfliessen kann, so dass zwischen den Wänden und der Käseoberfläche Molkennester entstehen, die die   Stimflächen   des Stangen-   käsesnarbig   machen. Diese Narbenbildung ist nicht nur unschön, sondern sie erschwert auch die Pflege des Käses während der Lagerung, da sich an diesen Stellen Schimmel besonders festsetzt. 



   Zur Vermeidung der Narbenbildung wurde zwar bereits vorgeschlagen, an den Seiten- und Zwischenwänden des Spanntisches Mattenstreifen aufzustellen. Die Lebensdauer dieser Matten war jedoch verhältnismässig kurz und ausserdem erschwerten sie das Arbeiten. 



   Weiters wurde bereits vorgeschlagen, die in den Rahmen eingelegten Ablaufeinrichtungen, auf die Siebböden aufgelegt wurden, mit in Längsrichtung des Rahmens verlaufenden Kanälen zum Abführen der Molke zu versehen. Es konnte jedoch auch dieser Vorschlag nicht die Narbenbildung an den   Stimflächen   verhindern, weil keine Vorsorge für das Abführen der Molke aus den oberen Teilen des Käsebruches getroffen war. 



   Die Erfindung vermeidet diese Nachteile bei einem Spanntisch mit ein Ablaufen der Molke ermöglichenden Rillen   od. dgl.   dadurch, dass die Rillen   od. dgl.   in den in Längsrichtung verlaufenden Seitenoder Zwischenwänden des Spanntisches vorgesehen sind. Am einfachsten ist es, wenn man die Rillen im wesentlichen parallel zum Boden verlaufen lässt, Infolge der bereits oben erwähnten Neigung des Bodens und damit auch der Seitenwände gegen die Waagrechte kann dann die Molke in den Rillen gegen die hintere Stirnfläche des Spanntisches abfliessen. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, u. zw. ist Fig. l ein Querschnitt durch einen Teil des Spanntisches und Fig. 2 ist eine Draufsicht im Schnitt nach der Linie   II-II   in   Fig. l.   



   Der Spanntisch weist in üblicher Weise einen Rahmen auf, von dem nur eine Längswand 1 gezeichnet ist. An dieser Längswand 1 ist ein Seitenbrett 2 geringerer Höhe befestigt, das an seiner Innenseite mit einer Anzahl von eingefrästen oder eingeschnittenen, in der Längsrichtung des Seitenbrettes 2 verlaufenden Rillen 3 versehen ist. Auch die in Längsrichtung verlaufenden Zwischenwände 4, von denen in der Zeichnung nur eine dargestellt ist, sind an ihren beiden lotrechten Seitenflächen mit solchen Rillen 3versehen. Gewöhnlich sind im Rahmen zwei Zwischenwände angeordnet, da sich dadurch die günstigsten Abmessungen ergeben, es wäre aber möglich, auch nur eine einzige Zwischenwand oder mehr als zwei hievon vorzusehen, nötigenfalls könnten auch die Abmessungen des Rahmens entsprechend geändert werden. 



   Die Käsemasse wird zur Erzeugung von Stangenkäse in üblicher Weise in die Zwischenräume zwischen den   Seitenbrettera   2 und den Zwischenwänden 4 eingefüllt, wobei der Spanntisch von vorne nach hinten gegen die Waagrechte etwas geneigt wird. Beim Trocknen scheidet sich Molke aus und diese kann durch die Rillen 3 in den Seitenbrettern und Zwischenwänden 4 nach hinten abfliessen. 

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   Der zerschnittene Käse kann dann in üblicher Weise gewendet und getrocknet werden. 



   Die Rillen 3 in den Seitenbrettem 2 und den Zwischenwänden 4 können auf beliebige Weise hergestellt werden, beispielsweise können sie eingefräst oder eingehobelt werden. Es wäre aber auch   möglich.   diese Rillen durch Druck einzupressen oder die Seitenbretter und Zwischenwände aus Kunststoff herzustellen, wobei diese Rillen schon bei der Herstellung vorgesehen werden könnten. An Stelle der Rillen könnten auch andere Ausnehmungen vorgesehen werden, beispielsweise könnten einander kreuzende Nuten, Rillen   od. dgl.   eingefräst oder eingeprägt oder auf andere Weise erzeugt werden. Wesentlich ist nur immer, dass die Molke durch die entstehenden Hohlräume   abfliessen kann.   



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Spanntisch für Käsereizwecke mit ein Ablaufen der Molke ermöglichenden Rillen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen (3) od. dgl. in den in Längsrichtung verlaufenden Seiten- oder Zwischenwänden (2 bzw. 4) des Spanntisches vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Spanntisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen (3) im wesentlichen parallel zum Boden verlaufen.
AT159159A 1959-02-28 1959-02-28 Spanntisch für Käsereizwecke AT213136B (de)

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AT213136B true AT213136B (de) 1961-01-25

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