DE599328C - Verfahren zur Herstellung von furnierten Kunstholzplatten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von furnierten Kunstholzplatten

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DE599328C
DE599328C DEA61836D DEA0061836D DE599328C DE 599328 C DE599328 C DE 599328C DE A61836 D DEA61836 D DE A61836D DE A0061836 D DEA0061836 D DE A0061836D DE 599328 C DE599328 C DE 599328C
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wood
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/16Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of fibres, chips, vegetable stems, or the like
    • E04C2/18Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of fibres, chips, vegetable stems, or the like with binding wires, reinforcing bars, or the like

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  • Civil Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von furnierten Kunstholzplatten Es sind Kunstholzplatten bekannt, die aus einer von Holzfurnieren abgedeckten Mittelschicht aus Holzmehl und Sägespänen bestehen, die durch ein Bindemittel miteinander verklebt sind. Es ist weiterhin bei Kunstholzplatten bekannt, die Platten aus mehreren Schichten zusammenzusetzen und ihre Festigkeit durch .Metalleinlagen zu erhöhen. Es handelt sich jedoch bei diesen Platten nicht um die ' Verwendung von Sägemehl als Hauptbestandteil.
  • Es ist wohl möglich, aus reinem Sägemehl unter Verwendung von vielem und gutem und deshalb sehr teurem Leim Platten herzustellen. Ebenso ist es auch möglich, aus den teueren Holzschliffasern mit Leim Platten herzustellen. Hier aber tritt gegenüber dem Sägemehl die Schwierigkeit auf, daß die Holzschliffasern viel dichtere und weniger saugfähige Lagen bilden, daß also die völlige Durchtränkung nur bei sehr dünnen Platten oder bei dickeren Platten nur unter Verwendung umständlicher Hilfsmittel stattfinden kann.
  • Der Zweck des neuen Verfahrens ist die Herstellung einer Kunstholzplatte, welche aus einem möglichst großen Anteil von billigem Holzmehl besteht, wie es in den Sägemühlen als wertloser oder sogar unerwünschter Abfallstoff auftritt, dabei aber allen Anforderungen an Festigkeit und Formhaltung, namentlich gegenüber Feuchtigkeitseinflüssen, genügt.- Die Eigentümlichkeit des neuen Verfahrens, welche sich auch in dem neuen Erzeugnis auswirkt, ist die, daß die Platte aus mindestens drei Kunstholzschichten zusammengesetzt wird, die in der nachfolgend beschriebenen Weise herzustellen und zu verbinden sind. Für sämtliche Schichten wird der gleiche Grundstoff, ein Gemisch von Sägemehl und anderen Abfallschnitzeln der Holzbearbeitung, verwandt, dazu Holzfasern, wie sie mit den für Papierherstellung bekannten Schleifverfahren leicht erhältlich sind. Sämtliche Schichten werden getrennt hergestellt, die Deckschicht zuerst, und zwar durch Zusammenpressen des Rohstoffes zu einem ganzen, losen Kuchen, der dann nach einem an sich bekannten Verfahren mit einem Bindemittel, wie Leim, in dünner Lösung getränkt wird. Die Mittelschicht unterscheidet sich von den Deckschichten nur durch Einlage eines flächigen Metallskeletts, welches ungefähr dieselbe Höhe wie die Dicke der Schicht oder eine geringere Höhe haben kann. Nach dieser Einzelherstellung werden die Schichten unter Druck nach Zugabe eines weiteren Bindemittels auf den sich berührenden Oberflächen vereinigt. Die Deckschichten haben in der fertigen Platte die Aufgabe, durch Berühren mit der Mittelschicht aus demselben Stoff den gleichen Feuchtigkeitsgehalt auf die ganze Dicke zu gewährleisten und das Ganze furnierbar zu machen. Der unmittelbaren Auflegung eines Furniers auf eine Schicht aus Metall und den Holzteilchen würde entgegenstehen, daß zuerst (las Furnier an den Stellen des Gegendruckes der Metallteile uneben werden würde und bei einer Feuchtigkeitsaufnahme oder Wärmeausdehnung der Holzteilchen reißen würde. Die D(-ekschiehten üben also eine ausgleichende Wirkung hinsichtlich der ungleichartigen Zusammensetzung der Mittelschicht aus. Die Beimengung der Holzfasern hat den Zweck, eine innige Bindung der übrigen Bestandteile herbeizuführen, wie sie etwa bei der Verwendung von Holzmehl allein nur durch starken Zusatz eines teuren Bindemittels erreicht werden könnte.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Abb. r zeigt in Draufsicht eine furnierte Kunstholzplatte mit einer Metalleinlage.
  • Abb. 2 zeigt die Platte im Schnitt nach der Linie a-a der Abb. r.
  • Abb.3 ist eine schaubildliche Darstellung einer Metalleinlage.
  • Abb. d. zeigt einen M'inkel aus furniertem Kunstholz unter Mitverwendung einer gebogenen Metalleinlage.
    Zur Herstellung der - Nunstholzplatte wird
    das zu verarbeitende -fAö1'z ""und Säkem'Tit'
    wie es .anfällt, mit so viel, beispielsweise etwa 2o- bis 35prozentigem langfaserigem Holzstoff o. dgl. gemischt, wie zum Zusammenhalt der Platte nötig ist, und mit Wasser aufgeschlämmt. In einem Rührwerk wird dann die Masse gut durchgearbeitet. Die auf diese Weise hergestellte plastische Masse wird auf einer Platte ausgebreitet und durch Auspressen entwässert; gegebenenfalls'können für diesen Zweck auch Entwässerungsmaschinen benutzt werden, wie sie in Holzstoffabriken Anwendung finden.
  • Die so vorgetrocknete Kunstholzplatte hat dann eine Dicke von etwa .f bis 6 mm und wird schließlich vollkommen getrocknet. Die getrocknete Platte wird dann mit einem Bindemittel, mit Tischlerleim oder Kaltleim, durchtränkt. Von den so hergestellten Platten werden dann mehrere miteinander unter Verwendung eines Bindemittels durch Druck verbunden, so daß je nach dem Verwendungszweck eine Platte von z5- bis 25 mm Dicke erzielt wird. Die Platte wird dann in bekannter Weise mit den Furnierplatten belegt.
  • Die Mittelschicht wird wie beschrieben hergestellt, nur daß die Holzmasse in die leeren Felder 3 eines Metallskeletts 2 aus Stahl, Rotguß o. dgl. eingepreßt wird. Das Trocknungs-und Tränkungsverfahren ist das gleiche wie bei den Deckschichten. Gegebenenfalls kann eine derartige Kunstholzplatte auch in der Weise hergestellt werden, daß zwischen die durch Pressen nur vorgetrockneten Platten z und q. die ebenfalls durch Pressen nur vorgetrocknete Mittelschicht mit der Einlage 2 eingelegt wird. Die Einzelteile der Platten werden dann durch Pressen miteinander zur Rohplatte verbunden, die dann erst vollkommen getrocknet und schließlich mit einem Leim durchtränkt wird. Das Belegen mit den Furnierplatten 5 erfolgt in bekannter Weise.
  • Zur Herstellung von Platten der üblichen Dicke, z. B. für Türen, werden zweckmäßig zwei Deckschichten verwandt, um die einzelnen Schichten so dünn halten zu können, daß ihre völlige Durchtränkung mit dem Bindemittel gewährleistet ist.
  • Um auch die Kantenflächen der Kunstholzplatte zu furnieren, kann die Platte in einem Rahmen aus Naturholz gefaßt werden, der ohne weiteres furniert werden kann.
  • Handelt es sich um die Herstellung von Türen o. dgl., so können an den Metalleinlagen leicht das Schloß 6' oder die Beschläge mit angebracht werden, die dann in die Kunstholzmasse mit eingeschlämmt werden, so daß ein nachträgliches Einbauen derartiges Vorrichtungen in die Twen u. dgl. überflüssig wird.
  • Ein Vorteil der Verwendung von Metalleinlagen, wie Gittern oder Drähten, besteht auch darin, daß außer ebenen Platten auch Winkel, Ecken und beliebige andere Formkörper aus Kunstholz hergestellt werden können. Ein derartiger Winkel ist beispielsweise in Abb. 4, dargestellt. Die Herstellung dieser Formkörper erfolgt in der gleichen Weise, wie es oben angegeben ist, mit dem Unterschied, daß an Stelle des beschriebenen Gitters 2 ein dem herzustellenden Formkörper angepaßtes Gitter oder Metallskelett, in veranschaulichtem Beispiel also ein rechtwinklig gebogenes Gitter 7, benutzt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE r. Verfahren zur Herstellung von furnierten Kunstholzplatten, die aus mehreren Schichten aus billigen Abfallstoffen, z. B. Sägemehl, bestehen und eine Metalleinlage als Bewehrung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schichten getrennt für sich aus dem Rohstoff durch Pressung dünner Kuchen hergestellt und getrocknet werden, dann mit einem dünnen Bindemittel durchtränkt werden, worauf die Mittelschicht mit den Deckschichten unter weiterer Zugabe eines Bindemittels zwischen den sich berührenden Oberflächen der Schichten durch Pressung vereinigt und schließlich als Abschlußschicht in bekannter Weise das Furnier aufgeleimt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z, gekennzeichnet durch die Mitverwendung von Holzschliff als Rohstoff der Grundmasse.
DEA61836D 1931-05-06 1931-05-06 Verfahren zur Herstellung von furnierten Kunstholzplatten Expired DE599328C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746244C (de) * 1936-09-06 1944-06-19 Asbestwerke Georgi Deutsche Faserstoffplatte mit Gewebeversteifung und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE746244C (de) * 1936-09-06 1944-06-19 Asbestwerke Georgi Deutsche Faserstoffplatte mit Gewebeversteifung und Verfahren zu ihrer Herstellung

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