DE112887C - - Google Patents
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- flap
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B9/00—Stoves for heating the blast in blast furnaces
- C21B9/10—Other details, e.g. blast mains
- C21B9/12—Hot-blast valves or slides for blast furnaces
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
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- Blast Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 18«.
Wird bei Hochöfen die Gebläsemaschine stillgesetzt, so kann es vorkommen, dafs die
Hochofengase in die Windleitung eindringen, sei es wegen Mangel oder Undichtigkeit der
Abschlufsorgäne oder aus anderen Ursachen. Wenn man alsdann das Gebläse wieder in
Gang setzt, so mischt sich Luft mit diesen Gasen, und es entsteht ein sehr explosibles
Gemisch, das die Windleitung und oft auch die Gebläsemaschine beschädigt oder gar zerstört.
Um diesen "Uebelständen zu begegnen, wird die auf der Zeichnung dargestellte Abschlufsklappe
angeordnet, die den Gasen den Austritt ins Freie gestattet und im Augenblick
der Explosion die Windleitung absperrt.
Die Klappe ist in einem Gehäuse A eingebaut , das bei B an die Leitung zur Gebläsemaschine
und bei C an die Leitung nach dem Hochofen angeschlossen ist. Die Klappe besteht
bei grofsen Abmessungen aus der Blechplatte α, die an dem Gufsstücke b befestigt ist
und sich um die Achse c drehen kann. Die Platte α ist mit einem Dichtungskranz e für die
Abschlufskante f des Mundstücks B versehen. In ähnlicher Weise ist auf der Platte h des
Gufsstücks b ein Dichtungsring i angebracht, der auf den Rand der ins Freie führenden
Oeffnung k pafst. Zur besseren Steifigkeit ist die Strebe g zwischen α und b angeordnet.
Man erkennt leicht, dafs die Abschlufsklappe in der Ruhelage die Stellung I einnimmt, wenn
also weder die Gebläsemaschine noch der Hochofen im Betrieb ist. Bei vollem Betrieb
aber nimmt die Klappe die Stellung II ein, da der Gebläsewind die Klappe wegzudrängen
sucht, so dafs die ins Freie führende Oeffnung k verschlossen wird. Diese Stellung wird
so lange innegehalten, wie die Gebläsemaschine sich in Thätigkeit befindet; steht sie still, so
kehrt die Klappe in die Lage I zurück, und es können nunmehr die Gase den ihnen bequemsten
Weg ins Freie durch die Oeffnung k gewinnen. Es wird unvermeidlich sein, dafs
auch Gase in die Windleitung B eindringen; erfolgt aber aus irgend welchen Umständen
eine Explosion vom Hochofen her, so entsteht sofort ein Ueberdruck, der die Klappe zuwirft
und in die Stellung III bringt, wodurch die Windleitung B verschlossen und die Oeffnung
k voll geöffnet wird, so dafs die Explosionsgase ohne Weiteres einen Ausweg ins
Freie finden, ohne in die Windleitung zur Gebläsemaschine gelangen zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sicherheitsklappe für Düsenstöcke an Hochöfen, dadurch gekennzeichnet, dafs an der an sich bekannten Klappe (h) eine zweite Klappe (a) befestigt ist, zu dem Zwecke, beim Eintreten einer Explosion im Hochofen den Gasen den Austritt ins Freie unter gleichzeitigem Abschlufs der Windleitung (B) zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112887C true DE112887C (de) |
Family
ID=382513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112887D Active DE112887C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112887C (de) |
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0
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