DE112876C - - Google Patents

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DE112876C
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clamping
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/125Cable grippers; Haulage clips for non aerial ropeways, e.g. on or under the ground

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung bildet eine nach beiden Fahrtrichtungen wirksame, sich selbstthätig auslösende Seilklemme für Seilbahnen mit Unterseil. Die Klemme besteht aus zwei aus einander federnden, in lothrechter Richtung verschiebbaren Klemmbacken, die bei einer ihnen ertheilten Abwärtsbewegung durch Kniehebel zusammengeprefst werden, welche letztere in der tiefsten Grenzlage der Klemmbacken jenseits ihrer Mittellage gelangen.
Fig. ι zeigt einen1 mit der in Gebrauchsstellung befindlichen Klemmvorrichtung ausgestatteten Förderwagen im Querschnitt, während
Fig. 2 die Klemmvorrichtung aufser Wirkung darstellt;
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt,
Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 1 unter Weglassung der zum Förderwagen gehörenden Theile.
Fig. 5 veranschaulicht die selbstthätige Einstellung der Seilklemme.
In den Fig. 1, 2 und 3 sind nebst der Klemmvorrichtung auch die zwischen den beiden Schienensträngen angeordneten Anlaufflächen dargestellt, welche das Klemmen des Seiles herbeiführen.
Die Klemmbacken α liegen in einem kastenförmigen Gehäuse C, welches mittelst der Consolen c an den Längsträgern K des Förderwagens befestigt ist.
In diesem an der Ober- und Unterseite offenen Kasten C sind an einem in der Längsrichtung des Wagens liegenden, in den Kastenwänden befestigten Bolzen f zwei durch einen federnden Bügel b vereinigte, an ihrem oberen Ende schwach hakenförmig gegen einander gebogene Backen α geführt, welche an ihren von einander abgewendeten Seiten je einen an ihrer Ober- und Unterseite mit Anlaufflächen versehenen Ansatz a1 tragen.
Die Klemmbacken α sind mit Rillen α4 versehen; oberhalb dieser Rillen ist an einer Klemmbacke α ein waagrechter Führungsstift a2 angeordnet, welcher in eine Bohrung a3 der zweiten Klemmbacke greift.
Ferner ist jede Klemmbacke α an ihrer Aufsenseite mit einer Rille d 2 versehen, in welche eine Platte d eingreift, deren gegenüberliegende Seite in einer entsprechenden Rinne d1 der Längsseite des Kastens C drehbar gelagert ist.
In der in Fig. 2 gezeigten Lage werden die unter der Wirkung der Feder b klaffenden Backen α durch die als Streben wirkenden Platten d in der höchsten Lage erhalten, «und das. Seil in läuft zwischen den beiden Klemmbacken α etwas unterhalb des Stiftes d frei hindurch.
Werden jedoch die beiden Klemmbacken der Wirkung der. Feder b entgegen heruntergedrückt, so wirken die beiden Platten d d nach Art einer Kniehebelpresse und drücken in dem Mafse, als sie sich der Mittellage nähern, die beiden Backen α zusammen, wobei das zwischen den Backen α liegende Seil m durch den Führungsstift α2 nach abwärts gedrückt, in der Ebene der Rillen α4 erhalten und geklemmt wird.
Wird die Abwärtsbewegung der beiden Klemmbacken α nur ein wenig über jene Stellung hinaus fortgesetzt, in welcher die Streben dd der Kniehebelpresse die Mittellage
einnehmen, so werden die von einander federnden Backen α α sich noch weiter herunter bewegen, bis die oberen hakenförmigen Enden der Backen an den Bolzen f anschlagen; in dem letzten Theile der von den Backen α ausgeführten Abwärtsbewegung entfernen sich die Klemmbacken ein wenig von einander, ohne jedoch das Seil freizugeben.
Da eine weitere Abwärtsbewegung der Backen α α ausgeschlossen ist, die Streben dd aber die Aufwärtsbewegung derselben nur bei gleichzeitig stattfindendem weiteren Zusammenpressen der Backen α α gestatten, so verbleiben die Klemmbacken α in der ihnen gegebenen tiefsten Stellung (Fig. i), wodurch das Seil m geklemmt und der Förderwagen in beiden Richtungen von dem Seile m mitgenommen , wird.
Zum Freigeben des Seiles werden die Klemmbacken α α nur insoweit gehoben, bis die Platten d d über ihre Mittellage gelangen, worauf sich die Backen α α unter dem Einflüsse des federnden Bügels b von einander entfernen und die Vorrichtung wieder in die in Fig. 2 gezeigte Lage zurückführen.
Zum Heben und Senken der Klemmbacken werden an den entsprechenden Stellen der Strecke Anlaufflächen angeordnet.
Das Klemmen des Seiles m durch Herabziehen der Klemmbacken α α wird durch die in Fig. i, 2 und 3 in Schnitt und Seitenansicht dargestellten Theile R von Z-förmigem Querschnitte bewirkt, deren vorspringende und gegen die waagrechte Lage geneigte Leisten r mit ihren Unterflächen gegen die Ansätze al der Backen α als Anlaufflächen wirken (Fig. 3), wenn der Förderwagen über die Stelle, an welcher diese Theile Z angeordnet sind, hinweggeführt wird.
Bei dieser Bewegung gelangen die Ansätze a1 unter die vorspringenden Leisten r und ziehen die Backen α in dem Mafse nach abwärts, als die Vorwärtsbewegung des Wagens stattfindet.
Das Freigeben des Seiles erfolgt selbstthätig durch an entsprechenden Stellen der Bahn angeordnete Anlaufflächen w (Fig. 5), welche, gegen die Unterseiten der Ansätze al wirkend, das Heben der Backen α 'veranlassen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine selbstthätige Zugseilklemme, dadurch gekennzeichnet, dafs dieselbe aus zwei aus einander federnden, in senkrechter Richtung verschiebbaren Klemmbacken (a a) besteht, welche bei einer Abwärtsbewegung durch zwischen den Klemmbacken und festen Widerlagern (dl dl), um ihre festliegende äufsere Kante drehbar angeordnete Platten oder Stäbe (d d) einander genähert werden und wobei die Abwärtsbewegung so weit erfolgt, dafs diese Platten (d d) die Mittellage überschreiten.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Zugseilklemme nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an der äufseren Seite der Klemmbacken angebrachte Vorsprünge (a1 a1), mittelst welcher die Abwärts- und Aufwärtsbewegung der Klemmbacken zum Zwecke der Herstellung oder Lösung der Kupplung der
    • Klemmvorrichtung mit dem Seil dadurch bewirkt wird, dafs dieselben unter bezw. über geneigt angeordnete Gleitflächen ent
    lang geführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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