DE112673C - - Google Patents

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DE112673C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C11/00Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals
    • B62C11/02Providing for disengaging thills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Zugstrangkupplung, welche vom Wagen aus gelöst werden kann. Die Einrichtung besteht darin, dafs ein Doppelhaken von zwei drehbaren Sperrgliedern festgehalten wird, welche bei entsprechender Drehung den Haken freigeben, so dafs das Zugthier sofort frei wird. Doch kann die Einrichtung auch überall dort Verwendung finden, wo es sich darum handelt, das einen Zug aushaltende Bindeglied frei zu machen, wie beispielsweise bei der Aufhängung eines Rammbäres u. dergl. mehr.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι ein mit der Vorrichtung versehenes Ortscheit in der Oberansicht,
Fig. 2 einen Querschnitt desselben mit dem vom Wagenführer zu handhabenden Auslösemittel,
Fig. 3 die geschlossene Kupplung im Verticalschnitt,
Fig. 4 die geschlossene Kupplung im Horizontalschnitt,
Fig. 5 die geöffnete Kupplung mit abgenommener Deckplatte.
Die Einrichtung ist folgende:
An dem Ortscheit α befindet sich an jedem Ende eine Kupplung, wie sie in den Fig. 3 bis 5 im Einzelnen dargestellt ist. Ein Gehäuse b umschliefst zwei Sperrglieder c, von' denen das eine einen Arm d trägt und welche beide mit einander durch Zähne e zwangläufig verbunden sind, so dafs bei der Bewegung des Armes d beide Sperrkörper in entgegengesetzter Richtung sich drehen. Auf den Arm d wird mit Hülfe des Auslösemittels f unter Vermittelung des Hebels g auf der Welle h, des Armes i auf der Welle h und der kurzen Gelenkstange k einge\virkt.
Die Sperrglieder c sind aus Vollcylindern dadurch gebildet, dafs ein Theil des Cylinders ausgefräst wurde. Zwischen den Sperrgliedern c wird eine Stange m mit einem Doppelhaken η gehalten, welcher am Ende des Zugstranges ο angebracht ist. Damit der Zügstrang nach allen Richtungen sich frei bewegen kann, sind zwischen m und ο Gelenke eingeschaltet.
Wie in Fig. 3 dargestellt, halten die Sperrglieder c in der Schlufsstellung den Haken η der Stange m fest, lassen ihn aber frei,
sobald auf das Auslösemittel f ein Zug ausgeübt wird (Fig. 5). Im Innern des Gehäuses b ist' noch eine federbelastete Druckplatte ρ vorgesehen, welche den Haken η gegen die Sperrglieder c drückt. Weiter im Gehäuse b angeordnete Anschläge q gewährleisten eine centrale Führung des Doppelhakens n, während eine Feder r die Sperrkörper c in der Schlufsstellung (Fig. 3 und 4) erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine vom Wagen aus zu lösende Zugstrangkupplung, gekennzeichnet durch zwei zwangläufig mit einander gekuppelte Sperrglieder (c), durch welche ein zwischen denselben hindurchgeführter, mit dem Zugstrang (0) verbundener Doppelhaken (n) festgehalten wird, zu dem Zwecke, durch Drehung der Sperrglieder (c) den Doppelhaken freizugeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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