DE1124331B - Streichbogen fuer Streichinstrumente mit laengs der Bogenstange verschieblichem Frosch - Google Patents

Streichbogen fuer Streichinstrumente mit laengs der Bogenstange verschieblichem Frosch

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DE1124331B
DE1124331B DEST14679A DEST014679A DE1124331B DE 1124331 B DE1124331 B DE 1124331B DE ST14679 A DEST14679 A DE ST14679A DE ST014679 A DEST014679 A DE ST014679A DE 1124331 B DE1124331 B DE 1124331B
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DE
Germany
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frog
bow
covering
cover plate
underside
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Application number
DEST14679A
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English (en)
Inventor
Roy Litrell Stover
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ROY LITRELL STOVER
Original Assignee
ROY LITRELL STOVER
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/16Bows; Guides for bows; Plectra or similar playing means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Streichbogen für Streichinstrumente mit längs der Bogenstange verschieblichem Frosch Die Erfindung betrifft einen Streichbogen mit längs der Bogenstange verschieblichem Frosch, dessen Unterseite eine an der Vorderkante beginnende und zunehmend tiefer werdende Ausnehmung aufweist, in die das Ende der Bogenbespannung eingelegt ist und die mit einer abnehmbaren Deckplatte abgedeckt ist, welche die Bespannung zwischen sich und der unteren Vorderkante des Frosches einklemmt.
  • Bei einem bekannten Streichbogen dieser Art endet die die Bogenbespannung aufnehmende Ausnehmung im Abstand vom hinteren Ende des Frosches. In Längsrichtung der Ausnehmung ist der hintere Teil des Frosches durchbohrt und am hinteren Ende mit einer Ansenkung versehen, welche zur Aufnahme der durch die Bohrung geführten und dann gebündelten oder verknoteten Bespannungshaare dient. Die Deckplatte wird lose gegen die Unterseite gelegt und an ihrem vorderen Ende durch einen Klemmring mit dem Frosch verbunden. Das hintere Ende der Deckplatte wird durch eine in eine keilförmige Schwalbenschwanzführung der hinteren Stirnfläche des Frosches eingeschobene Platte mit einem die Deckplatte übergreifenden, abgebogenen Teil gehalten.
  • Dieser bekannte Streichbogen weist verschiedene Mängel auf. Der das vordere Ende der Deckplatte haltende Klemmring, der eine D-förmige Querschnittform aufweist, wird nur durch die Konizität des vorderen Endes des Frosches und des Klemmrings gehalten, wobei das gleiche auch für die hintere, in der sich keilförmig verjüngenden Schwalbenschwanznut gehaltene Stirnplatte gilt, welche das hintere Ende der Deckplatte hält. Derartige auf Keilwirkung beruhende Befestigungen sind unerwünscht, da sie mit der Zeit abnutzen und keinen sicheren Halt mehr gewährleisten. Außerdem ist es schwierig, derartige Flächen mit Keilanzug herzustellen und, vor allem, die Keilelemente zu lösen, wenn die Bespannung erneuert werden soll. Bei der Befestigung der hinteren Platte kann es passieren, daß der aus Holz bestehende Frosch durch die Keilwirkung aufgespalten wird oder aber, daß die Platte keinen Halt hat, wenn sie so bemessen ist, daß sie ohne die Gefahr der Aufplattung in die Führung eingeschoben werden kann. Hinzu kommt noch, daß die Fertigung einen ziemlichen Aufwand erforderlich macht.
  • Diese Nachteile sollen erfindungsgemäß vermieden werden, es soll ein Streichbogen mit einer Froschkonstruktion geschaffen werden, welche ein leichtes und schnelles Auswechseln der Bespannung ermöglicht, die einfach in der Herstellung ist und einen sicheren dauerhaften Halt gewährleistet. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die die Ausnehmung abdeckende Deckplatte in Längsrichtung gleitend an der Unterseite des Frosches geführt ist, daß ferner das gebündelt zusammengebundene Ende der Bogenbespannung in einer sich quer von der Ausnehmung in den Froschkörper erstreckenden Blindbohrung aufgenommen ist, deren Querschnitt so bemessen ist, daß das gebündelte Ende der Bogenbespannung fest umschlossen und durch die vorgeschobene Deckplatte verankert ist, wobei die Bogenbespannung in einer dünnen Lage aus dem vorderen Ende der Ausnehmung austritt, und daß die gleitend geführte Deckplatte in ihrer die Bogenbespannung verankernden Stellung am hinteren Ende der Unterseite des Frosches durch Verankerungsmittel gesichert ist.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes kann es vorgesehen sein, daß beiderseits am Froschkörper sich längs erstreckende, in parallelem Abstand von der Unterseite verlaufende Führungsnuten vorgesehen sind, in die die U-förmig ausgebildete, an der Unterseite des Frosches anliegende Deckplatte mit an den Schenkeln vorgesehenen, einwärts gerichteten Flanschen eingreift.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist im folgenden Teil an Hand der Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein mittlerer Längsschnitt durch den Frosch, der am hinteren Ende oder Griff des Bogenstockes befestigt ist, Fig. 2 eine im vergrößerten Maßstab gezeigte Teilschnittansicht des vorderen Endes des Frosches entlang der Linie 2-2 der Fig. 1 in Richtung der Pfeile gesehen, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Deckplatte, die zur Verankerung der Haare oder der Bespannung in dem Frosch dient, Fig. 4 eine Unteransicht des Frosches der Fig. 1, wobei die Deckplatte und das Sicherungsblech entfernt sind, und Fig. 5 eine Unteransicht des Frosches mit eingebauter Deckplatte und Sicherungsblech.
  • Der Bogenstock ist mit dem Bezugszeichen 10 versehen, während der Frosch selbst das Bezugszeichen 11 trägt. Wie üblich, ist die obere Seite des Frosches mit einer Nut versehen, die ein Gleiten des Frosches auf dem Umfang des Bogenstockes in der Nähe seiner Hinterkante ermöglicht.
  • Ein großköpfiger Schraubenbolzen 12 ist in die obere Seite des Frosches geschraubt, wobei sich der Bolzenkopf in einer länglichen Nut 13 des Bogenstockes 10 befindet. Der Bolzenkopf besitzt eine senkrecht zur Bolzenachse liegende Gewindebohrung, in die der mit Gewinde versehene Teil 14 der Froschverstellschraube 15 geschraubt wird; die gegenüberliegenden Enden des Gewindeteiles 14 der Froschverstellschraube sind in dem Bogenstock gelagert, wie in Fig. 1 gezeigt wird. Der Frosch besitzt die übliche Aussparung 16 an seinem vorderen Ende, und seine Form, seine Größe und sein Gewicht sind praktisch die eines herkömmlichen Frosches.
  • Um die Befestigung der gebündelten Bespannungshaare zu ermöglichen, wird eine blinde Bohrung 17 von der Unterseite in den Frosch gebohrt. Von dieser Bohrung bis zur vorderen Kante 18 des Frosches besitzt die Unterseite des Frosches eine konische Nut 19. Die Nut ist an ihrem vorderen Ende sehr flach und nimmt gleichmäßig an Tiefe zu, bis sie in die Bohrung 17 einläuft.
  • Die Seitenflächen des Frosches sind längs der unteren Kante jeweils mit einer Kehle oder Führung 20 und 21 versehen, die zueinander und zur Unterkante des Frosches parallel verlaufen. Ihr Sinn ist, die nach innen gerichteten gegenüberliegenden Flansche 22 und 23 der im folgenden als Einspannblech bezeichneten Deckplatte 24 (Fig. 3) aufzunehmen. Das Einspannblech, dessen Unterseite eben ist, besitzt einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt, was aus Fig. 3 zu ersehen ist. An seinem hinteren Ende besitzt es einen Anlaufflansch 26, der aus einem Stück mit dem Einspannblech hergestellt ist, während sein vorderes Ende offen ist.
  • In Fig. 1 und 4 ist gezeigt, daß das hintere Ende der Unterseite 25 des Frosches 11 ausgeschnitten ist, so daß bei 28 eine Schulter entsteht, bis zu der sich die Führungen 20 und 21 erstrecken. Die Tiefe des Ausschnittes 27 ist ungefähr gleich oder ein wenig größer als die Höhe des Anlaufflansches 26.
  • Der Frosch besitzt eine Gewindebohrung 29, die die Schraube 30 aufnimmt, die wiederum das Sicherungsblech 31 (Fig. 1 und 5) in der Aussparung 27, die das Sicherungsblech aufnimmt, hält. Das Sicherungsblech 31 dient dazu, das Einspannblech 24 in der die Besaitung des Bogens verankernden Stellung festzuhalten. Diese Stellung entspricht im wesentlichen der Verdeckung der Nut 19 durch das Einspannblech.
  • Verankerung der Bogenbespannung Die Schraube 30 und das Sicherungsblech 31 werden zunächst entfernt. Das Einspannblech 24 wird darauf in seinen Führungen zurückgeschoben, bis sein vorderes Ende die Nut 19 und die blinde Bohrung 17 freigibt. Die am hinteren Ende der Bogenbespannung gebündelten Haare werden dann wie üblich straff zusammengewickelt oder mit geeignetem Zwirn zusammengebunden, wie es bei 32 gezeigt ist. Das zusammengebundene Ende wird dann in die blinde Bohrung 17 hineingeschoben, wobei der sich anschließende Teil der Besaitung in die Nut 19 gelegt wird. Dadurch, daß die Haare in der Nähe der Stelle 32, wo sie zusammengebunden sind, sehr eng zusammengefaßt sind, füllen sie praktisch die blinde Bohrung17 und den daran anschließenden engenTeil der Nut 19 voll aus.
  • Das Einspannblech 24 wird nun in seinen Führungen nach vorn geschoben, wobei der vordere Teil seiner Unterseite 25 die gebündelten Haare gegen den Boden der Nut 19 drückt. Wenn das vordere Ende des Bleches 25 in die Nähe des vorderen Endes des Frosches 18 kommt, werden die gebündelten Haare zu einer sehr dünnen Schicht auseinandergedrückt, wie bei Punkt 33 in Fig. 2 und 5 zu sehen ist. Die Haare der Bespannung werden so von selbst in der flachen Querschnittsform angeordnet, wie es von dem Spieler des Instrumentes gewünscht wird. Darüber hinaus spannt das Einspannblech 24, dadurch, daß es die gebündelten Haare in die immer flacher werdende Nut hineinpreßt, das hintere Ende der gebündelten Haare völlig sicher ein, ohne daß die Gefahr besteht, daß sie sich später in dem Frosch lösen.
  • Die Vorwärtsbewegung des Einspannbleches 24 in den Führungen 20 und 21 ist natürlich durch das Anschlagen des Anlaufflansches 26 an die Schulter 28 begrenzt, wie es in Fig. 1 gezeigt wird. Das Sicherungsblech 31 wird darauf in seinem Sitz 27 durch die Schraube 30 befestigt, und der Vorgang der Verankerung der Bogenbespannung ist vollendet. Das verankerte Ende der Bogenbespannung wird einfach dadurch aus dem Frosch gelöst, daß man den beschriebenen Vorgang in der umgekehrten Reihenfolge ausführt. Es ist klar, daß die Aushöhlung, die durch die konische Nut 19 und das Loch 17 gebildet wird, in Größe und Form verändert werden kann, um der besonderen Art der benutzten Bespannung Rechnung zu tragen und das verknotete Ende der Bespannung dort unterzubringen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Streichbogen mit längs der Bogenstange verschieblichem Frosch, dessen Unterseite eine an der Vorderkante beginnende und zunehmend tiefer werdende Ausnehmung aufweist, in die das Ende der Bogenbespannung eingelegt ist und die mit einer abnehmbaren Deckplatte abgedeckt ist, welche die Bespannung zwischen sich und der unteren Vorderkante des Frosches einklemmt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ausnehmung (17, 19) abdeckende Deckplatte (24) in Längsrichtung gleitend an der Unterseite des Frosches (11.) geführt ist, daß ferner das gebündelt zusammengebundene Ende (32) der Bogenbespannung (33) in einer sich quer von der Ausnehmung (19) in den Froschkörper erstreckenden Blindbohrung (17) aufgenommen ist, deren Querschnitt so bemessen ist, daß das gebündelte Ende (32) der Bogenbespannung (33) fest umschlossen und durch die vorgeschobene Deckplatte (24) verankert ist, wobei die Bogenbespannung (33) in einer dünnen Lage aus dem vorderen Ende (18) der Ausnehmung (19) austritt, und daß die gleitend geführte Deckplatte (24) in ihrer die Bogenbespannung (33) verankernden Stellung am hinteren Ende der Unterseite des Frosches durch Verankerungsmittel gesichert ist.
  2. 2. Streichbogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits am Froschkörper (11) sich längs erstreckende, in parallelem Abstand von der Unterseite verlaufende Führungsnuten (20, 21) vorgesehen sind, in die die U-förmig ausgebildete, an der Unterseite des Frosches (11) anliegende Deckplatte mit an den Schenkeln vorgesehenen, einwärts gerichteten Flanschen (22, 23) eingreift. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 780 953.
DEST14679A 1958-03-14 1959-01-19 Streichbogen fuer Streichinstrumente mit laengs der Bogenstange verschieblichem Frosch Pending DE1124331B (de)

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DEST14679A Pending DE1124331B (de) 1958-03-14 1959-01-19 Streichbogen fuer Streichinstrumente mit laengs der Bogenstange verschieblichem Frosch

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2780953A (en) * 1953-11-17 1957-02-12 Albert F Gardner Violin bow frog

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2780953A (en) * 1953-11-17 1957-02-12 Albert F Gardner Violin bow frog

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