DE1122852B - Laengsgeteilte, in der Teilfuge luftdicht verschlossene Felge fuer schlauchlose Bereifung - Google Patents

Laengsgeteilte, in der Teilfuge luftdicht verschlossene Felge fuer schlauchlose Bereifung

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DE1122852B
DE1122852B DEG22705A DEG0022705A DE1122852B DE 1122852 B DE1122852 B DE 1122852B DE G22705 A DEG22705 A DE G22705A DE G0022705 A DEG0022705 A DE G0022705A DE 1122852 B DE1122852 B DE 1122852B
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rim
rubber
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ring
metal core
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DEG22705A
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Goodyear Tire and Rubber Co
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Goodyear Tire and Rubber Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/22Other apurtenances, e.g. for sealing the component parts enabling the use of tubeless tyres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Längsgeteilte, in der Teilfuge luftdicht verschlossene Felge für schlauchlose Bereifung Die Erfindung bezieht sich auf längsgeteilte, in der Teilfuge luftdicht verschlossene Felgen für schlauchlose Bereifungen.
  • Seit der Einführung von schlauchlosen Bereifungen für Personenfahrzeuge sind zahlreiche Felgenkonstruktionen für Geschäftsfahrzeuge entworfen und hergestellt worden, die in den meisten Fällen früher bei Schlauchbereifung verwendete mehrteilige Felgen benutzen. Bei diesen Felgen entsteht bei Verwendung schlauchloser Bereifung jedoch das Problem der wirksamen Abdichtung der Fugen zwischen den Felgenteflen, um das Entweichen des Luftdruckes zu verhindern.
  • Für schlauchlose Reifen an Geschäftsfahrzeugen wird entweder meistens eine abgewandelte Tiefbettfelge aus einem Stück oder eine dreiteilige Felge mit einem sogenannten O-Ringdichtungselement zwischen den Felgenteilen verwendet. Beide Felgen benötigen einen Reifen mit einem größeren Wulstdurchmesser als ihn ein herkömmlicher Reifen hat. Dies beruht darauf, weil die Felge gegen eine übliche Felge auf den vorhandenen Rädern austauschbar sein muß und deshalb ein größerer Durchmesserwulstsitz notwendig wird, um für angemessene Festigkeit und Spielräume zu sorgen. Außerdem genügt die Tiefbettfelge nicht für die Reifen mit größeren Abmessungen, da es unmöglich ist, den Reifen wegen der Wulststeifigkeit zur Montage über den Felgenflansch zu knöpfen. Die neuen Felgenkonstruktionen erfordern daher auch neue Felgenstahlquerschnittsformen sowie neue Gesenke und Formungsausrüstungen zur Felgenherstellung. Diese Änderungen erfordern viel Zeit und Geld, und in manchen Fällen ist eine Verdoppelung an Lagerbeständen nötig.
  • Der größere Wulstdurchmesser erfordert auch große Änderungen durch die Reifenhersteller, und zwar nicht nur an den Formen, sondern auch an den Aufbaumaschinen sowie an den Materialvorbereitungsmaschinen.
  • Alle diese Änderungen sind nicht nur kostspielig, sondern benötigen einen beträchtlichen Zeitraum, um die Umstellung vorzunehmen. Ferner sind die üblichen Reifengrößen auch weiterhin nötig, so daß beide hergestellt und auf Vorrat gehalten werden müssen. Demgemäß sind sowohl eine zusätzliche Ausrüstung als auchTeiländerungen derbestehenden Ausrüstung nötig.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkeiten zu umgehen, und zwar durch Schaffung einer allgemein bei längsgeteilten Felgen verwendbaren, verbessert#n Abdichtung, die das Montieren eines schlauchlosen Reifens mit den bereits gebräuchlichen üblichen Wulstabmessungen gestattet. Es ist zwar bereits eine längsgeteilte, in der Teilfuge luftdicht verschlossene Felge für schlauchlose Bereifung bekannt, bei der ein abnehmbarer Felgenhorn-Schrägschulterring in seiner Verschlußstellung von einem in eine an der Verschlußseite des Felgenbetts vorgesehene Hohlkette einsetzbaren endlosen, in seiner Umfangsrichtung elastisch begrenzt dehnbaren Sperring gehalten wird, der einen mit gummiartig federndem Material ummantelten Metallkern aufweist. Die hierbei auf Grund konstruktiver Gegebenheiten vorhandene geringe Federmöglichkeit des Gummis läßt jedoch keine befriedigende Dichtwirkung erwarten.
  • Durch die Erfindung wird ein derartiger Sperring für den angegebenen Zweck dadurch verbessert, daß im Querschnitt gesehen, ein Teil des gummiartig federnden Mantelmaterials einen seitlich vom Metallkein des Sperrings liegenden und zur Mitte des Felgenquerschnitts hinweisenden, lippenartigen, als Dichtung zwischen dem Felgenbett und dem Felgenhom-Schrägschulterring wirkenden Ansatz bildet.
  • Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die durch das Strecken des Metallkemes erzeugte Zugspannung sich im Ansatzteil über dessen gesamten Umfang und nicht, wie bei einem geschlitzten Ring, nur auf den Schlitzbereich verteilt.
  • Der Metallkem des Sperrings besteht zweckmäßig aus einer an sich bekannten Schraubenfeder, die auch in dem von ihren Windungen umschlossenen Hohlraum und zwischen diesen mit dem gummiartig federnden Material ausgefüllt ist.
  • Der Metallkern des Sperrings kann vorteilhaft auch aus einem aus Draht oder Bandmaterial geflochtenen Schlauch bestehen, der ebenfalls im Innern mit gummiartig federndem Material ausgefüllt ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung gehen aus der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung hervor. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform einer mehrteiligen die Erfindung verkörpernden Felge, Fig. 2 die Draufsicht auf den Sperring der in Fig. 1 gezeigten Felgenkonstruktion, Fig. 3 eine vergrößerte, teilweise geschnittene Ansicht des Sperringes, Fig. 4 den vergrößerten Querschnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3 und Fig. 5 eine Abwandlung der Erfindung.
  • Der Felgenunterteil 1 von im wesentlichen üblichem Querschnittsurnriß weist längs des einen Randes einen damit aus einem Stück bestehenden Wulsthalteflansch 2 auf. Angrenzend an den Flansch 2 befindet sich ein verjüngter Wulstsitz 3, auf den ein Wulst eines'Reifens aufgesetzt und axial durch den Flansch 2 gehalten wird. Längs des entgegengesetzten Randes des Unterteiles 1 befindet sich ein radial nach außen gekehrter Hohlkehlenrand 4, der aus einem Kanal 5 mit einem nach aufwärts gekehrten Rand 6 gebildet ist. Der Außendurchmesser des Randes 6 ist nicht größer als der Durchmesser des Teiles 7 des Unterteiles 1, der an die Innenkante des Kanals 5 angrenzt.
  • Der endlos lose Seitenring 8 enthält einen Wulsthalteflansch 9 und einen sich radial nach einwärts davon erstreckenden Wulstsitzteil 10. Der andere Reifenwulst wird auf den Wulstsitz 10 gesetzt und axial durch den Flansch 9 festgehalten. Der Seiten ring 8 ist axial über den Teil 6 des Unterteiles sowie in der zusammengebauten Stellung über die Hohlkehle 4 und den Teil 7 des Unterteiles 1 bewegbar, so daß zwischen dem Seitenring und dem Unterteil eine sich in Umfangsrichtung erstreckende offene Kammer gebildet ist. Die axial äußere untere Ecke des Seitenringes 8 ist, wie gezeigt, bei 11 bogenförmig ausgespart, damit sie sich einem Teil des Sperrings 12 anpaßt.
  • Der Sperring 12 ist, wie am besten in Fig. 2, 3 und 4 erkennbar ist, ein dehnbarer endloser Ring und hat einen Durchmesser, der, wenn er unausgedehnt ist, etwas kleiner ist als derjenige des Hohlkehlenkanales 5. Dies bewirkt, daß der Sperring 12 sich der Hohlkehle anschmiegend anpaßt und irgendeine Störung bei der Einstellung des Seitenringes 8 ausschaltet. Der Sperring 12 enthält eine Schraubenfeder, die aus Schraubenwindungen 13 mit engem Abstand aus Federstahldraht gebildet ist. Der Durchmesser der Windungen 13 der Schraubenfeder ist derart, daß sie mit der Kante 6 der Hohlkehle sowie mit der bogenförmigen Aussparung 11 des Seitenringes 8 in Eingriff tritt, um sie mit Bezug aufeinander einzustellen. Die Enden der Schraubenfeder sind miteinander entweder dauernd oder trennbar durch Schweißung oder durch andere Befestigungsmittel verbunden. Die Vielzahl der Windungen der Wicklung sorgt für einen sehr hohen Scherwiderstand gegen die Axialverschiebung des Seitenringes 8.
  • Um für einen luftdichten Abschluß zwischen dem Seitenring 8 und dem Unterteil 1 zu sorgen, sind der Raum zwischen den Windungen der Wicklung und das Innere des Sperrings mit einem federnden, gegen Abrieb widerstandsfähigen Material, wie Gummi 14 oder gummiartigem Material, gefüllt. Ferner ist in einem Stück damit längs einer Seite des Rings 12 ein Ansatz 15 des Gummimaterials als Dichtungselement gebildet und erstreckt sich in die Kammer zwischen dem Seitenring 8 und dem Unterteil 1, wie Fig. 1 zeigt. Die obere oder radiale Außenoberfläche des Ansatzes 15 ist, wie bei 16 gezeigt, verjüngt, um dem Seitenring 8 die Bewegung in die zusammengebaute Stellung entgegen der Federkraft zu erleichtern. Es ist erwünscht, daß der Gummi 14 zwischen und im Innern der Schraubenfeder und der Ansatz 15 zusammenhängen und entsprechend vulkanisiert sind. Dabei wird z. B. ein dünner Film aus Gummimaterial auf der Außenoberfläche der Windungen gebildet, der in keiner Weise auf die Verbindung der Felge störend einwirkt und den Schutz der Windungen gegen die Elemente unterstützt sowie für eine zusätzliche Ab- dichtung an den Berührungsflächen sorgt.
  • In der Abwandlung der Erfindung nach Fig. 5 ist der Sperring 12 aus einem endlosen offen geflochtenem Schlauch 17 aus Metalldraht oder -band 18 gebildet, so daß er biegsam und ausdehnbar ist, damit der Sperring in den Kanal 4 des Felgenunterteiles gebracht werden kann. Geflochtene Schläuche sind in der Technik bekannt, und der dargestellte dient nur zur Erläuterung. Das Innere des Schlauches 17 ist mit Gummi oder gummigleichem Material 19 gefüllt, wobei sich ein Ansatz, vergleichbar dem Ansatz 15 in Fig. 4, von einer Seite aus nach auswärts erstreckt. Der geflochtene Schlauch 17 gestattet es, den Ring zum Zusammenbau auszudehnen, und erteilt dem Ring auch die genügende Festigkeit, die Felgenverbindung zusammenzuhalten.
  • Der Sperring 12 kann auch andere Formen aufweisen, z. B. gelenkige Abschnitte, die vereinigte ausdehnbare und nicht ausdehnbare Teile enthalten. Es ist nur wesentlich, daß der Sperring so weit ausdehnbar ist, daß er über den Flansch 6 hinweg in dem Kanal 5 angeordnet werden kann.
  • Zum Zusammenbau der Felgenkonstruktion wird der Reifen über den Felgenunterteil gesetzt, wobei ein Wulst gegen den Wulstsitz 3 gedrückt wird. Der Seitenring 8 wird dann nach einwärts über den Unterteil 1 geschoben, so daß der Sperring 12 in den Kanal 5 gesetzt werden kann. Der Reifen wird dann, wie bei schlauchlosen Bereifungen üblich, aufgeblasen, wodurch der Seitenring 8 sich axial nach auswärts bewegt, bis die ausgesparte Ecke 11 mit dem Sperrring 12 in Eingriff tritt. Diese Bewegung verformt den Ansatz 15, so daß ein luftdichter Abschluß bewirkt wird. Zum Zerlegen des Rades wird der Luftdruck aus dem Reifen ausgeblasen, dann wird der Seitenring 8 axial genügend nach einwärts bewegt, so daß der Sperring 12 entfernt werden kann. Nachdem dies geschehen ist, wird der Seitenring 8 abgenommen, so daß man den Reifen abnehmen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Längsgeteilte, in der Teilfuge, luftdicht verschlossene Felge für schlauchlose Bereifung, bei der ein abnehmbarer Felgenhom-Schrägschulterring in seiner Verschlußstellung von einem in eine an der Verschlußseite des Felgenbettes vorgesehene Hohlkehle einsetzbaren endlosen, in seiner Umfangsrichtung elastisch begrenzt dehnbaren Sperring gehalten wird, der einen mit gummiartig federndem Material ummantelten Metallkern aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß - im Querschnitt gesehen - ein Teil des gummiartig federnden Mantelmaterials (14) einen seitlich vom Metallkern (13, 17) des Sperrings (12) liegenden und zur Mitte des Felgenquerschnitts hinweisenden, lippenartigen, als Dichtung zwischen dem Felgenbett (1) und dem Felgenhom-Schrägschulterring (8) wirkenden Ansatz (15) bildet.
  2. 2. Felge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallkern des Sperrings (12) aus einer an sich bekannten Schraubenfeder (13) besteht, die auch in dem von ihren Windungen umschlossenen Hohlraum und zwischen diesen mit dem gummiartig federnden Material (14) ausgefüllt ist. 3. Felge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallkern des Sperrings (12) aus einem aus Draht oder Bandmaterial geflochtenen Schlauch (17, 18) besteht, der auch im Innern mit gummiartig federndem Material (19) ausgefüllt ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschriften Nr. 69 235, 190 819; französische Patentschriften Nr. 441420, 1097 353, 1117 678; britische Patentschriften Nr. 169 033, 507 390, 725 767, 725 775.
DEG22705A 1956-09-19 1957-08-07 Laengsgeteilte, in der Teilfuge luftdicht verschlossene Felge fuer schlauchlose Bereifung Pending DE1122852B (de)

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