DE112205C - - Google Patents

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DE112205C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/02Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid mechanically indicating or recording and involving loaded or return springs

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, um den mittleren Dampfdruck in Dampf- und anderen Cylindern durch ein gewöhnliches Manometer anzuzeigen, d. h. den Druck des auf den Cylinderkolben wirkenden Dampfes, und zwar sowohl des Einlafs- als auch Auspuffdampfes bei einem jeden Kolbenhub.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dargestellt, und zwar in Verbindung mit einem Dampfcylinder.
Der Apparat besteht aus dem Ventilgehäuse A, welches durch die Rohre B und C mit den Enden des Dampfcylinders / in Verbindung steht. In diesem Gehäuse A ist ein z. B. als Kugelventil ausgebildetes Ventil D und ein an der Ventilspindel L angebrachtes doppeltes Tellerventil E angeordnet, wobei diese Ventile D und E durch die Rohre G und M mit den Manometern F und N verbunden sind. Das Manometer F zeigt den Druck des Einlafsdampfes und das andere N den des Auspuffdampfes, wobei das Oeffnen und Schliefsen der Ventile beim Hubwechsel durch den zwischen den Einlafs- und Auspuffdampf herrschenden Druckunterschied selbsttätig bewirkt wird. Durch die Hähne, die zwischen dem Ventilgehäuse und den Manometern F und N eingeschaltet sind, wird eine Drosselung" des Dampfes in bekannter Weise derart bewirkt, dafs die Manometerzeiger den wechselnden Drucken- nur langsam zu folgen vermögen und infolge dessen, wie bekannt, den mittleren Druck anzeigen.
Bewegt sich der Cylinderkolben H, ,wie in Fig. ι gezeichnet, abwärts, so geht der im Cylinderraum J befindliche Einlafsdampf durch das Rohr B und der im Cylinderraum K befindliche Auspuffdampf durch das Rohr C in das Ventilgehäuse A, in welchem nunmehr die Ventile D und E infolge des höheren Druckes des Einlafsdampfes niederbewegt werden. Hierdurch wird die Verbindung des Raumes J mit dem Manometer F und des Raumes K mit dem -Manometer JY hergestellt, und der Druck des zu beiden Seiten des Kolbens befindlichen Dampfes in den Manometern angezeigt. Der zwischen den beiden an den Manometern abzulesenden Drucken bestehende Druckunterschied giebt den wirklichen, effektiven, mittleren Dampfdruck im Cylinder an.
Beim Umkehren des Kolbens werden die Ventile selbsttätig umgesteuert, so dafs nunmehr der Cylinderraum K mit dem Manometer F und der Raum J mit dem Manometer N verbunden ist und der mittlere Dampfdruck in gleicher Weise leicht abgelesen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Apparat .zum Anzeigen des mittleren Dampfdruckes in Dampf- und anderen . Cylindern, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem durch Rohre mit den Enden eines Cylinderraumes verbundenen Ventilgehäuse (A) zwei Ventile (D E) derart angeordnet sind und durch den zwischen dem Einlafs- -und Auspuffdampf herrschenden Druckunterschied selbsttätig derart gesteuert werden, dafs auf Manometern, die mit diesen Ventilen verbunden sind, der Druck des zu beiden Seiten des Kolbens befindlichen Dampfes abgelesen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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