DE1122001B - Segmentverschluss mit Aufsatzklappe und oberwasserseitig angeordneter Drehachse - Google Patents

Segmentverschluss mit Aufsatzklappe und oberwasserseitig angeordneter Drehachse

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Publication number
DE1122001B
DE1122001B DEM41271A DEM0041271A DE1122001B DE 1122001 B DE1122001 B DE 1122001B DE M41271 A DEM41271 A DE M41271A DE M0041271 A DEM0041271 A DE M0041271A DE 1122001 B DE1122001 B DE 1122001B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting means
segment
closure
arranged above
water
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Pending
Application number
DEM41271A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Mueller
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MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • E02B7/42Gates of segmental or sector-like shape with horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Segmentverschluß mit Aufsatzklappe und oberwasserseitig angeordneter Drehachse Bei auf Zug beanspruchten Segmentwehren mit tiefliegendem Windwerk auf nischenlosen Pfeilern werden die Hubmittel, wenn der Verschluß in Höchstlage gefahren wird, oben an der Winde über dem Verschluß gestapelt. Diese Stapelung der Hubmittel erfordert besondere Einrichtungen und einen zusätzlichen Raum. Außerdem wird durch die Stapelung die Betriebssicherheit des Antriebes beinträchtigt.
  • Gemäß der Erfindung wird bei einem Segmentverschluß mit Aufsatzklappe und oberwasserseitig angeordneter Drehachse bei tiefliegendem Windwerk auf nischenlosen Pfeilern ein Stapeln der Hubmittel dadurch vermieden, daß die Zugarme des Segmentes zwischen Segmentdrehachse und Stauwand des Verschlusses so verlaufen. beispielsweise in bekannter Weise mit der Pfeilerwand einen spitzen Winkel bilden, daß die Hubmittel an frei tragend angeordneten Aufhängeachsen des Verschlusses und der Aufsatzklappe angreifen können, wobei der Angriffspunkt des einen Hubmittels des Verschlusses tiefliegend unterwasserseitig und der Angriffspunkt des anderen Hubmittels der Klappe oberwasserseitig des Kettenritzels angeordnet ist, so daß die Hubmittel beim Hochziehen der Verschlüsse in dem Raum zwischen Pfeilerwandung und dem seitlichen Ende der Verschlüsse frei durchhängen und der Zwischenraum durch eine Seitendichtung abgedichtet ist. Dadurch wird erreicht, daß die Hubmittel in jeder Stellung des Verschlusses geschützt liegen und Vorrichtungen zum Stapeln der Hubmittel entbehrlich sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Segmentverschlusses in abgesenkter Stellung, Fig.2 eine Seitenansicht des Segmentverschlusses in gehobener Stellung, Fig. 3 die zu Fig. 2 gehörige Draufsicht.
  • In den Figuren ist 1 der Verschluß in Form eines Segmentwehres, 2 sind die Zugarme, und 3 ist die Segmentdrehachse. An den Verschluß ist oben bei 4 eine Aufsatzklappe 5 angelenkt. 6 bezeichnet das Seitenschild des Verschlusses 1, das gegenüber dem Pfeiler 7 durch eine Seitendichtung 8 abgedichtet ist.
  • Die Zugarme 2 des Segmentes sind schräg angeordnet, d. h., sie bilden zwischen der Segmentdrehachse 3 und der Stauwand 9 des Verschlusses 1 mit der Pfeilerwand 10 einen spitzen Winkel. Hierdurch kann für die Hubmitte 11, 12 zwischen der Pfeilerwand und dem Seitenschild 6 des Verschlusses ein verschieden breiter Raum 13 geschaffen werden. Das eine Hubmittel 11 für den Verschluß 1 greift tiefliegend bei 14 an diesem an, während das andere Hubmittel 12 für die Aufsatzklappe 5 bei 15 an ihr angelenkt ist. Beide Hubmittel sind zweckmäßig zu einer Hubkette vereinigt, die das Antriebsritzel 16 des tiefliegenden Windwerkes (nicht dargestellt) antreibt.
  • Damit nun auch die Hubmittel in dem durch die Schräglage der Zugarme 2 geschaffenen Raum 13 zu liegen kommen, sind sie gemäß Fig. 3 an frei tragend angeordnete Aufhängeachsen 17, 18 des Verschlusses 1 und der Aufsatzklappe 5 angeschlossen. Für den Durchtritt der Aufhängeachse 18 durch das Seitenschild 6 des Verschlusses ist in diesem ein Schlitz vorgesehen. Beim Hochziehen der Verschlüsse 1, 5 können die Hubmittel 11, 12 in dem Raum 13 frei durchhängen. Der Angriffspunkt 15 für das Hubmittel 12 der Aufsatzklappe 5 hindert dieses Durchhängen nicht, da er sich beim Verschlußheben vom Antriebsritzel 16 entfernt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Segmentverschluß mit Aufsatzklappe und oberwasserseitig angeordneter Drehachse bei tiefliegendem Windwerk auf nischenlosen Pfeilern, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugarme (2) des Segmentes zwischen Segmentdrehachse (3) und Stauwand (9) des Verschlusses (1) so verlaufen, beispielsweise in bekannter Weise mit der Pfeilerwand (10) einen spitzen Winkel bilden, daß die Hubmittel (11, 12) an frei tragend angeordneten Aufhängeachsen (17, 18) des Verschlusses (1) und der Aufsatzklappe (5) angreifen können, wobei der Angriffspunkt (14) des einen Hubmittels (11) des Verschlusses tiefliegend unterwasserseifig und der Angriffspunkt (15) des anderen Hubmittels (12) der Klappe (5) oberwasserseitig des Antriebsritzels (16) angeordnet ist, so daß die Hubmittel beim Hochziehen der Verschlüsse in dem Raum (13) zwischen Pfeilerwandung und dem seitlichen Ende der Verschlüsse frei durchhängen und der Zwischenraum durch eine Seitendichtung (8) abgedichtet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1010 018; österreichische Patentschrift Nr. 202 523.
DEM41271A 1959-04-23 1959-04-23 Segmentverschluss mit Aufsatzklappe und oberwasserseitig angeordneter Drehachse Pending DE1122001B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010018B (de) * 1956-01-07 1957-06-06 Aug Kloenne Fa Segmentschuetz mit Aufsatzklappe
AT202523B (de) * 1957-08-31 1959-03-10 Anton Dipl Ing Dr Grzywienski Zweiteiliger Stauverschluß

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010018B (de) * 1956-01-07 1957-06-06 Aug Kloenne Fa Segmentschuetz mit Aufsatzklappe
AT202523B (de) * 1957-08-31 1959-03-10 Anton Dipl Ing Dr Grzywienski Zweiteiliger Stauverschluß

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