DE1120010B - Spitzenspannungsmesser - Google Patents

Spitzenspannungsmesser

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DE1120010B
DE1120010B DEG27298A DEG0027298A DE1120010B DE 1120010 B DE1120010 B DE 1120010B DE G27298 A DEG27298 A DE G27298A DE G0027298 A DEG0027298 A DE G0027298A DE 1120010 B DE1120010 B DE 1120010B
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DE
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voltage
capacitor
peak
measuring capacitor
input
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DEG27298A
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English (en)
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Herbert Alvin Harriman
Joseph Lewis Paine
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General Electric Co
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General Electric Co
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/04Measuring peak values or amplitude or envelope of AC or of pulses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Spitzenspannungsmesser Die Erfindung betrifft einen Spitzenspannungsmesser mit einem auf den Spitzenwert der Eingangswechselspannung aufgeladenen Meßkondensator.
  • Die bekannten Einweg- oder Zweiweg-Spitzenspannungsmesser enthalten im allgemeinen eine Kapazität, an der das gleichgerichtete Eingangssignal während einer Halbwelle oder mehrerer Halbwellen gleicher Polarität bis zu einem Spitzenwert ansteigt.
  • Während der dazwischenliegenden Halbwellen entlädt sich der Kondensator bis zu einem gewissen Grad über einen Nebenschlußwiderstand. Damit die Ladung an dem Kondensator möglichst getreu dem Spitzenwert entspricht, ist es bei einer solchen Anordnung erforderlich, daß die Zeitkonstante des Entladungswiderstandes und des Kondensators verhältnismäßig groß sind. Bei einigen Schaltungen verursacht die lange Zeitkonstante keine nachteiligen Wirkungen. In vielen Fällen ist jedoch ein Spitzenspannungsmesser erforderlich, bei dem die Spitzenspannung nach einem Abfall der Eingangsspannung oder beim Ausbleiben der Eingangsspannung in sehr kurzer Zeit abnimmt oder ganz zu Null wird.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, einen Spitzenspannungsmesser anzugeben, der eine kurze Ansprechzeit hat und in der Lage ist, sowohl der Abnahme als auch der Zunahme der Eingangsspannung rasch zu folgen, während gleichzeitig die Genauigkeit der Spitzenspannungsanzeige nicht beeinträchtigt wird, indem eine lange Entladungszeitkonstante bei stetigen Eingangssignalen oder bei zunehmenden Eingangssignalen beibehalten wird.
  • Gemäß der Erfindung wird aus der Eingangsspannung eine ihr proportionale Steuergleichspannung in einem Kreis mit im Vergleich zum Meßkondensator kurzer Zeitkonstante abgeleitet, die bei gleichbleibenden Betriebsverhältnissen größer als die an dem Meßkondensator auftretende Spannung ist, und es liegt zwischen dem Meßkondensator und einem die Steuergleichspannung führenden Punkt der Schaltung eine Gleichrichteranordnung, die bei gleichbleibenden Betriebsverhältnissen nichtleitend ist und über die ein Entladungsweg für die Ladung des Meßkondensators mit verhältnismäßig kleiner Zeitkonstante führt, so daß bei raschen Änderungen der Spitzenspannung die Sperrspannung an der Gleichrichteranordnung verschwindet oder ausbleibt und der Meßkondensator sich rasch entlädt, während bei gleichbleibenden Betriebsverhältnissen dieser Entladungsweg gesperrt ist.
  • Der Spitzenspannungsmesser ist vorzugsweise so ausgeführt, daß die Eingangsspannung an zwei in Reihe geschalteten Widerständen liegt, daß die Steuergleichspannung aus der Reihenschaltung der beiden Widerstände abgeleitet ist und daß der Ladekreis des Meßkondensators nur einen der beiden Widerstände enthält.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Schaltung eines Zweiweg-Spitzenspannungsmessers gemäß der Erfindung zur Messung der Spannung von Spitze zu Spitze; Fig.2 ist ein Diagramm, das die Spannungen angibt, die beim Betrieb der Schaltung auftreten und das zur Erläuterung der Erfindung dient; Fig. 3 ist ein Blockschaltbild eines Gerätes gemäß der Erfindung und Fig. 4 ist eine Schaltung eines Einweg-Spitzenspannungsmessers zur Messung der Spannung zwischen Null und dem Spitzenwert.
  • Bei der Schaltung nach Fig. 1 wird die Eingangsspannung über die Klemmen 1' und 2 den Widerständen 5 und 6 zugeführt. Die am Widerstand 6 auftretende Spannung E 6, die durch den Strom erzeugt wird, der die Widerstände 5 und 6 durchfließts wird über einen Kopplungskondensator 7 und eine Gleichrichteranordnung mit den Dioden 8 und 9 dem Ladekondensator 10 zugeführt. Dieser Stromkreis stellt eine Anordnung zur Erzeugung einer Gleichspannung, die proportional dem Spitzenwert einer Wechselspannung ist, dar. Die Spannung an den Widerständen 5 und 6 wird in einem Vorspannungs- oder Steuerkreis benutzt und über einen Kondensator 11 einer Gleichrichteranordnung mit den Dioden 12 und 13 zugeführt, so daß sie einen Ladekondensator 14 auflädt, der von einem Widerstand 15 überbrückt ist. Die an dem Ladekondensator 10 auftretende Spannung wird direkt der Ausgangsklemme21 und über eine Diode 17 demjenigen Ende des Widerstandes 15 zugeführt, der der gemeinsamen Leitung 2 abgewendet ist. Die Dioden oder einseitig leitenden Vorrichtungen können als Hochvakuum-Dioden oder als Trokkengleichrichter ausgeführt sein und können die angegebene Polarität oder auch die entgegengesetzte Polarität aufweisen. Die gemeinsamen Verbindungen zwischen den beiden Dioden sollten ungleiche Elektroden der Dioden verbinden.
  • Da der Strom durch die Widerstände 5 und 6 gleich groß ist, ist die Spannung an den beiden Widerständen größer als die SpannungE6, die nur an dem Widerstand 6 abgegriffen wird; dabei können die Widerstände5 und 6 nicht nur rein ohmisch, sondern auch induktiv und kapazitiv sein.
  • Die Schaltung mit dem Kondensator 11, den Dioden 12 und 13 und dem Ladekondensator 14, wirkt wie ein üblicher Zweiweg-Spitzenspannungsmesser, der die Spannung von Spitze zu Spitze anzeigt. Während der Halbwelle, in der die Leitung 2 gegenüber der Leitung 1' positiv ist. fließt ein Strom durch die Diode 12, so daß der Kondensator 11 auf den Spitzenwert einer einzelnen Halbwelle aufgeladen wird. wenn die Richtung der Diode, die in Fig. 1 dargestellte ist. Bei der nächsten Halbwelle ist die Leitungl' positiv gegenüber der Leitung 2' und die Spannung befindet sich in Reihe mit der an dem Kondensatorll entwickelten Spannung der vorhergehenden Halbwelle.
  • Die Summe der beiden Spannungen wird über die Diode 13 dazu benutzt. den Kondensator 14 auf den Spitzenwert aufzuladen. Bei einem üblichen Spitzenspannungsmesser würde der Widerstand 15 notwendigerweise einen großen Wert haben, damit in Zusammenwirkung mit dem Kondensatorl4 eine große Zeitkonstante RC geschaffen wird. um sicherzustellen, daß die an dem Kondensator 14 auftretende Spannung. die sich aus den Halbwellen gleicher Richtung der Eingangsspannung ergibt, während der darauffolgenden Halbwellen nicht wesentlich entladen wird in denen kleine Stromimpulse über die Diode 13 zugeführt werden. Diese Werte begrenzen die Entladungsgeschwindigkeit des Kondensators 14. so daß sich der Kondensator 14 bei einer Abnahme oder einem Aufhören der zugeführten Spannung nur langsam auf den Wert entlädt. der der niedrigeren Eingangsspannung entspricht.
  • Um eine Schaltung zu schaffen, bei der die Spitzenspannung, die an dem Ladekondensator auftritt, rasch abnehmen und dem Eingangssignal folgen kann, ist eine zweite Schaltung mit dem Kondensator7, den Dioden 8 und 9 und dem Kondensator 10 vorgesehen.
  • Diese Schaltung arbeitet im wesentlichen genauso wie die mit dem Kondensatorl4, so daß der Kondensator 7 durch die eine Halbwelle der zugeführten Spannung aufgeladen wird. Bei der nächsten Halbwelle liegt er in Reihe mit der SpannungE6, so daß der Kondensator 10 auf eine Spannung aufgeladen wird, die gleich der Summe der SpitzenspannungE6 und der an dem Kondensator 7 liegenden Spannung ist. Da die Spannung E6 kleiner ist als die Spannung Ek, wird der Kondensator 10 auf einen niedrigeren Wert aufgeladen als der Kondensator 14.
  • Die Spannung an dem Kondensator 10 wird als Maß für die Spitzenspannung benutzt; die Entladungszeitkonstante des Kondensators ist außerordentlich groß, so daß eine genaue Spitzenspannungsablesung erfolgen kann. Solange die Spannung E 14 an dem Kondensator 14 größer ist als E 10 an dem Kondensatorl0, wirkt die Spannung E 14 als Vorspannung an der Diode 17 und verhindert einen Stromfluß durch diese Diode. Da die Spannung E14 nicht als Anzeige für die Spitzenspannung benutzt wird, ist es nicht wesentlich, daß eine Entladung des Kondensators 14 während derjenigen Halbwellen verhindert wird, während der keine Aufladung stattfindet; der Widerstand 15 kann zusammen mit dem Kondensator 14 eine verhältnismäßig kurze Zeitkonstante RC haben. Bei einer raschen Abnahme der Eingangsspannung entlädt sich der Kondensator 14 rasch und die Spannung E14 nimmt rasch unter den Wert von E10 ab. so daß die Vorzeichen an der Diode 17 sich umkehren. Der Kondensator 10 entlädt sich dann über den Gleichrichter 17 und den Widerstand 15 mit verhältnismäßig geringem Widerstand, so daß der neue Wert der Spitzeneingangsspannung rasch angezeigt wird.
  • Die Spannung E 14 wird daher als Steuer- oder Vorspannung verwendet, die normalerweise die rasche Entladung des Kondensators 10 verhindert und die Spannung E 10 als richtige Anzeige der Spitzenspannung aufrechterhält, während andererseits die Ausgangsspannung rasch abnehmen kann, wenn das Eingangssignal mit einer Geschwindigkeit abfällt, die nicht langsam zu sein braucht wie bei den üblichen Spitzenspannungsmessern. Es wurde gefunden, daß es wünschenswert ist, einen Gleichriehter 17 zu verwenden, der einen hohen Sperrwiderstand hat. Eine Siliziumdiode hat die gewünschten Eigenschaften.
  • Im praktischen Betrieb wurde festgestellt, daß die Festlegung der Werte E6 und Ek am besten bei der unteren Grenze des Frequenzbereiches erfolgt, in dem das Gerät arbeitet. Bei der tiefen Frequenz hat die Steuerspannung E14 an dem Kondensator 14 die meiste Zeit für die Entladung. Die relativen Werte der Widerstände 5 und 6 sollten so gewählt werden, daß während der Entladung die Spannung 14 nicht unter den Wert von E10 fällt, um eine Teilentladung des Kondensators 10 über die Diode 17 und den Widerstand 15 zu verhindern. Der Widerstand 5 kann einstellbar sein, um die Einstellung der Schaltung für die Eingangsfrequenz zu erleichtern. Die Beziehung der Spannungen E10 und E14 ist schematisch in Fig. 2 dargestellt.
  • Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß bei einer Eingangsspannung mit konstanter Amplitude die Ausgangsspannung E 10 im wesentlichen eine gleichbleibende Spannung ist, da der Kondensator 10 auf den Spitzenspannungswert aufgeladen wird, ohne daß eine Entladung stattfindet. Während der positiven Halbwellen des Eingangssignals steigt die Steuerspannung E14 auf den Spitzenspannungswert an. der sich aus der am Kondensator 11 entstehenden Spannung und der Spannung Ek zusammensetzt. Wenn die Eingangsspannung die negative Halbwelle durchläuft, entlädt sich der Kondensator 14 über den Widerstand 15 mit einer Geschwindigkeit, die von der Zeitkonstante abhängt und diese Entladung dauert an. bis die Eingangsspannung wieder positiv wird. Die Spannung sollte durch entsprechende Einstellung oder Wahl der Widerstände 5 und 6 im Verhältnis zum Widerstand 6 um so viel größer sein als E6, daß die Steuerspannung E 14 nicht unter den Wert E 10 fällt, um einen Strom über die Diode 17 und eine Entladung des Kondensators 10 während des Vorhandenseins einer gleichbleibenden Eingangsspannung zu verhindern.
  • Für ein günstiges Verhalten ist es meist erwünscht, daß die Spannung E 14 bis auf den Wert von E 10 abnimmt.
  • Um die richtige Einstellung für den Widerstand 5 bei einer bestimmten Frequenz vorzunehmen, wird eine Eingangsspannung konstanter Amplitude benutzt.
  • Der Wert des Widerstandes 5 wird von einem Minimalwert erhöht, bis die Ausgangsspannung E 10 nicht mehr weiter zunimmt. Eine Eichskala, die mit dem Widerstand 5 verbunden ist, kann verwendet werden, um die Einstellung für die gewünschte Frequenz zu erleichtern.
  • In Fig. 1 wird die Steuerspannung E14 mit Hilfe einer Schaltung erzeugt, die die Kondensatoren 11 und 14, die Gleichrichter 12 und 13 und den Widerstand 15 enthält; die einzige Bedingung für die Steuerspannung E 14 ist, daß sie normalerweise größer als die Ausgangsspannung an dem Kondensator 10 ist und daß sie in ihrer Größe entsprechend der Eingangsspannung schwankt. Es ist jedoch nicht notwendig, daß die Spannung E14 in Phase mit der Spannung E 10 liegt. Diese Bedingungen können durch verschiedene Verfahren der Gleichrichtung in an sich bekannter Weise erfüllt werden und es ist nicht notwendig, daß ein exakter Spitzenspannungskreis benutzt wird. Die Spannung E 14 kann z. B. durch eine Schaltung erzeugt werden, die die Spannung zwischen Null und dem Spitzenwert angibt. Wahlweise kann auch eine induktiv gekoppelte Gleichrichteranordnung verwendet werden, in der an Stelle der Reihenwiderstände 5 und 6 ein Transformator benutzt wird, der an der Eingangsleitung liegt, um eine Eingangsspannung für die Schaltung zu liefern, welche die Steuerspannung E14 ergibt; die Eingangsleitungen sind direkt an die Schaltung angeschlossen, welche die Ausgangsspannung ergibt. Der Steuerspannungskreis wird dann von einer Spannung erregt, die entsprechend der dem Kreis zugeführten Spannung schwankt, welche die Ausgangsspannung liefert, die aber eine größere Amplitude hat.
  • In Fig. 3 ist ein Spitzenspannungsmesser dargestellt, der gemäß der Erfindung mit einer Gleichspannungsanzeigevorrichtung kombiniert ist, bei der die Ausgangsspannung als Anzeige für die Eingangsspitzenspannung an einem Gleichspannungsinstrument benutzt wird. Die Eingangsspannung kann z. B. von einem Vibrationsgerät 22 abgeleitet werden, das in dem Blockdiagramm der Fig.3 dargestellt ist oder kann aus einer Wechselspannung oder einer pulsierenden Spannung bestehen, die gemessen werden soll.
  • Die von der Schaltung abgegebene Spitzenspannung kann auf einem Gleichspannungsanzeigeinstrument 23 abgelesen werden.
  • Fig. 4 zeigt eine Schaltung für einen Einweg-Spitzenspannungsmesser, bei dem die beiden Spannungen E 10 und E14 zwischen Null und dem Spitzenwert gemessen werden. Aus Fig.4 ist ersichtlich, daß Kathodenverstärkerschaltungen mit Impedanzanpassung unter Verwendung von Hochvakuumröhren 4 und 16 vorgesehen sind, und zwar sowohl auf der Eingangsseite als auch auf der Ausgangsseite des Spitzenspannungsmessers. Diejenigen Teile der Schaltung, die der Fig. 1 entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die Eingangsspannung wird zwischen der Klemme 1 und der Klemme 2 zugeführt und direkt dem Gitter 3 der Röhre 4 zugeleitet. Die Kathode 24 der Röhre 4 ist an die gemeinsame Leitung 2 über zwei Widerstände 5 und 6 angeschlossen, an denen Spannungen auftreten, die eine Funktion des Eingangssignales sind. Eine positive Arbeitsspannung wird über die Leitung 18 der Anode 19 der Röhre 4 und der Anode 20 der Röhre 16 zugeführt. Die Ausgangsspannung E10 wird dem Gitter 25 der Kathodenverstärkerröhre 16 zugeleitet. DerKathodenwiderstand 16 liegt zwischen der Kathode 27 und der gemeinsamen Leitung 2; die Ausgangsspannung, die dem Gleichspannungsinstrument 23 zugeführt wird, wird zwischen der gemeinsamen Leitung2 und der Klemme 21 an der Kathode 27 abgenommen. Da durch die Röhrel6 selbst bei der Eingangsspannung Null am Gitter25 ein Anodenstrom fließt, ist ein Instrument mit unterdrücktem Nullpunkt zweckmäßig.
  • Wahlweise kann auch eine Anzeigeanordnung mit symmetrischer Gleichstromstufe verwendet werden.
  • Es sei bemerkt, daß bei der Ausführung nach Fig.4 die Spannungen E 10 und E14 zwischen den Werten Null und dem Spitzenwert gemessen werden und nicht zwischen den beiden Spitzen. Die an dem Kondensator 10 auftretende Spannung wird durch Impulse geliefert, welche durch die Diode9 gleichgerichtet werden. Der Kondensator 10 wird auf die Spitzenspannung der einen Halbwelle der Spannung E 6 aufgeladen. Der Kondensator 7 und eine Diode 8 werden in dieser Schaltung nicht verwendet. In ähnlicher Weise wird eine Spannung zwischen Null und dem Spitzenwert an dem Kondensatorl4 durch den Gleichrichter 13 erzeugt. Die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 4 ist im wesentlichen dieselbe wie nach Fig. 1. Es ist klar, daß die SteuerspannungEl4 auch durch eine Schaltung, die den Wert zwischen den beiden Spitzen mißt, erzeugt werden kann, obwohl die AusgangsspannungElO nur als Spannung zwischen Null und dem Spitzenwert angezeigt wird.
  • Wahlweise kann die Spitzenspannung E 14 auch mit Hilfe mehrerer Gleichrichter in an sich bekannter Weise abgeleitet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spitzenspannungsmesser mit einem auf den Spitzenwert der Eingangswechselspannung aufgeladenen Meßkondensator. dadurch gekennzeichnet, daß aus der Eingangsspannung (1, 2) eine ihr proportionale Steuergleichspannung (E 14) in einem Kreis mit im Vergleich zum Meßkondensator (10) kurzer Zeitkonstante abgeleitet wird, die bei gleichbleibenden Betriebsverhältnissen größer als die an dem Meßkondensator (10) auftretende Spannung (E10) ist und daß zwischen dem Meßkondensator und einem die Steuergleichspannung führenden Punkt der Schaltung eine Gleichrichteranordnung (17) liegt, die bei gleichbleibenden Betriebsverhältnissen nichtleitend ist und über die ein Entladungsweg (17, 15) für die Ladung des Meßkondensators (10) mit verhältnismäßig kleiner Zeitkonstante führt, so daß bei raschen Änderungen der Spitzenspannung die Sperrspannung an der Gleichrichteranordnung (17) verschwindet oder ausbleibt und der Meßkondensator (10) sich rasch entlädt, während bei gleichbleibenden Betriebsverhältnissen dieser Entladungsweg gesperrt ist.
  2. 2. Spitzenspannungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsspannung an zwei in Reihe geschalteten Widerständen (5, 6) liegt, daß die Steuergleichspannung aus der Reihenschaltung der beiden Widerstände abgelei- tet ist und daß der Ladekreis des Meßkondensators (10) nur einen der beiden Widerstände enthält.
    In Betracht gezogene Druckschriften: »Frequenz«, 1950, H. 6, S. 147 bis 149.
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