DE110884C - - Google Patents

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DE110884C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/22Claws or pins engaging holes in the film

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
-■j« 110884- idelascii
KLASSE 57: Photographs.
A. F. PARNALAND in PARIS.
Zusatz zum Patente 91901 vom 24. Juni 1896.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. März 1899 ab.
Längste Dauer: 23. Juni 1911/
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine weitere Ausbildung des Aufnahme- und Projectionsapparales für Reihenbilder nach Patent 91901, und zwar besteht die Neuerung in einer Einrichtung zur raschen Auswechselung von Schaltklinken für Bildbänder mit mittleren und Schaltklinken für Bildbänder mit seitlichen Lochreihen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Schnitt durch den Apparat.
Fig. 2, 3, 4 und 5 erläutern bauliche Einzelheiten der Vorrichtung zur Fortschaltung des Bildbandes.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie E-F von Fig., 4.
Fig. 7 veranschaulicht eine besondere Einzelheit.
Die wesentlichen Theile der Vorrichtung zur Fortschaltung des Bildbandes 20 bestehen aus Klinken 25, 26 (Fig. 1 und 5), welche um fest angeordnete Achsen 27 drehbar sind, die von einem Schieber 28 getragen werden. Diese Klinken stehen unter der Wirkung von Federn 29, 30 und stofsen mit ihren unteren Enden 31 gegen das Bildband 20, so dafs sie bei einer Auf- und Abwärtsbewegung des Schiebers 28 in Durchbrechungen des Bildbandes eingreifen und eine Mitnahme des Bildbandes bewirken.
Zwei der erwähnten Klinken 25 stehen gemeinsam unter der Wirkung einer Feder 29 (Fig. 2) und sind seitlich derart angeordnet, dafs sie gemeinsam zusammenwirken, falls die Durchbrechungen des Bildbandes seitlich (in übrigens bekannter Weise, siehe beispielsweise die schweizerische Patentschrift 13419) angeordnet sind; die dritte Klinke 26 steht unter Wirkung einer besonderen Feder 30 und. ist in Richtung der senkrechten Achse des Schiebers 28 derart angeordnet, dafs sie zur Wirkung gelangt, falls das Bildband nur mit einer solchen Reihe von Durchbrechungen in Richtung seiner Längsachse versehen ist.
Die Auf- und Abwärtsbewegung des Schiebers 28 erfolgt in etwas anderer Weise als nach dem Haupt-Patent, nämlich durch Uebertragung von der Kurbelscheibe 37 durch die Schubstange 36.
Zwecks Feststellung der Klinken 25 bezw. 26 in wirksamer Lage sind die Klinken mit Ansätzen 32 (Fig. 2 und 4) versehen, welche mit Steigflächen 33 für die seitlichen Klinken bezw. 34 für die mittlere Klinke zusammenwirken. Diese Steigflächen sind an einem Riegel 35 angebracht, welcher quer zu dem Schieber 28 derart verschiebbar ist', dafs bei seiner Verschiebung die Klinken 25 bezw. 26 mit Hülfe der Steigflächen 33 bezw. 34 aus- oder eingerückt werden, je nachdem die Durchbrechungen des Bildbandes seitlich oder mittellinig angeordnet sind.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Lage werden die seitlichen Klinken 25 aufser Eingriff mit dem Bildband 20 gehalten und in ihrer unwirksamen Lage durch die Steigflächen 33 festgestellt, während die mittlere Klinke 26 von der zugehörigen Steigfläche 34 freigegeben ist und auf dem Bildband bei einer Bewegung des Schiebers 28 auf- und abgleiten kann, um eine Mitnahme des Bildbandes 20 zu bewirken, wobei die Hubweite durch den Schieber 28 geregelt wird.
Falls der Apparat zur Herstellung von positiven Bildern auf einem zweiten Bildbande dienen soll, wird der Schieber 28 mit einer doppelten Gruppe von Klinken 25 bezw. 26 ausgestattet, wobei die eine Gruppe dieser Klinken an einer Seite der Platte 45 und die andere Gruppe an der anderen Seite dieser Platte angeordnet wird und beide Gruppen durch quergerichtete Bolzen 73 verbunden werden (Fig. 7). Der Kanal. 59 (Fig. 1) wird alsdann durch eine dünne Zwischenwand 74 (Fig. 7) in zwei Abtheilungen getrennt, durch deren eine ein negatives Bildband hindurchführt, welches durch die eine Gruppe von Klinken bewegt wird, während das positive Bildband an der anderen Seite der Scheidewand 74 entlang geführt ist und durch die zweite Gruppe von Klinken bewegt wird. Die beiden Gruppen von Klinken wirken mit Hülfe desselben Schiebers 28 derart zusammen, dafs die beiden Bildbänder in vollständiger Uebereinstimmung mit einander bewegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Serienapparat nach Patent 91901 eine Einrichtung zur raschen Auswechselung von Schaltklinken für Bildbänder mit mittlerer und Schaltklinken für Bildbänder mit seitlichen Lochreihen, bestehend in einem auf dem die Schaltklinken tragenden Schieber quer verschiebbaren Riegel (35), der bei seiner Bewegung in der einen Richtung die mittlere Schaltklinke (26) aus dem Bereich des Bildbandes entfernt und zugleich die seitlichen Klinken (25) in den Bereich des Bildbandes bringt, während bei seiner Bewegung in der anderen Richtung das Umgekehrte der Fall ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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