DE110699C - - Google Patents

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DE110699C
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compressed air
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/02Guards or obstacles for preventing access to the route

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
FRANZ BUDSKY in RATSCH. Wegschranke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1899 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine pneumatisch-hydraulisch bewegte Schranke mit Läutevorrichtung zum zeitweiligen Absperren von Eisenbahnen, Wegen, Brücken u. s. w., deren Inbetriebsetzung von irgend einer beliebig weit von der betreffenden Schränke entfernten Centrale bewerkstelligt werden soll.
Diese Schranke ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Die Schranke α der zwei oder vier zum Absperren eines Wegüberganges erforderlichen Wegschranken ist an Stelle des üblichen, am kurzen Arme b befestigten Uebergewichtes mit einem Gefäfse c verbunden, welches mit einer beliebigen Flüssigkeit von einem zweckmäfsiger Weise sehr niedrigen Gefrierpunkte gefüllt wird. Der andere Arm d der Schranke α trägt ebenfalls ein Gefä'fs e, welches mit dem Gefäfse c durch ein Rohr f oder dergleichen verbunden, zugleich aber noch mit einem selbstständig in Horizontallage der Schranke α sich schliefsenden Ventil g versehen ist. Aufserdem steht das Gefäfs c mittelst eines Schlauches h mit der von einer Luftdruckquelle k kommenden Rohrleitung ζ in Verbindung, welch letztere zum Ablassen der Druckluft mit dem Ventile / versehen ist. Die Läutevorrichtung η ist in ähnlicher Weise wie die Schranke α angeordnet und besteht aus einem an beiden Armenden je ein Gefäfs op tragenden Röhrendoppelhebel q, dessen Drehpunkt r mit einem geeigneten Läutewerk ausgerüstet ist. Das Gefäfs ο des Hebels q ist mit derselben Flüssigkeit wie das Gefäfs c gefüllt und ebenfalls mittelst eines Schlauches s mit der Druckluftleitung i verbunden. Beide Gefäfse 0 und ρ stehen aufserdem mittelst des Rohres t in Verbindung. Endlich ist Gefäfs ρ ebenso wie Gefäfs e mit einem sich in Horizontallage des Hebels q schliefsenden Ventil u versehen.
Die Wirkungsweise der Schranke α bezw. der Läutevorrichtung η ist nun folgende:
Wird in der Centrale das Druckventil der Luftleitung i geöffnet, so setzt die von irgend einer Quelle k kommende Druckluft zuerst die Läutevorrichtung η und kurz darauf auch die Schranke α in Bewegung und zwar indem sie die im Gefäfs 0 bezw. im Gefäfse c befindliche Flüssigkeit durch Rohr t oder Rohr f nach Gefäfs ρ bezw. Gefäfs e preist. Sowohl der Doppelhebel q als auch die Schranke α werden durch das Gewicht der sich füllenden Gefäfse ρ und e langsam in Drehung versetzt, wodurch einerseits das Lautewerk am Drehpunkte r des Hebels q ertönt, andererseits die Schranke a, welche mit den übrigen Schranken in Verbindung steht, diese mitnimmt und den betreffenden Wegübergang sperrt. Um die Läutevorrichtung wieder in ihre Anfangslage zurückzubringen und die Schranken wieder zu öffnen, ist nur nach Abschlufs des Druckventils der Ablafshahn / zu öffnen, so dafs die Druckluft entweichen und die in den Gefäfsen ρ und e befindliche Flüssigkeit in die Gefäfse ο . bezw. c zurückfliefsen kann. Zu beachten ist bei dieser Anordnung, dafs sowohl die Läutevorrichtung η als auch die Schranke α durch geeignete Sperrvorrichtungen in ihren Drehbewegungen aufgehalten werden, noch ehe sie die horizontale Lage völlig erreichen, da im anderen Falle ein selbsttätiges Rückfiiefsen
der Flüssigkeit von dem Gefäfse ρ nach ο und von dem Gefäfs e nach c nicht stattfinden könnte.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Wegschranke mit Läutevorrichtung, gekennzeichnet durch je einen drehbaren Doppelhebel (a bezw. q), welcher zwei zu beiden Seiten des Drehpunktes befestigte, durch ein Rohr (f bezw. t) verbundene Gefäfse (ce bezw. op) trägt, von denen das eine (c bezw. o) mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, welche von der Centrale aus mittelst Druckluft in das andere Gefäfs (e bezw. ρ) geprefst wird, wodurch die Hebel (a bezw. q) von links nach rechts gedreht und somit die Schranke geschlossen bezw. die Läutevorrichtung (n) zum Ertönen gebracht wird.
  2. 2. Wegschranke mit Läutevorrichtung (n) nach Anspruch i, welche dadurch geöffnet bezw. wieder in Anfangsstellung gebracht wird, dafs die Druckluft abgeschlossen und durch einen Ablafshahn (f) entfernt wird und die Flüssigkeit aus dem immer noch um etwas höher als (c bezw. o) liegenden zweiten Gefäfs (e bezw. p) in das erstere wieder zurückliefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5815983A (en) * 1997-04-02 1998-10-06 Lodge; John W. Driveway gate system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5815983A (en) * 1997-04-02 1998-10-06 Lodge; John W. Driveway gate system

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