DE1104151B - Aus einer gewellten Platte aufgebauter Verteiler fuer Frischluftzufuehrung in Raeume - Google Patents

Aus einer gewellten Platte aufgebauter Verteiler fuer Frischluftzufuehrung in Raeume

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DE1104151B
DE1104151B DEA20083A DEA0020083A DE1104151B DE 1104151 B DE1104151 B DE 1104151B DE A20083 A DEA20083 A DE A20083A DE A0020083 A DEA0020083 A DE A0020083A DE 1104151 B DE1104151 B DE 1104151B
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fresh air
air
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corrugated
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DEA20083A
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Franz J Kurth
Friedrich Honerkamp
Leonard R Phillips
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Anemostat Raumlufttechnik G M
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Anemostat Raumlufttechnik G M
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/06Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
    • F24F13/062Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser having one or more bowls or cones diverging in the flow direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

  • Aus einer gewellten Platte aufgebauter Verteiler für Frischluftzuführung in Räume Die Erfindung betrifft Ventilationsapparate und befaßt sieh insbesondere mit Verbesserungen an Luftzufuhrvorrichtungen, welche Zimmer oder sonstige Räumlichkeiten mit Heiz-, Kühl-, Frischluft usw. versehen.
  • Beim Einführen von Luft in einen Raum ist es gewöhnlich wünschenswert, eine verhältnismäßig große Menge Frischluft mit der im Raum vorhandenen Luft so rechtzeitig zu mischen, daß ein Temperaturausgleich zwischen beiden stattfindet und so unter anderem vermieden wird, daß die im Raum befindlichen Personen :infolge des Temperaturunterschiedes zwischen Frisch- und Raumluft unter Zugluft leiden.
  • Es ist bereits eine Belüftungseinrichtung mit trichterförmigen Einzeldüsen, deren Eintrittsöffnungen an einem Krümmer angeschlossen sind, bekannt. Zwischen den einzelnen Düsenrohren sind aber keine Kanäle für :die Zuführung von Raumluft vorgesehen. Auch wurde schon vorgeschlagen, zur Belüftung kegelförmige Hüte mit verschieden großen Kegelwinkeln und verschiedener Länge ineinanderzustekken und aus dieser Vorrichtung die Luft nicht in Einzelstrahlen, sondern in wenigen Zonen hohlkegelförmig auszubreiten, so daß als Nachteil eine innige Mischung mit der Raumluft beim Austritt :der Frischluft aus den Hohlkegeln nicht erzielt werden konnte.
  • In Verbindung mit einem Ventilator ist es bekannt, zur Änderung des Öffnungswinkels des ausgeblasenen Luftstromes einen in seinem Öffnungswinkel verstellbaren Trichter mit zickzaekförmiger Oberfläche zu verwenden. Da der Trichter oben offen ist, strömt die Ventilatorluft an der Ober- und Unterseite des Ventilators entlang. Bekannt ist weiterhin die Anordnung eines aus einzelnen U-förmigen, nach vorn offenen Leisten bestehenden Gitters vor einem Ventilator. Die Raumluft strömt dabei rechtwinklig und praktisch nur in den Randzonen des Gitters zu, so daß eine Durchmisch:ung zwischen Frischluft und Raumluft nur gering ist.
  • Hauptgegenstand der Erfindung ist eine Belüftungsvorrichtung, bei der mit einfachen, praktischen Mitteln jegliche Menge Frischluft, die durch die Vorrichtung in einem Raum geführt wird, schnell und wirksam mit einer verhältnismäßig großen Menge Raumluft gemischt wird.
  • Dazu wird bei einem aus einer gewellten Platte aufgebauten Verteiler für Frischluftzuführung erfindungsgemäß vorgeschlagen, .daß eine gewellte Platte quer zum Auslaßkanal und vor seiner Mündung angebracht ist. Dann bildet zweckmäßig die gewellte Oberseite der Platte die Kanäle für die Frischluftverteilung und die gewellte Unterseite die Kanäle für die Raumluft, ,und weiterhin wird vorgeschlagen, daß die Wellen der gewellten Platte parallel zueinander oder strahlenförmig von einem gemeinsamen Mittelpunkt ausgehend verlaufen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bildet die gewellte Platte einen Hohlkegel, der am äußeren Ende auf seiner Oberseite einen Befestigungsring trägt, mit dem er an ein trichterförmiges Gehäuse angesetzt werden kann, vorzugsweise mittels Zungen, die in Schlitze, Bügel ad. dgl. des Gehäuses eingreifen. Dazu ist der Befestigungsring an der Außenseite flanschartig kurz umgebogen, wobei der Flansch den wellen@liniig verlaufenden Teil übergreift und am Ende einen Kragen bildet, auf den sich das Luftzuführungsrohr aufschieben läßt. Weiterhin ist zweckmäßig, daß die innere Öffnung der hohlkegelförmigen gewellten Platte durch einen unten geschlossenen oder mit einem Steg versehenen Gegenkonus abgedeckt ist, dessen weite Öffnung zu einem Flansch umgebogen ist, auch die gewellte Platte an ihrer Oberseite übergreift, während an :der Unterseite bzw. am Steg eine Abdeckplatte angebracht ,ist, die sich an die Unterseite der gewellten Platte mit Spannung anlegt. Zur Versteifung der Einrichtung sind in einigen der Wellen der Platte hochkant stehende Versteifungsbleche befestigt, die nasenartige Vorsprünge tragen, an denen die Befestigungszungen bzw. Leitkörper für die Luft befestigt sind, was beispielsweise durch Anschweißen erfolgen kann. Dann erhalten .die Leitkörper zweckmäßig eine verschiedene Konizität und stützen sich mittels Abbiegungen, Stegen od. dgl. gegenseitig so an dem inneren Teil ab, daß dieser durch eine Schraube in feste Verbindung mit dem konischen Verschlußorgan des Teiles gebracht werden kann.
  • Ein Ausfiihrun:gsbeispiel der Erfindung, wird im nachfolgenden an Hand von Zeichnungen näher beachrieben, wobei gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Hierin zeigt Fig. 1 eine Belüftungsvorrichtung nach der Erfindung in Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, Fig.3 einen Längsschnitt der in Fig. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung, Fig. -1 eine Draufsicht einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Belüftungsvorrichtung, Fig. 5 einen Querschnitt durch die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung, Fig. 6 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Belüftungsvorrichtung, Fig. 7 eine Teilseitenansicht der in Fig. 6 gezeigten Vorrichtung, Fig. 8 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Belüftungsvorrichtung, Fig.9 einen Längsschnitt durch die Mitte der in Fig.8 gezeigten Vorrichtung, Fig. 10 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 8 und 9 gezeigten Belüftungsvorrichtung, Fig. 11 einen Teilschnitt gemäß der Linie 11-11 der Fig.8 und Fig. 12 einen Querschnitt einer andersartigen Einrichtung des luftabgebenden Teiles der Vorrichtung. Unter Bezugnahme auf die Einzelheiten in den Zeichnungen ergibt sich, daß die Belüftungsapparate bei jeder der verschiedenen dargestellten Erfindungsformen eine Luftzuführung 10 haben, durch die die Frischluft einem Zimmer oder Raum zum Heizen, kühlen, Ventilieren oder zu sonstigen Zwecken zu-,eführt wird.
  • Die Belüftungsvorrichtung enthält ferner eine Vorrichtung 12, die quer zur Stromrichtung der Frisch-Iuft aus jener Leitung 10 angeordnet ist, um sie zu teilen und nach den Seiten abzulenken.
  • Zu diesem Zweck weist die Vorrichtung 12 nach den Seiten sich öffnende Kanäle 14 auf, die die zugeführte Luft in einzelne, sich nach den Seiten erweiternde Ströme auftrennen. Während diese Ströme in den Raum fließen, reißen sie die vorhandene Raumluft aus den zwischen ihnen liegenden Zwischenräumen mit, mischen sieh mit ihr und erzeugen dadurch in den Zwischenräumen einen Unterdruck. Dieser Unterdruck bewirkt eine dauernde Umwälzung der vorhandenen Raumluft, indem sie in die Räume zwischen den Frischluftströmen eingesaugt wird und eine ununterbrochene Richtungsänderung durch die zugeführte Luft erfährt. Wenn die Frischluftströme in .den Raum treten, breiten sie sich aus und verursachen mehr oder weniger Wirbel, wodurch eine gute Vermischungder Raumluft mit der Frischzufuhrhtft eintritt, und zwar vorzugsweise in der nächsten Umgebung des Apparates. Folglich entsteht ein schneller Temperaturausgleich zwischen zugeführter und Raumluft, so daß die in dein Raum sich befindenden Menschen wenig oder gar keine Zugluft empfinden, selbst wenn ein bedeutender Temperaturunterschied zwi->chen Zufuhrluft und Raumluft besteht.
  • Wie die Zeichnungen in den Fig. 1 bis 3 im einzelncn -r- eigen, können die Kanäle 14 parallel oder nahezu parallel zueinander angebracht und an beiden Enden offen sein. In diesem Falle fließen die zugeführten Luftmengen in entgegengesetzten Richtungen seitlich vom Teil 12 ab. Andererseits können die Kanäle, wie aus Fig. 4 und 5 der Zeichnungen ersichtlich ist, an einem Ende geschlossen und nur am anderen Ende geöffnet sein, so d@aß die Frischluftströme nur in einer Richtung seitwärts von Teil 12 austreten. In beiden Fällen kann die Frischluftleitung eine im Querschnitt runde Form haben, wie es in Fig. 4 und 5 der Zeichnung dargestellt wird. Es kann aber naturgemäß in beiden Fällen die Frischluftleitung auch eine beliebige andere Querschnittsform haben.
  • Wenn sie in der Form rechteckig ist, kann ihr Querschnitt quadratisch oder länglich sein. Wenn die Leitung 10 im Querschnitt länglich ist, ist es vorzuziehen, die Kanäle 14 quer zur längeren Querschnittseite der Leitung, wie in Fig. 4 und 5 gezeichnet, zu legen, um die Frischluft in die höchstmögliche Zahl von Strömen jeder erwünschten Breite teilen zu können.
  • Statt die Kanäle 14 parallel oder nahezu parallel zueinander anzubringen, kann man sie auch von einem gemeinsamen Punkt auseinanderstrahlen und sich zusammen über 360° erstrecken lassen, gemäß Fig.6 und 7 der Zeichnungen, wobei die Frischluftströme über die ganzen 360° vom Teil 12 ausströmen. Andererseits können natürlich die Kanäle 14, wenn sie von einem gemeinsamen Punkt ausstrahlen, auch über einen kleineren Winkel als 360° angeordnet sein. wobei die Frischluftströme seitlich aus dem Teil 12 ausströmen, und zwar z. B. gruppenweise als Sektor (Teilstück) beliebiger Winkelgrenzen, die von der Winkelweite .der Kanäle abhängen.
  • Wenn die Kanäle 14 sich strahlenförmig von einem gemeinsamen Punkt aus erstrecken, kann Teil 12 jede beliebige Form haben. Wenn die Kanäle sich ganz über 360° erstrecken, ist es vorzuziehen, daß Teil 12 im Grundriß rund ist, während Teil 12 im Grundriß eine Sektorform hat, wenn .die Kanäle sich als Grupp: über einen Winkel von weniger als 360° erstrecken.
  • Auf jeden Fall ist vorzuziehen, daß .die Kanäle 14, sobald sie von einem gemeinsamen Punkt ausstrahlen, an den inneren Enden geschlossen und nur an den äußeren Enden offen sind, wobei die Frischluftströme nur seitlich von Teil 12 abfließen.
  • Unabhängig davon, ob die Kanäle 14 von einem gemeinsamen Punkt ausgehen oder ob sie parallel oder nicht parallel zueinander angebracht sind, können sie zugleich nach vorwärts und seitwärts geneigt sein in bezug auf die Stromrichtung der Frischluft gegen Teil 12, wobei zu empfehlen ist, daß die Frischluftströme ein wenig nach vorwärts sowohl wie seitwärts von Teil 12 gerichtet werden.
  • Während es nicht unbedingt nötig ist, Teil 12 mit weiteren Kanälen als den nach den Seiten offenen Kanälen 14 zu versehen, ist es empfehlenswert, daß der Teil 12 zwischen den Kanälen 14 noch mit nach vorn sich öffnenden Kanälen 16 versehen ist, die die Raumluft aus dem Gebiet vor dem Teil 12 in die Zwischenräume der Frischluftströme hineinleiten. Natürlich wird, wenn Teil 12 mit den sich nach vorn öffnenden Kanälen 16 .etwa in Form einer Wellung versehen ist, eine wesentlich größere Menge von Raumluft mitgerissen und mit :der Frischluft gemischt, als dies bei Fehlen der Kanäle 16 der Fall wäre.
  • Teil 12 kann aus jedwedem geeigneten Stoff und in jeder gewünschten Weise hergestellt werden, jedoch, vom praktischen und ökonomischen Herstellungsstandpunkt aus betrachtet, wird er vorzugsweise aus Metallblech .oder anderem plattenförmigem Material angefertigt, welches gefaltet wird, um die Kanäle 14 und 16 zu bilden. Außerdem kann je nach Größe und Form des Teiles 12 dieser entweder aus einem Stück oder aus mehreren Teilen bestehen.
  • In den Fig. 8 bis 11 ist .eine Belüftungsvorrichtung dargestellt, die ebenfalls die Merkmale der Erfindung zeigt. Bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung ist Teil 12 kegelstumpfförmig ausgebildet und in einem am vorderen Ende geöffneten trichterförmigen Gehäuse 18 untergebracht, dem die Frischluft von der Rückseite her zugeführt wird. Die Kanäle des Teiles 12 verlaufen im wesentlichen quer zur Längsachse des Teiles 18, dessen der Frischluftzufuhr dienende Öffnung einen ebenso großen oder kleineren Durchmesser hat wie der Teil 12, während seine trichterförmi.ge Erweiterung über den Rand des Teiles 12 herausragt und sich dicht an den Teil 18 anschließt, so daß alle Frischluft, die durch den trichterförmigen Teil 18 strömt, nach der Seite abgelenkt wird. Außerdem werden vom Teil 12 nicht nur die seitlich sich erstreckenden, strahlenförmig angeordneten, in der Strömungsrichtung der Frischluft liegenden Kanäle 14, die an den äußeren Enden offen sind, gebildet, so daß die Frischluft in seitlich getrennte, strahlenförmig nach außen fließende Ströme geteilt wird, sondern zugleich noch die zwischen den Kanälen 14 sich strahlenförmig erstreckenden Kanäle 16, die nach dem vor der Belüftungsvorrichtung liegenden Raum und an den äußeren Enden offen sind, so daß sie den freien Durchfluß der vordem Teil 12 befindlichen Raumluft nach außen in die Zwischenräume der Frischluftströme gestatten.
  • Da jede Belüftungsvorrichtung danach berechnet ist, eine gewisse Luftmenge in einer gegebenen Zeitspanne auszustoßen, um einen bestimmten Raum, den sie bedient, entsprechend,zu heizen, zu kühlen oder zu ventilieren, ergibt sich, daß der Querschnitt und die Länge der Kanäle 14 derart festzulegen sind, daß sie die den Anforderungen entsprechende Frischluftmenge zu liefern in der Lage sind. Ebenso muß die Breite und Länge der Kanäle 16 so berechnet sein, daß die benötigte Menge Raumluft aus dem Bereich vor dem Teil 12 in die Räume zwischen die Frischluftströme eingesaugt werden kann, um,die Mischung einer bestimmten Menge Raumluft mit dergegebenen Menge Frischluft zu gewährleisten. Diesbezüglich ist ersichtlich, daß durch Verändern der Ouerschnittsflächen :der Kanäle 14 und 16 die entsprechende Menge Raumluft, !die durch die gegebene Menge Frischluft mitgerissen und gemischt wird, in beträchtlichem Maße veränderbar ist; z. B. veranschaulichen die Fig. 1 bis 10, -daß die Querschnitte der Kanäle 14 ungefähr denjenigen der Kanäle 16 entsprechen und da3 folglich die durch :die Kanäle 14 fließende Frischluft eine gewisse Menge Raumluft mitreißt und die Mischung beider bewirkt. Erhalten andererseits die Kanäle 16, wie in Fig. 12 veranschaulicht, größere Ouerschnittsflächen als die Kanäle 14, so verursachen sie das Mitreißen und Mischen einer größeren Menge Raumluft mit der begebenen Menge Frischluft. Selbstverständlich können die Querschnittsflächen .der Kanäle 14 und 16 in beliebiger Weise verändert werden.
  • Bei der in Fig. 8 und 9 bis 11 dargestellten Ausführungsform der Erfindung, wird Teil 12 aus einem Blechstreifen hergestellt, der erst quergefaltet wird, um die Kanäle 14 und 16 herzustellen, und der dann seitlich zur Kreisform gebogen wird, indem er zugleich :die Form eines Kegelstumpfes erhält, wobei die Falten fächerartig geöffnet sind und die Kanäle 14 und 16 allmählich in der Breite nach außen hin zunehmen. Beim Biegen des soeben beschriebenen gefalteten Streifens zur Kreisform bildet sich im Teil 12 in der Mitte eine Öffnung; .die, wenn sie nicht geschlossen wird, gestatten würde, daß ein Teil der Frischluft geradeaus durch die mittlere Öffnung des Teiles 12 ausströmen kann. Deshalb wird diese mittlere Offr_un.g durch einen Konus 20 geschlossen, welchen man entweder in den Teil 12 einläßt, nachdem er seine Form bekommen hat, oder man biegt den gefalteten Streifen um -den kegelförmigen Kern 20 herum.
  • An dem erweiterten Teil des Konus 20 befindet sich ein nach außen vorspringender Rand (Flansch) 22, der den inneren, hinteren Randteil von Teil 12 Über-,reift, während an das verengte Ende dieses Konus 20 z. B. mittels eines Schraubenbolzens 24 eine Abschlußscheibe 26 befestigt ist, deren Randteil über den inneren, vorderen Randteil des Teiles 12 hinwegreicht. Das innere Ende von Teil 12 ist auf diese Weise zwischen den Flansch 22 und den Rand der Scheibe 26 eingeschlossen, wodurch der gewellte Teil 12 an der Innenseite festgehalten wird.
  • Zur weiteren Versteifung des Teiles 12 dient ein Ring 28, welcher an seinem Außenrand angebracht ist und der einen nach vorn gerichteten Flansch 30 aufweist, welcher über den Außenrand von Teil 12 hinausragt.
  • Der Ring 28 kann angeschweißt oder sonstwie am Teil 12 befestigt sein, wobei entweder dieser Ring oder der Teil 12 angeschweißte oder sonstwie daran befestigte Zungen 32 haben kann, die durch Drehung des Teiles 12 relativ zum Teil 18 in Öffnungen eingreifen. Um den Teil 12 aus dem Teil 18 entfernen zu können, :bedarf es nur einer Winkeldrehung wenn beispielsweise Zungen32 in Schlitze, Büge134 od. dgl. des Gehäuses 18 eingreifen. Außerdem sind in bestimmte Kanäle 16 längs verlaufende Versteifungsbleche 36 eingelegt, die mit ihren inneren Enden an den Konus 20 angeschweißt oder sonstwie an ihm befestigt sind, wobei die Zungen 32 an ihren äußeren Enden angeschweißt oder sonstwie befestigt sind. In beiden Fällen ist die Anordnung im wesentlichen die gleiche, aber aus Herstellungsgründen und zur Steigerung der Steifheit der Konstruktion wird die Anwendung von Versteifungsblechen 36 in den Kanälen 16 bevorzugt.
  • Um das seitliche Ausströmen der Frischluft zu fördern und um gleichzeitig die Verteilung und Verm:ischung derselben mit der vorhandenen Raumluft zu begünstigen, empfiehlt sich die Anordnung eines Verteilerbleches 38, welches an .dem Außenrand von Teil 12 befestigt ist. Außerdem und zum selben Zweck kann ein zweites Verteilerblech 40 vorgesehen werden, das sich ebenfalls am Außenrand von Teil 12 zwischen den Teilen 32 und 38 @befindet. Selbstverständlich können die Teile 38 und 40 unmittelbar am Teil 12 oder an den Versteifungsblechen 36 befestigt werden, falls letztere verwendet werden. Weitere nach vorn sich öffnende konische Blechringe 42 können nach Bedarf vor dem Teil 12 angebracht werden. Die Teile 38, 40 und 42 sind zum Teil untereinander, zum Teil an Abbiegungen oder Nasen der Versteifungsbleche 36 befestigt. Die Raumluft tritt zwischen den kragenartigen Leitkörpern 38 und 42 ein und .durchströmt die flaschenartigen Kanäle 16 unter Richtungsänderung nach der Seite. Dadurch wird der Zustrom von Raumluft aus einem verhältnismäßig großen Bereich vor dem Teil 12 in die Kanäle 16 gewährleistet.
  • Naturgemäß wird durch die Teilung der Frischluft in eine Anzahl getrennter, seitlich abgelenkter und durch Zwischenräume unterbrochener Ströme diese schnell mit einer verhältnismäßig großen Menge Raumluft gemischt und dadurch schnell jeglicher Temperaturunterschied zwischen der Frisch- und Raumluft ausgeglichen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Es können z. B. die Kanäle 14 und 16 an Zahl, Größe, Wellung oder Querschnittsform verschieden sein, wie dies z. B. Fig. 12 im Ouerschnitt zeigt. Die Länge der Kanäle kann so bemessen sein, daß ein Wärmeaustausch zwischen der Frisch- und Raumluft vor ihrer Vermischung erfolgt. In der Zuführungsleitung 10 können Wärme oder Kälte abgebende Elemente, wie Heizkörper, Rohrschlangen od. dgl., eingebaut sein. Die Luftbewegung kann durch einen Ventilator, Lüfter od. dgl., der z. B. im Rohr 10 eingebaut ist, erfolgen mit oder ohne Luftfilter oder Einrichtungen zur Luftverbes-@.erung.
  • Ferner können Einrichtungen zur Geräuschdämpfung vorgesehen sein, z. B. durch Beseitigung aller im Luftstrom liegenden scharfen Kanten, durch entfernte Anordnung des Lüfterantriebes vom Belüftungsgerät od. dgl.

Claims (7)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Aus einer gewellten Platte aufgebauter Verteiler für Frischluftzuführung in Räume, dadurch gekennzeichnet, daß die gewellte Platte quer zum Ausblaskanal und vor seiner Mündung angebracht ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gewellte Oberseite der Platte die Kanäle für die Frischluftverteilung und die gewellte Unterseite die Kanäle für die Raumluft bildet.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen der gewellten Platte parallel zueinander oder strahlenförmig von einem gemeinsamen Mittelpunkt ausgehend verlaufen. -1.
  4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß die gewellte Platte (12) einen Hohlkegel bildet, der am äußeren Ende auf seiner Oberseite einen Befestigungsring (28) trägt, mit dem er an ein trichterförmiges Gehäuse (18) angesetzt werden kann, vorzugsweise mittels Zungen (32), die in Schlitze, Bügel (34) od. dgl. des Gehäuses (18) eingreifen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsring (28) an der Außenseite flanschartig kurz umgebogen ist, wobei der Flansch (30) den Teil (12) übergreift und am inneren Ende einen Kragen bildet, auf den sich das Luftzuführungsrohr (10) aufschieben läßt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Öffnung der hohlkegelförmigen, gewellten Platte (12) durch einen unten geschlossenen oder mit einem Steg versehenen Gegenkonus (20) abgedeckt ist, dessen weite Öffnung, zu einem Flansch (22) umgebogen, die Platte (12) an ihrer Oberseite übergreift, während an der Unterseite bzw. am Steg eine Abdeckplatte (26) angebracht ist, die sich an die Unterseite der Platte (12) mit Spannung anlegt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 3 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in einigen der Wellen des Teils (12) hockkant stehende Versteifungsbleche (36) befestigt sind, die nasenartige Vorsprünge tragen, an denen die Befestigungszungen (32) bzw. Leitkörper (38, 40, 42) für die Luft befestigt, z. B. angeschweißt sind. B. Einrichtung nach Anspruch 4 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitkörper (38, 42) verschiedene Konizität erhalten und mittels Abbiegungen, Stegen od. dgl. sich gegenseitig so an dem inneren Teil abstützen, daß dieser durch eine Schraube (24) in feste Verbindung mit dem konischen Verschlußorgan (20) des Teils (12) gebracht werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 136 861; USA.-Patentschriften Nr. 2 209 121, 2 525 157, 2552236.
DEA20083A 1953-08-20 1954-04-08 Aus einer gewellten Platte aufgebauter Verteiler fuer Frischluftzufuehrung in Raeume Pending DE1104151B (de)

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DE1628339B1 (de) * 1967-01-30 1972-02-03 Nordisk Ventilator Vorrichtung zum lüften von gebäuden z.b. ställen

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