DE10947C - Neuerungen an Dibbelvorrichtungen für künstlichen Dünger - Google Patents
Neuerungen an Dibbelvorrichtungen für künstlichen DüngerInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/18—Machines for depositing quantities of seed at intervals
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/06—Seeders combined with fertilising apparatus
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Fertilizing (AREA)
Description
1880.
Klasse 45.
ISIDOR SPITZER in WIEN. Neuerungen an Dibbelvorrichtungen für künstlichen Dünger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1880 ab.
An der Welle α der Dibbelmaschine, welche
die Samenvertheilungsräder b in Bewegung setzt, sind an zwei oder mehreren Stellen zwischen
denselben Zahnräder c angebracht, deren Zähne
den Samenlöchern des ersteren entsprechen. Statt des Zahnrades kann eine
Scheibe mit Seitenstiften in Anwendung gebracht werden.
Bei der Umdrehung nun drückt der einzelne Zahn auf den Hebel d, welcher durch das
Gegengewicht e in seine frühere Stellung zurückkehrt, sobald der Zahn aufser der Berührungsfläche
des Hebels gekommen ist. Der Hebel d ist auf einer kleinen Axe f befestigt, auf welcher
auch zwei oder mehrere Klappdeckel g für die Phosphattrichter h angebracht sind,
welche Deckel sich somit öffnen und schliefsen, je nachdem der Hebel d durch den ihn berührenden
Zahn c' niedergedrückt wird oder aufserhalb des Bereiches desselben gelangt.
Indem der Deckel g sich öffnet, fällt etwas Phosphat aus dem Trichter,, bis derselbe wieder
geschlossen wird. Die Menge des zu streuenden Phosphats wird durch einzelne Löcher di
des Hebels d regulirt, vermittelst welcher man den Hebel beliebig dem Zahnrad c näher oder
entfernter stellen kann. Bei näherer Stellung wird dem einzelnen Zahn selbstredend eine
gröfsere Berührungsfläche des Hebels geboten, wodurch das Oeffnen des Trichters längere Zeit
dauert, somit dem Phosphat längere Zeit zum Herabfallen geboten wird. Bei entfernterer
Stellung des Hebels tritt der entgegengesetzte Fall ein.
Das Phosphat gelangt durch einen kürzen Trichter in die vordere Spitze des Schars, welches
den Boden nach beiden Seiten hin öffnet. In diese Oeffnung wird somit sowohl Rübensamen
als auch der künstliche Dünger gelegt.
Es ist klar, dafs das Phosphat auf einer gewissen Strecke ebenso oft gestreut wird, als
Samendibbel gebildet werden; damit diese jedoch auf derselben Stelle entstehen, wo vorher
das Phosphat gelegt wurde, so ist an dem Zahnrad c eine Stellschraube i angebracht.
Nach einem kurzen Versuch kommt man durch eine veränderte Stellung des Zahnrades c
an der Saatwelle α dahin, dafs Phosphat und Samendibbel ' auf derselben Stelle zusammentreffen.
Will man vermeiden, Samen mit dem Kunstdünger in unmittelbare Berührung zu bringen,
so kann man gleich hinter · den Schar ein Streichmesser anbringen, welches das vorher in
das Beet gelangte Phosphat leicht mit Erde überstreicht.
Bei allen Phosphatstreumaschinen hat man mit dem Uebelstande zu rechnen, dafs das
Phosphat in feuchtem Zustand sich zusammenballt. Die beschriebene Vorrichtung soll diesem
Uebelstand vorbeugen, indem an dem Deckel des Phosphattrichters ein pfeilförmiger Stift j
nach innen fest angebracht ist, welcher durch seine kreisförmige Bewegung das sich an dem
unteren Theil ansammelnde Phosphat durchstöfst, mithin fortwährend freie Bahn schafft.
Empfehlen wird es sich, das Phosphat vorher durch ein Sieb werfen zu lassen, um die gewöhnlich
darin vorkommenden Klumpen auszuscheiden.
Die Reibung, welche sich durch die Berührung des Radzahnes mit dem beweglichen und
dem geringsten Druck nachgebenden Hebel gebildet wird, ist so gering, dafs wohl ein
gröfseres Erfordernifs an Zugkraft nicht eintritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Der Stift j an der Verschlufsklappe.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10947C true DE10947C (de) |
Family
ID=288228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10947D Active DE10947C (de) | Neuerungen an Dibbelvorrichtungen für künstlichen Dünger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10947C (de) |
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0
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