DE809259C - Pflanzmaschine fuer Kartoffeln oder aehnliches Saatgut - Google Patents

Pflanzmaschine fuer Kartoffeln oder aehnliches Saatgut

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DE809259C
DE809259C DEP1974A DEP0001974A DE809259C DE 809259 C DE809259 C DE 809259C DE P1974 A DEP1974 A DE P1974A DE P0001974 A DEP0001974 A DE P0001974A DE 809259 C DE809259 C DE 809259C
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Germany
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potatoes
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Expired
Application number
DEP1974A
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English (en)
Inventor
Johann Schweider
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/08Potato planters with other distributing devices, e.g. flaps, screws, horizontal turning plates

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Die Erfindung stellt eine Pflanzmaschine für Kartoffeln o. dgl. dar, die sich einerseits durch die äußerst einfache Gestaltung und somit wesentliche Verbilligung gegenüber den bekannten und andererseits durch die einfache Handhabung und gutes Funktionieren auszeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und es zeigt
Abb. ι die Pflanzmaschine im Aufriß, z. T. im ίο Schnitt,
Abb. 2 im Grundriß, z. T. im Schnitt,
Abb. 3 im Seitenriß, z. T. im Schnitt,
Abb. 4 die Trommel im Grundriß in Ansicht,
Abb. 5 das Zugrad im Grundriß mit Gestänge.
Die Pflanzmaschine besteht aus der Achse a, auf welcher die Laufräder b und c befestigt sind und an dem einen Ende der Achse α ein Leitrad d mittels Gestänge e mit der Achse verbunden ist. Des weiteren ist auf der Achse das Gehäuse / angebracht, in ao welchem die Achse g, auf der die Trommel h befestigt ist, vorgesehen ist. Ferner ist an der oberen Seite des Gehäuses / ein Einfülltrichter i angebracht, der es ermöglicht, die Kartoffeln in die Trommel h zu füllen. Um die Kartoffeln in die Trommel h einzuführen, ist an der oberen Seite der Trommel h eine mit einer Klappe versehene Einfüllöffnung j vorgesehen.
Um die Trommel k in drehende Bewegung zu versetzen, kann an der einen Seite der Achse g ein Kegelrad k angeordnet sein, welches durch Verschieben mit dem Kegelrad /, das auf der Achse a fest, jedoch verschiebbar angeordnet ist, zum Eingriff eingeführt werden kann. Die Verschiebung des Kegelrades I kann durch einen Hebel m erfolgen, so daß durch diese einfache Handhabung die Trommel /{ sowohl in Bewegung als auch zum Stillstand gebracht werden kann.
Um nunmehr die Kartoffeln aus der Trommel h in die Ackerfurche hineinzubefördern, sind mehrere am Umfang der Trommel zweckentsprechend verteilt angeordnete Klappen η angebracht, die beim Drehen der Trommel h zwangsläufig geöffnet und auch wieder geschlossen werden.
Die öffnung der Klappen η erfolgt, indem am Drehpunkt ο ein verlängerter Steg p angeordnet ist, der sich gegen einen Anschlag q beim Drehen der Trommel h legt und hierdurch die Klappe η öffnet. Ist der Steg p über den Anschlag q hinweggerutscht, so fällt die Klappe η wieder zurück, was durch die in der Trommel h lagernden Kartoffeln unterstützt wird. Die aus der öffnung r fallenden Kartoffeln werden durch Führungen s in die Rohre t hineingeführt und von hier aus in die Ackerfurche gelegt, die durch die vorderen Pflugscharen u, die vor den Rohren t angeordnet sind, erzeugt wird (Abb. 1 bis 4).
Um ein gleichmäßige und sichere Führung der Kartoffeln in die Ackerfurche zu erzielen, können die neben- sowie hintereinander angeordneten Rohre t mit den Führungen ί in der Höhe verstellbar angeordnet sein.
Hinter der vorderen Pflugschar u, die an dem Balken ν befestigt ist, ist am anderen Ende eine größere Pflugschar w angebracht, die die durch die vordere Pflugschar u erzeugte Furche wieder mit Erde und somit auch die eingelegten Kartoffeln zudeckt.
Es können mehrere Zuführungsrohre t nebensowie auch hintereinander angeordnet sein, wobei jeweils zweckmäßig zwei nebeneinander angeordnete Führungen s und je eine Pflugschar w und κ entsprechend angeordnet sein müssen. In gleicher Weise ist auch die Trommel h mit den öffnungen r und deren Klappen η ausgebildet, die jeweils über den Führungen s angeordnet sein müssen. Auch kann gemäß der Anordnung die Trommel h, um eine absolut sichere Abgabe der Kartoffeln zu erzielen, entsprechend gestaltet sein, wie z. B. nach einer oder beiden Seiten konisch (Abb. 1 bis 4), oder je nach Gestaltung des zu säenden Gutes. ·
Die Fortbewegung der Pflanzmaschine kann auf verschiedene Arten erfolgen, wie durch Trecker, Zugtiere o. dgl. Hierfür ist an der Achse α zweckmäßig ein Zuggestänge χ angeordnet, in welchem ein Leitrad y angebracht ist. Auch kann auf der Achseo ein Sitz ζ angeordnet sein.
Durch diese Gestaltung und Anordnung ist es erreicht, eine mit einfach ausgestalteten Mitteln herzustellende, billige Pflanzmaschine zu schaffen, die allen gestellten Ansprüchen genügt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Pflanzmaschine für Kartoffeln oder ähnliches Saatgut, dadurch gekennzeichnet, daß über der Laufradachse (α), von dieser angetrieben, eine mit einer Einfüllöffnung (;) versehene Trommel (h) angeordnet ist, an deren Umfang sich zwangsläufig öffnende und schließende Klappen («) vorgesehen sind, durch deren öffnungen das Saatgut über Führungen (s) in Abfallrohre (t) und von dort in die Saatfurche fällt.
  2. 2. Pflanzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (J) ein über die Trommel (h) sich erstreckender Einfülltrichter (i) angeordnet ist.
DEP1974A 1948-10-02 1948-10-02 Pflanzmaschine fuer Kartoffeln oder aehnliches Saatgut Expired DE809259C (de)

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