DE1092C - Ventilsteuerung für Expansions-Dampfmaschinen mit eigenartigen Ventilen - Google Patents

Ventilsteuerung für Expansions-Dampfmaschinen mit eigenartigen Ventilen

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DE1092C
DE1092C DE1092DA DE1092DA DE1092C DE 1092 C DE1092 C DE 1092C DE 1092D A DE1092D A DE 1092DA DE 1092D A DE1092D A DE 1092DA DE 1092 C DE1092 C DE 1092C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/10Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1877.
Klasse 14.
E. SCHULTZ in MANNHEIM. Ventilsteuerung für Espansions-Dampfmaschinen mit eigenartigen Ventilen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. September 1877 ab.
Die Dampfmaschine mit Condensator ist dargestellt in Aufrifs, Grundrifs und Seitenansicht, zum Theil als Schnitte behandelt. Aufserdem sind zwei verschiedene Dampfmaschinen-Anlagen mit Kessel A und B skizzirt.
Der Kolben der Dampfmaschine empfängt die Wirkung des Dampfes in der vollkommensten Weise, indem die Geschwindigkeit des Dampfes und mit ihr die lebendige Kraft in demselben, ungebrochen und voll auf den Kolben wirkt, also zu der Spannkraft, wie es bei den jetzigen Dampfmaschinen der Fall ist, noch die lebendige Kraft des Dampfes zur Wirkung kommt. Die Einlafsventile sind an der Maschine, ebenso die am Kessel, derart construirt, dafs der Dampf direct vom Dom des Kessels in einem vollen Rohr senkrecht auf den Kolben und parallel mit der Kolbenstange wirkt.
Die Ventile sind Doppelsitz-Ventile; der Querschnitt des Sitzes der Ventil-Oeffhungen ist eine vollkommene Ellipse, und schneidet die Ebene senkrecht auf die Mittellinie der Ventilaxe, die Ellipse in einen vollkommenen Kreis; dies ist der Sitz des Ventils und läfst sich derselbe bei gröfseren Maschinen besonders einsetzen.
Der Uebergang des runden Dampfzuleitungsrohres in die elliptische Form des Ventilsitzes geschieht unter einem Winkel von 12 °.
Die Berechnung des Vortheils dieser Erfindung ist folgende:
Der Cylinder der Dampfmaschine ist berechnet auf 10 Ps. nach den gewöhnlichen Regeln. Die Kurbelwelle macht 80 Umdr. in der Minute.
Die mittlere. Geschwindigkeit des Kolbens ist demnach 57,6 m.
Die Geschwindigkeit U des aus dem Kessel
tretenden Dampfes bei fünf Atmosphären Druck ist nach Redtenbacher's Resultaten:
beio,24Atm.GegendruckimCondens.:U==io25 m
- 0,301 „ ... :U= 975m
Nach dem Princip der lebendigen Kräfte ist die Arbeitsleistung durch veränderte Geschwin-
V2 v2
digkeit: G . =
0,00875ε 5_ ±h— — 463 mkg = 6,1 Ps.
19,62
oder 0,008758
975'
19,62
Bei '/3 Füllung des Cylinders sind nothwendig 0,00340224 cbm Dampf; derselbe wiegt bei 5 Atmosphären Druck 0,008758 kg = G. Demnach ergiebt diese Maschine 15 Ps. anstatt 10 Ps.; man hat also einen vollen Nutzen von 5 Ps. erzielt.
Die vortheilhafteste Anlage wäre als Locomobile (Skizze B), bei welcher der Dampf von beiden Seiten direct senkrecht auf den Kolben wirkt.
Die Steuerung wird getrieben durch konische Räder von der Kurbelwelle aus auf die Regulatorwelle, welche zwei excentrische Scheiben trägt; die untere Scheibe α hebt das Ventil ruckweise auf die richtige Höhe; die obere Scheibe b rückt den Ventilhebel nach '/3 Hub des Kolbens aus, je nach Erfordernifs, so dafs das Ventil, vermöge der Schwere der oberhalb sitzenden Scheibe c, sofort auf seinen Sitz zurückfällt.
Die Gewichtsscheibe c hat zugleich den Zweck, den Stofs, beim Heben sowohl, als beim Fallen des Ventils, durch den Widerstand der Luft aufzufangen.
Während der nächsten Hälfte der Umdrehung rückt der Ventilhebel wieder ein, unterstützt durch eine oberhalb angebrachte Feder, welche auf ein Röllchen drückt, das über den Hebel wegrollt.
Die Hebel haben sämmtlich Kugelgelenke wegen der in der horizontalen Ebene schwingenden Bewegung.
Für gröfsere Maschinen wird ein Universalgelenk e anstatt der Kugelgelenke angebracht. Der Regulator wirkt durch sein Steigen oder Fallen vermittelst Hebel auf ein Stängelchen, in dessen Mitte, direct unter dem Ventilhebel, der konische Excenter im Schraubengewinde läuft, und infolge der Regulatorbewegung hin- und herbewegt wird; da der Excenter nach aufsen konisch ist, wird der Ventilhebel früher oder später gehoben.
Die Verbindung des konischen Excenters f mit dem Ausrückhebel g ist bewerkstelligt durch einen Stift, so dafs der Excenter / sich durch die Regulatorbewegung auf dem Stängelchen hin- und herschrauben läfst, und der Stift am Hebel den Excenter mit herumzieht, während der Hebel lose auf dem Stängelchen sitzt. Die Ausströmungs-Ventile sind ebenfalls Doppelsitz-

Claims (1)

  1. Ventile, und werden durch den Excenter h ruckweise geöffnet und geschlossen am Anfang und Ende des Hubes.
    Der senkrechte Schnitt des Ventils ist ebenfalls eine vollkommene Ellipse und schneidet die Ebene senkrecht auf das Ventilstängelchen die Ellipse in einem vollen Kreis.
    Die Ausströmungs-Ventile stehen in directer Verbindung mit dem Condensator oder mit der äufseren Atmosphäre.
    Patent-Anspruch: Eine Ventilsteuerung für Expansions-Dampfmaschinen mit eigenartigen Ventilen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE1092DA 1877-09-17 1877-09-17 Ventilsteuerung für Expansions-Dampfmaschinen mit eigenartigen Ventilen Expired - Lifetime DE1092C (de)

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