DE109281C - - Google Patents

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DE109281C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D49/00Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
    • F16D49/08Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees
    • F16D49/12Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees fluid actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1898 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Auslösevorrichtung, die es ermöglicht, im Nothfalle oder aus sonstigen Gründen auch von entfernten Stellen aus eine Bewegung einzuleiten oder zu unterbrechen, und zwar abweichend von allen bisherigen Anordnungen dadurch, dafs als Vermittelungsorgan der an entfernter Stelle zwecks Bewegungseinleitung angewendeten Kraft ein langer, mehr weicher als elastischer Behälter, z. B. ein Schlauch, dient, so dafs nach hydrostatischen Gesetzen ein an irgend einer Stelle auf denselben ausgeübter Druck sich bis zu der Stelle der Bewegungseinleitung fortpflanzt und hier auf eine entsprechende Aus- oder Einrückvorrichtung wirkt.
In einem Cylinder A ist der Kolben B durch ein Uhrwerk (Gangwerk) C abwärts beweglich angeordnet, wobei der Kolben aus dem Cylinder A Wasser, Glycerin oder dergl. in das Verbindungsstück D und aus diesem einerseits in den Schlauch Q, andererseits in den Cylinder E unter den Kolben F drückt, An der Kolbenstange des Kolbens B sitzt der Bund b, der beim vollständigen Niedergang des Kolbens B an den Arm g3 des Hebels G anschlägt. Der Hebel G hat seinen Drehpunkt bei g und wird von der Kolbenstange des Kolbens F nach oben gedrückt und von der Feder gl nach unten gezogen. Sein Arm g'2 hemmt in normaler Stellung den Drehflügel c und dadurch das Uhrwerk C. Der längere Arm G des Hebels arretirt den Hebel H, der bei h seinen Drehpunkt hat. durch die Feder hl in normale Lage gebracht wird und mit dem Arm h 2 den Arm i* des Hebels / unterstützt, der sich um i dreht und mit dem Arm V2 den Hebel K hemmt, der um k schwingt und durch die Feder k} regulirt bezw. in seine Anfangslage zurückgezogen wird und nun mit seiner Nase k'2 unter die Nase /2 des Bremshebels L greift und denselben festhält. Auf den Hebel L, der sich um / dreht, wirkt die Feder / 1 (oder ein Gewicht), während seine Arme Is das Bremsband 'M spannen, das sich um die Bremsscheibe N der in Betracht kommenden Welle η legt. Der Schlauch Q. ist natürlich an seinem anderen Ende geschlossen und von hinreichender Länge, um in dem Arbeitsraum u. s. w. so weit herumgeführt werden zu können, dafs er überall da bequem zur Hand ist, wo es wünschenswerth erscheint, eine Bewegungsunterbrechung einzuleiten.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Soll die Bewegung plötzlich unterbrochen werden, so drückt man an beliebiger Stelle auf den Schlauch Q. Die in demselben enthaltene Flüssigkeit drückt dann unter den Kolben F im Cylinder E und hebt den Hebel G, so dafs der Hebel H bewegungsfrei wird. Unter der Zugwirkung der Feder/1 (oder des Gewichtes) hat die Nase Z2 das Bestreben, die Nase k2 des Hebels K bei Seite zu schieben, und wird dann nur durch Hebel Hh2 mittels des Hebels / daran gehindert. Da nun durch den Druck auf den Schlauch Q. der Hebel H bewegungsfrei wird, so schiebt jetzt die Nase Γ2 die Nase A2 wirklich bei Seite, und der He-
bei L wird dann durch die Feder'/1 kräftig angezogen, so dafs das Bremsband M sich fest um die Bremsscheibe N legt und die Welle κ bremst. Bei dieser Wirkungsweise kommen folgende Sicherheitsorgane in Betracht:
1. In dem Stutzen O unterhalb des Cylinders A das Sicherheits- (Rückschlag-) Ventil P, welches verhindert, dafs das aus dem Schlauch Q herausgedrückte Wasser in den Cylinder A tritt.
2. Der Arm g·2 des Hebels G giebt, wenn durch Druckverminderung im Schlauch Q und Cylinder E der Kolben F sich unbeabsichtigt weit senkt, den Drehflügel c und das Uhrwerk C frei, worauf der Kolben B, vom Uhrwerk getrieben, abwärts geht. Wenn der Kolben b durch Einpressen von Wasser u. s. w. die Spannung, im Schlauch Q. und Cylinder!? wieder auf richtige Höhe g gebracht hat, so ist damit der Kolben F und der Hebel G in seine Anfangsstellung gebracht, und der Arm g2 des Hebels G wird das Uhrwerk C bei c wieder arretiren.
3. Sollte die Druckverminderung im SchlauchQ. nicht nur eine durch feine Undichtigkeiten, Verdunstung u. s. w. periodisch wiederkehrende, sondern eine durch eine Bruchstelle hervorgerufene sein, so drückt der Kolbenstangenbund b des Kolbens B mittels des Hebelarmes g'A den Hebel G so weit herum, bis der Hebel H frei und die Bewegung der Welle η unterbrochen wird. Eine unbemerkte Bruchstelle wird sich also sofort bemerkbar machen.
(Aufserdem kann durch dieses weite Niedergehen ein optisches oder akustisches Signal ausgelöst werden.)

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Auslösevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs sie durch Druck auf eine beliebige Stelle eines Flüssigkeit enthaltenden Schlauches Q. unter Vermittelung eines Kolbens F und Gesperres GHIK betha'tigt wird.
2. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs von einem durch ein Uhrwerk (C) in einem Cylinder (A) bewegten Kolben (B) die Spannung im Schlauch (Q) regulirt wird, wodurch der Hebel (G) in seiner richtigen Lage gehalten wird.
3. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs ein zwischen dem Cylinder (A) und dem Schlauch (Q) eingeschaltetes Rückschlagventil (P) den Rücktritt der Schlauchflüssigkeit in den Cylinder (A) verhindert.
4. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1. bis 3, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Bruch der Flüssigkeitsleitung ein an der Kolbenstange des Kolbens(B) angeordneter Bund (b) auf den Arm (gB) wirkt, dadurch den Hebel (H) freigiebt und die Bewegung unterbricht oder einleitet bezw. dadurch ein Signal giebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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