DE1088570B - Befestigungsvorrichtung fuer ein aus mehreren biegsamen Leitern bestehendes Leitungsbuendel - Google Patents

Befestigungsvorrichtung fuer ein aus mehreren biegsamen Leitern bestehendes Leitungsbuendel

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Publication number
DE1088570B
DE1088570B DEG21503A DEG0021503A DE1088570B DE 1088570 B DE1088570 B DE 1088570B DE G21503 A DEG21503 A DE G21503A DE G0021503 A DEG0021503 A DE G0021503A DE 1088570 B DE1088570 B DE 1088570B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bundle
fastening device
base plate
cable bundle
prongs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG21503A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Harold Sims
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1088570B publication Critical patent/DE1088570B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/08Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing
    • F16L3/12Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing comprising a member substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing
    • F16L3/127Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing comprising a member substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing and extending away from the attachment surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung für ein aus mehreren biegsamen Leitern bestehendes Leitungsbündel, das mit Isolierband od. dgl. umwickelt und bei der das Bündel mit Spreizstiften auf einer Unterlage fixiert ist.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Befestigungsvorrichtung, die den einfachen Anbau des zuvor hergestellten Leitungsbündels ermöglicht und den elektrischen Anschluß der einzelnen Leiter vereinfacht.
Dies ist besonders im Kraftfahrzeugbau anzustreben. Hier werden eine Anzahl biegsamer isolierter Einzelleiter, durch ein Isolierband od. dgl. umwickelt, zu einer geschlossenen Baueinheit zusammengefaßt, welche gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt ist. Derartige Leitungsbündel verzweigen sich üblicherweise in kleinere Gruppen von Leitern, die in gleicher Weise umwickelt sind, wobei deren Länge so bemessen ist, daß ihre Enden zu den betreffenden Anschlußstellen passen, wenn das Hauptbündel an einer bestimmten Stelle des Fahrzeugrahmens befestigt worden ist. Hierdurch wird das Anschließen der einzelnen Leiter wesentlich erleichtert.
Bei einer bekannten Bauart wird das Leitungsbündel von einer Schelle umfaßt und mittels Spreizstifte an einer Tragwand befestigt. Die Schelle ist jedoch so ausgebildet, daß sie zum Leitungsbündel nicht von vornherein eindeutig festgelegt und festgehalten wird. Das angepaßte Leitungsbündel muß angehalten werden, wenn die Schelle an der Tragwand befestigt wird. Außerdem kann die Schelle durch Zufall verlorengehen oder herunterfallen. Bei einer anderen bekannten Bauart werden die Leiter zwar durch Reibung in der aus elastischem Werkstoff bestehenden Schelle festgehalten, jedoch verhindert dies nicht ein Verschieben der Schelle relativ zum Leitungsbündel, so daß bei der Montage ein Ausrichten der Schellen erforderlich wird.
Die bekannten Bauarten ermöglichen daher nicht die anschlußfertige Vorbereitung von LeitungsbÜndeln und können den eingangs erwähnten Forderungen nicht gerecht werden.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Bekannten dadurch, daß jeder Spreizstift auf einer dünnen länglichen Grundplatte im wesentlichen senkrecht absteht, die Grundplatte nach der dem Stift abgewandten Seite so gewölbt ist, daß sie bei Anlegen an das noch unumwickelte Leitungsbündel mit ihrer konkaven Seite dagegenlegbar und durch das Umwickeln des Bündels mit Isolierband an das Leitungsbündel anbandagierbar ist. Hierdurch wird die Befestigung des Leitungsbündels wesentlich vereinfacht, da lediglich die Spreizstifte in die vorbereiteten Löcher am Fahrzeug einzudrücken sind, da die Spreiz-Befestigungsvorrichtung
für ein aus mehreren biegsamen Leitern
bestehendes Leitungsbündel
Anmelder:
General Motors Corporation,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Vorwerk
und Dipl.-Ing. K. Walther, Patentanwälte,
Berlin-Charlottenburg 9, Bolivarallee 9
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 12. März 1956
Robert Harold Sims, Oak Park, Mich. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
stifte zuvor bei der Umwicklung der Leitungen zur Bildung des Bündels genau an den vorgesehenen Stellen mit dem Bündel verbunden werden. Da das Hauptbündel und damit seine Zweigbündel an bestimmten Stellen am Fahrzeug befestigt werden und in den Abmessungen darauf ausgerichtet sind, haben die einzelnen Leiter zwangläufig die richtige Länge bis zu ihrem Anschlußpunkt, so daß auch der elektrische Anschluß vereinfacht wird. Dabei ist die Verbindung des Leitungsbündels mit den Spreizstiften keineswegs mit zusätzlichen Kosten verbunden, da die Umwicklung des Leitungsbündels mit einem Band sowieso erforderlich ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. In der Zeichnung ist Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teils des Leitungsbündels eines Kraftfahrzeuges, das mit erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtungen versehen ist, mit denen die Befestigung in Löchern einer Wand bewerkstelligt wird,
Fig. 2 ein Schnitt durch das Kabel mit einer der Befestigungsvorrichtungen,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Befestigungsvorrichtung,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Befestigungsvorrichtung nach Fig. 3 und
Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 3.
Die in Fig. 1 bis 5 dargestellte Befestigungsvorrichtung 18 besteht aus einer Grundplatte 28 mit zwei ein-
009 590/287
ander gegenüberliegenden, in der Mitte sitzenden Zinken 30, die im wesentlichen senkrecht auf einer der Flächen der Grundplatte stehen, wie dies die Fig. 3 bis 5 zeigen. Jeder Zinken 30 hat nach außen vorstehende bartähnliche Ansätze 32, deren Außenflächen 34 von einer Schulter 36 zur Zinkenspitze hin geneigt sind. Die abgewandten inneren Flächen 42, 44 der Zinken 30 (Fig. 3) sind flach und stehen senkrecht zur Grundplatte 28 neben den Seitenkanten eines Längsschlitzes 40 in der Grundplatte. Die beiderseits des Schlitzes 40 liegenden Teile 46,48 der Grundplatte sind quer zu deren Längsachse gekrümmt und bilden auf der Unterseite eine konkave Fläche 50 (Fig. 4, 5), die dort einen Längskanal 52 begrenzt, während die Fläche 54 auf der abgewandten Seite konvex ausgebildet ist.
Die Befestigungsvorrichtung 18 kann aus geeignetem federndem Werkstoff hergestellt sein, z. B. aus Federstahl oder einem synthetischen plastischen Werkstoff, wie z. B. dem unter dem Namen »Nylon« bekannten. Im letzteren Falle ist eine leichte und billige Herstellung als Preßteil möglich. Die Gestalt der Zinken 30 kann, besonderen Verhältnissen angepaßt, abgeändert sein, um die Befestigungsvorrichtung in Öffnungen beliebiger Form und Größe einsetzen zu können.
Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen die Verwendung von Befestigungsvorrichtungen zur Befestigung eines Leitungsbündels 10 an einer Wand 12 eines Kraftfahrzeuges. In der Wand sind an den Befestigungsstellen Löcher 14 vorgesehen. Die Leitungen 16 des Bündels sind durch ein Band 22 zusammengehalten, das spiralförmig mit überlappenden Kanten 24 um das Leitungsbündel gewickelt ist. Die erforderliche Zahl von Befestigungsvorrichtungen 18 wird an den Befestigungsstellen auf das Leitungsbündel mit der konkaven Fläche 50 gelegt, so daß das Band 22 das Leitungsbündel und die Grundplatte 28 jeder Befestigungsvorrichtung umhüllt. Hierbei werden die Windungen des Bandes an der Stelle 26 so gelegt, daß trotz der leichten Abweichungen von dem im allgemeinen runden Querschnitt ein Eintritt von Wasser, Schmutz od. dgl. in das umhüllte Leitungsbündel verhindert wird.
Wenn die Befestigungsvorrichtungen 18 in dieser Weise am Leitungsbündel 10 befestigt sind, wird dieses an der Wand 12 durch Eindrücken der Zinken 30 der Vorrichtungen 18 in die Löcher 14 befestigt. Hierbei werden die Zinken 30 jeder Vorrichtung zusammengedrückt, da die geneigten Flächen 34 gegen die Ränder der Löcher 14 anliegen. Wenn die Ansätze 32 durch die Löcher 14 hindurchgetrieben sind, federn die Zinken 30 in ihre ursprüngliche Lage zurück, so daß dann die Schultern 36 gegen die Rückseite der Wand 12 anliegen und die Befestigungsvorrichtungen und das Leitungsbündel 10 in der gewünschten Lage festhalten.
Die Vorrichtungen 18 können mit dem Leitungsbündel 10 leicht von der Wand 12 gelöst werden, indem auf die Grundplatte 28 der Vorrichtungen von unten gedrückt wird, so daß die Zinken 30 aus den Löchern 14 gleiten.
Durch die Ausrüstung des Leitungsbündels 10 mit den Befestigungsvorrichtungen 18 wird die Befestigung des Leitungsbündels am Rahmen oder Körper des Fahrzeuges an vorbestimmten Stellen zu einer einfachen Arbeit, da lediglich die Zinken 30 der Vorrichtungen durch die Löcher am Rahmen oder Körper des Fahrzeuges zu drücken sind.

Claims (3)

PATENTANSPBÜCHE:
1. Befestigungsvorrichtung für ein aus mehreren biegsamen Leitern bestehendes Leitungsbündel, das mit Isolierband od. dgl. umwickelt und bei der das Bündel mit Spreizstiften auf einer Unterlage fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spreizstift auf einer dünnen länglichen Grundplatte (28) im wesentlichen senkrecht absteht, die Grundplatte nach der dem Stift abgewandten Seite so gewölbt ist, daß sie bei Anlegen an das noch unumwickelte Leitungsbündel (10) mit ihrer konkaven Seite dagegenlegbar und durch das Umwickeln des Bündels mit Isolierband an das Leitungsbündel anbandagierbar ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spreizstift aus zwei nebeneinanderliegenden, senkrecht von der Grundplatte abstehenden federnden Zinken (30) gebildet ist, die am Außenende nach außen ragende, zur Zinkenspitze hin abgeschrägte Schultern (34) tragen.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (28) mit einem mittigen Längsschlitz (40) versehen ist und daß die Zinken (30) beiderseits des Schlitzes sitzen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 699756, 1 708 512; deutsche Patentschrift Nr. 845 808;
französische Patentschrift Nr. 1 056 862;
britische Patentschrift Nr. 268 497;
USA.-Patentschriften Nr. 1452 993, 2166916;
Zeitschrift: »Elektrotechnik«, Nr. 29 vom 16. Juli 1955, S. 255.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
009 590/287 8.60
DEG21503A 1956-03-12 1957-02-15 Befestigungsvorrichtung fuer ein aus mehreren biegsamen Leitern bestehendes Leitungsbuendel Pending DE1088570B (de)

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Citations (7)

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