DE1085708B - Vorrichtung zum Binden von Weinreben - Google Patents

Vorrichtung zum Binden von Weinreben

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DE1085708B
DE1085708B DEB52985A DEB0052985A DE1085708B DE 1085708 B DE1085708 B DE 1085708B DE B52985 A DEB52985 A DE B52985A DE B0052985 A DEB0052985 A DE B0052985A DE 1085708 B DE1085708 B DE 1085708B
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DE
Germany
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loop
attached
shoots
spring clip
grapevines
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Pending
Application number
DEB52985A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Trippe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bremshey and Co
Original Assignee
Bremshey and Co
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Publication date
Application filed by Bremshey and Co filed Critical Bremshey and Co
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Publication of DE1085708B publication Critical patent/DE1085708B/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/04Supports for hops, vines, or trees
    • A01G17/06Trellis-work
    • A01G17/08Tools e.g. clips for attaching hops, vines, or boughs to trellis-work; Tying devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Supports For Plants (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es ist bekannt, zur Befestigung von Weinreben an Stützpfosten statt der üblichen Bastbindungen Vorrichtungen in Form von Klammern zu verwenden, durch die die Arbeit vereinfacht wird. Auf ein derartiges Gerät bezieht sich die Erfindung. Sie geht von einer bekannten Vorrichtung aus, die aus einer am Stützpfosten anklemmbaren Federklemme und einer an der Klemme befestigten Schlinge für die zu bindenden Reben oder Triebe besteht. Diese Schlinge besteht bei der bekannten Bauart aus einem einseitig an der Klemme befestigten offenen Drahtbügel. Es besteht dann die Gefahr, daß die von dem Bügel umfaßten Zweige oder Triebe der Pflanze durch den Druck des Windes aus der Bügelöffnung herausgedrückt werden. Diese Gefahr ist zwar bei einer besonderen Ausführungsform dieser bekannten Bauart vermindert, bei der der einseitig an der Klemme befestigte Draht labyrinthartig gebogen ist, wobei zugleich eine Vielzahl einzelner Drahtringe vorgesehen ist, von denen jeder zur Aufnahme eines Zweiges oder Triebes dient. Doch ist das Gerät in dieser Form plump und unhandlich.
Auch die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einer Federklemme, die am Stützpfosten anklemmbar ist, und einer an dieser befestigten Schlinge für die zu bindenden Reben oder Triebe. Im Gegensatz zu der bekannten Vorrichtung ist gemäß der Erfindung die aus unstarrem Stoff bestehende und in Gebrauchslage geschlossene Schlinge in der Weite verstellbar und mit ihrem einen Ende lösbar an der Klemme befestigt. Damit gestaltet sich das Binden selbst bei einer großen Zahl von einzelnen Trieben überaus einfach. Denn es genügen dazu drei Handgriffe. Mit dem ersten Griff wird wie bei der bekannten Vorrichtung die Federklemme in der gewünschten Höhe am Stützpfosten festgelegt. Mit dem zweiten Griff wird das Band, dessen lösbares Ende noch nicht mit der Klemme verbunden ist, um die zu bindenden Triebe geschlungen und hierauf zwecks Bildung der geschlossenen Schlinge an der Klemme festgelegt. Mit dem dritten Griff wird die Schlinge auf die richtige Weite gebracht. In der geschlossenen Schlinge werden die Triebe ebenso sicher gehalten wie in einer Bastbindung. Durch die Verstellbarkeit der Schlingenweite kann die Vorrichtung der Zahl der gleichzeitig zu bindenden Triebe und dem gewünschten Maß der Zusammenfassung in weiten Grenzen angepaßt werden.
Bei einer bekannten Drahtklammer zum Festhalten von Weinstocktrieben, die gleichfalls am Pfosten anklemmbar ist, besteht die Schlinge aus einem Drahtbügel, der in Gebrauchslage einen geschlossenen Ring bildet. Da die Weite dieses Ringes unveränderlich ist, braucht man für einen Weinstock mehrere Klammern Vorrichtung zum Binden von Weinreben
Anmelder:
Bremshey & Co., Solingen-Ohligs
Walter Trippef, Krefeld,
ist als Erfinder genannt worden
1S mit Bügeln verschiedener Weite. Außerdem besteht die Gefahr, daß die Triebe verletzt werden, wenn die zur Schließung des Bügels vorgesehenen Haken ineinandergehängt werden.
Bekannt ist endlich ein Gerät zum Anbinden von Bäumen an Stützpfosten in Form eines Stahlbandes, dessen Enden zwecks Bildung -einer geschlossenen Schlinge miteinander verbunden werden können, wobei die Weite verstellbar ist. Aus dieser Schlinge werden durch eine mittlere Klammer zwei Schlaufen gebildet, von denen die eine den Stamm des Baumes und die andere den Pfosten umschlingt. Zum Binden von Weinreben ist dieses Gerät unbrauchbar, da es sich am Stützpfosten nicht festklemmen läßt. Überdies käme man bei der Anbringung des Bandes nicht mit drei Handgriffen aus.
In der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung wird das zum lösbaren Ende der Schlinge entgegengesetzte Ende an der Federklemme verstellbar befestigt, und zwar vorzugsweise dadurch, daß dieses Ende nacheinander durch mehrere Löcher im Körper der Federklemme läuft, aus deren einem die Schlinge abgewinkelt zur Lochrichtung austritt. Wählt man Band von verhältnismäßig glatter Oberfläche, wofür geeigneter Kunststoff zur Verfügung steht, so kann man die Schlingenweite durch Ziehen in der einen oder anderen Richtung mühelos in weiten Grenzen und stufenlos ändern.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung mit den Merkmalen der Erfindung, wie sie im Querschnitt durch den Stützpfosten einer Weinrebe erscheint,
Fig. 2 die Gestaltung des einen Endes der Schlinge und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1. In Fig. 1 ist 1 der Stützpfosten eines Weinstockes, während mit 2 vier einzelne Triebe des diesem Pfosten zugeordneten Stockes bezeichnet sind. Das gezeichnete Gerät besteht aus einer zweiteiligen Federklemme,
009 567/90
die ähnlich einer Wäscheklammer gestaltet ist. Jeder der beiden Teile trägt demgemäß eine Klemmbacke 3 von kreisbogenförmiger Gestalt und einen Schenkel 4 als Handhabe. Zur Verbindung beider Teile und als Drehgelenk dient eine Drahtfeder 5, die bestrebt ist, die Backen 3 einander zu nähern. An den Innenflächen der Backen 3 können zugespitzte Stifte 6 vorgesehen sein, die die Haftung am Pfosten 1 erhöhen. An ihren Enden tragen die Schenkel 4 Nippel 7, Beide Schenkel weisen außerdem drei parallele Öffnungen 8, 9 und 10 auf, die vertikal verlaufen, wenn die Klemme 3, 4 am Pfosten 1 befestigt ist.
Den zweiten wesentlichen Bestandteil des Gerätes bildet ein Band oder eine Schnur 11, die an ihrem einen Ende eine Lasche 12 mit einem an beiden Enden erweiterten Langloch 13 trägt. Mittels dieses Langloches kann die Lasche fest an einem der Nippel? eingehängt werden. Das andere Ende des Bandes 11 trägt einen als Handhabe dienenden Kopf 14. Von diesem Kopf aus gerechnet, läuft das Band nacheinander durch die Löcher 8, 9 und 10. Kopf und Lasche machen das Band unverlierbar.
Die Vorrichtung wird wie folgt benutzt:
Bei noch nicht eingehängter Lasche 12 wird die Federklemme 3, 4 in der geeigneten Höhe am Pfosten 1 angeklemmt. Dabei ist das Band 11 so weit aus den Löchern herausgezogen, daß es aus der Öffnung 10 mit maximaler Länge austritt. Hierauf wird das Band um die zu bindenden Triebe 2 herumgeschlungen und mittels der Lasche 12 am Nippel 7 festgelegt. Sodann wird durch Ziehen am Kopf 14 die Weite der auf diese Weise gebildeten Schlinge so weit vermindert, daß die Triebe 2 die gewünschte Lage einnehmen.
Es ist wesentlich, daß das Band 11 aus der Öffnung 10 unter einem Winkel austritt, der gemäß Fig. 1 praktisch 90° beträgt. Dadurch entsteht Selbsthemmung, und eine Zugkraft in Richtung des Pfeiles 15 kann die Weite der Schlinge nicht vergrößern. Andererseits kann ein in Richtung des Pfeiles 16 ausgeübter Zug, der nicht oder nur wenig gegen die Achse des Loches 10 geneigt ist, dazu dienen, die Schlingenweite zu vergrößern; ebenso wie ein Zug in Richtung des Pfeiles 17, der zur Achse der Öffnung 8 nicht oder nur wenig geneigt ist, zur Verengung der Schlinge dient.
Im gezeichneten Ausführungsbeispiel sind beide Schenkel 4 mit Nippeln 7 und Öffnungen für das Band versehen. Dies dient zur fertigungstechnischen Vereinfachung und macht es außerdem möglich, an ein und derselben Federklemme noch eine weitere Schlinge anzubringen, was bei manchen Anbaumethoden von Vorteil ist.
In dem gezeichneten Beispiel dient die Vorrichtung zum Binden von Trieben, die im wesentlichen vertikal aufwärts verlaufen. Doch ist es ohne weiteres möglich, auch Triebe oder Reben zu erfassen, die an der Stelle der Bindung ganz oder annähernd horizontal liegen. Es kann dann zweckmäßig sein, das Band 11 vor Bildung der Schlinge einmal vollständig um die Rebe oder den Trieb herumzuwinden.

Claims (3)

P ATENT A NSPR OCHE:
1. Vorrichtung zum Binden von Weinreben, bestehend aus einer Federklemme, die am Stützpfosten anklemmbar ist, und einer an dieser befestigten Schlinge für die zu bindenden Reben oder Triebe, dadurch gekennzeichnet, daß die aus unstarrem Stoff bestehende und in Gebrauchslage geschlossene Schlinge (11) in der Weite verstellbar und mit ihrem einen Ende (12) lösbar an der Klemme (3, 4) befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum lösbaren Ende (12) der Schlinge (11) entgegengesetzte Ende (14) an der Federklemme (3, 4) verstellbar befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das verstellbare Ende (14) der Schlinge (11) nacheinander durch mehrere Löcher (8, 9, 10) im Körper der Federklemme (3, 4) läuft, aus deren einem (10) die Schlinge abgewinkelt zur Lochrichtung austritt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 502 840;
britische Patentschrift Nr. 579 356;
schweizerische Patentschrift Nr. 153 728.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 567/90 7.60
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DE (1) DE1085708B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193299B (de) 1962-03-01 1965-05-20 Peter Hettgen Anbindevorrichtung eines Weinstockes am Rebpfahl

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE502840C (de) * 1930-07-19 Ernst Lohmann Drahtklammer zum Festhalten von Weinstocktrieben
CH153728A (fr) * 1931-04-10 1932-04-15 Mathys Felix Dispositif pour attacher un arbre à un tuteur.
GB579356A (en) * 1944-03-21 1946-07-31 Alfred Gerhold A device for supporting plants and other articles from stakes and the like

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