DE108239C - - Google Patents

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DE108239C
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pivot
scissors
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cutting jaws
jaws
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/28Joints
    • B26B13/285Joints with means for applying pressure on the blades; with means for producing "drawing-cut" effect

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. August 1898 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Scheere mit ziehendem Schnitt und mit sich aneinander anpressenden Scheerenblättern.
Dies wird durch einen schiefwinkelig zu den Gleitflä'chen der Schneidebacken angeordneten beweglichen Drehzapfen von cylindrischer Form erreicht.
Um aber die Bewegung des Drehzapfens zu ermöglichen, erhalten die Schneidebacken an der Anbringungsstelle des Drehzapfens Keilform oder schräge Einfräsung, die senkrecht zum Drehzapfen verläuft, so dafs Kopf und Mutter des Drehzapfens eben aufliegen.
Zur Sicherung gegen die durch die Bewegung des Drehzapfens entstehende Lockerung der Schraubenmutter ist eine prismatisch aufgesetzte Mutterunterlagscheibe angeordnet.
Die Schrägstellung des Drehzapfens, die 'bis 2,5 pCt. betragen kann, ist in der Richtung der Längsachse der Scheere die für den Gebrauchszweck geeignetste; jede andere Richtung wirkt zwar auch verziehend und anpressend beim Schneiden, allein nicht so gleichmäfsig und intensiv wie bei der erst angeführten Richtung.
Während bei allen Scheeren mit einheitlichen Scheermessern die Tief- oder Hochlage des Drehzapfens in dem einen oder anderen Scheerbacken gleiche Schnittwirkung ergiebt, kann bei Baumscheeren die Bohrung für den Drehzapfen nur im schneidenden, convexen Scheerbacken tiefliegend und im stumpfen, concaven Scheerbacken hochliegend angeordnet werden, damit der schneidende Scheerbacken beim Schliefsen der Scheere rückziehend wirkt und ein Beiziehen des zu schneidenden Holzes erfolgt.
Untergeordnete kleine Scheeren wirken auch mit Anwendung eines zu den Gleitflächen der Schneidebacken schräg gestellten Nietes als Drehbolzen verziehend und anpressend.
Fig. ι der Zeichnung stellt die Scheere in der Vorderansicht geschlossen dar.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht der geschlossenen Scheere, die Schrägstellung des Drehzapfens und die Keilform der Schneidebacken an den Sitzflächen von Kopf und Mutter des Drehzapfens,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Drehzapfen nach der Linie a-b der Fig. 1 und 2.
Fig. 4 stellt die geöffnete Scheere mit der Verschiebung des Drehzapfens und der damit verbundenen Verziehung der Schneidebacken dar und
Fig. 5 zeigt den Querschnitt in der Richtung des Drehzapfens nach der Linie c-d der Fig. 4.
Wirkung der Scheere.
Durch die schräge Anordnung des Drehzapfens findet mit der Bewegung der Schneidebacken gleichzeitig ein Drehen und Mitnehmen des Zapfens statt, das innerhalb der Mantelfläche zweier mit der Spitze gegen einander gerichteter, abgestumpfter Kegel schraubenförmig verläuft.
Dieses Drehen und Mitnehmen des Zapfens veranlafst beim Schliefsen der Scheere das
Vorziehen des einen und das Zurückziehen des anderen Schneidebackens, gleichzeitig aber, weil die Bewegung des Zapfens kegelschraubenförmig vor sich geht, die Anpressung der Schneidebacken. Diese kann aber selbstverständlich nur insoweit stattfinden, als Spielraum zwischen den Gleitflächen vorhanden ist und die Elasticität einestheils des Drehzapfens, anderentheils der Schneidebacken dies zuläfst. Diese Anpressung zeigt sich um so auffallender, je länger und dünner die Schneidebacken sind; bei ganz geöffneter Scheere ist die Anpressung am geringsten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Scheere mit ziehendem Schnitt und mit sich aneinander anpressenden Scheerenblättern, gekennzeichnet durch einen schiefwinkelig zu den Gleitflächen der Schneidebacken angeordneten beweglichen Drehzapfen von cylindrischer Form und durch keilförmige Gestaltung des Querschnittes der Schneidebacken oder schiefe Einfräsung an der Anbringungsstelle des Drehzapfens, zu dem Zwecke, Kopf und Mutter des Drehzapfens parallel anzuschliefsen und dadurch die Bewegung des Drehzapfens zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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