DE1074331B - Reibungsstoßdämpfer - Google Patents
ReibungsstoßdämpferInfo
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- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G9/00—Draw-gear
- B61G9/04—Draw-gear combined with buffing appliances
- B61G9/10—Draw-gear combined with buffing appliances with separate mechanical friction shock-absorbers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B61G11/14—Buffers absorbing shocks by mechanical friction action; Combinations of mechanical shock-absorbers and springs
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Description
- Reibungsstoßdämpfer Bekannt sind Reibungsstoßdämpfer mit einem Gehäuse, in dem durch einen Kolben beaufschlagte Gummikissen. angeordnet sind, die mit Reibungsschuhen verbunden sind, welche an die Wand des Gehäuses .gedrückt werden.
- Für derartige Reibungsstoßdämpfer schlägt die Erfindung vor, daß zwischen den mit Reibungsschuhen versehenen Gummikissen weitere Gummikissen angeordnet sind, die in an sich bekannter Weise am Umfang konkave Ausnehmungen aufweisen.
- Durch die Benutzung der beiden verschiedenen Gummikissen wird ein besserer Wirkungsgrad für den Stoßdämpfer erreicht. Die einen Gummikissen, welche keine Reibungsschuhe aufweisen, nehmen die Stoßenergie in sich auf und vernichten sie, wofür diese Gummikissen am Umfang in an sich bekannter Weise konkave Ausnehmungen aufweisen. Die anderen Gummikissen, die mit Reibungsschuhen verbunden sind, vernichten die Stoßenergie in anderer Weise. Sie übertragen die Stoßenergie auf die Reibungsschuhe. Sie wird infolge der Reibung zwischen den Reibungsschuhen und der Gehäusewand in Wärme umgewandelt.
- Im Zusammenhang mit der Zeichnung wird die Erfindung weiter erläutert. Es ist Fig. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht eines Stoßdämpfers gemäß der Erfindung im entspannten Zustand, wobei die Gummikissen mit Ausnahme derjenigen, welche mit Reibungsschuhen verbunden sind und im Querschnitt gezeigt sind, in gewöhnlicher Weise gezeichnet sind, Fig.2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, in der der Stoßdämpfer vollkommen zusammengedrückt ist, Fig. 3 eine zusammengesetzte Darstellung vom vorderen Ende der Fig. 1 gemäß der Linie 3-3, wobei das obere linke Viertel ein Endaufriß ist, das untere linke Viertel einen Schnitt durch den Kolben darstellt und die rechte Hälfte ein Schnitt ist, der ein Gummikissen mit einem Reibungsschuh, in gewöhnlicher Weise gezeichnet, zeigt.
- Der Stoßdämpfer besteht aus einem Gehäuse A, einem Organ B zur Kraftübertragung und aus Gummikissen C und D.
- Das Gehäuse A ist einstöckig mit den Wänden 2, 4, 6 und 8 oben, unten, seitlich und hinten. Die obere und untere Wand 2 und 4 sind mit den Seitenwänden 6 durch die diagonalförmigen Ecken 10 verbunden, wodurch man ein sehr stabiles Gehäuse erhält.
- In gleicher Weise weist das Organ B zur Kraftübertragung in Form eines Kolbens Wände 12, 14 und 16 oben, unten und seitlich auf, die sämtlich aus einem Stück mit der Vorderwand 18 bestehen, wobei diagonalförmige Ecken 20 zur Verbindung der oberen und unteren Wand 12, 14 mit den Seitenwänden 18 dienen. Eine Platte 19 ist im Eingriff mit der vorderen Wand 18.
- Von den diagonalförxnigen Ecken 20 erstrecken sich Augen 22, die etwas länger sind als entsprechende Augen 24 am Gehäuse, derart, daß ein Loch 26 im Auge 22 am Kolben mit dem Loch 28 im Auge ausgerichtet ist, damit eine Schraube 30 hindurchgesteckt werden kann, auf welche eine Mutter 31 aufgeschraubt ist. Die Augen 22 sind zur Unterbringung der Schraubenköpfe 30' versetzt angeordnet.
- Im Gehäuse und teilweise im Kolben sind die Gummikissen C angeordnet. Sie bestehen aus mit Metallplatten 32 armierten Gummipolstern 34, die in der Ruhelage des Stoßdämpfers am Umfang konkave Ausnehmungen 36 aufweisen.
- Die Gummikissen D entsprechen den Gummikissen C insofern, als sie ebenfalls aus mit Metallplatten 38 armierten Gummipolstern 40 bestehen. Das Gummipolster 40 ist aber nicht an den Seitenkanten konkav ausgenommen, sondern erstreckt sich über die Kanten der Metallplatten 38 hinaus. Jedes Gummipolster ist mit einem Paar Reibungsschuhe 46 verbunden. Die Reibungsschuhe 46 stehen in Berührung mit den Innenwänden 48 des Gehäuses A gemäß Fig. 3. Bei fast voller Belastung des Stoßdämpfers berühren sie auch die Innenwände 48'. Die Reibungsschuhe 46 sind aus einem Metallstreifen hergestellt. Sie folgen dem Umriß der Gehäuseinnenwand. Jeder Schuh 46 ist etwas kürzer als die Hälfte des Umfangs des Gummikissens. Schmale Bänder sind im Gummipolster 40 an der Verbindungsstelle mit den Reibungsschuhen zur Unterbindung einer scharfen Grenzlinie vorgesehen.
- Der Stoßdämpfer ist symmetrisch zur vertikalen Längsmittelebene.
- Beim Zusammensetzen des Stoßdämpfers wird ein Gummikissen C im Gehäuse A an der Innenfläche der hinteren Wand 8 angeordnet. Es wird dann ein Gummikissen D durch das offene Gehäuseende hineingesteckt und nach unten zur Berührung mit dem vorher eingesteckten Gummikissen C gepreßt. Es werden dann zwei Gruppen, bestehend aus einem Paar Gummikissen C und einem Gummikissen D, aufeinanderfolgend im Gehäuse A angeordnet, worauf vier Gummikissen C folgen, welche den Abschluß bilden. Es wird der Kolben im Gehäuse angeordnet. Der ganze Zusammenbau wird einem Druck unterworfen. Es werden die Schrauben 30 durch die ausgerichteten Löcher in den Augen 22 und 24 hindurchgesteckt und dort festgehalten, indem die Muttern 31 an ihren Enden befestigt werden.
- Wird im Betrieb der zusammengesetzte Stoßdämpfer für Eisenbahnzug- und -stoßverbindungen von Stoß- oder Druckkräften, die während der Zugbewegungen auftreten, beaufschlagt, so gleitet der Kolben teleskopartig im Gehäuse, wodurch die Gummikissen C und D zusammengedrückt werden. Die Gummikissen C mit den Ausnehmungen 36 drücken den Gummi in den Raum der Ausnehmungen. Die anderen Kissen D üben eine seitliche Kraft auf die Reibungsschuhe aus und pressen sie reibend gegen die Innenwände des Gehäuses A. Beim Aufhören der Druckkraft kehrt der Gummi der Kissen C in seine Ausgangslage zurück. Der Reibungseingriff verschwindet. Somit ist die Entspannung des Stoßdämpfers gesichert.
- Die Schuhe 46 und die Gummipolster 40 können so dimensioniert werden, daß man einen gleichförmigen vollkommenen Reibungseingriff eines jeden Schuhes mit den anliegenden Innenwänden des Gehäuses erhält. Ebenso kann man einen zunehmenden Reibungseingriff erreichen, so daß ein Teil eines jeden Schuhes zuerst in Reibungseingriff mit der Gehäuseinnenwand kommt und bei einer weiteren Belastung der Restteil des Schuhes reibend die Gehäusewand faßt.
- Es ist eine besondere Ausführungsform der Erfindung beschrieben worden und dargestellt. Es können viele Änderungen vorgenommen werden. Zum Beispiel kann die Dichte des Gummis geändert werden, wodurch man eine andere Leistung des Stoßdämpfers erzielt. Die Innenwände des Gehäuses können konisch ausgebildet werden. Es können zwei Kolben je einer an jedem Ende des Gehäuses benutzt werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Reibungsstoßdämpfer mit einem Gehäuse, in dem durch einen Kolben beaufschlagte Gummikissen angeordnet sind, die mit Reibungsschuhen verbunden sind, welche an die Wand des Gehäuses gedrückt werden, dadurch -ekennzeichnet, daß zwischen den mit Reibungsschuhen (46) versehenen Gummikissen (D) weitere Gummikissen (C) angeordnet sind, die in an sich bekannter Weise am Umfang konkave Ausnehmungen (36) aufweisen.
- 2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersteren Gummikissen (D) je zwei Reibungsschuhe (46) tragen, welche etwas kürzer sind als die Hälfte des Umfangs des Gummikissens (D).
- 3. Stoßdämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Gummikissen (D) mit Reibungsschuhen (46) zwischen den benachbarten Gruppen der anderen Gummikissen (C) angeordnet ist.
- 4. Stoßdämpfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis: 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Reibungsschuhe (46) größer ist als die der Gummikissen (D). In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 486 741, 2 588 487, 2 731259; französische Patentschrift Nr. 1087 744.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US360090XA | 1956-08-27 | 1956-08-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1074331B true DE1074331B (de) | 1960-01-28 |
Family
ID=21886080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1074331D Pending DE1074331B (de) | 1956-08-27 | Reibungsstoßdämpfer |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE560362A (de) |
| CH (1) | CH360090A (de) |
| DE (1) | DE1074331B (de) |
| NL (2) | NL102739C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1529982A1 (de) * | 2003-11-04 | 2005-05-11 | Michelin AVS S.A.S. | Gelenk zum elastischen Koppeln zweier Bauteile und Dämpfer |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2486741A (en) * | 1946-01-04 | 1949-11-01 | Perma Realty Co | Shock absorbing mechanism |
| US2588487A (en) * | 1948-12-07 | 1952-03-11 | Miner Inc W H | Shock absorber for railway car trucks |
| FR1087744A (fr) * | 1953-11-23 | 1955-02-28 | Sncf | Amortisseur de choc à frottement sec |
| US2731259A (en) * | 1953-04-28 | 1956-01-17 | Miner Inc W H | Rubber cushioning mechanisms |
-
0
- NL NL220141D patent/NL220141A/xx unknown
- DE DENDAT1074331D patent/DE1074331B/de active Pending
- NL NL102739D patent/NL102739C/xx active
- BE BE560362D patent/BE560362A/fr unknown
-
1957
- 1957-08-27 CH CH360090D patent/CH360090A/de unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL102739C (de) | |
| BE560362A (de) | |
| CH360090A (de) | 1962-02-15 |
| NL220141A (de) |
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