DE10706C - Schiffssteuerapparat, bei welchem das Ruder nur in der durch das Kommando bestimmten Richtung gedreht werden kann - Google Patents

Schiffssteuerapparat, bei welchem das Ruder nur in der durch das Kommando bestimmten Richtung gedreht werden kann

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DE10706C
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Germany
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rudder
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steering apparatus
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Application number
DENDAT10706D
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English (en)
Original Assignee
A. PETERSEN in Hamburg
Publication of DE10706C publication Critical patent/DE10706C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/10Steering gear with mechanical transmission

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

1880.
Klasse
ADOLF PETERSEN in HAMBURG.
Schiffssteuerapparat, bei welchem das Ruder nur in der durch das Commando bestimmten
Richtung gedreht werden kann.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1880 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, dem Befehlshaber eines Schiffes auf der Commandobrücke eine absolute Controle über die Bewegung des Steuerruders zu geben, so dafs dieses nur seinem Willen entsprechend bewegt werden kann, und Mifsverständnisse, Mifsgriffe und Zweifel über die Bedeutung des Commandos für die das Ruder bedienende Mannschaft ausgeschlossen bleiben.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Schlufs- und Signalapparat, welcher von der Commandobrücke aus durch den Hebel eines zweiten Signalapparates in Wirkung gesetzt wird und dem Manne am Ruder nur gestattet, das Ruder je nach der Stellung dieses Hebels zu bewegen.
Fig. ι bis 6 zeigen die Combination und Anwendung der Schlufs- und Signalvorrichtung mit einem Handsteuerapparate.
Fig. 7 bis 9 sind Detailzeichnungen der Schlufsvorrichtung.
Auf der Welle α des Steuerapparates befinden sich zwei Sperrräder b und b \ und über jedem derselben ist eine Sperrklinke C bezw. C1 in einer starken Führung beweglich. Zwei eigenthümlich geformte, theilweise excentrische Scheiben d und d1, die gegen einander in einem, der Eintheilung der Signalscheibe entsprechenden Winkel versetzt sind, können durch Gestänge und Räder χ x1 u. s. w. von der Commandobrücke aus theilweise verdreht werden. Dieselben drücken hierbei gegen die Nasen c bezw. c1 der Sperrklinken und heben oder senken diese. Eine schwache Feder / an dem oberen Ende der Führung hat das Bestreben, die Klinken stets nach unten zu drücken. Gleichzeitig mit der Verdrehung der excentrischen Scheiben wird durch das konische Rad y der Zeiger ζ auf dem Steuerapparate verschoben; derselbe wirkt seinerseits durch Hebel w auf die Feder v, diese schlägt gegen die Signalglocke s und richtet die Aufmerksamkeit des Steuernden auf das gegebene Commando.
Die Wirkung des Apparates ist folgende:
Dreht der Officier an dem Signalapparat auf der Commandobrücke, Fig. 8, den Hebel innerhalb der mit »steady« bezeichneten Grenzen, so erfolgt keinerlei Wirkung weder auf das Steuerrad, noch auf den dazu gehörigen Signalapparat. Der Mann am Steuer ist im Stande, das Rad innerhalb dieser Grenzen nach jeder beliebigen Richtung frei zu drehen.
Ueberschreitet jedoch der Hebel diese Grenze z. B. nach »Steuerbord«, so löst die mit »Backbord« bezeichnete Scheibe ihre Sperrklinke aus, dieselbe fällt in das ihr zugehörige Sperrrad und verhindert jede Drehung nach »Backbord«. Gleichzeitig bewegt sich der Zeiger nach »Steuerbord« und die Signalglocke schlägt an. Somit ist dem Manne am Steuerrade eine gegen das Commando gehende Drehung desselben zur Unmöglichkeit gemacht.
Verschiebt der Commandirende andererseits den Zeiger auf der Signalscheibe nach »Backbord«, so wird die Backbordklinke gehoben und die Steuerbordklinke fällt ein. Das Commando wird jetzt für »Backbord« signalirt und, wie vorhin, kann nur eine dem Commando entsprechende Drehung des Steuers jetzt nach »Backbord« erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Steuerapparaten für Schiffe die Einrichtung, um mittelst des dargestellten Mechanismus die Klinken C C1 zum Feststellen bezw. zur Auslösung der Sperrscheiben b bl zu bringen, um den Rudersmann zu zwingen, das Rad in der vom Commandirenden signalisirten Richtung zu drehen, und an derselben speciell:
    a) die Schlufsvorrichtung mittelst der Sperrklinken CC1, in Thätigkeit gesetzt durch die theilweise excentrisch geformten Scheiben ddu,
    b) die Combination eines Zeigers und einer Signalglocke mit dieser Schlufsvorrichtung zur deutlichen Wiedergabe des erfolgten Commandos.
DENDAT10706D Schiffssteuerapparat, bei welchem das Ruder nur in der durch das Kommando bestimmten Richtung gedreht werden kann Active DE10706C (de)

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