DE1069C - Verbandvorrichtung für Kataplasmen - Google Patents

Verbandvorrichtung für Kataplasmen

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DE1069C
DE1069C DE1069DA DE1069DA DE1069C DE 1069 C DE1069 C DE 1069C DE 1069D A DE1069D A DE 1069DA DE 1069D A DE1069D A DE 1069DA DE 1069 C DE1069 C DE 1069C
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Germany
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cataplasms
bandage device
sack
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hot water
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H E Cauty
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F7/00Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body
    • A61F7/08Warming pads, pans or mats; Hot-water bottles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F7/00Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body
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Description

Bei Anwendung von Kataplasmen mufs man darauf sehen, dafs diese entweder durch öfteres Umwechseln oder durch öfteres Eintauchen in heifses Wasser stets warm und feucht gehalten werden.
Dieses Umwechseln oder Eintauchen in heifses Wasser ist aber mühsam und zeitraubend, weshalb ich es mir habe angelegen sein lassen, eine Vorrichtung zu erfinden, wodurch das einmal . aufgelegte Kataplasma lange Zeit warm und feucht gehalten wird, ohne dafs man nöthig hätte, dieselbe umzuwechseln oder zeitweise in heifses Wasser einzutauchen. Diesem Zwecke entspricht nun vollständig die im folgenden beschriebene Vorrichtung:
Dieselbe besteht aus einem \vasserdichten Sack, am besten aus Kautschuk, welcher biegsam ist und sich unebenen Oberflächen leicht anpafst. Dieser Sack wird auf beiden Seiten mit einem Stoff aus Filz, Schwamm oder einem anderen, die Feuchtigkeit zurückhaltenden Stoffe überzogen; am besten eignet sich hierzu der unter dem Namen »Spongeopilene« bekannte Stoff.
Beim Gebrauche füllt man den Sack mit beinahe kochendem Wasser und tränkt den äufseren Ueberzug desselben mit reinem Wasser oder der zu applicirenden medicinischen Flüssigkeit und bringt denselben alsdann auf die zu behandelnde Stelle. Auf diese Weise dient er als Kataplasma und bleibt, ohne dafs man denselben wechselt oder von neuem mit heifsem Wasser versieht, stundenlang heifs und feucht. Man kann denselben ohne grofse Schwierigkeit abnehmen, ohne dafs, wie bei Anwendung von Leinsamen-Kataplasmen, Unreinigkeiten zurückbleiben, die sich nur schwer abwaschen lassen.
Soll anstatt der Wärme Kälte applicirt wer den, so füllt man den Sack anstatt mit heifsem Wasser mit einer Kältemischung oder mit Schnee- oder Eiswasser.
Nach dem Gebrauche kann man den Apparat auswaschen, den Sack leeren und zum Trocknen aufhängen.
In den Hospitälern, woselbst Kataplasmen täglich zur Anwendung kommen, kann man Säcke von verschiedener Form und Grofse im Vorrath halten, für den Familiengebrauch ist es jedoch gut, ein Kataplasma zu haben, welches sich allen Theilen des Körpers leicht anpafst. Zu diesem Ende befestige ich auf die Rückseite des Filzes oder der »Spongeopilene« mehrere Säcke . nebeneinander, entweder unabhängig von einander, wie in Fig. 3 der beiliegenden Zeichnung im Querprofil dargestellt ist, oder alle durch eine biegsame Röhre oder passende Oeffnung mit einander in Verbindung stehend. In diesem Falle kann man die Säcke auch aus einem harten Stoffe anfertigen, doch ist der vulcanisirte Kautschuk jedenfalls vorzuziehen.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den Sack A und Einfülltrichter C und einer Verschlufsschraube. B ist der poröse Ueberzug aus Filz, Schwamm oder dergl. Wenn die Säcke durch Röhren mit einander in Verbindung stehen, so ist natürlich nur eine Einfüllöffnung erforderlich.
Patent-Anspruch: Die Verbindung eines Stückes aus Filz oder einem anderen porösen Stoffe mit einem oder mehreren zur Aufnahme von heifsem oder kühlendem Wasser dienenden Behältern aus Kautschuk oder einem anderen Stoffe, der wasserdicht ist und sich der Form des zu behandelnden Körpertheiles leicht anpafst, wie oben beschrieben und für den angegebenen Zweck.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
Klasse 30.
H. E. CAUTY in LIVERPOOL. Verbandvorrichtung für Kataplasmen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1877 ab. Längste Dauer: 22. December 1891.
DE1069DA 1877-08-13 1877-08-13 Verbandvorrichtung für Kataplasmen Expired - Lifetime DE1069C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE1069T 1877-08-13

Publications (1)

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ID=70977154

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DE1069DA Expired - Lifetime DE1069C (de) 1877-08-13 1877-08-13 Verbandvorrichtung für Kataplasmen

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DE (1) DE1069C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2133065A2 (de) 2008-06-09 2009-12-16 PATERNOSTER Leopoldine Kosmetisches Verfahren zur Hautbehandlung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2133065A2 (de) 2008-06-09 2009-12-16 PATERNOSTER Leopoldine Kosmetisches Verfahren zur Hautbehandlung

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