DE1069774B - - Google Patents

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DE1069774B
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socket
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/02Wall, ceiling, or floor bases; Fixing pendants or arms to the bases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Schnellanschluß für Pendelleuchten und Lüster, der das Anbringen und Abnehmen der Beleuchtungskörper ohne Werkzeug und Staffelei selbst durch Unkundige ermöglicht, wobei die bisher üblichen und bekannten Lampenformen die gesamte Aufhänge- und Anschluß vorrichtung einzuschließen vermögen. Der Schnellanschluß ist dadurch unsichtbar.
Aufhänge- und Anschlußvorrichtungen für Pendelleuchten und Lüster sind bereits bekannt, unter anderen als,Steckdosen—ähnlich den Wandsteckdosen —, bei denen der mit dem Beleuchtungskörper verbundene Stecker durch eine Schraubkappe oder eine übergeschobene Klinkenkappe festgehalten wird. Das Gewicht des Beleuchtungskörpers tragen hier die genannten Kappen. Weiter gibt es Deckensteckdosen mit Drehsteckern, bei denen der mit dem Beleuchtungskörper verbundene Drehstecker die Stromverbindung herstellt und das Gewicht des Beleuchtungskörpers trägt.
Bei den genannten Ausführungsarten können leicht Kontaktschwierigkeiten auftreten, und das Anbringen und Abnehmen der Beleuchtungskörper kann nur mit Hilfe einer Staffelei vorgenommen werden.
Bei einer weiteren bekanntgewordenen Lösung kann der Beleuchtungskörper zwar vom Boden aus angebracht werden, während zur Abnahme eine Staffelei erforderlich ist. Alle Ausführungen sind empfindlich bei einem unbeabsichtigten Stoß gegen den Beleuchtungskörper; bei den Drehsteckerausführungen besteht außerdem die Gefahr, daß sich der Beleuchtungskörper selbst rückverdreht und herabfällt. Bei den bekanntgewordenen Lösungen ist die gesamte Anschlußvorrichtung meist so umfangreich, daß sie im Leuchtenbaldachin nicht mehr Platz hat und als sichtbarer Sockel gestaltet werden muß. Bei unsichtbarer Unterbringung muß ein größerer Spezialbaldachin verwendet werden. Wenn der Baldachin nicht satt an der Raumdecke anliegt, also ein Teil der Anschlußvorrichtung sichtbar ist, wirkt der Leuchtenanschluß unschön, andererseits paßt ein Spezialbaldachin in den seltensten Fällen in Form und Material zum gegebenen Beleuchtungskörper. Auch Unfälle sind mit den bisherigen Anschluß vorrichtungen nicht ganz zu vermeiden.
Durch die Erfindung werden alle vorstehend genannten Mängel beseitigt, und zwar in einfacher Weise dadurch, daß bei einer elektrischen Pendelleuchte, insbesondere einemLüster, mit Schnellanschlußeinrichtung über eine mit der Decke lösbar verbundene Steckbuchse erfindungsgemäß ein mit einer Aufhängevorrichtung an der Decke leicht lösbar verbindbarer Pendelstab vorgesehen ist, der der Länge der Pendelleuchte annähernd angepaßt ist und der die Deckensteckbuchse trägt, daß ferner ein an seinem oberen Ende mit dem Deckenstecker und an seinem unteren Ende mit dem Schnellanschluß
für Pendelleuchten und Lüster
Anmelder:
Johann Raßer,
München 9, Pilgersheimer Str. 63
Johann Raßer, München, ist als Erfinder genannt worden
Leuchtenträger fest verbundenes doppelwandiges Pendelrohr vorgesehen ist, dessen Innenrohr zur Führung des Pendelstabes dient und in dessen Zwischenraum zwischen äußerem und innerem Rohr die an den Deckenstecker angeschlossenen Zuleitungen mindestens längs des geritzten Teiles der Länge des Pendelrohres verlaufen, und daß ein mit dem unteren Ende des Pendelstabes lösbar verbindbares Bauteil (Mutter) sich im Betriebszustand so gegen das mittelbar, vorzugsweise über den Leuchtenträger, oder unmittelbar gegen das Pendelrohr stützt, daß zugleich die mechanische Befestigung des Leuchtenträgers am Pendelstab und der elektrische Anschluß dadurch hergestellt sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung trägt das Pendelrohr einen die Deckensteckverbindung einschließenden Baldachin. Dieser kann in Richtung zur Decke gegenüber dem Pendelrohr federnd befestigt sein.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel. Dabei zeigt
Fig. 1 bis 5 Einzelteile der für die Erfindung wichtigen Bestandteile eines Lüsters, und zwar
Fig. 1 einen Pendelstab mit Aufhängevorrichtung,
Fig. 2 ein Pendelrohr mitDeckenscecker und innerem Kronenteil,
Fig. 2 a einen Schnitt durch das Pendelrohr längs der Linie I-L
Fig. 3 eine Draufsicht, einen Querschnitt und eine Ansicht von unten auf eine Deckensteckbuch.se,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Deckenstecker (darunter Querschnitt),
Fig. 5 eine Vorderansicht des Pendelrohres mit Deckenstecker und einem im Schnitt dargestellten Baldachin,
Fig. 6 die Gesamtansicht eines Lusters, teilweise im Schnitt.
303 635 216

Claims (2)

1 Wie die Fig. 1 und 6 zeigen, enthält die Leuchte einen mit einem Gewinde la versehenen Pendelstab 1, der an seinem oberen Ende als Ringöse 2 ausgebildet ist, die in eine in der Decke befestigte Ringschraube oder einen Haken 3 üblicher Art eingehängt werden kann. Über S den Pendelstab ist eine insbesondere in Fig. 3 verdeutlichte Deckensteckbuchse 10 gesteckt, die mit einem AusschnittlOo das untere Teil der öse 2 umgreift, nachdem die Buchse mit Hilfe einer kegelförmigen Mutter9 soweit wie möglich nach oben über den Stahl geschoben ist. In Fig. 1 ist die Buchse 10 kurz vor Erreichung ihrer oberen Endlage dargestellt. In dieser Stellung werden zweckmäßig die aus der Decke oder einem Leitungsrohr herausragenden Zuleitungen mit den Anschlußklemmen der Deckensteckbuchse leitend *5 verbunden. Der Pendelstab 1 ist als volle Stahlstange ausgebildet. Ein im montierten Zustand in die Deckensteckbuchse 10 eingreifender Deckenstecker 6 umgibt das obere Ende des üblichen Pendelrohres 4; er ist mit diesem z. B. verschraubt. In dieses (äußere) Rohr ist ein inneres sehr dünnes zweites Rohr 5 mit wesentlich kleinerem Durchmesser eingelagert. Es dient als Gleitrohr für den Pendelstab 1 beim Zusammenbau der Leuchte und ragt im Bedarfsfall unten aus dem Rohr 4 heraus bis an das untere Ende der Leuchtenkrone 8, die ihrerseits mit dem unteren Ende des Pendelrohres 4 beispielsweise durch Verschrauben verbunden ist. Das obere Ende des Rohres 5 ist kelchförmig erweitert und am Rand mit dem äußeren Rohr verlötet. Dicht unterhalb dieser Verbindungsstelle weist das Pendelrohr 4, noch innerhalb des Deckensteckers 6. eine oder mehrere Durchbohrungen auf, durch die die mit dem Deckenstecker verbundenen, gestrichelt angedeuteten Zuleitungen 13 in dem Raum zwischen den Rohren 4und5 treten. Sie laufen zwischen den beiden Rohren entlang bis in die Leuchtenkrone 8 hinein und sind gegen Beschädigung durch den Pendelstab 1 beim Aufhängen und Abnehmen der Leuchte durch das Rohr 5 geschützt. Eine kappenförmige Abstützmutter 7 ist auf das untere Ende des Pendel Stabes 1 aufschraubbar. Mit dem Pendelrohr 4 kann nahe seinem oberen Ende ein dosenringförmiges Stützglied verbunden sein, in das eine das Rohr 4 umgebende Schraubenfeder 14 eingelegt ist. Es dient zur Abstützung eines kappen- oder glockenförmigen Baldachins 15. Wie bereits angedeutet, geschieht das vollständige Montieren einer Pendelleuchte oder eines Lüsters der beschriebenen Art an die Decke in der Weise, daß zunächst der Pendelstab 1 aufgehängt und die elektrischen Zuleitungen mit der an ihm befestigten Deckensteckbuchse 10 verbunden werden. Ein Ring 11 aus Gummi oder insbesondere dehnbarem Kunststoff kann zur vollkommen berührungssicheren Abdeckung der Anschlußkontakte in eine Nut des Buchsenkörpers eingelegt werden. Dann wird die Leuchtenkrone 8 samt dem Pendelrohr und den sonstigen damit verbundenen Teilen über den Pendelstab 1 geschoben. Die Länge dieses Stabes war vorher der Länge des Pendelrohres angepaßt worden. Das innere Pendelrohr ist dabei für die Zuleitungen im Rohr als Schutzrohr wirksam. Um die Steckerverbindung unverwechseibar zu gestalten, sind die wirksamen Steckerstifte und Buchsen zur Pendelachse unsymmetrisch angeordnet. Es muß deshalb gegebenenfalls durch Drehen von Krone und Pendelrohr dafür gesorgt werden, daß die Teile 6 und 10 der Steckverbindung die richtige Winkellage zueinander einnehmen. Dann kann die Mutter 7 von unten her auf dem Pendelstab 1 festgeschraubt werden. Sie stützt die gesamte Leuchtenanordnung gegenüber dem Pendelstab ab und stellt so die mechanische Verbindung mit der Aufhängevorrich-774 tungund der Deckensteckverbindung her, ohne daß eine Leiter od. dgl. nötig ist. Soll beispielsweise die Leuchte zum Zwecke der Reinigung abgenommen werden, so braucht man nur die Leuchtenkrone zu halten und die Mutter 7 zu lösen. Dann kann ohne Werkzeug und Staffelei od. dgl. der Beleuchtungskörper abgenommen werden. Lediglich der Pendelstab bleibt in diesem Fall samt der Deckensteckbuchse hängen. Der Beleuchtungskörper kann dann in der oben beschriebenen Weise wieder angebracht werden. Zur Weiterbildung der Erfindung sind noch mannigfache Änderungen gegenüber dem erläuterten Ausführungsbeispiel möglich. So kann es bei kleinen Pendelrohr-Außendurchmessern, z.B. 10mm, zweckmäßig sein, das Innenrohr exzentrisch zum Außenrohr anzuordnen, beispielsweise so, daß es längs einer Mantellinie am Außenrohr anliegt unddortiängs einer kürzeren oder längeren Strecke mit ihm verbunden ist. Auf diese Weise entsteht auf der diametral gegenüberliegenden Seite mehr Platz für die Leitungen 13. Der Pendelstab kann auch als kräftiges Rohr ausgebildet sein. DerStab kann mit einem durchgehenden Gewinde oder aber nur mit je einem kurzen Gewindestück an seinem oberen und unteren Ende versehen sein. Statt eines oder zweier Gewindeteile können auch eine oder zwei andere lösbare Befestigungen gewählt sein, z. B. für die Steckerbuchse eine Drehkeilbefestigung. Für die Steckerbuchse kann statt der Anpassung an die Ringöse ein Anschlagflansch am Stab vorgesehen sein. Die Mutter 9 kann auch ganz oder teilweise innerhalb der Buchse 10 liegen, insbesondere bei exzentrischer Lage der Rohre 4 und 5. Der Stecker 6 kann gegenüber dem Rohr 4 gegebenenfalls gegen axiale Verschiebung besonders gesichert sein, etwa durch einen Stellring. Das Pendelrohr 4/5 kann auch als einziges, z. B. aus Kunststoff bestehendes Rohr mit Bohrung für den Pendelstab und Hohlraum für die Leitungen ausgebildet sein. Patentansprüche:
1. Elektrische Pendelleuchte, insbesondere Lüster, mit Schnellanschlußeinrichtung über eine mit der Decke lösbar verbundene Deckensteckbuchse, gekennzeichnet durch einen mit einer Aufhängevorrichtung an der Decke leicht lösbar zu verbindenden, der Länge der Pendelleuchte annähernd angepaßten Pendelstab (1), der an seinem oberen Ende die Deckensteckbuchse (10) trägt und einem an seinem oberen Ende mit dem Deckenstecker (6) und an seinem unteren Ende mit dem Leuchtenträger (8) fest verbundenen doppehvandigen Pendelrohr, dessen Innenrohr (5) zur Führung des Pendelstabes dient, und in dessen Zwischenraum, zwischen äußerem (4) und innerem Rohr, die an den Deckenstecker angeschlossenen Zuleitungen (13) mindestens längs des größten Teils der Länge des Pendelrohres verlaufen, sowie durch ein mit dem unteren Ende des Pendelstabes lösbar verbindbares Bauteil (7), welches sich im Betriebszustand mittelbar, vorzugsweise über den Leuchtenträger, oder unmittelbar gegen das Pendelrohr stützt, so daß die mechanische Befestigung des Leuchtenträgers am Pendelstab und dadurch der elektrische Anschluß hergestellt wird.
2. Pendelleuchte nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das innere Rohr (5) an seinem oberen Ende bis auf den Innendurchmesser des Außenrohres (4) aufgeweitet und mit diesem fest verbunden, z. B. verlötet ist, und daß die Einfiih-
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE80999C (de) *
DE646647C (de) * 1935-04-19 1937-06-18 Theodor Sebregondi Deckenanschlussdose fuer elektrische Beleuchtungskoerper
DE903725C (de) * 1950-11-21 1954-02-08 Friedrich Wilhelm Aufhaengevorrichtung fuer Deckenleuchten mit Steckdosenanschluss

Patent Citations (3)

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DE80999C (de) *
DE646647C (de) * 1935-04-19 1937-06-18 Theodor Sebregondi Deckenanschlussdose fuer elektrische Beleuchtungskoerper
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