DE1069697B - - Google Patents

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DE1069697B
DE1069697B DENDAT1069697D DE1069697DA DE1069697B DE 1069697 B DE1069697 B DE 1069697B DE NDAT1069697 D DENDAT1069697 D DE NDAT1069697D DE 1069697D A DE1069697D A DE 1069697DA DE 1069697 B DE1069697 B DE 1069697B
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resistor
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G1/00Details of arrangements for controlling amplification
    • H03G1/0005Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal
    • H03G1/0017Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal the device being at least one of the amplifying solid-state elements
    • H03G1/0023Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal the device being at least one of the amplifying solid-state elements in emitter-coupled or cascode amplifiers

Landscapes

  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Schaltung zur Regelung der Amplitude einer elektrischen Schwingung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur Regelung der Amplitude einer elektrischen Schwingung in Abhängigkeit des Momentanwertes eines sich langsam ändernden Signals, wobei die Schwingung der Regelelektrode eines ersten und das Signal der Regelelektrode eines zweiten Verstärkers, vorzugsweise eines Transistorverstärkers, zugeführt werden und die Verstärker über eine gemeinsame Impedanz mit der von der Regelelektrode abgewendeten Klemme der Schwingungs- und Signalquelle verbunden sind. Eine derartige Schaltung wird z. B. für Modulations-oder für Kontrastregelungszwecke angewendet.
  • Man erhält eine einfache und bei geringem Aufwand zuverlässige Anordnung dieser Art, wenn gemäß der Erfindung die Impedanz als nicht überbrückter Widerstand ausgebildet ist, und die über einem Ausgangswiderstand des ersten Verstärkers erzeugte Spannung über einen derartig bemessenen Widerstand einer über einem Ausgangswiderstand des zweiten Verstärkers erzeugten Spannung zugeführt wird, daß am letzteren Widerstand eine Spannung erzeugt wird, welche dem Produkt der Spannungen aus der Schwingung und dem Signal proportional ist und in welcher die Schwingung größtenteils kompensiert ist.
  • An sich ist eine Schaltung mit ähnlichem Aufbau vorbekannt, in der aber eine Schaltspannung dem ersten Verstärker und eine sinusförmige Wechselspannung höherer Frequenz dem zweiten Verstärker zugeführt wird. In einer derartigen Schaltung wird somit nicht eine Unterdrückung der Wechselspannung erzielt.
  • Es sei bemerkt, daß auch ein Frequenzwandler bekannt ist, bei dem zwei Elektronenröhren mit Anode. Kathode, Schirmgitter und Bremsgitter parallel geschaltet sind und bei dem die Ausgangsschwingungen den verbundenen Anoden der Röhren entnommen werden. Dabei werden die Schwingungen der einen Frequenz dem Steuergitter der ersten Röhre zugeführt, während die Schwingungen der anderen Frequenz am Steuergitter der anderen Röhre wirksam gemacht werden. Im gemeinsamen Kathodenzweig ist ein Resonanzkreis angeordnet. Es handelt sich dabei nicht um eine echte Modulationsanordnung, bei der die Trägerfrequenz der Ausgangsschwingungen gleich ist der Frequenz der Eingangsschwingungen, und insbesondere ist dort nicht ein Widerstand zwischen den Anoden beider Röhren enthalten, so daß nicht bei fehlendem Fingangssignal das Ausgangssignal Null sein kann.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel.
  • Fig.2 Spannungszeitdiagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispiels und Fig. 3 bzw. d die Ausgangsschwingung als Funktion der Quellenspannungen veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt zwei Transistoren 1 und 2, deren Emitterelektroden über einen gemeinsamen Widerstand 3 mit Masse verbunden sind. Eine OOuelle elektrischer Schwingungen 4 ist zwischen Masse und der Basiselektrode des Transistors 1 eingeschaltet. Eine Quelle eines langsam variierenden Signales 5 ist zwischen Masse und der Basis des zweiten Transistors 2 eingeschaltet. Die über dem Kollektorwiderstand 6 des Transistors 1 erzeugte Spannung wird über einen nachregelbaren Widerstand 7 der über dem Kollektorwiderstand 8 des Transistors 2 erzeugten Spannung zugefügt. Der @@Tiderstand 7 ist dabei so eingestellt, daß bei einer Signalspannung L'5 gleich 17u11 die Schwingung an der Ausgangsklemme 9 gerade kompensiert wird. Dies wird dadurch ermöglicht, daß die durch die Kollektorströme der Transistoren 1 bzw. 2 über den Widerständen 6 bz-,v. 8 erzeugten verstärkten Schwingungen entgegengesetzte Phasen aufweisen und die über den Widerstand 6 entstehende Schwingung dabei die größte Amplitude hat, so daß über den Widerstand 7 eine kompensierende Schwingung dem Widerstand 8 zugeführt wird.
  • Zur richtigen Phaseneinstellung bei hohen Frequenzen kann der Widerstand 7 von einem geeignet beinessenen Kondensator (nicht dargestellt) überbrückt sein.
  • Die Schaltung wirkt folgendermaßen: Bei einer positiven Spannung 7'S der Quelle 5 (Fig. 2) wird die Verstärkung des Transistors 2 erniedrigt und, infolge der Kopplung mittels des Widerstandes 3, die Verstärkung des Transistors 1 erhöht. Die in den beiden Transistoren 1 und 2 verstärkten Schwingungen werden also jetzt an der Ausgangskle::ime 9 nicht mehr kompensiert, so daß eine resultierende Ausgangssch-,vingung l'9 erzeugt wird, deren Amplitude der Gleichspannung VS der Quelle 5 innerhalb des Arbeitsbereiches der Schaltung praktisch proportional ist. Zu diesem Zweck werden die Transistoren vorzugsweise in einem Teil ihrer Charakteristik betrieben, wo für möglichst große Quellenspannungen der Strom quadratisch niit diesen Spannungen verläuft. Da fürkleine Amplituden der Schwingung V4 die Verstärkung in den beiden Transistoren als linear zu betrachten ist, erhält man also eine Ausgangsschwingung l'9, die dein Produkt aus der Signalspannung L'$ und der Schwingung l'4 proportional ist. Dabei wird die Schwingung bei Abwesenheit der Signalspannung 1'S praktisch kompensiert.
  • In einem praktischen Ausführungsbeispiel hatte der Widerstand 3 einen Wert von 1 kOhm, die Widerstände 6 und 8 hatten je 10 kOhni, die Basiswiderstände je ein Spannungsteilerverhältnis von 10 : 1, und der Widerstand 7 war auf etwa 2 kOhm eingestellt. Der für die Schwingungen der Quelle 4 durchlässige Kondensator 12 betrug 22000 pF. Es wurden Transistoren des Typs 0C/71 verwendet, und die Speisespannung war -6 Volt. Die Amplitude der durch die Quelle 4 erzeugten Schwingung, sowie die von der Quelle 5 über den Spannungsteiler 10-11 (100 bzw. 3,3 kOhm) an der Basis des Transistors 2 wirksame Spannung konnten von 0 bis 10 mV geändert werden, in welchem Falle an der Klemme 9 eine Produktschwingung mit einer Verzerrung unterhalb 3% erzeugt werden konnte. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen die mit diesem Ausführungsbeispiel erzeugte Ausgangsspannung T"9 an der Klemme 9 als Funktion der Quellenspannungen V5 (wobei h4 auf 10 mV konstant gehalten wird) bzw. Tl4 (wobei hs auf 1 Volt konstant gehalten wird).
  • Obschon man eine ähnliche Schaltung mit Röhren bestücken kann.wird die Anwendung von Transistoren deswegen bevorzugt, weil diese eine viel größere Ausgangsspannung als Funktion der beiden Quellenspannungen erzeugen und mit viel kleinerer Speisespannung arbeiten können, so daß auch eventuelle Störspannungen (Speisespannungsbrumm) viel stärker unterdrückt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung zur Regelung der Amplitude einer elektrischen Schwingung in Abhängigkeit des Monientanwertes eines sich langsam ändernden Signals. wobei die Schwingung der Regelelektrode eines ersten und das Signal der Regelelektrode eines zweiten Verstärkers, vorzugsweise eines Transistorverstärkers, zugeführt werden und die Verstärker über eine gemeinsame Impedanz mit der von der Regelelektrode abgewendeten Klemme der Schwingungs- und Signalquelle verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz als nicht überbrückter Widerstand ausgebildet ist und daß die über einem Ausgangswiderstand des ersten Verstärkers erzeugte Spannung über einen derartig bemessenen Widerstand einer über einem Ausgangswiderstand des zweiten Verstärkers erzeugten Spannung zugefügt wird, daß am letzteren Widerstand eine Spannung erzeugt wird, welche dem Produkt der Spannungen aus der Schwingung und dem Signal proportional ist und in welcher die Schwingung größtenteils kompensiert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift '.L\7r. 2 490448.
DENDAT1069697D Pending DE1069697B (de)

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DE1069697B true DE1069697B (de) 1959-11-26

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0195294A3 (en) * 1985-03-16 1989-03-15 Telefunken Electronic Gmbh Control circuit

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2490448A (en) * 1945-11-09 1949-12-06 Amalgamated Wireless Australas Frequency changer

Patent Citations (1)

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