DE1069498B - - Google Patents
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- DE1069498B DE1069498B DENDAT1069498D DE1069498DA DE1069498B DE 1069498 B DE1069498 B DE 1069498B DE NDAT1069498 D DENDAT1069498 D DE NDAT1069498D DE 1069498D A DE1069498D A DE 1069498DA DE 1069498 B DE1069498 B DE 1069498B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B13/00—Hand shears; Scissors
- B26B13/04—Hand shears; Scissors with detachable blades
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
DEUTSCHES
Bei einteiligen Scherenhälften werden die Hälften im Gesenk geschlagen, bearbeitet, gehärtet und geschliffen.
Es wird für diese Scherenteile demnach ein mit Rücksicht auf die Scherenschneide ausgewähltes
härtbares Stahlmaterial auch für die Griff schenkel des Schenkelblattes gebraucht. Dieses Stahlmaterial ist
schwerer zu bearbeiten, es erfordert höhere Erhitzung und größeren Kraftaufwand, hieraus ergeben sich
längere Bearbeitungszeiten. Hierdurch wird aber die an sich einen Engpaß bildende Gesenkschlägerei erschwert,
so daß der Fabrikationsprozeß von dieser zeitraubenden Herstellungsarbeit in der Gesenkschmiede
abhängig ist.
Es ist bereits in mannigfacher Form bekannt, die Scherenhälften aus zwei Teilen, nämlich dem Griffschenkelteil
und dem Schneidschenkelteil, zusammenzusetzen. So ist es in dieser Hinsicht bekannt, die
Schneidschenkel im Gesenk zu ,schlagen und mit ebenfalls im Gesenk geschlagenen Griff schenkein durch
Schweißen zu verbinden. Hiernach müssen die auf diese Weise gefertigten Scherenhälften gebohrt, gehärtet und
weiterbearbeitet werden. Hierbei kann lediglich die Schmiedearbeit an den Griffschenkeln erleichtert werden,
da man weichen Stahl für letzteren verwenden konnte. Demgegenüber ist diese Art der Herstellung
umständlich und teuer. Ferner ist es bekannt, die Schneidschenkel aus gehärtetem, dünnem Bandstahl
herzustellen und an die Griffschenkel anzunieten, anzuschrauben oder anzulöten. Bei dieser Art der Herstellung
tritt aber der schwerwiegende Nachteil auf, daß diese dünne Bandstahlklinke zunächst gehärtet und
dann ausgestanzt werden muß. Werden diese wenig widerstandsfähigen Klingen dann mit dem Griffschenkel
durch Nieten oder Schrauben verbunden, so entsteht die Gefahr der Lockerung oder des Brechens
der Klinge; werden dagegen die Klingen hart gelötet, so tritt ein mindestens" feilweises Ausglühen der
Schneide ein, wodurch die Schneide weich und ein Nachhärten derselben erforderlich wird.
In allen diesen Fällen ist ein kostspieliges Erwärmen auf die Härtehitze notwendig, während die beim
Schweißen oder Hartlöten erzeugte Hitze verlorengeht.
Die Erfindung geht nun von der Aufgabe aus, die körperliche Ausbildung der aus Sclmeidschenkel und
Griffschenkel durch Hartlötung bei gleichzeitiger Härtung zusammengesetzten Scherenhälften so zu gestalten,
daß Schwierigkeiten für die Massenfertigung überwunden werden. Solche Schwierigkeiten bestehen
außer den erwähnten Mängeln in der Hauptsache darin, daß sich eine mangelhafte Lötung, schiefe, nicht ausgerichtete
Stellung der Halbteile zueinander, erschwerte Nachbearbeitung und hohe Herstellungskosten
ergeben.
Gemäß der Erfindung sind die mit miteinander fluch-Schere mit aus Schneidschenkel
und Griffschenkel zusammengesetzter
Scherenhälfte
Anmelder:
Hans Sandkaulen K.-G.,
Solingen, Lüneschloßstr. 11
Hans Sandkaulen, SOlingen-Ohligs,
ist als Erfinder genannt worden
tenden Löchern versehenen, sich einander überlappenden Enden des Schneid- bzw. Griffschenkels mittels
eines diese Löcher durchsetzenden, aus nicht härtbarem Material bestehenden Hohlnietes verbunden, welcher
aufgebohrt den Gewerbezapfen aufnimmt.
Zufolge dieser Ausbildung können die Scherenlöcher nach dem Hartlöten ohne weiteres aufgebohrt und auf
genaues Paßmaß zum Gewerbebolzen aufgerieben, wenn erforderlich auch mit dem üblichen Gewinde versehen
werden, wenn der Gewerbebolzen in- das eine ScherenhalbteiI eingeschraubt wird, wie das bei
Schneidescheren od. dgl. bekannt ist. Ferner wird eine hitzebeständige Verbindung geschaffen, so daß schlechte
Lötstellen infolge klaffender Stoßfugen vermieden werden. Auch ist diese Verbindung so fest, daß ein Überführen
des gelöteten, heißen Werkstückes in das Härtebad ohne Störung der vor dem Vernieten ausgerichteten
Stellung der Schenkelteile möglich ist. Hierdurch ist auch die Putz- und Nacharbeit vermindert. Man kann
nun gegossene, eiserne Griffschenkel verwenden, wodurch für die Griffschenkel die Werkzeugkosten für das
Gesenk fortfallen. Von Vorteil ist hierbei, daß für die Schneidschenkel keilförmig gewalzter, ungehärteter
Qualitätsstahl verwendet und die im Werkstück vom Hartlöten herrührende Hitze in an sich bekannter
Weise zur Härtung der Schneide ausgenutzt werden cann. Diese Umstände ergeben insgesamt eine erheb-
und
große
stellung als
Vereinfachung
Verbilligung
außerdem eine deren Herliche Verbesserung der Scheren
und
und
Massenartikel.
Um bei großen Scheren zusätzlich eine vorteilhafte, die Lötarbeit erleichternde Abstützung der Klinge in ihrer ausgerichteten Stellung zum Griffende zu erzielen, ist ferner gemäß der Erfindung die Lasche des Schneidschenkels an den Längskanten so ausgestaltet, daß letztere zurückspringen, während das Ende des 909 649/33
Um bei großen Scheren zusätzlich eine vorteilhafte, die Lötarbeit erleichternde Abstützung der Klinge in ihrer ausgerichteten Stellung zum Griffende zu erzielen, ist ferner gemäß der Erfindung die Lasche des Schneidschenkels an den Längskanten so ausgestaltet, daß letztere zurückspringen, während das Ende des 909 649/33
Claims (2)
1. Schere mit aus Schneidschenkel und Griffschenkel zusammengesetzter, durch Hartlötung
bei gleichzeitiger Härtung verbundener Scherenhälfte, dadurch gekennzeichnet, daß bei der
Scherenhälfte die mit miteinander fluchtenden Löchern (5, 5') versehenen, sich einander überlappenden
Enden (2, 4) des Schneid- bzw. Griffschenkels (1 bzw. 3) mittels eines diese Löcher
durchsetzenden, aus nicht härtbarem Material bestehenden Hohlnietes (6) verbunden sind, welcher
aufgebohrt den Gewerbezapfen aufnimmt.
2. Schere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (4') des Schneidschenkels
(1') an ihren Längskanten (4") zurückspringt während das Ende (2') des Griffschenkels (3') mit
Leisten (10 bzw. 11) ausgebildet ist, welche die Überlappungsfläche (12) begrenzen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung S 12271 Ib/49h (bekanntgemacht am 1.4. 1954);
Deutsche Patentanmeldung S 12271 Ib/49h (bekanntgemacht am 1.4. 1954);
französische Patentschrift Nr. 792 445.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/33 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069498B true DE1069498B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069498D Pending DE1069498B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069498B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4237029C1 (de) * | 1992-11-03 | 1994-04-07 | Kurt Reiner Witte Gmbh & Co Kg | Handschneideschere |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR792445A (fr) * | 1935-07-16 | 1935-12-31 | Caburol Suchet & Cie | Procédé de fabrication d'outils comportant deux branches qui peuvent être rapprochées ou écartées à volonté et produits industriels en résultant |
-
0
- DE DENDAT1069498D patent/DE1069498B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR792445A (fr) * | 1935-07-16 | 1935-12-31 | Caburol Suchet & Cie | Procédé de fabrication d'outils comportant deux branches qui peuvent être rapprochées ou écartées à volonté et produits industriels en résultant |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4237029C1 (de) * | 1992-11-03 | 1994-04-07 | Kurt Reiner Witte Gmbh & Co Kg | Handschneideschere |
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