DE1069181B - - Google Patents

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DE1069181B
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telegraph
cams
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernschreibsendeanlage für Springschreiber, die gleichzeitig eine beliebige Zahl von telegraphischen Sendestellen mittels einer einzigen Gruppe von Sendenocken oder anderer Vorrichtungen speisen kann und die gleichzeitige Übertragung von verschiedenen Telegraphiezeichen mittels zweier verschiedener, von der zentralen Gruppe der Sendenocken gesteuerter Hauptleitungen ermöglicht, und zwar mittels Trenn- und Zeichenstrom für jeden Schritt des genormten Fünfschrittalphabets (Internationaler Telegraphencode Nr. 2 des CCIT), und die die genaue Synchronisierung jeder Sendestelle mit der zentralen Nockengruppe mittels einer Phasenleitung bzw. eines zentralen Phasensignals gestattet.
Die Fernschreibsendeanlage nach der Erfindung weist also mehrere Sendestellen auf, die je ein Telegraphenrelais enthalten, und die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß alle Sendestellen mit einem zentralen Impulsgeber verbunden sind, der ständig eine doppelte Folge von Kombinationsschritten sowie Anlauf-, Sperr- und Alphabetschritte in entsprechenden Zeitabständen über eine gemeinsame doppelte Leitungsgruppe an die Sendestellen abgibt.
Der zentrale, für alle Sendestellen gemeinsame Impulsgeber enthält folgende Teile:
1. Eine Gruppe von fünf paarweise angeordneten Doppelnocken zum gleichzeitigen Anlegen des Zeichen- und des Trennstroms an zwei Hauptleitungen; die Nockenpaare werden nacheinander in einem Zeitabstand von je 20 Millisekunden wirksam und sind auf einer Antriebswelle befestigt, die für eine Umdrehung 150 Millisekunden benötigt.
2. Einen Startnocken und einen Stopnocken, welche den Hauptleitungen Zeichenstrom bzw. Trennstrom liefern und auf der Achse 20 Millisekunden vor und nach der besagten Gruppe von fünf Doppelnocken befestigt sind.
3. Einen Phasennocken, der die Phasenleitung derart speist, daß er die Einschaltung der einzigen Relais jeder Sendestelle in vollkommenem Gleichlauf mit der von der Gruppe der Doppelnocken bestimmten Folge »Anlaufschritt —■ fünf Alphabetschritte — Sperrschritt« gewährleistet.
4. Eine einzige Einrichtung für jede Sendestelle, bestehend aus einer Gruppe von fünf doppelten (gemäß dem zu sendenden Fünfschrittalphabet) Umschaltkontakten, um die von jedem Nockenpaar gesteuerte Zeichen- und Trennstromleitung mit einer weiteren Zeichen- und Trennstromleitung zu verbinden; einem Telegraphenrelais mit zwei Wicklungen, die von den Trennströmen bzw. von den Zeichenströmen gespeist werden, welche die von den Umschaltkontakten eingestellten Leitungen geliefert wer-Fernschreibsendeanlage
Anmelder:
Societä Sintelco, Rom
Vertreter: Dipl.-Ing. G. Weinhausen1 Patentanwalt, München 22, Widenmayerstr. 46
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 12. September 1957
Renzo Viesi, Rom, ist als Erfinder genannt worden
den, um auf der mit dem Anker des Relais verbundenen Fernleitung die Folge der verschiedenen Schritte zu senden; und einer von der Phasenleitung gesteu-
a5 erten Vorrichtung, um synchron die Hauptleitungen für Anlauf-, Alphabet- und Sperrschritte mit den betreffenden Umschaltkontakten zu verbinden.
In der Zeichnung ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die zentrale Nockengruppe mit den dazugehörigen Kontakten, welche auf einer von einem Motor mit Geschwindigkeitsregler (nicht dargestellt) getriebenen Achse montiert ist, die mit der konstanten Geschwindigkeit von einer Umdrehung je 150 Millisekunden rotiert.
Fig. 2 zeigt die jeweils in einer Sendestelle vorgesehenen Vorrichtungen, nämlich die Gruppe der Umschaltkontakte, die Vorrichtungen für die Synchronisierung und das Telegraphenrelais.
Fig. 3 zeigt das Schaltbild einer weiteren Sendestelle, die mit der in Fig. 2 abgebildeten identisch ist, um den gleichzeitigen Betrieb von mehreren Sendestellen zu erläutern.
Fig. 4 zeigt die verschiedenen Profile der Nocken der in Fig. 1 abgebildeten zentralen Sendegruppe.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Die Nocken, welche die Kontakte 1 a-1 b-1 c-1 dle-lf-lg-lh-li-ll-lm-ln-lp steuern und deren Profil in der Fig. 4 abgebildet ist (1 a-1 b für den ersten Alphabetschritt, Ic-I d für den zweiten, le-lf für den dritten, lg-lh für den vierten und li-ll für den fünften und letzten Schritt des Internationalen Telegraphencodes Nr. 2 des CCIT) sind auf einer Achse verkeilt, die sich mit einer konstanten Dauer
909 649/162

Claims (4)

von 150 Millisekunden je Umdrehung fortlaufend dreht, und zwar nach der in Fig. 4 angegebenen zyklischen Reihenfolge. Die Kontakte 1 a-1 c-1 e-1 s, -1 i-1 m sind auf der einen Seite mit dem positiven Pol (Trennstrom) einer Speisebatterie, und die Kontakte 1 b-1 d-1 f-1 h ll-ln mit dem negativen Pol (Zeichenstrom) der Batterie verbunden. Während ihrer Umdrehung schließen die Nocken die jeweiligen Kontakte für einige Millisekunden, wobei jedes Nockenpaar 20 Millisekunden von dem darauffolgenden absteht. Der Nocken Ip ist mit der Batteriemitte verbunden, die geerdet ist, und schließt einen Kontakt in dem zwischen 120 und 150 Millisekunden liegenden Zeitintervall. Dieser Kontakt speist die Phasenleitung. Die Kontakte der Nocken 1 a-1 b-1 c-1 d-1 e-1 f-1 g-Ih-I i-11 sind auf der anderen Seite je mit einem Festkontakt der Umsclialtvorrichtung 2 verbunden. Diese Festkontakte berühren die Trennkontakte der Umschaltfedern der Vorrichtung 2, wenn bei der Schließung des Kontakts die Nocken mit dem positiven Pol verbunden sind (Trennstrom), und berühren die Zeichenkontakte dieser Federn, wenn sie mit dem negativen Pol (Zeichenstrom) verbunden sind. Wenn sich die gesamte Umschaltgruppe in der Trennschrittstellung befindet, wird auf der negativen Leitung bei der Umdrehung der Nocken nur der negative Impuls des Nockens 1 η auftreten, entsprechend dem Anlaufschritt, während in die positive Leitung die positiven Impulse der fünf Code-Nockenla-Icle-lg-li und des Sperrnockens Ijm gelangen werden. Das beim Schließen der Kontakte 3 α und 3 b vom Telegraphenrelais gesendete Zeichen würde in diesem Fall der Kombination »Buchstaben« des Internationalen Alphabets Nr. 2 des CCIT entsprechen. Je nach den zu übertragenden Telegraphiezeichen wird auf der Umschaltvorrichtung 2 die Schrittkombination entweder mechanisch oder durch Relais eingestellt, indem die Kontaktfedern 2 a-2 b-1 c-2 d-2 e auf die Zeichenstellung oder Trennstellung umgelegt werden, je nach der Polarität der Schritte, die das gewünschte Telegraphiezeichen bilden. Die positive Leitung 9 und die negative Leitung 10 sind dann offenbar mit dem ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Nebenkontakt verbunden, je nach der Einstellung auf der U'mschaltvorrichtung. Wenn die Sendestelle betriebsbereit gemacht ist, indem über die Leitung 6 eine Spannung an das Relais 8 gelegt wird, wird das Relais 8 beim Schließen des Kontakts Ip angezogen. Das Relais 8, das zwisehen der 120. und 150. Millisekunde anzieht, schließt die Kontakte 3 a, 3 b, 3 c und bewirkt die Verbindung des Telegraphenrelais mit den Leitungen 9 und 10, so daß das Telegraphenrelais von der zentralen Nockengruppe die Schritte der zu sendenden Folge »Start—Alphabetgruppe—Stop«, die von der LTmschaltevorrichtung 2 gesteuert wird, in der richtigen Phase empfängt. Durch Schließen der jeweiligen Kontakte verbinden die Nocken über die zwei Leitungen 9 und 10 die zwei Wicklungen 4 a und 4& des Telegraphenrelais mit dem Plus- oder Minus-Pol der Batterie und bewirken somit das Umschlagen des Ankers 4c nach der einen oder anderen Seite, je nach der Stromart, die auf das Telegraphenrelais einwirkt. Da der Zeitraum zwischen dem Schließen eines Kontaktpaares und des darauffolgenden 20 Millisekunden beträgt, wird der Anker 4 c des Telegraphenrelais während dieser ganzen Zeit auf dem +- oder — -Kontakt aufliegen. Es wird so auf der Telegraphenlinie 7 ein Schritt nach dem anderen des auf der Vorrichtung 2 eingestellten Telegraphiezeichens gesandt werden. Während der Sendung des positiven Sperrschritts und des negativen Anlaufschritts kann man die Umschaltvorrichtung betätigen und die Anordnung der Kontakte ändern, so daß sie dem nächsten zu übertragenden Zeichen entsprechen. Mehrere Sendestellen können von der einzigen zentralen Nockengruppe gesteuert werden, indem einfach die Anzahl der mit den Nockenkontakten verbundenen Vorrichtungen 2 vermehrt und die in den Fig. 2 und 3 abgebildeten Gleichrichterzellen in die Trennstrom- und Zeichenstromleitungen jeder Umschaltergruppe2 eingefügt werden, um eine gegenseitige Beeinflussung zwischen mehreren Sendestellen zu vermeiden. Patentansprüche:
1. Fernschreibsendeanlage für Springschreiber nach dem Fünfschrittalphabet, bestehend aus mehreren Sendestellen, die je ein Telegraphenrelais enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß alle Sendestellen (Fig. 2, 3) mit einem zentralen Impulsgeber (Fig. 1) verbunden sind, der ständig eine doppelte Folge von Kombinationsschritten sowie Anlauf-, Sperr- und Alphabetschritte in entsprechenden Zeitabständen über eine gemeinsame doppelte Leitungsgruppe an die Sendestellen abgibt.
2. Fernschreibsendeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber eine Gruppe von fünf paarweise angeordneten Doppelnocken (la-lb, lc-ld, Ie-I/, Ig-I h, Ii-I I) für die gleichzeitige Zuführung des Zeichen- und des Trennstroms zu je zwei Hauptleitungen (9 und 10) im vorgeschriebenen Abstand, einen Startnokken (la) und einen Stopnocken (Im), welche den Hauptleitungen (9 und 10) Zeichenstrom bzw. Trennstrom zuführen, und einen die Phasenleitungen (6) speisenden Phasennocken (1 b) auf einer gemeinsamen, sich ständig drehenden Welle besitzt.
3. Fernschreibsendeanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenleitung (6) in jeder Sendestelle ein Senderelais (8) betätigt, das die aus der zugehörigen Umschaltkontaktgruppe (2) abgehenden Leitungen (9, 10) mit dem zugehörigen Telegraphenrelais (4) verbindet.
4. Fernschreibsendeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Entkopplungsgleichrichter in die Trenn- und Zeichenstromleitung jeder einzelnen Sendestelle eingefügt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©, 909 649/162 11.59
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