DE1068340B - Als Baueinheit ausgebildeter Trie'bkopf für Universalantrieb zur Betätigung zweier Steuergeräte od. dgl. mit einem Hebel - Google Patents

Als Baueinheit ausgebildeter Trie'bkopf für Universalantrieb zur Betätigung zweier Steuergeräte od. dgl. mit einem Hebel

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DE1068340B
DE1068340B DENDAT1068340D DE1068340DA DE1068340B DE 1068340 B DE1068340 B DE 1068340B DE NDAT1068340 D DENDAT1068340 D DE NDAT1068340D DE 1068340D A DE1068340D A DE 1068340DA DE 1068340 B DE1068340 B DE 1068340B
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DE
Germany
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drive
lever
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power head
control unit
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Pending
Application number
DENDAT1068340D
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English (en)
Inventor
Nürnberg Kurt Koch und Wilhelm Wollfart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date
Publication of DE1068340B publication Critical patent/DE1068340B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H25/00Switches with compound movement of handle or other operating part
    • H01H25/04Operating part movable angularly in more than one plane, e.g. joystick

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

In elektrischen Ausrüstungen, z. B. bei Steuergeräten für Hebezeuge, wird mitunter gefordert, daß zwei Steuer- bzw. Meisterschalter od. dgl. mit nur einem gemeinsamen Handhebel betätigt werden. Diese Aufgabe kann dadurch gelöst werden, daß ein Handhebel in zwei Ebenen, die vorzugsweise um 90° zueinander versetzt sein können, bewegt wird, wobei beim Betätigen in der einen Ebene der eine Steuerbzw. Meisterschalter und beim Bewegen in der anderen Ebene der andere. Steuer- bzw. Meisterschalter betätigt wird.
, Es ist bekannt, solche Universalantriebe beispielsweise als Kegelradgetriebe auszuführen, die auf beiden Deckplatten der zu steuernden Steuergeräte aufmontiert, und mittels Schubstange miteinander gekuppelt sind. Diese Antriebe haben mancherlei Nachteile. Sie sind, meist bedingt durch das Übersetzungsverhältnis der Kegelräder zwischen Drehwinkel der Welle des Steuergerätes und dem des. Betätigungshebels, sehr sperrig und beanspruchen einen zu großen Raum im Verhältnis zum vorhandenen Raum bei modernen Steuergeräten. Auch .läßt sich eine befriedigende Kapselung nur schwer durchführen. Außerdem ist die Montage solcher. Antriebe auf die Deckplatten der Steuergeräte beschränkt. Damit ist man in der Wahl des Aufstellungsortes der Steuergeräte nicht freizügig und auch nicht unabhängig von der Lage des Antriebshebels.
Weiter ist ein Universalantrieb bekannt, bei dem die Übertragung der Steuerungsbewegung mit Hilfe von Schubstangen, Zahnsegmenten auf die mit Ritzel versehenen Steuergeräte übertragen wird. Der Steuerhebel ist hierbei in einer Abdeckhaube angeordnet, die in einem die . Steuergeräte und Übertragungsorgane umschließenden wasserdichten Gehäuse drehbar befestigt ist. Dieser Antrieb erfordert ebenfalls eine große Bauweise, so; daß man in der Wahl des Aufstellungsortes der Steuergeräte nicht freizügig und auch nicht unabhängig von der Lage des Antriebshebels ist. ...■·.■..,·
Ferner ist ein Universalantrieb bekannt, bei dem zur Übertragung . der .Steuerbewegung von dem in zwei zueinander versetzten Ebenen beweglichen zweiarmigen Hebel auf die Steuergeräte der eine Arm über ein Druckstück auf eine Schraubenspindel derart wirkt, daß bei Bewegung des Handhebels in einer zur Spindelachse parallelen Ebene die Spindel in Drehung versetzt und damit das eine Steuergerät betätigt wird, während beim Bewegen des Handhebels in einer zur Spindelachse senkrechten Ebene das andere Steuergerät über ein Getriebe betätigt wird. Die Steuergeräte müssen bei dieser bekannten Ausführung so angeordnet sein, daß ihre Achsen in der Drehachse der Spindel liegen, wodurch eine erhebliche Bau-AIs Baueinheit ausgebildeter Triebkopf
für Universalantrieb zur Betätigung
zweier Steuergeräte od. dgl.
mit einem Hebel
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Kurt Koch und Wilhelm Wolfart, Nürnberg,
sind als Erfinder genannt worden
länge mit den zuvor beschriebenen Nachteilen eintritt. . : : ', ·■ · . · . .: ·
Der Erfindung liegt; die Auf gäbe zugrunde, · einen als Baueinheit ausgebildeten Triebkppf für Uniyersalantriebe zu schaffen, der den kompletten Antriebsmechanismus enthält, so daß er an beliebige: Steuergeräte angeschlossen werden kann, ohne Rücksicht, auf die räumliche Anordnung. Die Erfindung bezieht sich daher auf einen als Baueinheit ausgebildeten Triebkopf zur Betätigung zweier Steuergeräte od.. dgl. mit einem Hebel, der. in zwei vorzugsweise ,90°. zueinander versetzten Ebenen bewegt wird, bestehend ,aus einer Halterung und einem daran befestigten .zwei-; armigen Hebel, der mit seinem dem Handgriff abgekehrten Hebelarm über ein Druckstück auf eine Schraubenspindel derart wirkt, daß bei Betätigung des Handhebels in einer zur Spindelachse parallelen Ebene die Spindel in Drehung versetzt und damit das eine Steuergerät betätigt wird. Gemäß der Erfindung ist die mit dem zweiten Steuergerät mechanisch gekuppelte Halterung als geschlossene, die Antriebselemente für das erste Steuergerät umschließende Haube ausgebildet und drehbar auf einem feststehenden Rahmen, der gleichzeitig zur Befestigung des Triebkopfes dient, gelagert. Hierdurch ergibt sich ein Triebkopf mit kleinen Abmessungen und guter Kapselmöglichkeit. Ferner ist man in der Wahl des Aufstellungsortes der Steuergeräte völlig unabhängig. Weiter kann der als Baueinheit ausgebildete Triebkopf an beliebige Steuergeräte angeschlossen werden.
Der Triebkopf gemäß der Erfindung kann nicht nur für die Betätigung von elektrischen Schaltgeräten mit
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Vorteil Verwendung finden, sondern mit den gleichen Vorteilen bei Druckluftsteuerungen, hydraulischen Steuerungen oder gemischten Steuerungen, bei denen z. B. durch Betätigung in einer Richtung ein elektrisches Schaltwerk, in der anderen Richtung dagegen eine Druckluftsteuerung betätigt wird.
An Hand der Zeichnungen wird der Universalantrieb nach der Erfindung erläutert und seine Wirkungsweise beschrieben:
Die Fig. 1 zeigt den Universalantrieb mit zwei nebeneinander angeordneten Steuergeräten 1 und 2, wobei der Triebkopf 3 auf der Deckplatte4 des Steuergerätes 1 angeordnet und mit Hilfe eines Kettentriebes 6 auf die Welle 8 des Steuergerätes 2 einwirkt, während die Welle 7 des Steuergerätes 1 direkt mit dem Antrieb des Triebkopfes 3 gekuppelt ist. Die Fig. 2 zeigt den Triebkopf 3, der hier getrennt von den Steuergeräten 1 und 2 angeordnet ist. DieWellen7 und 8 sind durch Kettentriebe 6 mit dem Triebkopf 3 verbunden. Statt der Kettentriebe 6 können auch Seiloder Zahnradgetriebe vorgesehen werden.
• Die Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten des Triebkopfes 3 nach der Erfindung. Der Handhebel 9 ist drehbar um den Bolzen 10 in der Abdeckhaube 11 und die Abdeckhaube 11 in einem feststehenden Lagerkörper 12 drehbar gelagert. Die Abdeckhaube 11 ist mit einem Zahnkranz 13 für den Kettentrieb 6 versehen. Konzentrisch zur Lagerung der Abdeckhaube ist im Lagerkörper 12 eine Schraubenspindel 14 drehbar angeordnet, über der ein Druckstück 15 axial verschiebbar angeordnet ist. In den eingeschnittenen Schraubengang 16 der Schraubenspindel 14 greift eine Rolle 17 ein, deren Rollenbolzen mit dem Druckstück 15 fest verbunden ist. Durch eine mit dem Druckstück 15 verbundene Anschlagrolle 18, die sich in einer Längsnut 19 des feststehenden Lagerkörpers 12 bewegen läßt, wird eine Drehung des Druckstückes 15 verhindert. Um die aufzuwendenden Verschiebungskräfte insbesondere aus dem Ruhezustande klein zu halten, sind die Stirnseiten des Druckstückes 15 mit je drei Führungsrollen20 versehen, die auf dem Mantel der Schraubenspindel 14 abrollen.
Wird der Handhebel 9 in der Ebene der gezeichneten Fig. 3 bewegt, so verschiebt sich das Druckstück 15 auf der Schraubenspindel 14 und versetzt diese in Drehung. Beim Bewegen des Handhebels 9 in der Ebene der Fig. 2 wird die Abdeckhaube 11 unmittelbar gedreht. Die voneinander unabhängigen Drehbewegungen der Abdeckhaube 11 und der Schraubenspindel 14 werden auf die Wellen 7 und 8 der Steuergeräte 1 und 2 übertragen.
Bei Universalantrieben, deren Triebkopf lagerkörper 12 auf der Deckplatte eines Steuergerätes befestigt ist, wird die Schraubenspindel 14 des Triebkopfes unmittelbar mit der Welle 7 des Steuergerätes 1 gekuppelt. Die Triebkopfabdeckhaube 11 ist über einen Kettentrieb 6 mit der Welle 8 des Steuergerätes 2, die ein Ritzel trägt, verbunden. Bei Universalantrieben, deren Triebkopflagerkörper 12 getrennt von den Steuergeräten aufgestellt wird, ist die Schraubenspindel 14 mit einem herausgeführten Wellenstumpf versehen, der je nach Abtrieb ein Ketten- oder Zahnritzel trägt. Das andere Ende der Schraubenspindel 14 kann mit einem Zeiger 22 versehen werden, der zur Stellungsanzeige des Steuergerätes 1 dient. Die Stellungsanzeige für das Steuergerät 2 kann mit Hilfe eines feststehenden Zeigers 23 vorgenommen werden.
ίο Sowohl in der Anordnung nach Fig. 1 als auch nach Fig. 2 läßt sich die Kapselung der Kettentriebe 6 durch eine Guß- oder Blechabdeckung 24 leicht erreichen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Als Baueinheit ausgebildeter Triebkopf für Universalantrieb zur Betätigung zweier Steuergeräte od. dgl. mit einem Hebel, der in zwei vorzugsweise 90° zueinander versetzten Ebenen bewegt wird, bestehend aus einer Halterung und einem daran befestigten zweiarmigen Hebel, der mit seinem dem Handgriff abgekehrten Hebelarm über ein Druckstück auf eine Schraubenspindel derart wirkt, daß bei Betätigung des Handhebels in einer zur Spindelachse parallelen Ebene die Spindel in Drehung versetzt und damit das eine Steuergerät betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem zweiten Steuergerät mechanisch gekuppelte Halterung als geschlossene, die Antriebselemente für das erste Steuergerät umschließende Haube (11) ausgebildet und drehbar auf einem feststehenden Rahmen (12), der gleichzeitig zur Befestigung des Triebkopfes dient, gelagert ist.
2. Triebkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Haube über ein Zwischenglied, z. B. Kettentrieb, mit einem Steuergerät und die Schraubenspindel unmittelbar mit'einem Steuergerät verbunden ist.
3. Triebkopf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel mit einer Kupplungshülse versehen ist, die über das Wellenende eines Steuergerätes geschoben werden kann.
4. Triebkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel mit einem Wellenstumpf versehen ist, der z. B. zur Aufnahme eines Kettenrades dient.
5. Triebkopf nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Handgriff abgekehrte Ende mit einer Rolle versehen ist, die in die Ringnut des Druckstückes eingreift.
6. Triebkopf nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück stirnseitig mit Führungsrollen versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 644 255, 510 584;
deutsche Patentanmeldung S 31565,21c (bekanntgemacht am 29. 7. 1954).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1068340D Als Baueinheit ausgebildeter Trie'bkopf für Universalantrieb zur Betätigung zweier Steuergeräte od. dgl. mit einem Hebel Pending DE1068340B (de)

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DE1068340B true DE1068340B (de) 1959-11-05

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE510584C (de) * 1929-03-26 1930-10-20 Poege Elek Citaets Akt Ges Einhebel-Lenksteuervorrichtung
DE644255C (de) * 1937-04-27 Walter Ewest Vorrichtung zur gemeinsamen Betaetigung mehrerer, z. B. zweier in einem wasserdichtenGehaeuse eingeschlossener Steuerapparate fuer Hebezeuge

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE644255C (de) * 1937-04-27 Walter Ewest Vorrichtung zur gemeinsamen Betaetigung mehrerer, z. B. zweier in einem wasserdichtenGehaeuse eingeschlossener Steuerapparate fuer Hebezeuge
DE510584C (de) * 1929-03-26 1930-10-20 Poege Elek Citaets Akt Ges Einhebel-Lenksteuervorrichtung

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