DE1065366B - Verfahren und Maschine zum Herstellen von Velourstoffen od. dgl - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Herstellen von Velourstoffen od. dgl

Info

Publication number
DE1065366B
DE1065366B DENDAT1065366D DE1065366DA DE1065366B DE 1065366 B DE1065366 B DE 1065366B DE NDAT1065366 D DENDAT1065366 D DE NDAT1065366D DE 1065366D A DE1065366D A DE 1065366DA DE 1065366 B DE1065366 B DE 1065366B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loops
slats
lamellae
knife
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1065366D
Other languages
English (en)
Inventor
Manchester Lancashire Cyril Paerse (Großbritannien)
Original Assignee
Paerse-Laing Limited und Cyril Paerse, Manchester, Lancashire (Großbritannien)
Publication date
Publication of DE1065366B publication Critical patent/DE1065366B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/24Devices for cutting the pile on the loom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

DESRE
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zum Herstellen von Veloursstoffen od. dgl. Derartige Maschinen sind bekannt. Beispielsweise weist eine bekannte Maschine eine Anzahl gelenkig miteinander verbundener, senkrecht stehender Lamellen auf, die ähnlich einem endlosen Band auf Rollen gelagert sind, sowie eine Einrichtung zum Einführen von parallel nebeneinanderliegenden endlosen Fäden in die zwischen je zwei nebeneinanderliegenden Lamellen vorhandenen Zwischenräume zwecks Herstellung einer ununterbrochenen Aufeinanderfolge von Fadenschleifen je Faden, wobei eine weitere Einrichtung vorgesehen ist, die Fadenschleifen an ihrer Rückseite mit einer flüssigen oder plastischen Substanz zu versehen, die — falls gewünscht — auf ihrer Rückseite mit einem Gewebe abgedeckt werden kann, so daß der in Schlingen gelegte Frotteestoff eine Rückwand erhält.
Mit den oben beschriebenen Maschinen läßt sich ein Frotteestoff herstellen, bei dem die Schichtseite aus miteinander verbundenen Schlingen besteht.
Es ist weiterhin bekannt, von einem derartigen Frottestoff ausgehend einen Veloursstoff dadurch zu erzeugen, daß die einzelnen Fadenschlingen des fertigen Frotteestoffes nachträglich aufgeschnitten werden und nach einer Auflockerungsbehandlung einer Beschneidvorrichtung zugeführt werden, die eine einheitliche Höhe der Veloursschicht durch Beschneiden der überstehenden Enden erzeugt. Bei einer derartigen Vorrichtung entsteht notwendigerweise ein erheblicher Mehrbedarf an Material, da nach dem Aufschneiden und Ausreißen der Schlingen ein nachträgliches Beschneiden auf gleichmäßige Höhe stattfinden muß.
Durch das Verfahren gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Schlingen noch in der Maschine vor dem Aufbringen der Deckschicht aufgeschnitten werden.
Gemäß der Erfindung ist bei einer Maschine der beschriebenen Art eine Schneidvorrichtung vorgesehen, die beim Eintreten in den zwischen zwei nebeneinanderliegenden Lamellen vorhandenen Zwischenraum die dort befindlichen nebeneinanderliegenden Schlingen auftrennt.
Wenn die Maschine so gestaltet ist, daß die miteinander verbundenen Lamellen intermittierend fortgeschaltet werden und wenn sie eine vertikal hin- und herbewegliche messerförmige Leiste aufweist, die nacheinander in die Zwischenräume zwischen zwei aufeinanderfolgenden stillstehenden Lamellen eintritt und die darüberliegenden Fäden hineindrückt, wobei die Schlingen hergestellt werden, kann die Schneidvorrichtung zwischen der messerförmigen Leiste und der Einrichtung zum Aufbringen der flüssigen oder plastischen Substanz vertikal hin- und herbewegbar angeordnet sein, so daß sie in den Zwischenraum
Verfahren und Maschine zum Herstellen von Veloursstoffen od. dgl.
Anmelder:
Paerse-Laing Limited und Cyril Paerse, Manchester, Lancashire (Großbritannien)
Vertreter: Dr. B. Quarder, Patentanwalt, Stuttgart-O, Richard-Wagner-Str. 16
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 6. April 1957
Cyril Paerse, Manchester, Lancashire (Großbritannien) ist als Erfinder genannt worden
zwischen zwei stillstehenden Lamellen eintreten kann.
«5 Vorzugsweise besteht die Schneidvorrichtung aus einem horizontal angeordneten Messerschlitten, der mit einer Vielzahl über seine Unterkante hinausragenden umlaufenden Kreismessern versehen ist, wobei Kurvenscheiben vorgesehen sind, den Messer-
3» schütten derart zu bewegen, daß sich die Achsen der Kreismesser bei jedem Arbeitsrhythmus erst abwärts, dann horizontal parallel zu den Lamellen, dann aufwärts und schließlich horizontal zurück in ihre Ausgangsstellung bewegen.
Die Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Maschine zum Herstellen von Veloursstoffen dargestellt ist. Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte schematische Seitenansicht einer Maschine gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Frontansicht der Schneidvorrichtung der in Fig. 1 dargestellten Maschine, in Richtung des Pfeiles A der Fig. 1 gesehen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der in Fig. 2 dargestellten Schneidvorrichtung, in Richtung des Pfeiles B der Fig. 2 gesehen, und die
Fig. 4 bis 6 die im vergrößerten Maßstab dargestellten Lamellen der erfindungsgemäßen Maschine in drei aufeinanderfolgenden Arbeitsstufen.
Die in Fig. 1 dargestellte Maschine weist eine große Anzahl blattförmiger Lamellen 10 auf, die an ihren unteren Schmalseiten gelenkig miteinander verbunden
909 628/143
3 4
sind (vgl. insbesondere die Fig. 4 bis 6)' und ähnlich · abwärts bewegt, wobei diese Bewegungen durch die wie ein endloses Band auf einen verhältnismäßig Kurvenscheiben 30 entgegen der Kraft der Druckkleinen Durchmesser aufweisenden Rollen 11 gelagert federn 28 bewirkt werden.
sind. Eine auf- und abwärts bewegliche messerförmige Parallel zu den Lamellen 10 sind zwei von den Tra-Leiste 12 ist oberhalb der in Fig. 1 rechts liegenden S versen 27 gehaltene Rundstäbe 34 angeordnet, auf Rolle 11 gelagert und preßt bei ihrer Abwärtsbewe- denen der Messerschlitten 35 verschiebbar gelagert ist. gung die dicht nebeneinander liegenden, von einer Eine zwischen der in Fig. 2 linken Traverse 27 und Vorratsrolle 13 ablaufenden und nach Passieren eines dem Messerschlitten 35 angeordnete Druckfeder 41 Kammes 14 den Lamellen 10 zugeführte Fäden 15 in hat das Bestreben, den Messerschlitten 35 nach rechts den zwischen den beiden gerade oberhalb der Rolle 1 io zu bewegen. Auf dem Messerschlitten 35 ist ein Angelangten Lamellen 10α befindlichen. Zwischenraum. schlagwinkel 36 befestigt, mit dem eine Kurvenscheibe Dies wird dadurch erleichtert, daß die beiden Lamellen 37 zusammenwirkt, die auf einem Achsstummel 38 1Oo durch die Rundung der Rolle 11 leicht auseinan- befestigt ist. Der in einem ortsfesten Träger 39 drehdergefächert sind. bar gelagerte Achsstummel 38 wird über die Kegel-Hinter der messerförmigen Leiste 12 und oberhalb 15 räder 40 von der Steuerwelle 31 angetrieben. Hierbei der nach oben zeigenden Lamellen 10 ist eine Rakel 16 wird über die Kurvenscheibe 37 und den Anschlagangeordnet, durch die eine aus einem Vorratsbehälter winkel 36 der Messerschlitten 35 längs der Rundstäbe 18 auf die Oberseite der Fäden 15 aufgebrachte vulka- hin- und herbewegt, wobei diese Bewegungen entgegen nisierbare oder polymerisierbare Kunststoffmasse 17 der Wirkung der Feder41 durch die Kurvenscheibe 37 verstrichen wird. Hinter der Rakel 16 ist eine Füh- 20 erfolgen.
rungsrollel9 angeordnet, die als Führung für eine von Die Form der Kurvenscheiben 30 und 37 ist so geeiner Vorratsrolle 21 abgerollte, auf die Oberfläche wählt, daß bei jeder Umdrehung der Steuerwelle 31 der Fäden 15 aufzubringende Texilbahn 20 dient. die nachstehend beschriebenen Bewegungen erfolgen: An die Führungsrolle 19 schließt sich eine Heiz- Zuerst werden die Kurvenscheiben 30 wirksam und behaube 22 an, innerhalb der mittels Heißluft, die durch 25 wegen die Traversen27 und damit den Messerschlitten ein Gebläse 23 eingeführt wird, oder durch Ultrarot- 35 abwärts, worauf die Kurvenscheibe 37 den Messerstrahler die Kunststoffschicht erhitzt wird, so daß schlitten 35 entgegen der Wirkung der Feder 41 in letztere eine Haftschicht zwischen den Fäden 15 und Fig. 2 nach links bewegt. Hierauf werden beim Weiterder Textilrückwand 20 bildet (vgl. Fig. 6). drehen der Kurvenscheiben 30 die den Messerschlitten Die Maschine ist mit einer nicht dargestellten Ein- 30 tragenden Traversen 27 durch die Druckfeder 28 nach richtung für das intermittierende Vorrücken der zu oben bewegt, und endlich ermöglicht die sich drehende einem endlosen Band zusammengefaßten Lamellen 10 Kurvenscheibe 37 das durch die Feder 41 bewirkte versehen. Die Lamellen 10 werden jeweils um eine La- Bewegen des Messerschlittens 35 in seine in Fig. 2 mellenbreite in Richtung def in Fig. 1 eingezeichneten dargestellte Ausgangslage.
Pfeile vorgerückt, wobei auch die Fäden 15 mit den 35 Darüber hinaus ist die Anordnung derart gewählt,
Lamellen 10 vorrücken. Die Bewegungen der messer- daß die beschriebene Operationsfolge jedesmal dann
förmigen Leiste 12 sind mit den Bewegungen der La- durchgeführt wird, wenn die Lamellen 10 stillstehen,
mellen 10 synchronisiert, derart, daß die messer- Der Antrieb der Steuei welle 31 ist also mit dem das
förmige Leiste 12 immer dann abwärts und aufwärts Fortrücken der Lamellen 10 bewirkenden Antrieb
bewegt wird, wenn die Lamellen 10 stillstehen. Hier- 40 synchronisiert.
bei werden die jeweils über den beiden Lamellen 10«. In dem Messerschlitten 35 sind eine Anzahl horigeführten Fäden 15 zwischen diese Lamellen gepreßt, zontal angeordneter, sich parallel zur Bewegung der wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Die eben beschriebene zu einem endlosen Band zusammengefaßten Lamellen Anordnung wirkt also in def Weise, daß eine ununter- erstreckender, zu beiden Seiten des Messerschlittens brochene Folge von einer Vielzahl dicht nebeneinander 45 herausragender Spindeln 42 drehbar gelagert. Auf der liegender Fadenschlingen 15 α jeweils zwischen zwei einen Seite einer jeden Spindel 42 ist ein einen vernebeneinanderliegenden Lamellen 10 entstehen. hältnismäßig großen Durchmesser aufweisenden Kreis-Gemäß der Erfindung ist zwischen der auf- und ab- messer 43 befestigt. Alle Kreismesser 43 liegen in der wärts beweglichen messerförmigen Leiste 12 und dem gleichen Vertikalebene und ragen über die untere Be-Vorrätsbehälter 18 (vgl. Fig. 1) eine horizontal ange- 50 grenzung des Messerschlittens 35 hinaus, wie es in ordnete Schneidvorrichtung vorgesehen, die über dem Fig. 2 dargestellt ist.
endlosen Lamellenband parallel zu den Lamellen 10 An den anderen Enden der Spindeln 42 sind Kettenverläuft, räder 44 befestigt, über die eine endlose Kette 45 ge-Die Schneidvorrichtung 24 ist im einzelnen in den legt ist, durch die die Kettenräder im Uhrzeigersinne Fig. 2 und 3 dargestellt. Auf ortsfesten Teilen 25 55 angetrieben werden. Der Antrieb der Kette 45 erfolgt beidseitig des Maschinenhauptrahmens sind jeweils über ein Führungsrad 47, das über einen Riemen 46 Führungssäulen 26 paarweise befestigt, auf denen je von einem auf dem Messerschlitten 35 gelagerten Moeine Traverse 27 verschiebbar gelagert ist. Zwischen tor 48 angetrieben wird.
den Traversen 27 und den ortsfesten Teilen 25 um- An der Unterseite der Traversen 27 sind Bolzengeben Druckfedern 28 die Führungssäulen 26 und 60 paare 49 schwenkbar befestigt, auf denen parallel zu haben das Bestreben, die Traverse 27 nach oben zu den Lamellen 10 verlaufende Niederhalteschienen 50 drücken. Auf der Oberseite jeder Traverse 27 ist ein verschiebbar gelagert sind. Die einen verdickten Kopf Anschlagbügel 29 befestigt, der jeweils mit einer Kur- 52 und einen Anschlag 54 (vgl. Fig. 3) aufweisenden venscheibe 30 zusammenwirkt, die auf einer parallel Bolzen 49 sind bei 51 so befestigt, daß sich die Kreiszü den Lamellen 10 verlaufenden Steuerwelle 31 be- 65 messer 43 im wesentlichen in der Mitte zwischen den festigt sind. Die Steuerwelle 31 ist in Lagern 31a ge- Niederhalteschienen 50 befinden. Auf jedem Bolzen 49 lagert, die von ortsfesten, an dem Maschinenhaupt- ist zwischen dem Anschlag 54 und der Niederhalterahmen 33 befestigten Trägern 32 gehalten werden. schiene 50 eine Druckfeder 53 angeordnet, welche die Wenn die Steüerwelle 31 umläuft, werden die An- Niederhalteschienen 50 in ihrer durch die Köpfe 52 schlagbügel 29 und damit die Traversen 27 auf- und 70 bestimmten tiefsten Lage halten.

Claims (2)

jede Lamelle 10 der Maschine die Schneidvorrichtung 24 (Fig. 1) passieren muß. Im nachfolgenden soll nun ein vollständiges Arbeitsbeispiel zur Herstellung eines Stückes Veloursstoff beschrieben werden. Als erstes sind die Enden der von der Vorratsrolle 13 (Fig. 1) ablaufenden Fäden 15 zwischen zwei nebeneinanderliegende Lamellen 10 auf dem oberen Teil der zu einem endlosen Band zusammengefaßten Beim weiteren Abwärtsbewegen der Schneidvorrichtung 24 treten auch die Kreismesser 43 zwischen die etwas auseinandergedrückten Lamellen 10 ein und trennen bei der Überführung in ihre tiefste Lage die unter ihnen befindlichen Schlingen 15 a. Nunmehr tritt die Kurvenscheibe 37 in Tätigkeit, wodurch der Messerschlitten 35 (in Fig. 2) nach links bewegt wird, und zwar um eine Strecke, die etwas größer als die zwischen den Achsen zweier Kreismesser liegende werden — im Gegensatz zu den bisher benutzten Ma- io Strecke ist, so daß alle Schlingen mit Sicherheit aufschinen — die Fadenschlingen 15a aufgetrennt, da geschnitten werden. Hierdurch werden zwischen jedem Lamellenpaar, das die Schneidvorrichtung 24 passiert, Fadenbüschel 58 (vgl. linke Seite der Fig. 5) erzeugt. Inzwischen haben sich die Kurvenscheiben 30 so 15 weit gedreht, daß die Druckfedern 28 die Traversen 27 und damit den Messerschlitten 35 nach oben drücken können, so daß die Kreismesser 43 und die Trennkeile 55 sowie die Niederhalteschienen 50 von den Lamellen 10 abgehoben werden, worauf die Kurvenscheibe 37 Lamellen etwa zwischen der messerförmigen Leiste 12 20 dem Messerschlitten 35 erlaubt, unter dem Einfluß der und der Schneidvorrichtung 24 zu verankern, indem Feder 41 in seine in Fig. 2 dargestellte Ruhelage zusie mittels einer schmalen Holzleiste od. dgl. zwischen rückzukehren. zwei Lamellen 10 eingepreßt werden. Nach dem Ein- Nunmehr rücken die bandförmig zusammengefaßten schalten der Maschine rücken die Lamellen unter Mit- Lamellen um den Abstand einer Lamellenteilung vor, nähme der Fäden 15 in Richtung der in Fig. 1 einge- 25 und die eben beschriebenen Vorgänge wiederholen zeichneten Pfeile intermittierend vor, und zwar jeweils sich. In stetiger Aufeinanderfolge rücken also die Laum die Länge einer Lamellenteilung. Bei jedem An- mellen 10 in der beschriebenen Weise vorwärts, wobei halten der Lamellen bewegt sich die messerförmige die Faserbüschel 58 auf ihrer Rückseite mit einer Leiste 12 abwärts und preßt dabei die nebeneinander- Schicht eines polymerisierbaren oder vulkanisierbaren liegenden Fäden 15, die sich gerade auf den Spitzen 30 Kunststoffes sowie mit einer textlien Rückwand 20 der Lamellen 1Oo befinden (vgl. Fig. 4), in den zwi- versehen werden (vgl. Fig. 6). Das auf diese Weise sehen den Lamellen 10 a befindlichen Zwischenraum, so daß jeweils Schlingen 15 a entstehen. Die auf diese Weise gebildeten Schlingen 15 a werden durch die an ihrem Oberteil Zähne aufweisenden Lamellen festge- 35 halten, so daß die messerförmige Leiste 12 ihre in Fig. 1 dargestellte Ausgangslage wieder einnehmen kann, ohne die eben gebildeten Schlingen herauszuziehen. Durch diese Ausbildung wird mit Sicherheit verhindert, daß die zwischen die Lamellen eingeführ- 4o und gleichmäßig und kann nicht ohne weiteres wieder ten Fadenschlingen herausgezogen werden können. von der Rückwand getrennt werden. An Stelle der umlaufenden Kreismesser können solche mit geraden Schneidkanten verwendet werden. Es können auch Muster hergestellt werden, indem kann die Holzleiste od. dgl. wieder entfernt werden. 45 Teile der Fadenschlingen aufgeschnitten und andere Nachdem die Schlingen 15a unter die Schneidvorrich- Teile nicht aufgeschnitten werden. Auch kann, falls tung 24 gelangt sind, kann diese wirksam werden. gewünscht, die Rückwand über der Kunstharzschicht Zu diesem Zwecke vollführt die Steuerwelle 31 weggelassen werden, so daß allein eine geeignete immer dann, wenn der Transport der Lamellen 10 Kunstharzschicht 17 eine gleichmäßige Unterlage für unterbrochen wird, eine Umdrehung. Die Kreismesser 50 die aufgebrachten Fadenbüschel bildet. 43 werden dagegen ständig durch den Motor 48 ange hergestellte Verbundmaterial wird schließlich von der Maschine abgehoben als ein fertiger Veloursstoff, der auf eine Abnahmerolle 59 gewickelt wird. Der in der beschriebenen Weise hergestellte Veloursstoff ist fest und verhältnismäßig billig. Er erfordert keinerlei Nachbehandlung außer dem üblichen Abrichten der Kanten, nachdem er von der Maschine abgenommen worden ist. Der Veloursstoff ist dicht Wenn genügend Schlingen 15 a geformt sind, um eine gleichmäßige Verankerung der Fäden 15 auf den bandförmig zusammengefaßtenLamellenlOzu sichern, trieben. Wie bereits beschrieben, werden bei der Steuerwellenumdrehung als erstes die Kurvenscheiben 30 wirksam und bewegen den Schneidbalken 24 abwärts. Hierbei treten die Trennkeile 55 federnd zwisehen zwei unterhalb der Kreismesser 43 befindlichen Lamellen 10 ein und verbreitern dadurch den zwischen ihnen befindlichen Raum. Um diesen Vorgang zu erleichtern, können die Lamellen 10 aus einem flexiblen Material, beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff, hergestellt sein. Beim Absenken der Schneidvorrichtung 24 werden auch die Niederhalteschienen 50 wirksam und pressen die Fäden 15 gegen die Oberseite der Lamellen 10. Die schwenkbare Lagerung der die Niederhalteschienen 50 tragenden Bolzen 49 ermöglicht es, daß bei dem durch die Trennkeile 55 bewirkten Auseinanderbiegen der Lamellen 10 auch die Niederhalteschienen 50 ihre Wirkstellung an der Oberkante der Lamellen 10 beibehalten, also mitverschwenkt werden können. Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Veloursstoffen od. dgl., bei dem eine Mehrzahl dicht nebeneinander liegender endloser Fäden in eine ununterbrochene Aufeinanderfolge miteinander verbundener Schlingen übergeführt wird, worauf jeweils nacheinander eine Reihe parallel nebeneinanderliegender Schlingen reihenweise aufgefächert, eine alle Schlingen zusammenhaltende Deckschicht auf die Schlingen aufgebracht wird und die Schlingen aufgeschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlingen vor dem Aufbringen der Deckschicht aufgeschnitten werden.
2. Maschine zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Anzahl gelenkig miteinander verbundener, senkrecht stehender Lamellen, die ähnlich einem endlosen Band auf Rollen gelagert sind, mit einer Einrichtung, um mitein-
DENDAT1065366D Verfahren und Maschine zum Herstellen von Velourstoffen od. dgl Pending DE1065366B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1065366B true DE1065366B (de) 1959-09-17

Family

ID=591721

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1065366D Pending DE1065366B (de) Verfahren und Maschine zum Herstellen von Velourstoffen od. dgl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1065366B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1059393B (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen einer mehrlagigen, nicht gewebten Stoffbahn
DE2814160A1 (de) Vorrichtung zur anbringung von bandfoermigem material auf den seiten eines rotationssymmetrischen koerpers
DE2601804A1 (de) Verfahren zum herstellen eines florgewebes mit aufgeschnittenen schlingen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1560707A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Teppichen und Velourstoffen sowie dabei hergestellte Erzeugnisse
EP3643828B1 (de) Stickmaschine und verfahren zum aufnadeln beim wellen eines stickbodens
DE2627798A1 (de) Automatischer apparat zur herstellung ringfoermiger artikel aus einem langen geflecht oder band aus textilmaterial
DE1065366B (de) Verfahren und Maschine zum Herstellen von Velourstoffen od. dgl
DE830042C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Teppichen, Decken oder Matten und damit hergestellte Erzeugnisse
DE2302309A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von polgeweben
DE3641345C2 (de)
DE1456661A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beschicken einer Schweissmaschine fuer Lichtgitterroste
DE1920427C3 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Garnenden
DE1635639A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von aufeinanderfolgenden Falten in einem Tuch aus natuerlichen oder kuenstlichen Textilelementen
DE270874C (de)
DE1104922B (de) Vorrichtung zum Herstellen von Mokette- oder Florteppichen
DE1002724B (de) Vorrichtung zum Faelteln (Ondulieren) von Textilgut und Aufkleben desselben auf einen Grundstoff
DE2756065C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum mustergemäßen Scheren der Fasern von Florware
DE388277C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines als Webkette dienenden langen Bandes aus Holzbastfasern
DE2012586C3 (de) Verfahren und Maschine zum Her stellen von Wischern fur Reimgungs zwecke
DE583314C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Chenillevorware sowie geschnittene Streifen daraus
DE1199730B (de) Vorrichtung zum Beschneiden der Leisten von Stoffbahnen
DE1635207C3 (de) Vorrichtung zum Aufschneiden von nicht eingewebten Fäden
DE475583C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Teppichen
DE10100C (de)
DE464882C (de) Maschine zum Entfernen der Grannenhaare von Pelzfellen