DE1065296B - Lager für Hebe-Schwing-Flügel von Fenstern - Google Patents

Lager für Hebe-Schwing-Flügel von Fenstern

Info

Publication number
DE1065296B
DE1065296B DE1955A0024031 DEA0024031A DE1065296B DE 1065296 B DE1065296 B DE 1065296B DE 1955A0024031 DE1955A0024031 DE 1955A0024031 DE A0024031 A DEA0024031 A DE A0024031A DE 1065296 B DE1065296 B DE 1065296B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
wing
pin
sash
piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1955A0024031
Other languages
English (en)
Other versions
DE1065296C2 (de
Original Assignee
Fa. WiIh. Abendroth, Heiligenhaus (Bez. Dusseldorf)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fa. WiIh. Abendroth, Heiligenhaus (Bez. Dusseldorf) filed Critical Fa. WiIh. Abendroth, Heiligenhaus (Bez. Dusseldorf)
Priority to DE1955A0024031 priority Critical patent/DE1065296B/de
Publication of DE1065296B publication Critical patent/DE1065296B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1065296C2 publication Critical patent/DE1065296C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
    • E05D7/082Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings
    • E05D7/084Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings with a movable pivot axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

DEUTSCHES
DVTEUUT.IL. £054
PATENTAMT
A 24031V/68c
IKKZLDETJlGi 50.DBZEMBEH
DBKANMSLDTJNC OWD AUSCAlE OSl ATJSLECESC&UJTi
1 β. SEPTEMBER 1*5»
Lager für um eine mittlere waagerechte Achse schwingbare Flügel von Fenstern bat man schon heb* und senkbar am feststehenden Rahmen angebracht Dazu ist am unteren Qucrschcnktl des feststehenden Rahmens eine Hebevorrichtung angebracht, die ober I Stangen auf die seitlichen Lager einwirkt und dabei des Flügel gleichmäßig bebt bzw. senkt. Hierbei setzt »ich eine am unteren Qoersebeakel des Flügelrahmen* vorgesehene Längsnut auf eine am unteren Quersehenkei des feststehenden Rahmens angebrachte Abdkhtleiste oder SattclBchicne auf, wodurch die untere Abdichtung herbeigeführt wird. Das Abdichten an der oberen end an den beiden lotrechten Kanten des Flügel« kann hierbei durch Schlagleisten und das Andrücken durch Verschlüsse mit Schließblechen, Rolltapfen od. dgl. erzielt werden.
Bei einer anderen Ausführung von Hebeschwing-Flugeln weisen die beiderseitigen Lager Bremsschtiben od. dgl. auf, mit denen der Flügel im aufgeschwungenen Zustand in der jeweiligen Lüftung»· *o »teilung gehalten wird,, Bei einer dritten Ausführung wird der Flügel in der Jeweiligen Läftungsstetlung dadurch gebalten, daß an den Lagern Rastvorrkhtuagen vorgesehen sind. Hierbei erfordert das Ein- und Ausrasten des Flügels zusätzliche Handgriffe, as Außerdem nehmen bei einer Gebiudcfront die Flügel in der Regel verschiedene Lüftungsstcllungcn ein, was anschön aussieht.
Die Erfindung bezieht sich auf an Hebesdiwtng-Fr&gelfenster, bei dem durch eine am unteren Quer- a© schenkel des feststehenden Rahmens angebrachte Hebevorrichtung über ein in den Seitenlangen des feststellenden Rahmens vorgesehenes Gestänge der Flügel aus der geschlossenen Stellung über cine Abdichtlciitc hebbar ist. Die Hebevorrichtung wirkt mit ihrem Gesänge nach der Erfindung auf ein Lagerzwischenstück ein, weiches in dem am feststehenden Rahmen vorgesehenen Lagerteil so geführt ist, daS bei dem Betitigen der Hebevorrichtung im ersten Teil des Offmmgevorgaages der Flügel lotrecht von der unteren Abdichtleiste abgehoben wird. Der zweite Teil der Führung ist so zur Rauminnenseite abgewinkelt, daß durch die antretende SdirigstcHung des Lagerzwlsdtenatuekes der Flügel selbsttätig in eine LfiftangsstelluBg von etwa 15° bringbar ist. Durch «5 diese SchrägsuJlung des Lagcrzwiscfacnstückcs wird außerdem erreicht* daß die Schwingachse bzw. die Lager, die den Flügel am Lagerzwiscnenstück halten, vor die Schlaglcistcnvorderkante verlegt wird, wodurch es möglich ist, den Flügel zum Zwecke des so Reinigen* um 180° tu schwingen. In der Lüftungssteilung des Flügels von 15° wird dieser durch eine Rastvorrichtung im Lager in dieser Stellung gehalten, und es bedarf nur eines mäßigen Druckes von Lager für Hebe-Sdiwing-Flüge] von Fenstern
Anmelder:
Fa. WiIh. Abendroüi, Heiligenhaus (Bez. Düsseldorf),
Hauptstr.29?
Hand gegen den unteren Qucrscbcnkd des Flügels, um die Rastvorrichtung zu lösen und den Flügel über die Lüftungsrtcllung hinaus wciterztiscbwragen. Dadurch, daß das Lager mit einer Bremsvorrichtung versehen ist, wird der Flügel auch über die Lüfttingsstellung hinaus in jeder beliebigen Stellung gehalten. Der Vorteil dieser Bauaxt liegt darin. daS der Flügel unter Benutzung der am unteren Qucrschenkd des feststehenden Rahmens vorgesehenen Hebevorrichtung durch einen einzigen Handgriff aus seiner Schließstellung in die Lüftungtstellung gebracht den kann. Bei den bisher bekannten Beschlagen muß der Flögd nach dem Heben zusätzlich durch eine am Flügel angebrachte Handhabe in die gewünschte Lüftungsstellung gebracht werden. Außerdem ist durch die bestimmte Lüftungsstdlung erreicht, daß as einer Gebäudefront alle Fenster die gleiche Schrigstdlnng der geöffneten Flügel aufweisen, da die Flöget durch die im Lager befindliche Rastvorrichtung in dieser Stellung gehalten werden.
Ein AnsfährnngsbeispieJ nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt Es zeigt
Abb. 1 ein Hebeschwing-Flügdfenstcr im geschlossenen Zustand, vom Rauminneren gesehen,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie (7-// der Abb. 1,
Abb, 3 den gleichen Schnitt, jedoch bei in LM-tuugsstcJlung gehobenem, und
Abb. 4 bei um 180° geschwungenem Flügel,
Abb. 5 im größeren Maßstab eine Seitenansicht gegen ein von den beiden Rahmen abgenommenes linksseitiges Lager bei geschlossenem Flügel,
Abb. 6 die glddte Ansicht, jedoch bei in Lüftungssteilung gehobenem Flügel,
Abb. 7 die gleiche Ansicht, jedoch bei um 45° geschwungenem Flügel,
Abb. 8 das linksseitige Lager, von der Ratmunnenicitc gesehen,
nmn
Abb. 9 dasselbe in einem Lotrechtschnitt nach der Linie C-D in Abb. 5,
Abb. 10 einen Schnitt nach der Linie E-F in Abb. 9,
Abb. 11 das Flügellagerteil, gesehen als lotrechten Schnitt nach Linie A-B in Abb. 8.
An dem feststehenden Rahmen α ist an seinem unteren Querschenkel die Hebevorrichtung μ eingebaut. Die Hebevorrichtung wirkt über ein zunächst waagerechtes, dann lotrechtes Gestänge i auf die seitlichen, in mittlerer Höhe angebrachten Lager ein. Jedes Lager besteht aus dem feststehenden Lagerteil b und dem am Flügelrahmen c angeschraubten Flügellagerteil d. Das feststehende Lagerteil b (Abb. 9) ist nach der Flügelseite hin kastenförmig ausgenommen und weist in dem Kastenboden die beiden übereinander angeordneten Führungsschlitze e und f auf (Abb. 5, 6). Der obere Führungsschlitz / ist etwa in seiner Mitte entsprechend der gewünschten Schräglage des in Lüftungsstellung befindlichen Flügels abgewinkelt. In der kastenförmigen Ausnehmung des festestehenden Lagerteiles & ist ein Lagerzwischenstück g auf- und abwärts schiebbar. Das Zwischenstück g führt sich mit einem Zapfen k in dem oberen Schlitz f und mit dem Zapfen h in dem Schlitz e des feststehenden Lagerteiles b (Abb. 9). Auf eine Verlängerung des Zapfens k ist die Schiebestange t, die unter der Einwirkung der Hebevorrichtung u steht, angelenkt. Das Zwischenstück g weist nach dem feststehenden Rahmen zu ebenfalls eine kastenförmige Ausnehmung g' auf. Die-Wand des Zwischenstückes ist mit einem Langloch η versehen, in dem sich die Büchse m um einen kleinen Betrag lotrecht in Richtung des in Abb. 10 eingetragenen Pfeiles bewegen kann. Die Büchsem ist mit ihrem Flansch m\ der beiderseitig abgeflacht ist, an den Seiten der Ausnehmung g' geführt, so daß sich die Büchse nicht drehen kann. Sie weist außerdem ein Vierkant- oder dergleichen Loch auf, in dem der Lagerbolzen / mit einer Schraube ο gehalten wird. Gegen seitliches Schieben ist die Büchse m durch eine auf ihr befestigte Scheibe/» gesichert. Der Lagerbolzen/ greift mit seinem aus der Büchse herausragenden Ende in eine entsprechende Bohrung des Flügellagerteiles d ein. Zwischen dem Flügellagerteil d und der Büchse m ist die Scheibe t aus bremsend wirkendem Material, wie Vulkanfiber, Preßspan od. dgl., vorgesehen, deren Bremswirkung durch die Schraube ο geregelt werden kann. Der in dem Lagerzwischenstückg befestigte Haltezapfen q greift mit seinem vorstehenden Ende in die bogenförmige Rinne r des Flügellagerteiles d ein. Die Rinne r weist einen gebogenen Vorsprung ^ auf, hinter dem der Haltezapfen q des Lagerzwischenstückes g bei Erreichung der Lüftungsstellung des Flügels Anschlag findet. Das rechtsseitige Lager weist die gleiche Ausführung auf wie das vorstehend beschriebene Lager, jedoch spiegelbildlich.
Die Wirkungsweise der Lagerteile ist folgende:
Beim Betätigen der Hebevorrichtung u zum Heben des Flügels werden die beiderseitigen Schiebestangen i in Richtung des in Abb. 9 eingetragenen Pfeiles aufwärts geschoben, die Lagerzwischenstücke g bewegen über den Zapfen h die Büchsen m, die Lagerbolzen / und die davor angebrachten Flügellagerteile d sowie den Flügel ebenfalls aufwärts. Dabei hebt sich der Flügel von der unteren Abdichtleiste ab. und die Riegeleinrichtungen der Lager werden entriegelt. Sobald der Zapfen k bei der Aufwärtsbewegung an der Abwinkelung des oberen Schlitzes f nstößt, beginnt das Lagerzwischenstück g außerdem um den Zapfen h zu schwenken. Bei weiterem Aufwärtsbewegen der Schiebestange i gelangt der Flügel in die Lüftungsstellung nach Abb. 6, die durch Anstoßen des Zapfens k am Ende des Schlitzes / bestimmt ist. Zum Schwingen des Flügels in die Putzstellung nach Abb. 4 ist ein geringer Druck gegen die Unterkante des gelüfteten Flügels auszuüben. Dadurch gleitet der Haltezapfen q über den Vorsprung ί in der bogenförmigen Ausnehmung r des Flügellagerteiles d, wobei sich die Büchse m in dem Langloch η des Lagerzwischenstückes g gegen das Gewicht des Flügels nach oben schiebt. Nachdem der Haltezapfen q das Flügellagerteil d freigegeben hat, kann der Flügel von Hand weitergeschwungen werden, wobei
*5 er durch die Bremswirkung der Scheibe t in der jeweiligen Stellung gehalten wird. Beim Zurückschwingen des Flügels erfolgen die Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge.
An Stelle des Vorsprungs s in der bogenförmigen
ao Ausnehmung r des Flügellagerteiles d kann gegebenenfalls auch eine federnde Sperre od. dgl. vorgesehen werden. Als Hebevorrichtung kann beispielsweise auch eine doppeltwirkende Triebstockverriegelung od. dgl. Verwendung finden, die auf die beiderseitigen Schiebestangen i gleichmäßig wirkt.
Patentansprüche:
1. Lager für um eine mittlere waagerechte Achse schwenkbare Flügel von Fenstern, das durch eine Hebevorrichtung mittels Gestänge über eine Abdichtleiste heb- und senkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Hebevorrichtung (u) über das beiderseitige Gestänge (i) ein das Lager (/, m) tragendes Lagerzwischenstück (g) heb- und senkbar ist, das an dem feststehenden Rahmen (α) zunächst zum Abheben des Flügels von der unteren Abdichtleiste lotrecht und zum Schwenken in die Lüftungsstellung schräg aufwärts nach dem Rauminneren geführt wird.
2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am feststehenden Rahmen (α) angebrachte Lagerteil (b) einen unteren Längs-
♦5 schlitz (e) für den unteren Zapfen Qi) des Lagerzwischenstückes (g) und für den oberen Zapfen (k) einen oberen Schlitz (J) mit einem oberen, nach dem Rauminn^ren gerichteten abgewinkelten Teil aufweist, so daß das Lager (/, m) in der gesenkten Stellung des Flügels mit der Fensterinnenseite bündig ist und bei der gehobenen Stellung des Flügels vor der Fensterinnenseite liegt.
3. Lager nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerzwischenstück (g) mit dem Flügellagerteil (d) über eine Lagerbüchse (m) und einen Lagerbolzen (J) verbunden ist und durch die Rastvorrichtung (q, r) aneinander festlegbar sind.
4. Lager nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung aus einem am Lagerzwischenstück (g) angebrachten Zapfen (q) und. einem an dem Flügellagerteil (d) vorgesehenen bogenförmigen Schlitz (r) mit einer Raste (s) besteht und das Lager (/, m) in einem Langloch (n) des Lagerzwischenstückes (g) schiebbar gelagert ist, um den Zapfen (q) aus der Raste (s) austreten zu lassen.
5. Lager nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (/, m) aus einem in dem Flügellagerteil (d) drehbar gelagerten

Claims (5)

Abb. 9 dasselbe in einem Lotrechtschnitt nach der Linie C-D in Abb. 5, Abb. 10 einen Schnitt nach der Linie E-F in Abb. 9, Abb. 11 das Flügellagerteil, gesehen als lotrechten Schnitt nach Linie A-B in Abb. 8. An dem feststehenden Rahmen α ist an seinem unteren Querschenkel die Hebevorrichtung u eingebaut. Die Hebevorrichtung wirkt über ein zunächst waagerechtes, dann lotrechtes Gestänge i auf die seitlichen, in mittlerer Höhe angebrachten Lager ein. Jedes Lager besteht aus dem feststehenden Lagerteil b und dem am Flügelrahmen c angeschraubten Flügellagerteil d. Das feststehende Lagerteil b (Abb. 9) ist nach der Flügelseite hin kastenförmig ausgenommen und weist in dem Kastenboden die beiden übereinander angeordneten Führungsschlitze e und f auf (Abb. 5, 6). Der obere Führungsschlitz / ist etwa in seiner Mitte entsprechend der gewünschten Schräglage des in Lüftungsstellung befindlichen Flügels abgewinkelt. In der kastenförmigen Ausnehmung des festestehenden Lagerteiles b ist ein Lagerzwischenstück g auf- und abwärts schiebbar. Das Zwischenstück g führt sich mit einem Zapfen k in dem oberen Schlitz f und mit dem Zapfen h in dem Schlitze des feststehenden Lagerteiles b (Abb. 9). Auf eine Verlängerung des Zapfens h ist die Schiebestange i, die unter der Einwirkung der Hebevorrichtung u steht, angelenkt. Das Zwischenstück g weist nach dem feststehenden Rahmen zu ebenfalls eine kastenförmige Ausnehmung g' auf. Die Wand des Zwischenstückes ist mit einem Langloch η versehen, in dem sich die Büchse ni um einen kleinen Betrag lotrecht in Richtung des in Abb. 10 eingetragenen Pfeiles bewegen kann. Die Büchse m ist mit ihrem Flansch m', der beiderseitig abgeflacht ist, an den Seiten der Ausnehmung g' geführt, so daß sich die Büchse nicht drehen kann. Sie weist außerdem ein Vierkant- oder dergleichen Loch auf, in dem der Lagerbolzen / mit einer Schraube 0 gehalten wird. Gegen seitliches Schieben ist die Büchse m durch eine auf ihr befestigte Scheibe p gesichert. Der Lagerbolzen / greift mit seinem aus der Büchse herausragenden Ende in eine entsprechende Bohrung des Flügellagerteiles d ein. Zwischen dem Flügellagerteil d und der Büchse m ist die Scheibe t aus bremsend wirkendem Material, wie Vulkanfiber, Preßspan od. dgl., vorgesehen, deren Bremswirkung durch die Schraube ο geregelt werden kann. Der in dem Lagerzwischenstück g befestigte Haltezapfen q greift mit seinem vorstehenden Ende in die bogenförmige Rinne r des Flügellagerteiles d ein. Die Rinne r weist einen gebogenen Vorsprung j· auf, hinter dem der Haltezapfen q des Lagerzwischenstückes g bei Erreichung der Lüftungsstellung des Flügels Anschlag findet. Das rechtsseitige Lager weist die gleiche Ausführung auf wie das vorstehend beschriebene Lager, jedoch spiegelbildlich. Die Wirkungsweise der Lagerteile ist folgende: Beim Betätigen der Hebevorrichtung u zum Heben des Flügels werden die beiderseitigen Schiebestangen i in Richtung des in Abb. 9 eingetragenen Pfeiles aufwärts geschoben, die Lagerzwischenstücke g bewegen über den Zapfen h die Büchsen m, die Lagerbolzen / und die davor angebrachten Flügellagerteile d sowie den Flügel ebenfalls aufwärts. Dabei hebt sich der Flügel von der unteren Abdichtleiste ab, und die Riegeleinrichtungen der Lager werden entriegelt. Sobald der Zapfen k bei der Aufwärtsbewegung an der Abwinkelung des oberen Schlitzes / anstößt, beginnt das Lagerzwischenstück g außerdem um den Zapfen h zu schwenken. Bei weiterem Aufwärtsbewegen der Schiebestange i gelangt der Flügel in die Lüftungsstellung nach Abb. 6, die durch Anstoßen des Zapfens k am Ende des Schlitzes / bestimmt ist. Zum Schwingen des Flügels in die Putzstellung nach Abb. 4 ist ein geringer Druck gegen die Unterkante des gelüfteten Flügels auszuüben. Dadurch gleitet der Haltezapfen q über den Vorsprung^ in der bogenförmigen Ausnehmung r des Flügellagerteiles d, wobei sich die Büchse m in dem Langloch η des Lagerzwischenstückes g gegen das Gewicht des Flügels nach oben schiebt. Nachdem der Haltezapfen q das Flügel lagerteil d freigegeben hat, kann der Flügel von Hand weitergeschwungen werden, wobei er durch die Bremswirkung der Scheibe t in der jeweiligen Stellung gehalten wird. Beim Zurückschwingen des Flügels erfolgen die Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge. An Stelle des Vorsprungs s in der bogenförmigen Ausnehmung r des Flügellagerteiles d kann gegebenenfalls auch eine federnde Sperre od. dgl. vorgesehen werden. Als Hebevorrichtung kann beispielsweise auch eine doppeltwirkende Triebstockverriegelung od. dgl. Verwendung finden, die auf die beiderseitigen Schiebestangen i gleichmäßig wirkt. Patentansprüche:
1. Lager für um eine mittlere waagerechte Achse schwenkbare Flügel von Fenstern, das durch eine Hebevorrichtung mittels Gestänge über eine Abdichtleiste heb- und senkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Hebevorrichtung (it) über das beiderseitige Gestänge (i) ein das Lager (/, m) tragendes Lagerzwischenstück (g) heb- und senkbar ist, das an dem feststehenden Rahmen (α) zunächst zum Abheben des Flügels von der unteren Abdichtleiste lotrecht und zum Schwenken in die Lüftungsstellung schräg aufwärts nach dem Rauminneren geführt wird.
2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am feststehenden Rahmen (α) angebrachte Lagerteil (&) einen unteren Längsschlitz (e) für den unteren Zapfen (h) des Lagerzwischenstückes (g) und für den oberen Zapfen (k) einen oberen Schlitz (/) mit einem oberen, nach dem Rauminneren gerichteten abgewinkelten Teil aufweist, so daß das Lager (/, m) in der gesenkten Stellung des Flügels mit der Fensterinnenseite bündig ist und bei der gehobenen Stellung des Flügels vor der Fensterinnenseite liegt.
3. Lager nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerzwischenstück (g) mit dem Flügellagerteil (d) über eine Lagerbüchse (m) und einen Lagerbolzen (/) verbunden ist und durch die Rastvorrichtung (q, r) aneinander festlegbar sind.
4. Lager nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung aus einem am Lagerzwischenstück (g) angebrachten Zapfen (q) und einem an dem Flügellagerteil (d) vorgesehenen bogenförmigen Schlitz (r) mit einer Raste (s) besteht und das Lager (/, m) in einem Langloch (n) des Lagerzwischenstückes (g) schiebbar gelagert ist, um den Zapfen (q) aus der Raste (s) austreten zu lassen.
5. Lager nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (/, m) aus einem in dem Flügellagerteil (d) drehbar gelagerten
Bolzen (/), aus einer in dem Lagerzwischenstück (g) undrehbar, aber schiebbar geführten Muffe (m) mit Flansch (w'), aus einer dazwischenliegenden Bremsscheibe (ί) und einer die Teile einstellbar zusammenhaltenden Schraube (o) besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 841 346, 937 150, 834.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 959 441.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 627/53 9.59
DE1955A0024031 1955-12-30 1955-12-30 Lager für Hebe-Schwing-Flügel von Fenstern Granted DE1065296B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1955A0024031 DE1065296B (de) 1955-12-30 1955-12-30 Lager für Hebe-Schwing-Flügel von Fenstern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1955A0024031 DE1065296B (de) 1955-12-30 1955-12-30 Lager für Hebe-Schwing-Flügel von Fenstern

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1065296B true DE1065296B (de) 1959-09-10
DE1065296C2 DE1065296C2 (de) 1960-02-18

Family

ID=591663

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1955A0024031 Granted DE1065296B (de) 1955-12-30 1955-12-30 Lager für Hebe-Schwing-Flügel von Fenstern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1065296B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1065296C2 (de) 1960-02-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2511337B2 (de) Horizontalschiebefenster
DE1187152B (de) Bodenverriegelungsvorrichtung bei einer Hebeschiebetuer
DE2437741C2 (de) Ausstellvorrichtung für ein Kippfenster
DE2006133A1 (de) Fenster- oder Türrahmen
DE7037617U (de) Schiebetuer fuer schrankmoebel
DE2839797C2 (de) Fenster mit einem kippbaren und horizontal verschiebbaren Flügel
DE1065296B (de) Lager für Hebe-Schwing-Flügel von Fenstern
CH436024A (de) Fenster
DE1015345B (de) Beschlag fuer Fluegel, insbesondere von Kipp-Schwenk-Fenstern
EP3608494A1 (de) Hubvorrichtung für schiebetür oder schiebefenster und schiebetür oder schiebefenster damit
EP0697054B1 (de) Ausstelleinrichtung für kipp- und schwenkbare fenster
DE2631453C2 (de) Beschlag für Dachfenster
EP0674077B1 (de) Tür
DE1102601B (de) Beschlag fuer Kipp-Schwenk-Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.
DE956743C (de) Lueftungseinrichtung fuer Doppelfenster oder Doppeltueren
DE964472C (de) Beschlag fuer wahlweise um eine lotrechte, seitliche Achse schwenkbare oder um eine waagerechte, untere Achse kippbare Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.
DE1928212U (de) Rolladen mit ausstellbaren lamellen.
DE659613C (de) Vorrichtung zum Bewegen von kippbaren und parallel zur Fensterebene zuruecksetzbaren Fensterfluegeln
DE1584163C3 (de) Vorrichtung zur Spaltenlüftung für Fensterflügel, Türflügel od.dgl
DE972157C (de) Ausstellvorrichtung fuer Kipp-Schwenk-Fluegel von Fenstern mit einer waagerechten Ausstellstange
DE2414887A1 (de) Kippfenster
DE833360C (de) Schiebetuer, insbesondere fuer Fahrzeuge
DE2105405C (de) Abdeckung fur den oberen Spalt einer Hebetur, eines Hebefensters od dgl
DE6939575U (de) Kippgelenk fuer kipp-schwenk-fluegel von fenstern, tueren oder dergl.
DE1027101B (de) Um seine horizontale Mittelachse um 180íÒ schwingbarer, auf und ab bewegbarer Fensterfluegel