DE106076C - - Google Patents

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DE106076C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft zwangläufige Absperrvorrichtungen für solche Acetylenerzeuger, bei denen ein mit Einfüllschacht versehenes Entwickelungsgefäfs lösbar mit einem Sammelgefäfs verbunden ist. Die Vorrichtungen bestehen darin, dafs man einerseits zwischen dem Entwickelungs- und dem Sammlergefäfs einen Bajonettverschlufs anordnet und letzteren mit einem Arm ausstattet, welcher beim Lösen des Bajonettverschlusses den Arm eines in der Verbindungsleitung zwischen Entwickelungsund Sammlergefäls angeordneten Absperrhahnes zwangläufig bewegt, und andererseits darin, dafs beim Absperren des Verbindungsrohres zwischen Entwickelungs- und Sammlergefäfs der Carbidzufuhrschacht ebenfalls selbsttätig und zwangläufig abgesperrt wird.
Auf diese Weise erreicht man, dafs einerseits die Verbindung des Entwickelungsbehälters mit dem Sammlergefäfs nicht unterbrochen werden kann, ohne dafs die verbindenden Rohrstücke abgesperrt werden, und dafs andererseits der zufällige Durchgang einer Carbidladung verhindert wird, sobald ein Absperrorgan in der Verbindungsleitung geschlossen ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht worden.
Fig ι zeigt einen Acetylenentwickler, in dessen Verbindungsleitung zwischen Entwickelungs- und Sammlergefäfs der mit einem Ann ausgestattete Bajonettverschlufs so eingesetzt ist, dafs die Verbindung der beiden Gefäfse nur unterbrochen werden kann, wenn die Verbindungsleitung abgesperrt ist. Fig. 2 zeigt ein Entwickelungsgefäfs nebst Bajonettverschlufs und Absperrhahn in der Seitenansicht. Fig. 3 veranschaulicht die Absperrung des Carbidzufuhrkanals im Grundrifs. Fig. 4 veranschaulicht einen Acetylenentwickler, bei welchem die in der Verbindungsleitung zwischen Entwickelungs- und Sammlergefäfs befindlichen Hähne beim Schliefsen ein selbstthätiges Absperren des Zufuhrkanals bewirken. Fig. 5 veranschaulicht die, Vereinigung der beiden zwangläufigen Vorrichtungen zu einem einheitlichen Ganzen. Fig. 6 ist der zugehörige Grundrifs. Die Fig. 7 und 8 zeigen die in den Fig. 3 und 6 dargestellten Vorrichtungen in anderer Stellung.
Ein solcher Entwickler besteht z. B. aus einem feststehenden, unten geschlossenen und cylindrischen Theil j, in welchem sich die durch die Stange b geführte Sammelglocke a auf und nieder bewegt. Hierbei ist die Anordnung so getroffen, dafs beim jedesmaligen Niedergehen der Glocke eine neue Ladung von Carbid durch den Einfallschacht ^ in das Entwickelungsgefäfs c befördert wird, welches mit dem Sammlergefäfs nur durch eine Rohrleitung d verbunden ist. Das an den Cylinder j und das an das Entwickelungsgefäfs angeschlossene Stück der Rohrleitung d sind durch einen Bajonettverschlufs q verbunden. In den Fig. 4, 5, 6 und 8 ist sodann in jedes Stück der Rohrleitung ein besonderer Abschlufshahn s2 und s3 eingesetzt gezeichnet, während die durch die Fig. 1, 2, 3 und 7
veranschaulichten Anordnungen nur in dem einen Stück der Rohrleitung d einen Abscblufshahn s aufweisen.
In die Küken der Abschlufshähne sind nun zwei Arme sl und r fest eingesetzt und ebenso ist der Bajonettverschlufs q mit einem Arm q1 ausgestattet. Bethätigt man, um die Verbindung zwischen Entwickelungs- und Sammlergefäfs zu lösen, den Bajonettverschlufs q, so tritt dessen Arm ql gegen den Arm s1 und dreht dadurch den Absperrhahn so, dafs der entsprechende Theil der Verbindungsleitung abgesperrt wird. Gleichzeitig mit dem Hahnküken bewegt sich aber auch der Arm r, welcher entweder mittelbar oder unmittelbar ein Absperren des Einfallschachtes bewirkt.
Bei den in den Fig. ι bis 3 und 5 bis 8 veranschaulichten Einrichtungen erfolgt dieses Absperren dadurch, dafs der Arm r in einen Schlitz t des Einfallschachtes hineingedreht wird (Fig. 7 und 8), es kann aber an den Stab q auch ein Schieber r1 (Fig. 4) gelenkig angeschlossen sein, der sich dann beim Drehen des Hahnkükens in den Einfallschacht % einschiebt.
Ein Lösen der Verbindung zwischen Entwickelungs- und Sammlergefäfs ist mithin nur unter gleichzeitiger Absperrung des Einfallschachtes \ und des einen oder beider an das Sammlergefäfs bezw. an das Entwickelungsgefäfs angeschlossenen Theile der Rohrverbindung möglich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zwangläufige Absperrvorrichtung für Acetylenerzeuger, gekennzeichnet durch einen in die Verbindungsleitung zwischen Gaserzeuger und Gasbehälter eingesetzten Bajonettverschlufs und durch einen bezw. zwei ebenfalls in die genannte Leitung eingesetzte Absperrhähne, welche beim Oeffnen des Bajonettverschlusses durch Vermittlung eines an letzterem befestigten Armes geschlossen werden, wobei gleichzeitig eine mit dem Absperrhahn verbundene Stange bezw. ein Schieber zwangläufig in den Carbidzufuhrkanal eingeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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