DE1060472B - Mehrpoliger Schutzschalter fuer Elektromotoren - Google Patents

Mehrpoliger Schutzschalter fuer Elektromotoren

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DE1060472B
DE1060472B DEE13621A DEE0013621A DE1060472B DE 1060472 B DE1060472 B DE 1060472B DE E13621 A DEE13621 A DE E13621A DE E0013621 A DEE0013621 A DE E0013621A DE 1060472 B DE1060472 B DE 1060472B
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Germany
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switch
plate
retaining bracket
strips
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DEE13621A
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Ellenberger and Poensgen GmbH
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Ellenberger and Poensgen GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/02Details
    • H01H73/04Contacts

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  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen mehrpoligen Schutzschalter für Elektromotoren und sieht eine weitere Verbesserung des Schalters gemäß dem Patent 958 035 vor.
In dem Hauptpatent 958 035 ist ein mehrpoliger Schutzschalter für Elektromotoren beschrieben, bei dem für jeden Stromkreis eine bewegliche Kontaktbrücke vorgesehen ist, die in der Einschaltstellung durch eine den Gegenkontakt bildende, am beweglichen Ende eines vom Motorstrom beheizten Bimetallstreifens befestigte Sperrnase entgegen der Kraft einer Ausschaltfeder gehalten wird. Das Wesentliche dieses Schalters besteht darin, daß die aus den Schaltkontaktbrücken und den zugehörigen Gegenkontakten bestehenden Schalteinheiten auf gemeinsamen Trägerelementen angeordnet sind, wobei jede Schalteinheit gegenüber den benachbarten Einheiten um 180° gedreht ist.
Die Konaktbrücken eines derartigen Schalters sind auf einer allseitig beweglichen Kontaktplatte befestigt, die durch Stabilisierungsfedern in ihrer Lage gehalten wird, und zwar durch Anordnung von zapfenartigen Fortsätzen an der Kontaktplatte zur Führung dieser Federn.
Die Erfindung bezweckt, den Schalter nach dem Hauptpatent zu vereinfachen sowie zu verbessern, und erreicht dies dadurch, daß die die beweglichen Kontaktbrücken tragende Kontaktplatte an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Ausschnitte aufweist, mit denen sie auf mit einem Haltebügel verbundenen Vorsprüngen als Verdrehsicherung gleitet und gegen ein Verkanten durch einen mit dem Betätigungsknopf verbundenen und in der Grundplatte des Schalters geführten Stift gesichert ist. Durch diese Ausbildung des erfindungsgemäßen Schalters wird eine einfache und sichere Führung der Kontaktplatte erreicht, so daß die beim Schalter nach dem Hauptpatent notwendigen Stabilisierungsfedern wegfallen können.
Es ist bereits ein Installationsselbstschalter bekanntgeworden, der einen flach ausgebildeten stangenartigen Kontaktträger aufweist, welcher in entsprechenden Nuten des Gehäuses geführt ist. Eine solche Führung der Kontaktplatte des erfindungsgemäßen Schalters wäre deshalb nachteilig, weil für eine solche Führung der Kontaktplatte der Druckknopf und der Führungsstift aus entsprechendem Profilmaterial hergestellt werden müßten und außerdem der Haltebügel bzw. das Gehäuse mit Führungsnuten versehen werden müßte. Durch diese Ausbildung würde der erfindungsgemäße Schalter komplizierter und deshalb teurer werden. Demgegenüber ist beim erfindungsgemäßen Schalter die Kontaktplatte in einfacher Weise in der Mitte einerseits mit Hilfe des Druckknopfes und andererseits mit Hilfe des Führungsstiftes im Haltebügel bzw.
Mehrpoliger Schutzschalter
für Elektromotoren
Zusatz zum Patent 958 035
Anmelder:
Ellenberger & Poensgen G.m.b.H.,
Altdorf bei Nürnberg
in der Grundplatte gelagert, wobei sowohl der Druckknopf an der Führungsstelle im Haltebügel und der Führungsstift zylindrisch ausgebildet sind, so daß auch die Bohrungen eine zylindrische Form aufweisen können. Gegen ein Verdrehen wird die Kontaktplatte in einfacher Weise durch Vorsprünge im Haltebügel gesichert, die in entsprechende Aussparungen der Kontaktplatte eingreifen. Der erfindungsgemäße Schalter hat also den Vorteil der Einfachheit und Billigkeit.
Wird gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Führungsstift mit dem Befestigungsstift des Betäti-.gungsknopfes durch ein Gewinde verbunden und die Kontaktplatte zwischen beiden Teilen festgeklemmt, dann entfallen besondere Befestigungsmittel.
Da beim erfindungsgemäßen Schalter eine einwandfreie und sichere Führung der Kontaktplatte im Gehäuse erreicht ist, können die auf der Grundplatte angeordneten Gegenkontakte in einfacher Weise als federnde Kontaktstreifen ausgebildet sein. Die bei der ■ Kontaktgabe auftretenden seitlichen Kräfte werden von der stabilen Führung aufgenommen. Die mittlere der auf der Grundplatte befestigten Kontaktfedern kann hierbei eine größere Breite als die äußeren Kontaktfedern aufweisen. Dies hat den Vorteil, daß diese breitere Kontaktfeder gleichzeitig als Druckausgleiclis-
909 559/320

Claims (3)

feder für das Kräftedreieck der Bimetallstreifenanordnung dient. Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Schalter nach der Linie I-I der Fig. 2, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Schalter nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Haltebügel mit der Kontaktplatte, Fig. 4 eine Draufsicht auf die Grundplatte und die darauf befestigten Kontaktfedern bzw. Bimetallstreifen, Fig. 5 eine Draufsicht auf den Schalter, Fig. 6 eine Seitenansicht des Schalters, wobei die Vorderwand des Gehäusedeckels aufgeschnitten ist; Fig. 7 deutet den Einbau des Schalters in Drehstrommotoren mit Sternschaltung an, und Fig. 8 gibt das gleiche für Dreieckschaltung wieder. Wie beim Hauptpatent bezeichnet 1 die Grundplatte aus keramischem Werkstoff, an die mittels der Schrauben 2 die Kontaktfedern 3 und die Bimetallstreifen 4 nach oben, die Anschlußklemmen 5 nach unten ragend befestigt sind. Von den Kontaktfedern 3 besitzt die mittlere eine größere Breite als die beiden äußeren Kontaktfedern, um sie gleichzeitig als Druckausgleichsfeder für das Kräftedreieck der Bimetallanordnung zu verwenden. Um die Bimetallstreifen 4 ist in bekannter Weise eine Heizwicklung 6 gelegt, die jedoch unterhalb der Kontaktplatte 7 endet. Jeder Bimetallstreifen 4 besitzt eine Kontaktnase 8. Über diese Kontaktnase hinaus ist der Bimetallstreifen verlängert und ragt mit diesem überstehenden Ende 9 in Aussparungen einer Ausschaltplatte 10 aus Isoliermaterial. Die Ausschaltplatte 10 ist zur Sicherung gegen ein Abgleiten von den Enden 9 der Bimetallstreifen 4 durch einen Haltebügel 11 geschützt, der durch entsprechende Abwinkelungen auf der Grundplatte 1 durch Schrauben 26 gehalten ist. Die Seitenschenkel 27 des Haltebügels 11 weisen je einen Vorsprung 28 auf, der durch Ausbiegen gebildet sein kann. Auf diesen Vorsprüngen 28 gleitet die Kontaktplatte 7 mit ihren Aussparungen 29, wodurch sie gegen ein Verdrehen gesichert wird. Auf der Kontaktplatte 7 sind durch Schrauben 30 die äußeren Kontaktbrücken 12 befestigt, deren Lappen 13 nach unten ragen und mit den Kontaktfedern 3 der Grundplattel zusammenwirken, wenn sich der Schalter im eingeschalteten Zustand befindet. Zentrisch in dem Haltebügel 11 ist der Betätigungsknopf 16 gelagert, der mit einem Führungsstift 31 verbunden ist, und zwar besitzt der Befestigungsstift des Betätigungsknopfes 16 ein Außengewinde 32 und der Führungsstift 31 ein Innengewinde 33. Unter Zwischenschaltung eines Ringes 34 wird die Kontaktplatte 7 sowie die mittlere Kontaktbrücke zwischen einem Ansatz 35 des Befestigungsstiftes des Betätigungsknopfes 16 und dem Führungsstift 31 festgeklemmt, so daß diese Kontaktplatte auch gegen ein Verkanten gesichert ist. Der Führungsstift 31 ist für sich in einer Bohrung 36 der Grundplatte 1 geführt. In dem durch Schrauben 19 mit dem Haltebügel 11 verbundenen Gehäusedeckel 18 ist ein Handauslöses <ihieber 20 geführt, der mit einem Stift 25 versehen isl. Dieser Stift 25 drückt bei Verschiebung des Schiebers 20 die Ausschaltplatte 10 so zur Seite, daß die Sperrnasen 8 der Bimetallstreifen 4 außer Eingriff mit den Kontaktbrücken 12 kommen, wodurch die Kontaktplatte 7 durch eine Rückholfeder 17, die zwischen dem Betätigungsknopf 16 und dem Haltebügel 11 angeordnet ist, in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Die Betätigungs- und Wirkungsweise des Schaltern ist die gleiche, wie sie im Hauptpatent 958 035 beschrieben worden ist. Wird nämlich der Schalter durch Druck auf den Knopf 16 aus der in der Fig. 1 gezeichneten Lage in die Lage nach der Fig. 6 gebracht, so biegt sich die Kontaktnase 8 unter dem Einfluß der Steuerkurve 24 (Fig. 6) an der Kontaktplatte 7 nach links weg, bis sie über die Kontaktbrücke 12 zu liegen kommt und in ihre Ausgangslage zurückfedern kann. Damit wird die Kontaktplatte 7 mit ihren Ausschnitten 29 auf den Vorsprüngen 28 der Schenkel 27 des Haltebügels 11 geführt. Wenn sich nun die Bimetallstreifen 4 infolge Erwärmung durch die Heizwicklung 6 oder aus irgendeinem anderen Grunde ausreichend erwärmen, verbiegt sich dabei ihr oberes freies Ende 9 so weit nach links, daß die Kontaktnase 8 die Kontaktplatte 7 freigibt. Dasselbe kann jederzeit dadurch herbeigeführt werden, daß der Handauslöseschieber 20 verschoben wird, weil dadurch das untere Ende 25 des Handauslöseschiebers 20 an die Kante der Ausschaltplatte 10 stößt und die freien Enden 9 der Bimetallstreifen 4, die in der Ausschaltplatte 10 gelagert sind, genauso zur Seite biegt, als wenn die Verbiegung der Bimetallstreifen durch Erwärmung erfolgt wäre. Wenn die Bimetallstreifen durch Erwärmung weggeschwenkt worden sind, kann jedoch im Gegensatz zu deren Verschwenkung durch den Handauslöseschieber 20 die Einschaltung des Stromes erst wieder erfolgen, wenn im oder um den Schalter normale Temperaturen herrschen, die Bimetallstreifen also wieder in ihre Normallage zurückgekehrt sind. In der niedergedrückten Lage der Kontaktplatte 7 kommen die Lappen 13 der Kontaktbrücken 12, wie dieses aus der Fig. 6 zu entnehmen ist, mit den als einfache Kontaktfedern ausgebildeten festen Kontakten 3 in Berührung, wodurch der Stromschluß hergestellt ist. PaTENTANSPBÜCHE:
1. Mehrpoliger Schutzschalter für Elektromotoren, bei dem für jeden Stromkreis eine bewegliche Kontaktbrücke vorgesehen ist und die aus den Schaltkontaktbrücken und den zugehörigen Gegenkontakten bestehenden Schalteinheiten auf gemeinsamen Trägerelementen angeordnet sind, nach Patent 958 035, dadurch gekennzeichnet, daß die die beweglichen Kontaktbrücken (12) tragende Kontaktplatte (7) an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Ausschnitte (29) aufweist, mit denen sie auf mit einem Haltebügel (11) verbundenen . Vorsprüngen (28) als Verdrehsicherung gleitet und gegen ein Verkanten durch einen mit dem Betätigungsknopf (16) verbundenen und in der Grundplatte (1) des Schalters geführten Stift (31) gesichert ist.
2. Schutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsstift (31) mit dem Befestigungsstift des Betätigungsknopfes (16) durch ein Gewinde (32, 33) verbunden und die Kontaktplatte (7) zwischen beiden Teilen festgeklemmt ist.
3. Schutzschalter nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Grundplatte (1) angeordneten Gegenkontakte (3) als federnde Kontaktstreifen ausgebildet sind.
DEE13621A 1957-02-05 1957-02-05 Mehrpoliger Schutzschalter fuer Elektromotoren Pending DE1060472B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE657732C (de) * 1935-12-17 1938-03-11 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Schalter, insbesondere Installationsselbstschalter
US2710321A (en) * 1953-04-21 1955-06-07 Ellenberger & Poensgen Protective switch

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE657732C (de) * 1935-12-17 1938-03-11 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Schalter, insbesondere Installationsselbstschalter
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