DE105695C - - Google Patents
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- rasp
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- prongs
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D5/00—Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
- A43D5/10—Shoe-peg rasps
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1898 ab.
Die aus einem Stück mit dem Stiel bestehenden Schuhraspeln leiden an dem Uebelstande,
dafs diese Werkzeuge sich an dem vorderen Ende stark abnutzen, während das andere Ende noch vollkommen intakt ist, infolge
der eigenartigen Handhabung des Werkzeuges jedoch nicht ausgenutzt werden kann.
Man hat diesem Uebelstande dadurch abzuhelfen gesucht, dafs man den Stiel in die Raspel einschraubte
und nach Abnutzung des einen Endes die Raspel um i8o° umdrehte. Diese Anordnung
hat sich jedoch nicht bewährt, da das Schraubengewinde sich rasch ausleierte und
die Raspel die nöthige Sicherheit verlor. Ferner hat man den Stiel mit der Raspel durch zwei
oder mehr Schrauben verbunden, um die Raspel durch Lösen der Schrauben, um i8o°
verdreht, wieder mit dem Stiel zu verbinden; doch auch diese Einrichtung hat sich nicht
bewährt, da die Schraubenlöcher beim Härten sich verziehen und eine sichere Verbindung in
Frage stellen.
Zweck vorliegender Erfindung ist nun, eine Schuhraspel zu scharfen, welche eine Ausnutzung
beider Enden der Raspel ermöglicht, die in sicherer, unabhängiger Weise mit dem Stiele verbunden ist. Diese Schuhraspel ist in
der beiliegenden Zeichnung im Längsschnitt Fig. i, Hinteransicht Fig. 2 und Horizontalschnitt
Fig. 3 zur Darstellung gebracht.
Wie hieraus ersichtlich, besitzt die Raspel a an der Rückseite eine viereckige Aussparung b.
Der entsprechend gebogene Stiel c ist an seinem oberen Ende gegabelt, wobei die Zinken d
dieser Gabel kräftig federnd hergestellt werden. Die äufseren Seitenflächen der Zinken sind
schwalbenschwanzförmig gestaltet (Fig. 3); die Aussparung b kann unterschnitten sein.
Um den Stiel in der Raspel zu befestigen, werden die federnden Zinken d zusammengedrückt
und in die Aussparung b der Raspel a eingeführt, welche sie infolge ihrer Federung
festhalten. Die Trennung der Raspel von dem Stiele zwecks Umkehrung derselben wird
ebenfalls durch Zusammenpressen der federnden Zinken ausgeführt. Um die Zinken, welche
stark federn, zusammenpressen zu können, bedient man sich einer Zange, für deren Eingriff
an den Zinken entsprechende Einschnitte e vorgesehen sind. Wie ersichtlich, ist durch die
vorstehende Anordnung die Möglichkeit geboten, die Raspel an beiden Enden auszunutzen,
wobei die Verbindung der Raspel mit dem Stiele in jedem Falle eine feste und solide,
sowie von der Herstellung der Raspel unabhängige bleibt.
Patent-AνSPRUch:
Eine Schuhraspel mit lösbarem Stiel, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Herstellung
einer leicht lös- und wiederherstellbaren Verbindung mit der Raspel der Stiel (c) federnde
schwalbenschwanzförmige Zinken (d) besitzt, welche in eine rechteckige, unterschnittene
Ausnehmung (b) der Raspel (a) eingreifen und zum Zusammendrücken behufs Lösung
der Verbindung mit Einschnitten (e) für den Angriff einer Zange ausgestattet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Claims (1)
- KAISERLICHESPATENTAMT.PATENTSCHRIFTKLASSE 71: Schuhwerk.OTTO EGGART in MEMMINGEN. Schuhraspel mit lösbarem Stiel.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE105695C true DE105695C (de) |
Family
ID=375953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT105695D Active DE105695C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE105695C (de) |
-
0
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